Bericht Leitung vorhanden, Anschluss nicht: Wie starre Regeln den Glasfaserausbau auf dem Land erschweren

Ich kenne einige aus einem Ort, da wurde vor 3 Jahren angefangen zu buddeln (Deutsche Giganetz), vor genau 1 Jahr wurden alle Häuser per Glasfaser angeschlossen. ONTs waren alle grün und viele haben auch die Frtzbox erhalten.
Leider wurde vergessen eine Leitung an den Verteilerkasten selbst zu planen.
Diese beträgt wohl 13 km. Im Juni wurden alle Kunden geschrieben, dass der Verteiler jetzt per Richtfunk angebunden wird. Leider wird/wurde das doch nicht mehr gemacht.
Aktueller Stand ist, dass der Anbieter sich jetzt mental zurückgezogen hat, also passiert dort gar nicht mehr.

Der Verteiler wurde jetzt ausgemacht und alle ONTs leuchten jetzt rot.

Auf E-Mails wird nicht mehr reagiert und Anrufern sagt man, dass es derzeit keine Auskunft gibt wann es endlich Internet gibt.

Ich will nicht wissen wie teuer der Ausbau gewesen ist, aber so kommt ja kein Geld zurück wenn niemand Internet hat und die ONTs und Fritzboxen liegen auch bei jedem rum.

Alle die ich aus dem Ort kenne haben nun die Hardware, die 1 Jahr einfachso lief wieder abgebaut und haben "natürlich nur lobende Worte" über den Anbieter........

PS dort gibt es auch Vodafone Kabel, aber in den letzten Jahren wurde es immer schlechter und ab 18 Uhr und am Wochenende hat man wohl nur 0,5Mbit - 2Mbit im Upload bei einem 1Gbit/50Mbit Tarif. Telekom hat nur 100 Mbit im Ort und hat nie ausgebaut weil ja Vodafone Kabel als konkurenz gibt. So sind die meisten jetzt bei der Telekom mit 100 Mbit.....
 
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Kommt mir alles sehr bekannt vor. Wir wohnen auch auf dem Dorf, um die 600 Einwohner.
Zentral im Dorf liegt ein Glasfaserknoten (immerhin!) und ein Haus ist auch angebunden. Die restlichen Häuser teilen sich die VDSL Bandbreite weil die Knoten schon mehrfach belegt sind. Das was da ist reicht schon lange nicht mehr für den Bedarf.
Auf Anfrage bei der Telekom wann denn der Ausbau bzw. deren Planung beginnt weil ja jetzt schon sehr lange eine Überbelegung und Leitungssplittung stattfindet und ja schon zentral ein Knoten im Dorf liegt, bekommt man nur die Aussage: Ausbau? Nö, da ist nichts geplant, da passiert in nächster Zeit gar nichts. Von Problemen will man nichts wissen, die Wünsche der Anwohner sind völlig irrelevant und werden ignoriert.

Kein Wunder, dass wir in Deutschland mit der Haltung und der Akribie beim Ausbau global immer mehr den Anschluss verlieren. Es ist für die Gelackmeierten frustrierend wenn Ziele der Versorgung auf Bundesebene ausgerufen werden, über Abschalttermine der Kupferversorgung diskutiert wird, aber kein Unternehmen die Infrastruktur voran treibt.
 
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Und genau aus den Gründen, wird Deutschland nicht aus den Puschen kommen und alle Lippenbekenntnisse sind für die Katz.
 
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T1984 schrieb:
Heisst das, die Schulen haben normalerweise einen Glasfaseranschluss, und zusätzlich einen Kupferanschluss für das Verwaltungsnetz?
Richtig. Wie gesagt: Verwaltungs- und Pädagogik-Netz sind voneinander getrennt. Das kann logisch (VLAN) oder physikalisch erfolgen nach Gesetzeslage. De facto "muss" aber dennoch ein HZD-Zugang her für die verwaltungseigenen Dienste, auf die eben nur über diesen "gesonderten" HZD-Zugang zugegriffen werden kann. Diverse Dienste, die das Land Hessen den Schulverwaltungen zur Verfügung stellt, sind über bspw. Mobilfunk oder den heimischen Internetzugang nicht erreichbar.

Bei solchen Anfragen bzw. Erhebungen, wie du sie zitierst, sprich: "von ~2000 Schulen sind ~1800 mit Glasfaser angebunden", spricht der Volksmund bzw. die Presse in der Regel immer über das schulische, also das pädagogisch genutzte Internet.

Das wird auch damit deutlich, dass in dem von dir verlinkten Artikel nicht einmal das Wort "Pädagogisch/Pädagogik" oder "Verwaltung" erwähnt wird. Es wird einfach alles vermengt bzw. verdrängt, um nach außen hin ein gutes Bild abzugeben und "den gemeinen Bürger/Politiker/Chef nicht mit unnötigen Details zu verwirren".
 
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Andy schrieb:
@Casillas Die Nummer mit der Adressfindung ist auch absurd, aber auch so ein typischer Fall: Weil es vermutlich in der Vergangenheit schon Probleme gab, organisiert der damals Zuständige eine "pragmatische" Lösung und der nächsten Generation fällt es dann auf die Füße, weil es keiner mehr nachvollziehen kann. Da wundert es mich aber auch, wie ein Verein dann einen Hybrid-Anschluss geschaltet bekommt.

Ich finde die Hybrid Tarife teilweise ne Frechheit. Ich wohne in einer Kleinstadt, bei der nur in meinem Stadtteil Glasfaser nicht ausgebaut wird, trotz vorhandener Leerrohre in den Straßen.

auch bei meinem betreffenden DSLAM weigert sich die Telekom diesen mit entsprechenden Komponenten auszustatten, so dass mehr als 100 mbit möglich sind. Aber den Hybrid Tarif. Den darf ich natürlich haben.

und wenn man dann noch von solchen Problemen liest. Nein danke.
 
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RcTomcat schrieb:
Was bedeutet zu spät agieren?
Wenn Ich keinerlei Kenntnis von einem Ausbau habe, kann ich auch nicht aktiv werden. Problematisch ist in diesem Fall die unterschiedliche Zuständigkeit.
Der Flugplatz hat vermutlich erst etwas von dem Projekt mitbekommen als eben vor der Haustür gebuddelt wurde.
Die Frage ist doch wieso bei der Planung niemand "hey wir könnten doch den 8 Meter neben unserer Leitung verlaufenden Flugplatz auch anschließen" als Idee hatte.
Es wird bei der Planung niemand den Gedanken gehabt haben, dass man den Flugplatz ebenfalls anschließen könnte, weil ein solcher Antrag auf Anschluss ans Glasfasernetz gar nicht vorlag. Der Flugplatzbetreiber hätte doch genauso gut einen anderen Weg gehen können, wie z.B. mit Starlink. Ist doch allein seine Verantwortung.
Ergänzung ()

Alpirsbacher80 schrieb:
Und genau aus den Gründen, wird Deutschland nicht aus den Puschen kommen und alle Lippenbekenntnisse sind für die Katz.
Es ist nicht Deutschland, dass nicht aus den Puschen kommt, sondern das sind wir.
 
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OK , aber nicht überall ist es gleich schlecht mit dem Ausbau.. unser kleines Dörfchen in Niedersachen wurde in Rekordzeit ausgebaut ,zu jeder Milchkanne von der DG. Das dauerte nur Tage bei meinem Haus, vom Kabel legen bis ins Haus und sofort 2 Tage später kam der Monteur zum anschließen und gleichzeitige Aktivierung.
 
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h00bi schrieb:
Dass man nicht föderfähige Gelände nicht direkt ausbaut, wenn ein geförderter Ausbau läuft, ist richtig.
Ich glaube nicht dass das noch so gilt.
Laut der aktuellen Rahmenregelung (§4 Absatz 4) dürfen an das Fördergebiet angrenzende nicht förderfähige Gebiete unter Nutzung des geförderten Netzes eigenwirtschaftlich ausgebaut werden. Dabei gibt es eine Frist von zwei Jahren speziell in dem Fall dass dort bereits ein Gigabit-Netz vorhanden ist das weniger als 5 Jahre alt ist.

(Der ganze Absatz spricht über nicht förderfähige Gebiete aufgrund von Gigabitversorgung, ich würde aber vermuten dass der eigenwirtschaftliche Ausbau auch dann möglich wäre wenn es keine Gigabitversorgung gibt.)

Eine Frage ist dabei natürlich wie lange es die Regelung in dieser Form schon gibt, und ob sie rückwirkend bei älteren Förderprojekten gilt.

Wobei im Artikel ja auch die Telekom angibt dass ein Anschluss grundsätzlich möglich wäre:
Grundsätzlich ist es auch bei geförderter Infrastruktur möglich, diese außerhalb der Förderprogramme zu nutzen. „Hierzu müssen jedoch Prozesse zur Gegenrechnung der geförderten Infrastruktur gestartet werden“, so die Telekom-Sprecherin.

Da geht es vermutlich um das was in §10 angedeutet wird: die Netzbetreiber müssen bei geförderten Netzen eine getrennte Buchführung machen und über 7 Jahre berichten welche Einnahmen sie mit dem Netz erzielt haben, ggf. auch durch andere Nutzung als zur direkten Versorgung der geförderten Adressen. Da können dann auch Fördergelder zurück gefordert werden.

h00bi schrieb:
Man müsste hier vielmehr hinterfragen, warum der Flugplatz nicht förderfähig ist. Nur weil irgendein Mobilfunkbetreiber schätzt, dass da 30Mbit/s anommen könnten?
Der ist sicher förderfähig. Aber nicht über eine Förderprojekt des Landkreises Gießen. Das müsste der Landkreis Vogelsberg ausschrieben. Oder die zugehörige Gemeinde.
Ergänzung ()

DJMadMax schrieb:
Das wird auch damit deutlich, dass in dem von dir verlinkten Artikel nicht einmal das Wort "Pädagogisch/Pädagogik" oder "Verwaltung" erwähnt wird. Es wird einfach alles vermengt bzw. verdrängt,
Im Grunde sollte das ja auch keinen Unterschied machen. Es ist ja absolut unverständlich dass da für die Verwaltung ein Unterschied gemacht wird...
 
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Zählt der Segelflugplatz jetzt eigentlich auch zu "homes passed"? Immerhin geht die Leitung knapp daneben vorbei.

Die Statistik mit "Homes passed" finde ich echt sinnfrei. Die Zahl hilft keinem. Es bringt den Leuten nichts, wenn die tolle, neue Glasfaserleitung vor dem Haus vorbei geht.
 
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Bei uns liegt die Glasfaser schon seit zwei, fast drei Jahren am Haus und in der Straße, nur sind wir noch nicht angeschlossen worden. Informationen bekommt man auch nicht wirklich. Keine Aussage wann wir abgeschlossen werden oder wie lange es noch geht.
 
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T1984 schrieb:
Aber wie passt das zu dieser Aussage:
"Von den 2.008 Schulen in Hessen haben 1.828 Schulen einen Glasfaseranschluss, das sind 91 Prozent, bei 52 Schulen ist der Anschluss aktuell im Ausbau."
Ich habe hierzu nochmal schnell ein paar mir vorliegende Zahlen aus unserem Landkreis angeschaut.

Witzigerweise kommen wir "nur" auf ca. 60%, wenn man rein Glasfaser an den Schulen betrachtet. Dennoch sind alle "übrigen" Schulen schnell angebunden (Kabel-DSL, (S)VDSL) <- und auch diese werden nach und nach durch Glasfaseranschlüsse ersetzt, sobald ausgebaut wurde. Für alle nicht per Glasfaser angebundenen Schulstandorte liegen uns Ausbaupläne der Anbieter (sowohl marktgetrieben, als auch gefördert) vor.

Was in solchen Berichten leider gerne verschwiegen wird: einen großen Stadtkreis auszubauen geht viel, VIEL schneller und einfacher, als einen Landkreis. Ein Vergleich:

Stadtkeris Frankfurt = ca. 200 Schulen (16 davon alleine Berufsschulen) auf einer Fläche von ca. 250 Quadratkilometern
Landkreis Wetterau = 86 Schulen (+ ca. 10 Außenstellen) auf einer Fläche von ca. 1100 Quadratkilometern

Wo also wird es einfacher sein, auf die Schnelle viele Standorte mit Glasfaser anzubinden?

Statistiken sind immer dann toll, wenn man auch den Kontext dahinter versteht. Diese Presseartikel haben leider genau einen Sinn und Zweck: Selbstbeweihräucherung politischer Amtsträger und mehr nicht.
Ergänzung ()

T1984 schrieb:
Im Grunde sollte das ja auch keinen Unterschied machen. Es ist ja absolut unverständlich dass da für die Verwaltung ein Unterschied gemacht wird...
Wusstest du, dass im so dolle angepriesenen Förderprogramm "DigitalPakt Schule" welches ja von ~2020 bis 2025 lief, die Verwaltungen NICHT ausgebaut werden durften?

Es durfte von den zur Verfügung gestellten Fördergeldern nichtmal ein Access Point in's Sekretariat gehängt werden.

Zitat (sinngemäß) - "Die sollen arbeiten und nicht im Whatsapp rumklimpern".

Menschen, die solche Förderprojekte auf den Weg bringen, haben tolle Wirtschaftsstudien hinter sich und könen ganz toll mit hoch-risikoreichen Aktienfonds und maroden Banken hantieren. Wie jedoch in der echten Welt gearbeitet weredn muss, davon haben sie nicht den blassesten Schimmer.
 
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TilTuesday schrieb:
Bei uns liegt die Glasfaser schon seit zwei, fast drei Jahren am Haus und in der Straße, nur sind wir noch nicht angeschlossen worden. Informationen bekommt man auch nicht wirklich. Keine Aussage wann wir abgeschlossen werden oder wie lange es noch geht.
Muss da nicht (auch) der Hauseigentümer tätig werden? Was, wenn der nicht will oder einfach nichts tut?
Was, wenn es ein Mietshaus ist und keiner der Mieter einen Antrag auf einen Glasfaseranschluss gestellt hat?
 
Ned Flanders schrieb:
"Glasfaser wäre ideal, Alternativen existieren ohnehin nicht." Und hier gilt das gleiche. Warum lässt sich der Verein nicht ein Terminal raus sondern murkst mit 1.5Mbit DSL und gesättigtem Handymast rum?
...
Andy schrieb:
Steht am Ende im Bericht. Mein Ansprechpartner bei den Segelfliegern will Starlink nicht, weil es generell keine kritische Infrastruktur mit einem Anbieter betreiben will, der jederzeit den Stecker ziehen kann.
Ja, schön und gut.
Und auch, dass ein Verein natürlich nicht beliebig Geld zur Verfügung hat.

Aber stattdessen weiter mit 1,5 MBit+Hybrid rumkrebsen und auf eine gute Glasfaser Fee warten oder auf die wundersame Fee des Mobilfunkausbaus?

Bis sich eine der Feen rührt würde ich halt trotzdem Starlink holen und außerdem noch den DSL Anschluss bestehen lassen, da die Anbindung so kritisch ist.
Somit hätte man den bisherigen Anschluss weiter sofort verfügbar, falls Starlink mal einfach so den Stecker ziehen sollte.
Und auch das Telefonieren würde weiterhin so funktionieren wie jetzt.

Kostet natürlich zusätzlich 29 bzw. 50 € pro Monat.
Muss man sich halt ausrechnen, ob die höhere Geschwindigkeit so dringend benötigt wird.
 
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SuperHeinz schrieb:
Aber klar, zu spät agieren und wenn es dann natürlich nicht klappt andere für das eigene Scheitern verantwortlich machen.
Spielt doch überhaupt keine Rolle in anderen Ländern funktioniert das auch ohne 5-10 Jahre Vorlauf. Die idiotische deutsche Bürokratie ist das Hauptproblem.
 
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Kuhze schrieb:
Zählt der Segelflugplatz jetzt eigentlich auch zu "homes passed"? Immerhin geht die Leitung Knapp daneben vorbei.
"Homes Passed" bedeutet nicht einfach dass eine Glasfaserleitung an einem Haus vorbei geht.

Es muss laut eine Glasfaserleitung am Haus vorbei gehen die auch zur FTTH-Versorgung dieses Grundstücks vorgesehen ist. Sie z.B. hier (Punkt 34):
Wie ist „Homes Passed“ definiert?
Unter „Homes Passed“ fallen Adresspunkte und Endkunden, an deren Grundstücksgrenzen in unmittelbarer Nähe auf derselben Straßenseite ein Leerrohrverband vorhanden ist, der ein für den FTTB/FTTH-Ausbau dieses Grundstücks vorgesehenes Speedpipe-Leerrohr bzw. Glasfaserkabel enthält,

Wenn eine Adresse "Homes Passed" ausgebaut ist, dann wird auch ein Anschluss an der Adresse angeboten.
 
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Das Hauptproblem liegt eher darin, dass sich jede Gemeinde aussuchen kann, welche Firma Glasfaser verlegt.
 
So dringend kann das alles nicht sein wenn sich der Flugplatz kein Starlink anschafft. 😅🤟
 
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DJMadMax schrieb:
Wusstest du, dass im so dolle angepriesenen Förderprogramm "DigitalPakt Schule" welches ja von ~2020 bis 2025 lief, die Verwaltungen NICHT ausgebaut werden durften?
Nein, die ganze Unterscheidung zwischen "pädagogischem Netz" und "Verwaltungsnetz" ist mir neu. Ich meine, dass es da irgendwelche Unterscheidungen gibt bzgl. Abtrennung der Netze hätte ich mir schon gedacht, aber dass man da solche Unterscheidungen beim physikalischen Anschluss macht...Das ist schon ein Witz...
 
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SuperHeinz schrieb:
. mit Starlink. Ist doch allein seine Verantwortung.
Starlink wird doch im Artikel sogar erwähnt....
Und wieso ist es die Verantwortung des Grundstückeigentümers einen vernünftigen Internetanschluss legen zu lassen?
Du betreibst doch auch nicht dein eigenes Stromnetz, Wasser oder Kanalisation.
 
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Ich glaube das hier das eigentliche Problem übersehen wird!

Hier haben wir wieder ein schönes Beispiel, wie ich finde, wo die Privatisierung Nachteile bringt.
Man will nicht investieren, bzw. nur wenn es Förderung gib.

Föderalismus ist noch einmal ein ganz anderes Thema.


Edit:

Die Hexe war es !!!!!1!!! (Bürokratie und Föderalismus)

Irgendwie gewinnt man doch den Eindruck, dass es mit D bergab geht - aber aus einem anderen Grund.

Der Artikel geht, meiner Meinung nach, am Thema vorbei und befeuert nur das Narrativ der Bürokratie ...

1. Warum bauen die privaten nicht ohne Förderung aus.
2. Warum werden Telkos nicht verpflichtend gezwungen auszubauen?
3. Warum wird beim Mobilfunk diese Verpflichtung nicht eingefordert.

Man muss wohl oder übel einsehen, dass es schlicht und einfach nicht gewollt ist.

Die Politik könnte das regeln, will sie anscheinend nicht. Die geringen Strafen oder Androhungen im Mobilfunk und Förderprogramme für den Glasfaserausbau, die nur Augenwischerei sind, zeigen das.
 
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