Lernen fürs Abi - aber wie?

Die Abi Klausuren sind nicht großartig anders als die Klausuren die du schon kennst, vielleicht etwas länger. Also lern so wie du auch sonst für Klausuren gelernt hast...
 
Joa ich werde das ähnlich handhaben.
Schriftlich :
Englisch
Bio
Geschichte

Englisch kann ich nichts gezielt für lernen, entweder man kann es jetzt oder aber man wird es in der kurzen Zeit nicht erreichen um auf einen aktzeptablen Nenner zu kommen, sprich auffrischung von Gewohnheitsfehlern.

Biologie wird verdammt hart, da weiß ich absolut nicht wie ich das mache, aber da ich abgestuft habe werde ich dann eher meinen schwerpunkt auf Geschichte legen .

Und mündlich habe ich Deutsch, doch zwischen dem schriftlichen und mündlichen liegen bei uns mehrere Wochen.

Doch das wichtigste bleibt am ende immer noch : Ruhe bewahren, hibbelig oder gestresst vergesse ich zumindestens immer die hälfte.

Abi ist wie ich finde, eigentlich nur halb so wild wenn man mal über die überzogenen Schilderungen von den Lehrern nachdenkt.
 
ich hatte 3 schriftliche und eine mündliche. schriftlich waren deutsch, physik und mathe, mündlich musste ich in geschichte ran.
auf deutsch habe ich mich eine tag vorbereitet, ich bin immer noch der meinung: entweder man kanns oder man kanns nicht, lernen kannst für deutsch nicht sonderlich viel ausser vielleicht die ganzen dinger bei ner gedichtsinterpretation
mathe hab ich auch nicht viel gelernt, eher immer bissel geübt und gerechnet, das haben wir aber viel im unterricht gemacht und war auch spitzenmässigst
naja und physik, da hab ich viel ranklotzen müssen, war auch mein leistungskursfach neben deutsch, da habe ich mich tage und wochen vorher drauf vorbereitet und ist dann auch ganz gut gelaufen. da gibt es ja auch trainingshefte fürs abi, die sind zu empfehlen und das geld in jedem fall wert
naja und geschichte war pauken pur, eine woche am stück habe ich mich drauf vorbereitet und jeden tag gelernt - ein gebiet hab ich nicht geschafft und nicht gelernt und genau das thema musst ich depp dann auch zur mündlichen ziehen - vielen dank :( naja grade noch so gerettet mit 6 np...

damals habe ich mir auch gesagt, mit beginn der 11ten klasse fängste an mit vorbereitung aufs abi - naja und letztendlich ist es einen monat vorher gewurden...aber nach dem abschluss beim abi hat mich bisher noch nie jemand gefragt...
 
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Okay..ja das wäre meine nächste Frage gewesen, Sekundärliteratur um es mal so auszudrücken..

Vorbereitungshefte oder so ein fachspezifischer Duden oder Abi Trainer...jetzt speziell mal für Physik..denkt ihr das bringt etwas? Oder sind die eher sinnlos..man hat ja schließlich noch das Schulbuch.
 
Wie schon erwähnt, gibt es zwei Arten von Fächer. Beim ersten muss man die Sachen verstehen und dann anwenden können. Beim zweiten muss man Wissen runterrattern.

Bei mir funktioniert die Wissensabspulerei besonders dann gut, wenn ich mir etwas für ein, zwei Stunden durchlesen, es am nächsten Tag nur versuche, mir in Erinnerung zu rufen und erst dann nach schaue. Anschließend lese ich es mir noch ein paar Mal durch und wiederhole das ganze. Auf diese Art habe ich selbst lange Gedichte sehr schnell gelernt.

Die Sache mit dem Verstehen und Anwenden ist allerdings anders. Hier hilft nur üben und wenn man etwas nicht versteht, es nur in sehr kleinen Schritten zu erarbeiten. Man bzw. ich neigt dazu, sich möglichst viel auf einmal vor zu nehmen, um dann anschließend in der Menge der Fakten zu ersaufen. Hier muss man unbedingt methodisch vorgehen, sonst blickt man hinterher nicht mehr durch.

Das ist jetzt eher auf mich bezogen und trifft nicht unbedingt auf andere Menschen zu.


Das Abi sollte aber im Vergleich zu den Prüfungen in einem Studium einfach sein. Da hat man dann mal eben 7 Fächer, mit wesentlich mehr Stoff zum Lernen. Wenn ich so überlege, dass wir zB für die Differential- und Integralrechnung in der Schule ein Jahr Zeit genommen haben und im Studium gerade mal ein Semester dafür haben, in dem aber auch nur alle 2 Wochen eine Vorlesung dazu rankommt und einem auch noch erklärt wird, warum die Rechnungen gerade so funktionieren, wie sie es tun... *seufz*
Ist a bissl anstrengend.
 
Naja es kommt aber auch darauf an, wie man sich die Module zurechtlegt. Es gibt Leute die 2-3Module pro Semester belegen und in 10Semestern dann fertig sind.
 
Das alte Studiensystem wird abgeschafft, beim neuen Bachelor und Master hat man vorgegebene Stundenpläne und kann eigentlich nur ein paar Wahlpflichtfächer bestimmen. Auf 2 bis 3 Module würde ich nicht mal kommen, wenn ich alle Wahlpflichtmodule auslassen würde.
 
Damit war eher gemeint, dass man bestimmen kann, wann man ein Modul belegt. Es zwingt dich ja keiner genau einModul in einem bestimmten Semester zu belegen.
 
Dafür hat man jetzt ECTS Grenzen, die erreicht werden müssen.

Ich kenne es so, am Ende vom
3. Semester mind. 30 ECTS
4. Semester mind. 60 ECTS
5. Semester mind. 90 ECTS
6. Semester mind. 120 ECTS
...
 
Ja hat man. Ist aber von Hochschule zu Hochschule sowie Studienordnung unterschiedlich. Hier ist es das 2Semester und 4Semester .
 
Das wichtigste fürs Lernen ist meiner Meinung nach sich bloß nicht verrückt zu machen wenn irgendwas nicht direkt hinhaut.

Ob man länger oder kürzer dran sitzt hängt immer davon ab was man in dem speziellen Fach schon kann und weiß und es gibt da keine Patentrezepte.

Plan lieber ein bisschen mehr Zeit ein und mach dafür mehr Pausen um einfach wieder fit zu sein wenn du dran gehst.


@OT: Die von Snow1 genannten Grenzwerte empfinde ich als extrem lasch. Wir mussten um nicht rauszufliegen nach drei Semestern mindestens 62 ECTS Credits haben und diese mussten durch die Prüfungen in ganz genau vorgegebenen Veranstaltungen zustande kommen, sprich genau die Veranstaltungen die für die ersten beiden Semester angesetzt sind, ohne Wahl- oder Ausgleichsmöglichkeiten.
 
Naja, so lasch ist das nun auch nicht. Normalerweise sind 180 ECTS in 6 Semestern zu erbringen. Mit diesen Grenzen hat man nun maximal 8 Semester Zeit, um dies zu tun, andernfalls hat man ein Problem.

Gerade mit den Nebenfächern hat man schnell ungünstige Überschneidungen mit den regulären Fächern. Zudem kommt man nicht immer in die Seminare bzw. "überfachliche Grundlagen" (so schimpfte sich das bei uns) rein, weil diese sehr schnell voll sind. Falls man dann noch durch eine Prüfung und die Wiederholung rauscht kanns dann schon eng werden im Stundenplan.

@Topic: Fächer wie Deutsch und Englisch kann man nicht viel machen. Entweder man kann oder eben nicht :) In Englisch kann man evtl nochmal über die Themen und Vokabeln der letzten 2 Jahre drüber gehen. In Mathe und ähnlichen Fächern kann ich nur die Stark-Bücher mit den alten Abi-Aufgaben empfehlen. Alle Aufgaben 3x durchmachen, dann kann mans im Schlaf.
 
Die wichtigen Grundlagen Fächer bringen in der Regel aber auch schon 10. Von daher schafft man es auch wenn man öfters mal durchgefallen ist.
 
Auch die Grundlagenfächer haben bei uns maximal 8 ECTS. Generell gabs bei uns keine Vorlesung mit mehr als 8 ECTS.

Aber für 8 Punkte musste man echt bluten. Das entspricht dann z.B. 4 Stunden Vorlesung + 2 Stunden Tutorium + 2 Stunden Zentralübung (freiwillig, aber immer voll besucht) + Hausaufgaben (40% um zur Prüfung zugelassen zu werden)
 
Ich mache mein Abitur im Mai bzw. habe dann die Prüfungen (NRW). Ich werde so gegen März/April anfangen zu lernen.

Meine Fächer sind:

BWL < LK
Englisch < LK
Deutsch < GK
Biologie < GK (mündlich)

Gerade in BWL muss man viel lernen, aber auch alles verstehen. Hier entsteht dann wohl der größte Aufwand. Englisch kann man ... oder man kann es halt nicht, wie hier schon erwähnt. Deutsch ebenso.

Biologie ist eines meiner Top-Fächer und dementsprechend würden mir da 1-2 Wochen Vorbereitung locker reichen.

Aus diesem Grund kann man auch nicht generell sagen, wann man anfangen sollte. Das kommt auf die individuellen Fähigkeiten an, würde ich sagen.
Das Fach spielt natürlich auch eine Rolle: Es macht schon einen Unterschied ob ich in Deutsch schreibe oder in Mathematik, was ich glückerlicherweise nicht muss.

Jedenfalls nicht verrückt machen - war vor der Zentralen Prüfungen doch genauso.:)

Jetzt würde ich allerdings noch nicht anfangen - höchstens mit Zusammenfassen und dem Sammeln von Aufgabenmaterial. Wobei ja schon "bald" die Vorklausuren kommen...
 
also ich werde das so handhaben (hab auch im halben jahr prüfungen), dass ich ab neujahr immer ein bisschen lerne, und verusche, das zu verstehen. habe EW (Pädagogik) und Bio im LK. sind halt reine Lernfächer, aber ich will dass dann noch nicht behalten, sondern nur wieder verstehen. denn wenn man das mal verstanden hat, lernt man es später recht5 schnell wieder. die intensive phase mache ich dann so 6-8 wochen vorher. Mathe (A3) weiss ich noch nicht. hatte nie probleme damit. denke fange nen monat oder auch so 6 wochen vorher an damit. vllt mach ich das aber uach schon in der verstehen-phase, falls ich dazu lust habe. englisch (A4, mündl.) werde ich so nen monat vorher die themen durchgehen. ich fange aber jetzt schon an meine englsich kenntnisse aufzubessern und ein besseres gefühl für die sprache zu entwickeln. aber themen & vokabular eben erst vor so nen monat oder so vor den prüfungen.

vllt sollten die leute heir auch schreiben, vor wieviel jahren sie ungf abi gemacht haben, und ob es zentralbitur damals gab. wenn ich lese, dass manche nichts gelernt haben, aber auch schon vor zig jahren studiert haben, dann kann man das schwer vergleichen. denn in fächern wie bio (naja eigentlich in ALLEN fächern) ist unglaublich viel stoff dazu gekommen. vorallem hier in NRW seit ZentralAbitur. Da es früher mit sicherheit weniger stoff war und der lehrer bzw die schule ja auch noch die prüfungen gestellt haben, wären solche informationen sehr hilfreich ;).

MfG,
Teddymaddy
 
am besten zum lernen für fächer wie mathe, physik oder biologie sind immer noch lerngruppen - spätestens im studium macht sich diese art des gemeinsamen lernern bezahlt. wenn gute und weniger gute zusammensitzen und sich gegenseitig bei der lösungsfindung helfen ist am ende allen geholfen und niemand sollte auf der strecke bleiben!
 
Teddymaddy schrieb:
vllt sollten die leute heir auch schreiben, vor wieviel jahren sie ungf abi gemacht haben, und ob es zentralbitur damals gab. wenn ich lese, dass manche nichts gelernt haben, aber auch schon vor zig jahren studiert haben, dann kann man das schwer vergleichen. denn in fächern wie bio (naja eigentlich in ALLEN fächern) ist unglaublich viel stoff dazu gekommen. vorallem hier in NRW seit ZentralAbitur. Da es früher mit sicherheit weniger stoff war und der lehrer bzw die schule ja auch noch die prüfungen gestellt haben, wären solche informationen sehr hilfreich ;).

Ja das seh ich auch so, ich denke nicht dass man in der heutigen Zeit alle Prüfungen bestehen kann, ohne was zu lernen. Klar, wenn man was in Mathe draufhat gibt es sicherlich Leute, die nichts lernen, aber selbst bei denen - würde ich behaupten - ist es schwer, 2 (oder sogar auch mehr) Jahre Wissen einfach wieder anzuwenden ohne sich es davor mindestens einmal angeguckt zu haben.

Von Lernfächern wie Geschichte etc. brauch ich gar nicht erst anzufangen..
 
klasse thread, ich fange morgen an für mein schriftliches abitur mitte januar (rlp) zu lernen.
wollte eig erst nach weihnachten anfangen aber das wäre dann doch ein bisschen knapp gewesen.

meine LK's: Deutsch, Bio, Geschichte. mündliches prüfungsfach: darstellendes spiel

meine planung sieht folgendermaßen aus:

für deutsch: die bücher flugs wiederholt, paar epochen lernen etc. is ne sache von 2 tagen. kein stress. groß meinen schreibstil zu verbessern ist eh in der kurzen zeit nicht möglich. entweder man kann es oder eben nicht.

geschichte: ab französicher revolution bis wiedervereinigung. dafür wird maximal eine woche lernzeit angesetzt vor der klausur. in dem fach habe ich die wenigsten probleme. stabile gute note und nie aktiv dafür gelernt. mir liegt es einfach.

Biologie: das problemkind. äußerst interesantes fach. äußerst viel stoff. ca 80-90% der lernerei wird nur für bio sein. themen sind ungefähr eingegrenzt und der lernplan wird morgen komplett ausgearbeitet. also wie lang für welchen themenkomplex. dürfte mit viel wille, traubenzucker und ausreichend zigaretten möglich sein.

mein problem liegt eher darin wie tief ich in die materie lernen muss. in "normalen" kursarbeiten wurde ja spezifisches wissen abgefragt. im abi eher allgemeines dafür aber breiter gefächertes.
wie differenziere ich ausreichendes oberflächiges wissen, wie es ja für das abi benötigt wird, von tiefgehendem wissen, welches ja in dem sinne nicht mehr abgefragt wird.
 
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