Lan (ein Kabel) im Keller aufteilen, möglich mit mehr als 100mbit ohne Strom?

Schabing

Lieutenant
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Hallo zusammen,

ich habe in der Mitte der Wohnung an der Wand meine DSL Dose. Dort mache ich eine Doppel RJ45 Dose rein. Ein Stecker geht in den Router und vom Router geht es zurück zur Dose an den zweiten Stecker. Dieser geht dann hinter der Wand nach unten und weiter in meinen Keller.
Das Kabel in den Keller ist dazu gedacht, dass ich im Keller an der Decke entlang gehe und im Büro wieder hochkomme. Dort habe ich dann eben eine LAN Dose für das Büro.

Meine Frage dazu wäre jetzt, gibt es eine gute Möglichkeit, das Kabel unterwegs irgendwo zu unterbrechen und aufzuteilen? Das Problem ist, es ist nur ein Kabel (Cat7 Verlegekabel) und es bei passiver Aufteilung auf 100mbit fällt.

Gerne würde ich im Keller einen Anschluss unterwegs installieren, damit ich im Keller am Arbeitsplatz auch eine LAN Dose habe. Des Weiteren wäre es auch praktisch, ein weiteres Kabel paar Meter weiter hochgehen zu lassen ins Wohnzimmer.

1.
Ich gehe davon aus, dass die einzige Möglichkeit ein Switch mit Stromversorgung ist?

2.
Die LAN Verbindung von der DSL Dose ins Büro sollte immer die volle Leistung bringen Die LAN Dose im Keller oder Wohnzimmer muss nicht so schnell sein und die wird nicht so oft genutzt, eher selten.

Gibt es hier die Möglichkeit, das irgendwie passiv so einzurichten, dass es ein Gerät gibt welches das Signal ins Büro immer voll durchschleift?

Das ganze soll zu 99% ohne extra Strom funktionieren.
Meine Idee war, dass ich bspw. je nach Menge so einen Spliter oder ein Switch nehme. Darin steckt dann das LAN Kabel welches von der DSL Dose kommt und geht dann weiter ins Büro. Also "Durchschleifen".
WENN ich dann mal im Keller oder Wohnzimmer ebenfalls das LAN nutzen will, könnte ich ja den Strom anschalten und hätte überall volle Leistung.

Der Haken dabei ist ja, dass wenn der Strom am Splitter oder Switch aus ist, auch nichts mit voller Leistung durchgeht....

Gibts dafür eine Lösung oder habe ich da einfach Pech?
Ich zerbreche mir gerade den Kopf aber finde keine Lösung...

Falls jemand eine tolle Idee hat, gerne her damit!
Vielen Dank im Voraus.
 
Passiv nein, aber es gibt Switche die können an einem der Anschlüsse per PoE (Power over Ethernet) versorgt werden, also kannste an einem der Enden/Zimmer einen PoE Injektor (Größe etwa wie ein Laptop Netzteil mit Lan in/out+PoE) anstecken und den Switch der am anderen Ende ist mit versorgen.
Ergänzung ()

Der z.B. hat am Port 1 PoE in und kann darüber aus dem anderen Zimmer/Ende versorgt werden: https://www.computerbase.de/preisve...abit-smart-switch-usw-flex-mini-a2237082.html
Ergänzung ()

Und das wäre quasi das Netzteil dazu, der PoE INjektor: https://www.idealo.de/preisvergleich/OffersOfProduct/203920795_-poe-injektor-poi-2012-level-one.html
 
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Moin,
genau so etwas hätte ich auch angeraten und Ubiquiti ist gut :-) und bei 25 Euronen kannst Du auch nicht meckern :-) Tu Dir selbst einen gefallen und bau im Keller auch 2 Dosen hin, das geht mit Verlegekabel einfach besser, auch wenn es die Keystone Jacks dafür gibt. Kommt natürlich auch ein bischen darauf an, ob das Kabel im Keller noch etwas Spiel läßt oder nicht. Und ein wenig Erfahrung beim Aufcrimpen der Jacks tut auch gut ;-)

Ciao, Radulf
 
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d2boxSteve schrieb:
Passiv nein, aber es gibt Switche die können an einem der Anschlüsse per PoE (Power over Ethernet) versorgt werden, also kannste an einem der Enden/Zimmer einen PoE Injektor (Größe etwa wie ein Laptop Netzteil mit Lan in/out+PoE) anstecken und den Switch der am anderen Ende ist mit versorgen.
[...]
Danke dir für die schnelle Antwort.

Der Strom ist an sich kein Problem, habe überall Strom. Nur Lohnt sich ein dauerhaft aktivierter Strom am Switch halt nicht, wenn ich die "Y-Funktion" nur selten nutze. Kostet ja auch Geld und bissl unnötig ist es dann auch.
Also einen Switch mit Strom kann ich im Keller ohne Probleme installieren.

Falls ich das nicht falsch verstehe, da ich im Keller sowieso einen Verteiler (Splitter oder Switch) brauche, wäre ein Stromkabel für den eben genannten Verteiler die einfachere Lösung?

Aber ich sehe schon. Passiv geht nicht und die andere Alternative, dass ich passiv eine Leitung durchschleife und wenn ich das Kabel aufteile den Strom einschalte, klappt auch nicht wirklich.

Radulf schrieb:
Moin,
genau so etwas hätte ich auch angeraten und Ubiquiti ist gut :-) und bei 25 Euronen kannst Du auch nicht meckern :-) Tu Dir selbst einen gefallen und bau im Keller auch 2 Dosen hin, das geht mit Verlegekabel einfach besser, auch wenn es die Keystone Jacks dafür gibt. Kommt natürlich auch ein bischen darauf an, ob das Kabel im Keller noch etwas Spiel läßt oder nicht. Und ein wenig Erfahrung beim Aufcrimpen der Jacks tut auch gut ;-)

Ciao, Radulf
Das Kabel ziehe ich erst diese Woche.
Entweder direkt durch, oder ich unterbreche es irgendwo an einer Stelle und Schraube einen Switch, Splitter oder Aufputzdose an die Wand...

Aber das Grundproblem bleibt.
 
Schabing schrieb:
Nur Lohnt sich ein dauerhaft aktivierter Strom am Switch halt nicht, wenn ich die "Y-Funktion" nur selten nutze
Dann kauf nen billigen 1Gig switch und steck ihn nur an, wenn du mehrere Geräte brauchst! Viel Strom braucht so ein ding nun aber auch nicht, ich verstehe aber den Gedanken
 
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Also wenn du einen kleinen 5-Port Switch mit Steckernetzteil kaufst braucht der wirklich nicht viel Strom .....
Ergänzung ()

Ich betreibe ca. 6 Switche bei mir in Wohnung und Keller (von 48-Port 1G bis 16 Port 10G) :=) Ok, ist auch mein Hobby/Beruf ....
 
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Du kannst an der Stelle der Unterbrechung eine Doppeldose setzen. An einen Anschluss kommt die Leitung von oben, an den anderen die Leitung ins Büro.
Wenn Du dort gerade keinen Zugang benötigst, verbindest Du beide Buchsen mit einem kurzen Patchkabel. Brauchst Du sie steckst Du einen Switch dazwischen und versorgst ihn mit Strom.
 
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Moin,
Dann ist die Lösung mit Switch mit eigenem, kleinen Netzteil die günstigere, die verbrauchen meistens gerade mal 5W oder so...
dieser hier wird als Energiesparend bezeichnet:

https://www.amazon.de/TP-Link-5-Port-Desktop-1000Mbit-Ls1005G/dp/B07VC68RW1?crid=3QHP21PUGK9DV&dib=eyJ2IjoiMSJ9.rBA9dKVTEMrkgo84Tqh1_M9Q6JI9XkugaonS6CBfOrmsSlYbscsWMYNog4Odm_YzlfsxQr1kpoK-bTy1OIHj1Ggp6949EJOgzPIRYJA1nYEShLlcSZKjQYnB9fknnMZdeE8UwzIsBn9lA15Non4V7kjFINY1hTh04X1hbwcUY9nA-ERZ675ZJ5yu0ulgbaWDe_kubSWUKcaBqC7wtwUVg2xmdi41efIUyxXrOoCfJS4.X9fQF4BDN3c7nPlPESI85Hdpe2faJvLO7HCtms5jQa0&dib_tag=se&keywords=mini+switch+1gbit&qid=1772555620&sprefix=miniswitch+1,aps,110&sr=8-13&th=1

Aber wenn Du das Kabel ohnehin erst noch legst, warum dann nicht gleich 2 oder mehr bzw. DuplexKabel? Normalerweise hast Du am Router doch mehr als einen Port frei und sparst dir dabei den Switch. Außerdem hast du im Notfall immer noch min. 1 Ersatzleitung :-)

Hier haben wir z.B. ein Simplex-Kabel, welches zwar nicht aus reinem Kupfer besteht, das hat aber gerade im Privatbereich keine Auswirkungen, geht sogar bis 10Gb/s:

https://www.amazon.de/HB-DIGITAL-Netzwerkkabel-Verlegekabel-Cable-Übertragungsgeschwindigkeit-Orange/dp/B084X7LFJ4?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&crid=2APUF6SVY2NU3&dib=eyJ2IjoiMSJ9.RQ-mqwaOegJUhfS8EB09zJre9Yd2V8uftVNFJhMtZGkoyBqx9ScScJekHPwpDQFoMNJHwWa6xfvcQesUPHUlY6uXoPio-aRR4RWOnImkCspZrCoy5PLXnomh0HAgQmlJMdOVgCZW8XmBiiFEfWrErDNeMqV2CleKQAk2troYJS2Y6h_RaUpLAixAIsEgjjUwwwgpNCv1sdHb7cmC0wSXdtbjLjEEwyhWdstMn0_7aZE.M96IZFEKtTDChZGk3xcjFMYzmfxS5zXJz2p4Iea4rfo&dib_tag=se&keywords=verlegekabel+cat.+7+duplex&qid=1772556060&sprefix=verlegekabel+cat.+7+duplex,aps,108&sr=8-20&th=1

Ciao, Radulf
 
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Danke für eure schnellen und konstruktiven Antworten!

Ich habe einen Netgear 8 Port GS308v2 daheim. Habe aber auch nichts dagegen, einen kleineren ggf. Stromsparenderen zu kaufen. Auch im hinblick, dass ich den 8 Port auch auf "Lan Partys" noch nutzen kann.

Laut Google verbraucht so ein Switch 2-5€, klar kommt auf die Nutzung an. Aber mein Traumszenario wäre, dass ich das Signal passiv durchschleife und nur wenn ichs brauche, den Strom anstecke. Aber das ist ja vom Tisch.
Ich tendiere dazu, den Switch zu installieren. Dann kann ich im Keller LAN anstecken sowie auch noch Wohnzimmer. Muss ich die paar € im Jahr halt hinnehmen. Da gehts mir mehr ums Prinzip als um das Geld.

Der_Dicke82 schrieb:
Dann kauf nen billigen 1Gig switch und steck ihn nur an, wenn du mehrere Geräte brauchst! Viel Strom braucht so ein ding nun aber auch nicht, ich verstehe aber den Gedanken
Das geht ja nicht. Weil wenn ich ihn nicht brauche, ist die einzige verbindung ins Büro durch den Router. Ohne Strom habe ich im Büro dann 100mbit.
Außer das Kabel welches ins Büro geht ist weiblich und ich stecke ein kurzes zwischenstück zwischen dem Kabel und dem Router. Ist der Router aus, geht das Kabel von der DSL Dose zum Router dann in das weibliche Ende, welches ja ins Büro geht.

d2boxSteve schrieb:
Also wenn du einen kleinen 5-Port Switch mit Steckernetzteil kaufst braucht der wirklich nicht viel Strom .....
Dazu tendiere ich. Aber wie eben erwähnt, eher Prinzip als Kosten. Aber wenn man sichs sparen KÖNNTE... ;)

Incanus schrieb:
Du kannst an der Stelle der Unterbrechung eine Doppeldose setzen. An einen Anschluss kommt die LEitung von oben, an den anderen die Leitung ins Büro.
Wenn Du dort gerade keinen Zugang benötigst, verbindest Du beide Buchens mit einem kurzen Patchkabel. Brauchst Du sie steckst Du einen Switch dazwischen und versorgst ihn mit Strom.
Uhhh das riecht mir nach einer tollen Lösung. Eine zweite habe ich hier in meiner Antwort auf das Zitat von "Der_Dicke82.
OMG Danke für den Hinweis.
Radulf schrieb:
Aber wenn Du das Kabel ohnehin erst noch legst, warum dann nicht gleich 2 oder mehr bzw. DuplexKabel?
Aktuell habe ich nur ein Loch von der DSL Dose bzw. Router in den Keller. NOCH kann ich die Woche ein zweites Bohren. Aber zwei Kabel löst nur eins der Probleme und nicht beide und wäre noch mehr "doppelte" Kabel. Flexibler bin ich mit den anderen Lösungen :)

Sieht doch schon mal gut aus :) Experten!!!
 
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ubiquiti hat kleine 5 Port switche die PoE betreiben werden.
 
Schade dass es keinen Switch gibt, der passiv ein Signal durchleiten kann und wenn er das Signal aufteilt/ verstärkt, erst dann Strom braucht....

Also meine Lösung würde dann so aussehen:
Ich mache mir an die Wand ein Holzbrett. Daran schraube ich eine RJ45 Doppeldose als Aufputz. Dort kommt das Lan Kabel rein, welches vom DSL Router kommt. Auf der anderen Seite ist das Kabel angeklemmt welches dann zum Büro geht, wo ich Lan haben möchte.
Das Signal ist jetzt aber erstmal unterbrochen. Deswegen nehme ich mir ein 15cm Lan Kabel und verbinde einfach die zwei Steckplätze der Aufputzdose. Somit habe ich eine direkte Verbindung vom DSL Router in mein Büro welches ich i.d.R. immer brauche.

WENN ich aber dann mal im Keller selber Lan nutzen möchte oder von einem anderen Zimmer wie das Wohnzimmer, schrauche ich nebendran an das Brett eine Steckdose und einen Switch. Will ich nun zusätzlich das Wohnzimmer verbinden, stecke ich die linke! Seite ab und führe das 15cm Kabel in den Switch (mit Stromversorgung). Alle Räume die ich nun nutzen möchte, inkl. dem Büro! müsste ich dann an den Switch anstecken.

Will ich NUR das Wohnzimmer, könnte ich das auch direkt auf der linken Seite der Aufputzdose anstecken.
Das Büro zusätzlich (als weitere Verbindung), bräuchte ich ein weiteres Lan kabel welches vom rechten! Steckpkatz der Dose in den aktiven Router geht.

Klingt alles "wild", ist aber an sich simple und sollte so korrekt sein und funktinieren. Falls dem so ist, ein DICKES danke! und damit sollte das Problem gelöst sein.

Die IT in der Arbeit meinte heute, dass wenn man das Signal durch eine doppeldose einfach nur weiterleitet, es eher Verbindungprobleme gibt. Das kennen die von der Arbeit... Bin ja mal gespannt.
 
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Ja, wie schon gesagt, genauso wird es funktionieren.

Natürlich ist jede Unterbrechung des Signalwegs eine potentielle Fehlerquelle, aber wie verdrahtet denn eure IT eine ganze Firma? Da geht sicher nicht jede einzelne Leitung direkt von Punkt zu Punkt, da gibt es auch Unterverteilungen etc.
 
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Moin,
die IT in der Firma arbeitet ja aber auch etwas anders, als man das zuhause tun kann/muss. Ich habe nach dem Umzug in diese Wohnung (mit dem Vermieter abgesprochen natürlich) einfach Löcher in genügender Größe gebohrt, Patchkabel durch geworfen und somit die benötigten Zimmer mit dem Routerstandort verbunden. Reicht mir privat im nachgang ja auch aus. Wenn ich ein Haus bauen würde oder selbst besäße, ließe ich mir von anfang an Leerrohre verlegen, getrennt für Strom und Daten und dann ist das nöchmal was ganz anderes :D . Aber so ist das doch vollkommen ok und eine kurzzeitige Netztrennung, wenn du das umsteckst ist ja auch ok.
Problematisch wäre es allerdings, wenn du soetwas quasi von Raum zu Raum zu Raum usw. machen würdest.
Im Falle einer einfachen Weiterleitung addieren sich die Übergangswiderstände, im Fall einer Unterverteilung mit Switch tun sie dies nicht, da die Switche das Signal verstärken.

Ciao, Ralf
 
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Incanus schrieb:
Ja, wie schon gesagt, genauso wird es funktionieren.

Natürlich ist jede Unterbrechung des Signalwegs eine potentielle Fehlerquelle, aber wie verdrahtet denn eure IT eine ganze Firma? Da geht sicher nicht jede einzelne Leitung direkt von Punkt zu Punkt, da gibt es auch Unterverteilungen etc.
Danke, dann wird das so vermutlich ausgeführt. Werde heute die Kabel in die Rohre legen und mal im Schlitz mit Sililon fixieren und morgen dann zuspachteln. Wunderbar!

Also die IT meinte halt nur, dass sie davon abratet weil das einfach Probleme macht bzw. machen kann. Sie kennen das halt, dass da nur irgendwo ein Draht nicht perfekt sein muss, etwas oxidiert etc. und schon hat man Probleme mit dieser Idee Idee der Doppeldose+Umleitung.

Naja hier hat niemand was dagegen gesagt, wird schon passen. Im Haus meines Vaters habe ich auch Kabel (aber eher direkt von Gerät zu Gerät) verlegt, das hat auch geklappt.

Radulf schrieb:
Moin,
die IT in der Firma arbeitet ja aber auch etwas anders, als man das zuhause tun kann/muss. Ich habe nach dem Umzug in diese Wohnung (mit dem Vermieter abgesprochen natürlich) einfach Löcher in genügender Größe gebohrt, Patchkabel durch geworfen und somit die benötigten Zimmer mit dem Routerstandort verbunden. Reicht mir privat im nachgang ja auch aus. Wenn ich ein Haus bauen würde oder selbst besäße, ließe ich mir von anfang an Leerrohre verlegen, getrennt für Strom und Daten und dann ist das nöchmal was ganz anderes :D . Aber so ist das doch vollkommen ok und eine kurzzeitige Netztrennung, wenn du das umsteckst ist ja auch ok.
Problematisch wäre es allerdings, wenn du soetwas quasi von Raum zu Raum zu Raum usw. machen würdest.
Im Falle einer einfachen Weiterleitung addieren sich die Übergangswiderstände, im Fall einer Unterverteilung mit Switch tun sie dies nicht, da die Switche das Signal verstärken.

Ciao, Ralf
Auch (EG) in den Keller? Warum keine Verlegekabel? Ich hab jetzt schon größere Löcher in den Boden geklopft, dass ich die Kabel nicht 90° knicken muss, das kann man ja auch praktisch nicht.
Bei mir gehen 2-3 Meter Strom 5-15cm daneben, da machen bei mir Verlegekabel Cat7 glaub schon Sinn.

Ich könnte die Dose natürlich auch ganz weglassen und nur einen Switch nehmen, aber dann braucht der halt dauerhaft Strom, auch wenn er nichts anderes tut als nur ein einziges Signal durchzuschleifen. Schade dass der das passiv nicht kann, echt traurig!
 
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Schabing schrieb:
Sie kennen das halt, dass da nur irgendwo ein Draht nicht perfekt sein muss, etwas oxidiert etc. und schon hat man Probleme mit dieser Idee Idee der Doppeldose+Umleitung.
Das kann bei einer direkten Verbindung allerdings auch passieren. Hier steigen halt nur die Möglichkeiten ein wenig wo es passieren kann, aber wenn man sorgfältig arbeitet sehe ich da kein besonderes Problem.
 
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Schabing schrieb:
Also die IT meinte halt nur, dass sie davon abratet weil das einfach Probleme macht bzw. machen kann. Sie kennen das halt, dass da nur irgendwo ein Draht nicht perfekt sein muss, etwas oxidiert etc. und schon hat man Probleme mit dieser Idee Idee der Doppeldose+Umleitung.
Da hat sie ja auch recht mit. Allerdings sehe ich hier nur dann ein Problem, wenn du ständig umsteckst (also täglich).
Schabing schrieb:
Auch (EG) in den Keller? Warum keine Verlegekabel? Ich hab jetzt schon größere Löcher in den Boden geklopft, dass ich die Kabel nicht 90° knicken muss, das kann man ja auch praktisch nicht.
Bei mir gehen 2-3 Meter Strom 5-15cm daneben, da machen bei mir Verlegekabel Cat7 glaub schon Sinn.
Nur auf unserem Stockwerk. Und ja, machen Sinn.
Schabing schrieb:
Ich könnte die Dose natürlich auch ganz weglassen und nur einen Switch nehmen, aber dann braucht der halt dauerhaft Strom, auch wenn er nichts anderes tut als nur ein einziges Signal durchzuschleifen. Schade dass der das passiv nicht kann, echt traurig!
Kann passiv nicht gehen, da ein Switch ja ein regelrechter Sender/Empfänger ist. Der schleift nicht einfach nur durch. Der bereitet das Signal auf und sendet es auch nur an den Port, an den die Daten gerichtet sind und nicht einfach an alle. Das haben nur die (allen Göttern sei dank) nicht mehr auf dem Markt befindlichen Hubs getan und selbst die brauchten Strom dafür :D .

Ciao, Radulf
 
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Ich installiere aktuell die Installationsrohre, ziehe die "Cat´s 7" durch und habe auch schon ein Holzbrett an die "Balken-Kellerwand" monitert. Die Tage verzweigt ich den ganzen Strom und führe schraub die Dose, Steckdosen sowie Switch an das Holzbrett.

Meine eigentliche frage, wo ist der Rest vom Router? Der wurde mir ja im Post#8 von @Radulf empfohlen. Aber der ist ja nur gefühlt 25% vom Volumen her zu meinem Netgear 8 Port GS308v2....
Wo ist der Rest? Was fehlt da? ^^ Fehlen hier Features oder ist das einfach die neuere/modernere Technik zu meinem Netgear?

Mein Gott gefällt mir der TP-Link optisch :)
 
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Schabing schrieb:
Also die IT meinte halt nur, dass sie davon abratet weil das einfach Probleme macht bzw. machen kann.
Das ist bei den Kabellängen, die in einem EFH zusammen kommen, albern. Einfach sauber arbeiten.
Diese Lösung läuft im Haus meiner Eltern seit über 20 Jahren in mehreren Zimmern, weil es nur eine Leitung aus dem Keller gibt, die über das DG ins erste OG führt.

Und genau aus dem Grund, dass da nicht rund um die Uhr unnötige Switche Strom verballern und blöd rumblinken, ist das genauso wie von Incanus beschrieben verkabelt. Die Strecke geht quasi senkrecht durchs Haus, dann ins 1.OG runter, dort einmal diagonal durch und dann seit neustem auch wieder ins EG runter. Und trotzdem sind das max. 35m Kabel, was für Ethernet kein Problem darstellt.

Umgesteckt wird da vielleicht alle 5 Jahre mal.
 
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Incanus schrieb:
aber wie verdrahtet denn eure IT eine ganze Firma? Da geht sicher nicht jede einzelne Leitung direkt von Punkt zu Punkt,
Das ist eigentlich der Standard bei Ethernet. Vom Endpunkt durchgängig zum Serverschrank mit der aktiven Technik.

Unterbrechungen auf einer Ethernetstrecke, wie hier, kommen normal nicht vor. Solange die Distanz nicht zu groß wird mach ich mir da aber auch wenig Sorgen.
 
Von Unterbrechungen sprach ich nicht, aber Leitungen Dosen, Patchfelder etc. sind dort üblich, die gleiche Technik also. Da geht man ja auch nicht von häufigen Ausfällen aus.
 
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