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BerichtLeitung vorhanden, Anschluss nicht: Wie starre Regeln den Glasfaserausbau auf dem Land erschweren
Welche Alternative ist denn aktuell wählbar und würde zu Veränderung führen?
Zumindest ich kann zwischen 16 Jahren CDU, 3 1/2 Jahren Ampel und jetzt wieder CDU nicht wirklich einen Unterschied feststellen. Und mit Extremen Ala AfD oder Linke hab Ichs jetzt nicht so.
Das dürfte aber um Monate, wenn nicht gar um Jahre zu spät gewesen sein. Aber klar, zu spät agieren und wenn es dann natürlich nicht klappt andere für das eigene Scheitern verantwortlich machen. Passt voll ins Bild.
ja anfangen wenn der bagger da steht is wohl zu spät...aber eh das nicht losgeht bekommt man auch eher schlecht infos wer wo was baut...
ich kenn das aus dem straßenbau...da plant die gemeinde die straße neu zu machen, da wird überall nachgefragt ob die da noch nen rohr oder leitung mit einbauen wollen eh der neue asphalt drauf kommt...ne da is nix in planung...und 14 tage nach dem der asphalt drauf ist kommt irgendwer wir müssten jetzt ganz dringend dort was verlegt haben...
Kein Mensch weiß mehr, was eigentlich gilt! Früher hat man einfach gemacht. Heute musst du für alles erst mal rausfinden, ob man es überhaupt darf, WIE man es darf, WANN man es darf und welches Formular man braucht.
Aber Hauptsache, man erfindet jeden Monat eine neue Verordnung, drei Auflagen und zwölf Datenschutzgesetze die kein normaler Mensch versteht.
Da es sich an der Lokation um ein Neubaugebiet handelte, in dem die Telekom schon gar kein Kupfer mehr gelegt hatte und alles nur noch über Glasfaser abfängt, musste sich das Land Hessen / die HZD technisch (!!!) erst einmal schlau machen, wie sie dort überhaupt Verwaltungsnetz schalten können.
Aber wie passt das zu dieser Aussage: "Von den 2.008 Schulen in Hessen haben 1.828 Schulen einen Glasfaseranschluss, das sind 91 Prozent, bei 52 Schulen ist der Anschluss aktuell im Ausbau."
Heisst das, die Schulen haben normalerweise einen Glasfaseranschluss, und zusätzlich einen Kupferanschluss für das Verwaltungsnetz?
Sry, aber die Verantwortlichen des Flugplatz sind kein Stück intelligenter als die Leute die sich die Förderregeln für den Glasfaserausbau ausgedacht haben.
Wollte ich auch gerade zitieren. Dass der ganze Fall eine Posse ist, ist das Eine. Sich aber einer vernünftigen Lösung aus fadenscheinigen Gründen zu verweigern... da sag ich nur, selber schuld! Die 500 EUR für die Angebotserstellung in Hardware von Starlink investieren und auf absehbare Zeit eine Lösung haben.
Problem ist, dass das verlorene Geld ist, das niemals einkalkuliert wird. Dann hätten wir eine richtiger "Macher" Kultur, weil keine Gemeinde mit solchen Defiziten überleben kann.
Das Problem ist eher jemanden zu finden, der solche wählt.
Hammer schon immer so gemacht, wird auch immer so weiter gemacht! Was interessieren mich die anderen?
Am besten noch eher FUD zu Veränderung schüren, sh. Windkraft
Ich hatte ja schon einmal darauf hingewiesen, dass wir in einem föderalistischen System leben. Die Bundesregierung hat in einem solchen Fall gar nichts zu sagen, hier stehen allenfalls noch die Länderregierungen in recht entfernter Verantwortung. Die Hauptlast der Verantwortung sollte bei den Regierungsbezirken beginnend, in den Landkreisen liegen. Bzw. bei deren Zusammenarbeit auf der Ebene jener Regierungsbezirke.
Steht am Ende im Bericht. Mein Ansprechpartner bei den Segelfliegern will Starlink nicht, weil es generell keine kritische Infrastruktur mit einem Anbieter betreiben will, der jederzeit den Stecker ziehen kann. Es hätte gerne eine seriöse Lösung. Er selbst war beruflich als Senior Network Engineer tätig, hat in mittelständischen Unternehmen unter anderem die lokalen Netzwerke verwaltet/aufgebaut und da schlechte Erfahrungen gemacht.
Nachdem die Telekom es bei mir in zwei ganzen Jahren nicht geschafft hat, das Glasfaser was im Keller aus der Wand schaut, zu verbinden mit dem Glas, was schon bis in die Wohnung geht, habe ich dem Laden gekündigt und mir Starlink geholt. Das war in zwei Tagen da, aufgebaut und angeschlossen. Keine Probleme, keine ahnungslosen Techniker, kein weiteres Theater.. und in der Spitze bis zu 600 MBit.. für 50€ im Monat
Das dürfte aber um Monate, wenn nicht gar um Jahre zu spät gewesen sein. Aber klar, zu spät agieren und wenn es dann natürlich nicht klappt andere für das eigene Scheitern verantwortlich machen. Passt voll ins Bild.
Was bedeutet zu spät agieren?
Wenn Ich keinerlei Kenntnis von einem Ausbau habe, kann ich auch nicht aktiv werden. Problematisch ist in diesem Fall die unterschiedliche Zuständigkeit.
Der Flugplatz hat vermutlich erst etwas von dem Projekt mitbekommen als eben vor der Haustür gebuddelt wurde.
Die Frage ist doch wieso bei der Planung niemand "hey wir könnten doch den 8 Meter neben unserer Leitung verlaufenden Flugplatz auch anschließen" als Idee hatte. Hier liegt der Hund begraben: Die Ausschreibung umfasste nur den Hof -> Die Telekom darf nichts anderes betrachten. Dann wurde der Leitungsweg im Detail geplant und führte eben zufällig an dem Flugplatz vorbei. Die Gemeinde/ wer auch immer genehmigt den Verlauf, kann aber eben an der Ausschreibung auch nichts mehr ändern.
Wenn dann noch gar eine andere Gemeinde für den Platz verantwortlich ist war es das endgültig.
@johnieboy Bin zwar nicht direkt bewandert darin, könnte mir aber gut vorstellen, dass da einiges gemacht werden muss, bevor ein Flugzeug überhaupt starten darf. Du brauchst Wetterdaten, der Start und die ungefähre Flugroute muss gesetzt werden,...
Der Flugraum ist sehr enges und massiv überwachtes Gebiet, in dem nicht jeder einfach so mal starten darf. Ansonsten könnte es zu gefährlichen Begegnungen kommen. Das ganze wird wohl im Internet irgendwo bekannt gegeben und muss dementsprechend gut irgendwo hochladbar sein.
Ist ja mittlerweile auch bei der Landwirtschaft so, dass jeder QM bewirtschaftetes Land mit Art der Pflanzen, des verwendeten Düngers, der genutzten Menge,... an staatliche Stellen geschickt werden muss. Auch dort ist eine gute Anbindung ans Internet mittlerweile unumgänglich.
(So viel zur dämlichen Aussage damals "braucht kein Internet an jeder Milchkanne")
Durch das unkontrollierte Aufsteigen von Segelflugzeugen in den kontrollierten Luftraum können Probleme entstehen. Auch Segelflugzeuge müssen mit einem Transponder versehen sein und angemeldet werden, bevor sie in diesen kontrollierten Luftraum aufsteigen.
Doch, nennt sich Starlink.
Packt noch PV-Module auf die Hangars, dazu einen ausreichenden Akku und man ist sogar autark.
Aber ja, alternativloses Schicksal.
"Bei Starlink stört ihn zudem die technologische Abhängigkeit, digitale Souveränität ist das Stichwort. Er möchte keinen Anbieter, der spontan den Stecker ziehen kann, sondern eine reguläre Lösung von einem lokalen Dienstleister."
Welche technische Souveränität hat er denn bei einem Anschluss der Telekom oder eines lokalen Providers?
Also lieber gar keinen Anschluss als eine temporäre, monatlich kündbare Highspeed-Anbindung. Verstehe.