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Leistungs-Office-PC CPU: AMD Ryzen 5 1600X oder Intel i5 6600K/7600

Der Grund für den Systemwechsel war nicht der zu langsame i5-3450, sondern das Motherboard hat seinen Geist aufgegeben und ist mein Anlaß zum Systemupgrade. Der Flaschenhals war in der Vergangenheit eher der Arbeitsspeicher (deswegen auf 24 GB erhöht) und die Grafikleistung (deswegen die RX460 passive eingebaut).

Typischer Arbeitsalltag sieht so aus:

Geöffnete Programme: Mozilla, Thunderbird, Coreldraw, Corel Photopaint, Adobe CS Anwendungen (Lightroom, Acrobat, Photoshop), MS Office Anwednung, PTGui, Statistiksoftware, Literatursoftware, usw., Musik

Diese werden nebeneinander benutzt, aber nicht jedes Programm arbeitet permanent, sondern es sind nur Dokumente geöffnet, an denen nacheinander gearbeitet wird.

Freue mich über die vielen Rückmeldungen mit zwei deutlichen Polen:

Mir geht es vor allem um ein gutes P/L-Verhältnis bei angepasster Leistung für meine Anwendungen und eine zukunftssichere Prozessorarchitektur - deswegen kann ich mir den Ryzen schon gut vorstellen, es geht auch nicht um Leistungsprozente +/- im einstelligen Bereich, sondern ob der Prozessor gut zu meinem Anwendungsszenario paßt.
 
Zuletzt bearbeitet:
0-8-15 User schrieb:
Ich bezweifle, dass du selbst schon mit Lightroom und Photoshop gearbeitet hast.

Ziemlich engstirnig, natürlich mag die Rohleistung per Core Vorteile bringen, die verlinkten Tests sind aber nur so semi gut.
Anfang März entstanden, glaube kaum, dass sich da jemand intensiv mit dem "Windows Balanced Powerplan" befasst hat.
Zudem reden wir hier nicht nur von Lightroom und Photoshop, sondern von:
Nebeneinander laufende Anwendungen wie: MS Office, Coreldraw, Lightroom, Photoshop, Photostitch-Software, Acrobat usw.
Parallele Beispiele also, persönlich würde ich heute nicht mehr von 4 auf 4 Kerne umrüsten, HT hin oder her.

Man kommt hier von einem Ivy Bridge i5-3450 und geht auf einen Ryzen, da kann man sich die paar % welche ein veralteter Intel eventuell aktuell noch schneller wäre m.M.n. schenken.
Es geht hier somit nicht darum ob man von einem i5 7700k auf einen Ryzen umrüstet!
 
Zuletzt bearbeitet:
JaKno schrieb:
Du argumentierst mit Lightroom und wenn man dir zeigt, dass Lightroom sehr gut mit Ryzen läuft (besser als ein I5), dann sagst du, dass Lightroom nicht so wichtig sei.
Das stimmt doch überhaupt nicht. Dein Benchmark bezieht sich auf eine Lightroom Funktion, die nur einen kleinen Teil des tatsächlichen Worksflows innerhalb von Lightroom ausmacht.

updater14 schrieb:
Man kommt hier von einem Ivy Bridge i5-3450 und geht auf einen Ryzen, da kann man sich die paar % welche ein veralteter Intel eventuell aktuell noch schneller wäre m.M.n. schenken
Ein 30% schnellerer Workflow wäre mir persönlich wichtiger, als die wage Hoffnung, dass der Ryzen in 3-4 Jahren vielleicht die Nase einen Hauch vorne hat.

Am Ende wird man weder mit einem 1600X noch mit einem 7600k etwas "falsch" machen. Aber es muss einem klar sein, dass beide Varianten Vor- und Nachteile mit sich bringen.
 
Entweder du kaufst ein gebrauchtes LGA1155 Mainboard mit 4 RAM Slots oder einen Ryzen 1600X ohne OC, 1700 wenn du übertaktest.

Ein neues Board kostet <100€, Umstellung auf Ryzen kostet ~500-600€ ca.
 
+1 für den 1600X

ich würde auf keinen fall noch einen i5 kaufen. entweder reicht das alte zeug aus oder aber ich kaufe eine cpu mit single UND multicore-Leistung!
 
HominiLupus schrieb:
Entweder du kaufst ein gebrauchtes LGA1155 Mainboard mit 4 RAM Slots oder einen Ryzen 1600X ohne OC, 1700 wenn du übertaktest.

Ein neues Board kostet <100€, Umstellung auf Ryzen kostet ~500-600€ ca.

Das habe ich ernsthaft in Erwägung gezogen, aber ich habe mich schon mit dem alten Mainboard und der Fehlersuche rumgeschlagen (bis es dann irgendwann eindeutig war und RAM, Netzteil, usw. ausgeschlossen werden konnten).

Neu werde ich ein gutes 1155er Board wohl kaum bekommen und bei Gebrauchten habe ich die Sorge, daß da wieder ein Fehler vorliegt. Oder bin ich da zu sehr von meinem alten Board traumatisiert...?
 
Krakauer_Paul schrieb:
Neu werde ich ein gutes 1155er Board wohl kaum bekommen

Doch gibt es noch kosten (wenn du 4 Ram Slots haben willst) ab €180,- :D
 
Krakauer_Paul schrieb:
Der Grund für den Systemwechsel war nicht der zu langsame i5-3450...
Motherboard hat seinen Geist aufgegeben...
Der Flaschenhals war in der Vergangenheit eher der Arbeitsspeicher...

Diese werden nebeneinander benutzt, aber nicht jedes Programm arbeitet permanent, sondern es sind nur Dokumente geöffnet, an denen nacheinander gearbeitet wird.
Du hast schon richtig erkannt, dass das nach Arbeitsspeicher schreit und weniger nach Single- oder Multicore-Leistung.

AMD vs. Intel kannst du dir selbst angucken. Bei Photoshop liegt ein i5-7600 (220€) gleichauf mit einem 1800X (480€), Klick. Falls man für die Singlecore-Leistung Cinebench R15 heranzieht, liegt dort ein i5-7500 (195€) vor einem 1800X. Klick. Man beachte gleich beim Cinebench, wie sich das Blatt bei Multicore wendet. Dort liegt der Ryzen 1400 (160 EUR) schon vorm i5-7600.

Ich würde einen von diesen vier nehmen. Bei wirklicher Ausnutzung der Mehrkernleistung den Aufpreis zu Ryzen zahlen. Wenn nicht, "nur" Spiele und der letzte Euro soll gespart werden, dann nicht. Ist man unsicher, aber der Aufpreis egal, dann AMD.
https://geizhals.de/?cmp=1604879&cmp=1604881&cmp=1554205&cmp=1554196

PS: Einfachste Möglichkeit: neues Board über z.B. Ebay oder hier im Marktplatz besorgen. Und nur das tauschen. :)
 
Seriousjonny007 schrieb:

Wenn ich meinen alten DDR3-RAM verkaufe, sollte ich beim RAM fast zu null rausgehen.
Den i5-3450 sollte ich auch noch für ca. 35-40 Euro los werden, das Board hat nur noch Bastlerwert.

Da wäre ich nur noch bei rund 300€ für die Neuanschaffung im Vergleich zu ca. 100-150 € für ein gebrauchtes 1155er Board, was also einen finanziellen Mehraufwand von 200-150 € bedeutet und ein 2012 initial gekauftes System ablöst.

Ich denke ich werde upgraden!
 
Beachte auch das Gesamtpaket, welches du bekommst. AMD bootet z.B. wesentlich länger als Intel.
Allen gemein war auch mit dem letzten BIOS der extrem langwierige Initialisierungsprozess: Bis der Post-Screen erscheint, vergeht über eine halbe Minute.
Quelle.

Das Problem kann mit BIOS Updates etwas entschärft werden. Klick. Intel-Systeme sind teils nach 15 Sekunden im Computerbase-Forum. Wer den Rechner eh durchlaufen lässt, mag sich daran nicht stören.
 
Am sinnvollsten (da höchste Leistung im hier gefragten Anwendungsgebiet) sehe ich hier einen 7700K (mit Asus Z-Board wirds aktuell noch bischen günstiger wg Cashback). 32GB RAM dazu. Wenns wirklich billiger sein muss auch ein hochtaktender 6-Kern Ryzen. Der Ryzen wird seine Vorteile nur dann ausspielen, wenn viele Programme gleichzeitig auf vielen Kernen berechnen, was letztlich von der Arbeitsweise abhängt.
 
Mein Gott... wieviel Schwachsinn man hier lesen muss. Ich weiß, der Thread ist schon tot, trotzdem.
Wer bei einem Office-Szenario tatsächlich noch einen Intel empfiehlt, dem ist nicht mehr zu helfen... Und dann sogar noch reine 4-Kerner :freak:
Nur weil in den Photoshop Benches der 7700k und ein 1600x ein paar Sekunden auseinanderliegen... Ansonsten ist der 7700k im Schnitt etwa 3% schneller. Und dafür dann direkt 100€ Aufpreis? (320€ vs 220€). Sorry, aber das ist mehr als dämlich. Mal an die nächsten 6-24 Monate denken, wenn sich endlich mehr Kerne am Markt durchsetzen (weil Intel auch langsam unter Druck ist) und Progs optimiert werden und dann eben mehr als 4 Kerne nutzen? Dann direkt wieder aufrüsten?
Vor allem, wenn der TE angibt, dass Zukunftssicherheit eine Rolle spielt und "viele" Progs parallel genutzt werden... wird sogar noch der 7600er empfohlen. Keine Ahnung ob man lachen oder weinen soll...

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berkeley schrieb:
Wer bei einem Office-Szenario tatsächlich noch einen Intel empfiehlt, dem ist nicht mehr zu helfen... Und dann sogar noch reine 4-Kerner...
"viele" Progs parallel genutzt werden...
Die Kaufberatung hier im Forum empfiehlt bei Office nur Intel und dabei sogar 2-Kerner (teils mit HT). Mir sind auch keine größeren Büros bekannt, die etwas anderes als Intel einsetzen, CIP-Pools, VW, Siemens.
Der TE nutzt nach eigenen Angaben die Programme nicht parallel, sondern hat sie nur parallel geöffnet, was nach viel RAM verlangt. Auch wenn die Taskleiste voll mit geöffneten Programmen ist, geht die Prozessorlast meist gegen Null, nur der RAM füllt sich. Ob das so ist, lässt sich mit dem Task-Manager oder Ressourcenmonitor prüfen. Dem TE war auch nie die CPU zu schwach, Auslöser des Themas ist ein defektes Mainboard.
 
Die Kaufberatung des Forums bezieht sich auf bessere Schreibmaschinen, die maximal insgesamt 400 € kosten - das Feld der Celerons und Pentiums dürfte daher bei der Anfrage zu einem "Leistungs-Office-PC" nicht einschlägig sein und kann jedenfalls keine Intel-Empfehlung begründen.

Und wenn Dir "keine größeren Büros bekannt" sind, die andere als Intel-CPUs einsetzen, dürfte das wohl maßgeblich der Tatsache geschuldet sein, dass Ryzen erst sehr kurz af dem Markt ist und die Fertig-PCs noch auf ihre Markteinführung warten.

Ansonsten hat Berkeley aber natürlich recht: die i5 sind out und insbesondere vom P/L-Verhältnis ein absoluter Fehlkauf für einen Office-PC. Wenn es maßgeblich auf Singlecore-Leistung ankommt -> schneller i3 statt i5. Im Normalfall wird man aber von den zusätzlichen Kernen eines Ryzen (mit Hyperthreading) mehr haben, vor allem auf lange Sicht.
 
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