Lan Dose als Eingang nutzen?

Rudi47

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Hallo zusammen,
mein erster Beitrag hier, ich hoffe die frage ist nicht zu doof :rolleyes:
folgende Situation, bisher läuft das Internet bei mir via dsl, aufgrund der Ausbausituation aber leider nur als RAM 2000.
Nun habe ich die Möglichkeit auf LTE mit 50mbit zu gehen, aber dadurch ändert sich die Installation im Haus ein wenig:
bisher liegt das Dsl im Keller an und wird von dort über ein patchfeld (dieses da) auf die einzelnen Räume verteilt.

Da der beste LTE Empfang allerdings jetzt nicht im Keller ist, würde ich gern von einem der Räume "das Internet" ;) in den Keller führen.

Frage: könnte ich jetzt einfach von dem LTE Router in eine LAN Dose in einem der oberen Räume reingehen und das Signal unten im Keller an dem patchfeld abgreifen und von da via Switch wieder (wie bisher) weiterverteilen? Muss ich da irgendwelche Crosskabel nutzen? Oder 1:1 aus dem Patchfeld raus und in einen Splitter rein?

Ich hoffe Ihr versteht was ich meine und könnt mir helfen

vielen Dank vom Rudi
 
Ja, das geht. Dein jetziger Router hängt ja so gesehen auch nur an "irgendeinem" Anschluss in deinem Netzwerk. Da kannst du auch Problemlos einen anderen nehmen, z. B. den weiter oben im Haus.
 
Sollte 1:1 so funktionieren, auch spezielle Kabel werden dafür nicht gebraucht. An welcher Landose (oder am Switch direkt) dein "Router" hängt ist ja egal.
 
Gigabit Lan hat Autosensing also es handelt aus ob es crossen muss oder nicht .
 
Den Unterschied zwischen Patchfeld - Switch hab ich noch nicht ergründet.

Aber: Es liegen Lankabel in jedem Raum, die zum Keller führen.

LTE-Router in ein Zimmer, dort an das Lankabel hängen, im Keller alle Kabel in eine normale Switch packen und fertig.
Falls der LTE-Router nur einen Lan ausgang hat, einen Switch in diesem Zimmer verwenden um einen Feststehenden Pc anzuschließen
Der LTE-Router sollte eine DHCP funktion haben und so allen Rechnern im haus eine Ip zuteilen.


LTE-Router->Swtich 1---> Switch2 -->alle anderen PCs
Switch 1---> PC im LTE-Raum

An eine Switch kannst du dann bedenkenlos alle WLAN-Accespoints/Drucker/Smarttvs und so weiter anschließen.
 
wow, so viele Antworten zum Sonntag morgen, ich bin begeistert. Danke!
Die Aussage mit dem Autosensing hab ich gesucht, d.h. kein spezielles Crosskabel notwendig.
Das patchfeld ist eigentlich nur eine feste Aufteilung zu den einzelnen Zimmern, d.h. Ich stecke da von einem Switch ausgehend einfach die Lan Kabel an. Mir war nur nicht klar ob ich den Weg vom Zimmer aus quasi "andersrum" auch gehen kann.
So wie ich das jetzt tun würde wäre das
Lte-Router -> Lan Dose -> Keller/Patchfeld -> Switch -> wieder auf die restlichen Buchsen am Patchfeld. Im Zimmer oben hab ich ja noch 3 weitere freie Anschlüsse am Lte Router


Danke!!!
 
Am Patchfeld, Dosen oder Switch musst du überhaupt nichts ändern. Einfach den Router einrichten & mit einer seiner LAN-Buchsen mit der Wanddose verbinden. Transparent gesehen ist das so, als ob du den Switch mit einem Kabel an den Router angeschlossen hast.

Mit DSL-Splittern hat das btw gar nichts zu tun.
 
und wer braucht Cat7 daheim ?

Patchfeld an sich ist schön und gut wenns die Telekom draussen im Kasten hat aber in einem Einfamilienhaus brauchts doch keiner .
 
und wer braucht Cat7 daheim ?
...auch bei anderen Verlegekabeln sind Stecker kontraindiziert.

Es gibt Crimpstecker für Verlegekabel, haben aber folgende Nachteile:
-man muss Crimpen (brr...)
-schwer zu bekommen
-ein Patchfeld macht die Verkabelung flexibler (man kann die strukturierte Verkabelung auch für Telefonie benutzen)

Feldkonfektionierbare bzw. vernünftige Stecker wiederum sind so teuer dass man gleich ein Patchpanel an die Wand schrauben kann. Sieht auch vernünftiger aus als die losen Kabel die aus der Wand direkt in den Switch gehen, bääh.
 
ist zwar OT, aber genau wie in #9 und #11 beschrieben. In der Wand zu den Zimmern sind Verlegekabel, die im Zimmer in der LAN Dose und im Keller am Patchfeld enden. Warum das so ist? Keine Ahnung, aber der Elektrische wird sich wohl was dabei gedacht haben. Ich finde es eine saubere Lösung die da recht ordentlich an der Wand aussieht :daumen:
 
@xxMuahdibxx

Ein Patchfeld in einem Einfamilienhaus ist, wenn man eine entsprechende Verkabelung aufbauen möchte, schon sehr sinnvoll.
Zumal man durch eine strukturierte Verkabelung recht flexibel ist, da man ja nicht nur Netzwerk drüber fahren kann sondern auch seine Telefonie. Zudem kann ich die ganze Technik (Modem, Router, Switch) zentral z.b. im Keller unterbringen.


@t-6

Mittlerweile gibt es auch andere Steckerarten, kein Crimpen notwendig und schwer zu bekommen sind sie auch nicht, da sehr viele Hersteller diese mittlerweile im Programm haben. Wenn es sich nur um 1 - 2 Kabel handelt

http://www.amazon.de/PHOENIX-RJ45-S...TF8&qid=1384845406&sr=8-4&keywords=phönix+cat

http://www.amazon.de/Telegärtner-RJ...568-Cat-6A/dp/B004406KMY/ref=pd_sim_sbs_diy_1

http://www.amazon.de/Digital-Data-121165-Steckverbinder-RJ-45/dp/B007COTB66/ref=pd_sim_sbs_diy_2


@Rudi47

Ein Patchfeld ist ja theoretisch gesehen nichts anderes als eine große Netzwerkdose.
Man könnte natürlich auch das ganze 1:1 umsetzten, also im Zimmer eine Doppeldose setzten und das gleiche dann auch im Keller. Sagen wir du hast 24 Netzwerkanschlüsse auf Doppeldosen verteilt im Haus, dann musst du dir 12 Doppeldosen im Keller an die Wand schrauben. Bei Einzeldosen dann 24 Stück. Da ist ein Patchpanel dann schon praktischer.
 
Mittlerweile gibt es auch andere Steckerarten, kein Crimpen notwendig und schwer zu bekommen sind sie auch nicht, da sehr viele Hersteller diese mittlerweile im Programm haben.
...und vor allem so günstig ;)
 
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