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Legion Go mit CachyOS - unterwegs & zu Hause - Erfahrung & Kritik

Anforderungen und Hardware

Gesucht hatte ich die eierlegende Wollmilchsau für unsere erste Langstreckenreise nach Japan Mitte 2025, um unterwegs gut Zeit rumzukriegen und auf kleinem Raum eine IT Basis von zu Hause mitzunehmen. Die Wahl fiel dann aus zwei Gründen auf einen Handheld und speziell das Legion Go:
  1. Man kann mit einem Handheld auf kleinem Raum (wie auf dem Langstreckenflug) relativ bequem zocken.
  2. Die Controller sind abnehmbar. Am Fernseher der jeweiligen Unterkunft kann man also auch das Nötigste mit dem Touchpad des Controllers steuern, während der Handheld am Fernseher mit Mini-Dockingstation und HDMI verbunden ist (der Bequemlichkeit wegen kam noch eine klappbare Bluetooth-Tastatur mit Touchpad hinzu).

Das Legion Go habe ich im April 2025 in den Amazon Warehouse Deals für ca. 440 € erworben (Z1 Extreme, 16 GB RAM, 512 GB SSD, 2K-144-Hz-IPS-Display, 50-Wh-Akku).

Kompromisse bei der Wahl des Legion Go gegenüber einem Steam Deck oder ROG Ally X muss man aber machen:

Das Display/Tablet:
Es ist farblich und bzgl. Helligkeit WIRKLICH gut, aber leider kein OLED. Nativ ist das Display zudem ein Portrait-Modus-Display und wird erst durch ein OS um 90° in den Landscape-Mode gedreht. Zudem ist das Display mit 8,8" riesig, was das ganze Gerät etwas wuchtig macht und es auf engem Sitzplatz (Flugzeug/Zug) manchmal etwas schwierig macht, den Nebensitz nicht zu stören.

Die Auflösung von 2560 x 1600 px ist auch für die Hardware übertrieben, was aufwendigere Games betrifft. Immerhin ist sie 800p (wie beim Steam Deck) x 2, sodass das Scaling in der geringen Auflösung perfekt ist, entgegen einem Ally X o. ä. mit 1080p/1200p-Displays.

Auf der Rückseite der Display-Einheit findet sich noch ein sehr großzügig dimensionierter Kickstand, der zusammen mit den abnehmbaren Controllern gut genutzt werden kann.

Die Controller:
Sie liegen nicht perfekt in der Hand, aber für mich gut genug. Hall-Effect in Sticks und Triggern ist nice, RGB ist für mich unnötige Spielerei (bis auf das HHD-Feature unter dem alten CachyOS, das die Controller kurz beim Power-Mode-Change im entsprechenden Farbcode aufleuchten lässt). Dass ein Touchpad vorhanden ist, ist ein super Bonus und auch die Backbuttons lassen für Leute, die so etwas gerne nutzen, wenig Wünsche offen.

Ein Gimmick, mit dem ich persönlich gar nicht warm geworden bin, ist der FPS-Mode im rechten Controller, der mit einem Aufsatz zu einer Senkrechtmaus umfunktioniert werden kann. Das ist grundsätzlich cool für FPS-Nutzung, ich finde den Griff und die Handhaltung jedoch maximal unbequem und daher nicht praktikabel.

Hardware-Settings:
Im BIOS kann man den VRAM zwischen 1 und 8 GB einstellen. Besonders der zwischenschritt auf 6 GB, wenn 4 GB zu wenig sind und 8 GB einfach zu viel RAM kosten, kann sich bei einer Handvoll Spielen lohnen, bei denen man für die Option dann sehr dankbar ist.

Es gibt ein paar fest verdrahtete Shortcuts mit den Controllern, wie die linke Legion-Taste + Y, mit denen man zwischen den Power-Modi durchschalten kann, was sich in der Farbe der obigen Power-LED niederschlägt (Blau 8 W, Weiß 15 W, Performance 20 W und Custom von 1-30 W).

Wie in so jedem Z1-Extreme-Handheld ist das Gerät unter 5 W kaum zu gebrauchen und durch Kleinigkeiten überfordert. 15 W bleibt der Sweetspot und 20 W bringt noch vertretbare Mehrleistung.

Ob man im jeweiligen Game den CPU-Boost braucht, muss man testen. Grundsätzlich fährt man mit abgeschaltetem Boost besser bezüglich Laufzeit und Performance-Konsistenz.


Stock-Software

Die Legion-Space-Software unter Windows bietet einige Features, Extra-Shortkeys und Shortcuts, um die Bedienung zu unterstützen. Grundsätzlich hat sie ihre Kinderkrankheiten hinter sich gelassen und funktioniert solide genug. Es bleibt der fade Beigeschmack, dass Windows einfach nicht dieselbe Integrationsbasis bietet wie ein SteamOS.

Auf die Lüfterkurve kann man ebenfalls Einfluss nehmen. Allerdings lässt Legion Space nicht zu, dass man ein gewisses Level unterschreitet. Das Legion Go lautlos zu machen, klappt also nicht. Die Lüfterkurve ist meines Erachtens deutlich zu aggressiv gewählt.

Die Fullscreen-Ansicht versucht einen weiteren Zwischenlayer für Games-Verkäufe zu etablieren, was eher störend und aufdringlich umgesetzt ist, bietet aber auch die zentrale Update-Oberfläche, um alle nötigen Treiber und BIOS/Firmware-Updates zu installieren.


Hardware-Bugs & Upgrades

Je nach Revision des Legion Go hat man noch die Gen1 Lüfter im Einsatz, die schon bei geringer Drehzahl ein sehr unangenehmes Fiepen von sich geben. Diese kann man entweder durch einen Second-Gen-Lüfter austauschen, bei dem das Problem behoben wurde, oder man versucht sich selbst an einem „Tape Fix“ beim Lufteinlass des Lüfters.

Ebenfalls ist der Akku für den nutzbaren TDP-Bereich der APU deutlich zu klein dimensioniert. Auch hier gibt es bereits Third-Party-Abhilfe durch einen ca. 75-Wh-Akku, der dann immerhin 50 % mehr Kapazität und somit Spielzeit mit sich bringt. Aus fast zwei Stunden werden damit immerhin fast drei Stunden, was unterwegs einen deutlichen Unterschied macht. Zum Verbau muss ggf. etwas vom Plastik-Innenleben weggelassen werden (ein Frame) oder ein Custom-Back-Cover genutzt werden.

Aus der 3D-Druck-Szene gibt es noch ein paar Add-ons, wie z. B. eine Vorrichtung, um die abnehmbaren Controller zu einem einzelnen Gamepad zusammenzuklicken (in verschiedenen Ausführungen, auch als First-Party-Add-on) sowie freizügiger belüftete Back-Cover, die per Adapter auch zulassen, dass eine 2280-SSD verbaut werden kann.

Ebenfalls nett ist eine Klickleiste für die Oberseite, die den Schall der Lautsprecher in Richtung des Nutzers lenken, während die Abluft nach hinten wegkanalisiert wird, was ggf. auch noch zusätzliche Nebengeräusche reduziert.

Getestet habe ich bis auf den Lüftertausch nichts davon. Der hat sich gelohnt, und wenn der Akku verschlissen genug ist, werde ich auf den größeren aufrüsten. :)


Umstieg auf CachyOS Handheld Edition (Pre-Januar-2026-Update)

Der Windows-Frust ist schnell gestiegen und ein SteamOS-ähnliches CachyOS oder Bazzite zu nutzen, lag nahe. Als langjähriger Ubuntu/Mint-User hatte ich wenig Sorge bezüglich des Umstiegs, auch wenn Arch natürlich noch mal ein paar andere Ansätze verfolgt. Die Wahl fiel auf CachyOS.

Die Installation an sich verlief einfach. Es grüßt nach erfolgreichem ersten Boot direkt die SteamOS-Oberfläche, mit der die Grundeinrichtung schnell von der Hand geht.

Games aussuchen, runterladen/installieren, loslegen - es ist wirklich so einfach geworden. Wo Standby ingame unter Windows noch eine Bandbreite abdeckte von „kann funktionieren“, „kann abstürzen“ oder „saugt den Akku leer in Minuten“, klappt das unter Linux absolut problemlos.

Die Integration der Hardware in die SteamOS-Oberfläche ist out of the box dürftig. Grundsätzlich klappt das Setzen der Custom-TDP, allerdings nur innerhalb des Steam-Deck-Rahmens (1-15 W).

In CachyOS (Pre Januar 2026) ist für die Hardware-Unterstützung der HHD (Handheld Daemon) integriert. Dieser ist ein von SteamOS unabhängiger Layer, der sich per Custom-Taste auf der Controller-Rückseite einblenden lässt und somit die Default-Steuerung/Tastenbelegung in keiner Weise behindert.

Der HHD unterstützt ALLES, was man sich für das Legion Go wünschen kann:
  • Power Modes: Die Änderung des Power-State per Select-Menü ändert den Power-State auf Hardware-Ebene und zeigt somit auch in der Power-LED-Farbe den aktiven Modus richtig an. Auch die Tastenkombination ändert korrekt den in der Software ausgewählten Status. Im Custom-Mode kann die TDP von 1 bis 30 W reguliert werden. Auch Settings zum Balancing von CPU/GPU, Power-Governor und CPU-Boost-Modus sind einstellbar.
  • Controller: Die Controller können bezüglich Kompatibilitätsmodus (z. B. Xbox-Controller) oder Nutzung des Touchpads angepasst werden. Auch die RGB-Beleuchtung für die Sticks kann eingestellt werden. Das komfortabelste Feature ist wohl, dass die Stick-RGB-LEDs kurz in der Power-State-Farbe aufleuchten können, in die gerade gewechselt wird, sodass man das Legion Go nicht extra neigen muss, um auf die Power-LED zu schauen. Das ist wirklich nur eine Kleinigkeit, aber gibt den bei mir sonst immer deaktivierten Stick-RGB-LEDs eine funktionale Bedeutung.
  • Fan Control: Windows-Limits ade! Man kann die Lüfter in 10-°C-Schritten von 10 bis 100 °C prozentual einstellen. Eine Mindestdrehzahl gibt es nicht. Damit kann man endlich auf 15 W super silent zocken. Verglichen mit unserem Zenbook 13 OLED, das einen Ryzen 5800U bei 15 W und einem maximal halb so großen Kühlkörper relativ leise im Zaum halten kann, wirkte ein mit ca. 70 % laufender Lüfter für den 60-°C-Bereich doch stark übertrieben im Legion Go.


Januar-Update 2026 CachyOS, bye-bye HHD

Hier fängt der Ärger leider wieder an. Was der HHD zu leisten vermag, wurde im Januar-Update 2026 von CachyOS über den Haufen geworfen und durch steamos-manager und inputplumber ersetzt. Das bringt zwar durchaus seine Vorteile mit sich, aber leider auch eine Menge Abstriche in Verbindung mit dem Legion Go.

TL;DR: Höheres Integrationslevel, unzureichende Unterstützung.

  • Power Modes: Zu begrüßen ist, dass die Power-Modes des Legion Go jetzt nativ in den SteamOS-Menüs getoggled werden können. Auch die TDP-Range des Custom-Modes ist einfach zugänglich und kann per Spiel festgelegt werden, was mit dem externen HHD natürlich nicht möglich war. Der GPU-Takt lässt sich zumindest statisch setzen (das hatte vorher keinen Effekt).
    ABER: Nutzt man jetzt die Tastenkombi für den Power-Mode-Wechsel, ist das nicht synchron zur Steam-Oberfläche. Jetzt divergieren aktiver Power-Mode und Anzeige in der Software. Dieser Zustand ist damit noch schlimmer geworden als unter Windows. Toggle für den CPU-Boost und Balance-Einstellungen für CPU/GPU entfallen größtenteils.
  • Controller: Die Controller werden grundsätzlich nativer unterstützt und sind besser in das SteamOS-Ökosystem integriert. Stick-RGB per SteamOS zu adressieren, ist allerdings nicht möglich.
  • Fan Control: Fan-Control ade. :(


Decky Loader - Workarounds mit Abstrichen

Decky-Loader-Plugins können viele dieser Ungereimtheiten kompensieren, schaffen es aber nicht zu einem umfassenden runden Erlebnis zurück zur HHD-Gesamtqualität.

LegionGoRemapper:
Der LegionGoRemapper bringt vor allem eines zurück: Silence! Hier lässt sich wieder die Fan-Curve ändern, mit der ruhiges Gaming wieder möglich ist. Der Abstrich dabei ist der Power-Mode: Jeder Power-Mode-Wechsel (per Hardware-Keys oder in der SteamOS-Oberfläche) triggert das Default-Fan-Profil. Die Custom-Fan-Control muss man also bei jedem Power-Mode-Wechsel einmal aus- und einschalten, damit die Custom-Fan-Curve wieder geladen wird. Aus einem Setting, das mit dem HHD also einmal festgelegt wurde, wird somit eine Reise durch mehrere Untermenüs. Das ist alles andere als komfortables Gaming mit einem Handheld.

Meine Nutzung beschränkt sich dadurch darauf nur noch den Custom Power Mode zu nutzen und die TDP händisch einzustellen, die ich gerade brauche.

Immerhin kann man hier das Controller-RGB abschalten, falls deren letzter Status ein anderer war. Die Backbuttons lassen sich ebenfalls noch mal remappen und auch das Touchpad lässt sich grundsätzlich toggeln. Das Sahne-Feature, die Stick-RGB-LEDs kurz im Power-Mode aufleuchten zu lassen, ist ebenfalls nicht vorhanden.

SimpleDeckyTDP:
Primär wird dieses Plugin zum Setzen der TDP genutzt. Experimentell ist das hier sogar über 30 W hinaus möglich. Die TDP-Controls sollte man aber deaktivieren, da man sonst nur eine dritte zusätzliche Option zur TDP-Steuerung in die beiden bereits unsynchronen Optionen holt und das Chaos vergrößert. Primär nutze ich dieses Plugin, um den CPU-Boost zu (de-)aktivieren. Auch eine feinere Konfiguration für Governor und Balancing von CPU/GPU bezüglich des TDP-Budgets ist hier möglich. SMT lässt sich hier ebenfalls on the fly deaktivieren, was in Zukunft für bestimmte Games nützlich sein kann. Bisher ist mir keines begegnet.

DeckyPlumber:
DeckyPlumber benutze ich, um eines richtig bescheidenen Bugs Herr zu werden. Manchmal (schwer reproduzierbar, es tritt am häufigsten in Verbindung mit Standby und/oder den abnehmbaren Controllern auf) löst in SteamOS-Menüs ein A-Button-Druck auch instantan einen Folge-B-Button-Druck aus. Wenn man also einen Slider ändern will und erst mit A bestätigt, kann man den Slider nicht per Stick schieben, da bereits mit B wieder abgebrochen wurde. Ingame bleibt das Verhalten bestehen. Ein Reboot behebt das Problem, ist aber ingame nach dem Standby nicht das, was ich machen will. Den Controller-Typ per DeckyPlumber einmal auf etwas Beliebiges zu ändern und zurück zu Default zu wechseln, behebt dieses Verhalten ebenso.


Sonstiges

Auf einer alten externen SSD (ich wollte kein DualBoot) habe ich ein Windows mit Legion Space installiert, sodass ich bei Bedarf mit der nativen Lenovo-Software BIOS- und Firmware-Updates machen kann. Hier habe ich bisher keine bequeme Alternativquelle unter Linux gefunden, über die jemand aktuelle Lenovo-Pakete anbietet, sodass man das mit fwupdmgr regeln könnte. Zudem weiß ich auch nicht, ob man an die Controller-Firmware rankommt. Legion Space it is an dieser Stelle.


Fazit

Anfangs vor allem für die Reise gekauft und allein dafür schon nicht bereut, liegt das Legion Go trotz eines Haupt-PCs mit 9070XT und einem HTPC am Fernseher mit einer 9060XT nicht einfach nur im Schrank. Auf der Couch kommt einfach das nostalgische Gameboy-Feeling zurück und es macht einfach Spaß, sich quer auf der Couch zu lümmeln, während man komplette (ältere) AAA-Titel, Indie-Games oder Retro-/Emulationsspiele in seinen Händen halten kann. Zudem werden wahrscheinlich auch noch ein paar Reisen anstehen.

Bzgl. Software hoffe ich, dass CachyOS sich da noch mal einer besseren Integration annimmt, denn mit dem Wegfall von HHD ist alles durch die Bank unkomfortabler oder teilweise broken. Ich hatte zuletzt gelesen, dass der Fokus von Handhelds weg genommen werden soll, dann müsste ich mir wohl mal bazzite angucken, ob es die selben Bruchstellen gibt. Ich tüftel ja schon gerne aber ganz ehrlich: bei einem Handheld möchte ich irgendwann am Ziel angekommen sein, dass es ein ganz einfacher Handheld ist, den man auch so nutzen kann. Customizing und Frickeln kann ein Hobby sein und das betreibe ich auch gerne, das habe ich aber auch schon genug mit meinen anderen Systemen ;) Der Decky Loader ist ein super Tool, aber ich bin ein Fan von Minimalismus und anstatt extra Software + 3 Plugins hätte ich lieber eine vollständige Integration oder einmalig extra Software. Ja, ich kann den HHD sicher auch wieder selbst installieren, aber ob sich das in die Quere kommt mit den anderen Änderungen unter der Haube, wie der Controller Integration... ich bleibe da lieber System-nah.

Als jemand, der viel Wert auf den Zustandserhalt seiner Hardware legt, habe ich das Legion Go immer brav in seiner Transportbox mitgeschleppt. Ich muss aber sagen, dass es nichts Unbequemeres gibt, als diesen Riesenkoffer auch noch in den Rucksack zu packen. Gerade im Flugzeug das Ding noch mal im Handgepäck-Rucksack zu haben, auf engem Raum aufzumachen, den klobigen Handheld rauszuholen, währenddessen die Box wieder zu schließen und wegzupacken, den Charger anschließen und alles wieder schnell zurück, wenn es Essen gibt oder man umsteigen muss, macht einfach keinen Spaß.

Ein neuer Tagesrucksack mit einem Tabletfach neben einem Notebookfach hat hier Abhilfe geschaffen. Während das Legion Go schon zu den großen Vertretern seiner Art gehört, ist es auch einfach nur ein schmales kleines Tablet ohne Bumps, sobald man die Controller abnimmt. Die Controller einzeln gehen schnell in den Sleep und verlieren keine Akkulaufzeit, wenn man sie zusammen in die Seitentasche oder ein kleines Rucksackfach legt, auch wenn sich z. B. der Stick bewegt. Ein Wake-up findet nur nach langem Drücken der Legion-Buttons statt oder wenn man sie wieder mit der Haupteinheit verbindet.

Das macht das Legion Go nicht nur noch freundlicher beim Transport, sondern auch in der Nutzung unterwegs. :)

Auch wenn ich die Low-Power-Performance und das OLED-Display des Steam Decks vermisse, überwiegen für mich die Vorteile des Legion Go. Das Legion Go 2 hat einiges noch mal besser gemacht, und wenn ich noch mal neu kaufen würde (und es deutlich günstiger wäre), dann würde ich es wahrscheinlich kaufen. Als Upgrade für das Legion Go "1" ist es mir das Geld aber in keiner Weise wert. Die Controller sind etwas bequemer und sollen zu Legion Go "1" ebenfalls kompatibel sein, was den Komfort auch noch mal nach vorne bringt und sind ggf. separat erhältlich.

P.S. Ein paar Bilder liefere ich nach, wenn ich dazu komme.
 
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Da kann ich einfach nur "Danke" für den ehrlichen Test sagen !
Also Steam Deck benutzer blickt man ja doch oft zu den anderen Handhelds rüber und denkt sich "Waren meine 750 Euro gut investiert ?"
Solche Tests zu lesen hilft dann sehr
 
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Danke, toller Bericht der mir hilft, weil ich immer mal wieder über ein Handheld als eierlegende Wollmilchsau nachdenke. Ein Mosaikstück mehr dank Dir :-)
 
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Mit dem Thema HHD/Deckyloader habe ich mich nie befasst. Für mich reichte die Funktion, dass ich im Steam Overlay einfach die TDP für einzelne Spiele reduzieren konnte. Mehr Wünsche habe ich bisher nicht.
Bin bisher mit meinem Oled Deck sehr zufrieden, habe allerdings auch CachyOS installiert, da mir das Original SteamOS zu eingeschränkt ist.
Gestern gerade erste Wireguard und Bitwarden auf dem Deck eingerichtet.
Eine gute Transportmöglichkeit fehlt mir allerdings, da beim Deck zwangsweise die Sticks immer rausschauen und sich das nicht so gut in einen normalen Rucksack packen lässt. Da ist das Legion schon deutlich angenehmer mit den abnehmbaren Controllern.
Ich hatte noch im Abverkauf für das Deck eine Jsaux Tragetasche abgegriffen. Allgemein hatte ich beim Zubehör viel Glück, da ich auch eine sehr schöne ZAGG TriFold Bluetooth Tastatur als Schnapper abgreifen konnte.
 
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SavageSkull schrieb:
Mit dem Thema HHD/Deckyloader habe ich mich nie befasst. Für mich reichte die Funktion, dass ich im Steam Overlay einfach die TDP für einzelne Spiele reduzieren konnte. Mehr Wünsche habe ich bisher nicht.
Mit einem Steam-Deck ist das auch nachvollziehbar. Die Z1 Extreme APUs boosten ziemlich heftig, haben ohne Boost mit 8 Cores / 16 Threads aber viel Grundleistungen im mittleren Taktbereich bei geringem Verbrauch.

Der custom Chip vom Steam-Deck erlebt so etwas höchstens als Mikro-Optimierung, die mess- aber nicht spürbar ist.

Da CachyOS mit HHD für mich gestartet hat, sind es nun leider fehlende Features. Gerade die nicht gesyncten Power Modes und der Fan Curve Reset bei Power Mode Change sind auf dem Legion Go sehr schmerzhaft.
 
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