Ich kann den Themerersteller durchaus verstehen. Aber ich verstehe auch die Haltung des Lehrers.
Wenn ich beides gegeneinander abwägen müßte, so würde ich mich letztlich auf die Seite des Lehrers schlagen.
Auch muß man bedenken, daß der Lehrer letztendlich am längeren Hebel sitzt. Ihn (gerade im Hinblick auf die Abschlußklasse) zu verärgern, ist unklug.
Wenn ich das richtig verstanden habe, war das (Änderung) eine Anfrage seinerseits an die Klasse. Also noch nichts offizielles.
Normalerweise muß er dann die Änderung noch durch das Sekretariat bzw dem zuständigen Sachbearbeiter bestätigen lassen. Versicherungstechnisch ist dieser offizielle Akt imo eigentlich notwendig.
Ist er zu dieser offiziellen Stundenplanänderung denn bereit.?
Wenn ja sehe ich keinen Grund, seinem Wunsch nicht zu entsprechen.
Ist er hingegen nicht bereit, es offiziell absegnen zu lassen (weil er es so nicht genemigt bekommt), so müßte man sich die Sache einmal näher durch den Kopf gehen lassen. Stichwort: Versicherungsschutz bei Unfällen etc.
Ich bin der Meinung, redet mit dem Lehrer, und sorgt für eine entsprechende gute Unterrichtsgestaltung zu diesem "späten" Zeitpunkt. Damit ist beiden Seiten geholfen.
Der Lehrer muß nicht extra wegen einer Stunde antanzen, und im Gegenzug zieht er seinen Stoff nicht mit aller Gewalt im D-Zug-Tempo durch, sondern kommt euch mit einer entsprechend lockeren Unterrichtsgestaltung bzw Unterrichtsbeginn ein wenig entgegen.
PS:
Wobei "spät" ist der Zeitpunkt eigentlich nicht. Das ist imo noch eine erträgliche Zeit.
Da habe ich persönlich schon Schlimmeres erlebt.
Auch sehe ich hier (bei entsprechender Unterrichtsgestaltung) keinen nennenswerten Einfluß auf das Lernergebnis.
Klar ist es anstrengend, aber diese Anforderung muß man imo als "Abiturient" erbringen können.
$0.02
Gruß