RiseAgainstx schrieb:
Kommt ganz drauf an.
Dämmung heißt, zwei Räume akustisch voneinander zu trennen, wobei der Schall permanent reflekiert wird.
Dämpfung heißt, den Schall bzw. dessen Schwingungen zu reduzieren.
Dämmung erreichst du durch Masse, sprich eine möglichst dicke Gehäusewand.
Dämpfung erreichst du durch Absorption/Absorber, z.B. durch Schaumstoffpolster (diese ikonischen Noppen, die man aus dem Tonstudio kennt).
Soweit die Theorie.
In der Praxis würde ich im ersten Moment immer auf eine möglichst hohe Materialstärke achten.
Die vormontierten Dämpfungs- oder gar "Dämmungsplatten" sind meist eher Mist, da viel zu dünn und sinnlos platziert. Darüber hinaus immer auf ein möglichst geschlossenes Design achten, denn durch viele Öffnungen (Mesh) kann natürlich auch mehr Schall nach außen dringen. Man sollte allerdings auch bedenken, dass ein geschlossenes System selbst den besten Gehäusen einen Riegel in Sachen Airflow vorschieben kann. Eingeschränkter Airflow heißt dann wieder eine realtive Drehzahlerhöhung seitens der Lüfter, um dieses thermische Defizit ausgleichen zu können...
Am besten ist imho immer der Mittelweg zwischen beiden Varianten: nur so viele Lüfterplätze, wie man auch wirklich benötigt, aber keine großflächigen Perforierungen/Meshs.
Das wäre soweit zumindest meine Faustformel, wenn es um die Gehäusesuche geht.
Das Fractal R5 ist sicherlich kein schlechter Kandidat. Ansonsten ist aktuell auch das Silent Base 800 von BQ gefragt, allerdings sind die Temperaturen da schlechter, also so mancher erwartet.
Hab persönlich ein H440 von NZXT und bin so halbwegs zufrieden. Abstriche muss man da halt bei dem Windowkit machen, dass nicht mal aus richtigem Plexiglas sondern aus ganz einfachem dünnen Kunststoff besteht.
Hier empfiehlt es sich immer, unterschiedliche Testberichte durchzulesen, um sich jeglicher Makel vor dem Kauf bewusst zu sein.
Hoffe ich konnte etwas weiterhelfen
und korrigiert mich bitte, falls zwingender Bedarf besteht
