Linux Festplattenvorbereitung

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jaichbins

Gast
Hallo zusammen,

es ist schon ein paar Jahre her, dass ich Linux ausprobiert habe. Ich will jetzt mal wieder schauen, was sich so bei Linux getan hat. Geplant ist neben Windows 7 eine Linux-Distribution auf meinem Notebook zu installieren.

Die Festplatte ist im Moment so unterteilt:

1. Primäre Partition - Windows 7 (NTFS)
2. Primäre Partition - erweiterte Partition mit mehreren logischen Partitionen (alle NTFS)

Ich muss nun logischerweise Platz für das Linux System schaffen.

Wie viele Partitionen benötigt Linux? Sollen diese primäre oder logische Partitionen sein?
Wie viel Speicher sollte ich den jeweiligen Partitionen zuweisen?

Danke schon mal für eure Ratschläge.
 
wenn du es nur ausprobieren willst und es sich um *buntu handelt: Nimm wubi


wie viel Linux benötigt hängt davon ab, welche Distribution du nutzt. Bei DSL reicht wesentlich weniger als bei ubuntu.
Nötig sind 2 Partitionen: / (Wurzelsystem) und Swap (Auslagerungsdatei quasi)
empfehlenswert ist zumindest noch /home (für alle Benutzerdaten)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich wollte mir auch Debian und OpenSUSE angucken aber danke schon mal für den Hinweis mit wubi.

Wie sieht es dabei aus mit primäre/logische Partition?
 
Ich glaube bei ubuntu sind es drei partitionen, wobei eine ziemlich klein ist, aber bei ubuntu teilt der alles fast selber ein. Ubuntu wäre echt das geilste bs wenn es ohne virtuelle umgebung spiele unterstützen würde!
 
..oder Virtual box, oder per Live-USB Stick :D
 
Mindestens eine (wenn du kein Swap erstellst und /home usw. in /(root) lässt).
Ergänzung ()

@Lost_Byte
Das ist ein Mythos, ein halbwegs neuer Rechner mit AMD-V bzw. Intel Vt-x ist mehr als schnell genug zum testen und sogar arbeiten.
 
ich habs letztens ausprobiert. Die Grafikbeschleunigung, welche bei neueren Distributionen durchaus genutzt wird, ist bescheiden. Hätte ich Linux nicht schon vorher gekannt (und genutzt), dann hätten mich die Reaktionszeiten abgeschreckt. Ein Athlon II sollte AMD-V auch unterstützen.
 
praktisch jede aktuelle desktop-distro hat einfache tools dabei wo du bei der installation die neue festplattengröße angeben kannst (die von der NFTS parti abgezweigt wird..)
 
Ich würde aber durchaus auch über eine Installation in einer VM nachdenken, das ist gerade besser wenn du mehr als eine Distribution testen möchtest.
Außerdem läuft es schnell genug ich arbeite oft genug in virtuellen Umgebungen produktiv und das ist überhaupt kein Problem.
 
Standardmäßig ist bei zB Ubuntu eine primäre Partition für das System und eine logische Partition für den Swap.
Kannst ja eine primäre Partition erstellen, darauf installieren und den Swap in den erweiterten Bereich als logische Partition tun. Eine eigene /home Partition ist nicht notwendig, hilft dir halt zB wenn du neu installierst, dass du deine Daten nicht extern sichern musst.
 
Also meine einteilung der Partitionen für Linux sieht immer wie folgt aus

1. 2x(Größe des RAM) -> SWAP
2. 20GB(ext4) -> /
3. Was man halt braucht(Wenn die Distri es schon unterstützt btrfs ansonsten ext4) -> /home
 
@Fonce
Bei 1GB und mehr RAM brauchst du nicht mehr unbedingt den doppelten RAM, da reicht RAM=SWAP oder ab 4GB RAM=1/2 SWAP (mein Rekord waren mal 50MB im Swap mit CLAMAV auf einem Rechner mit 1,5GB RAM)...
 
bloß kein btrfs für neulinge, das hat nichtmal ein fsck!

swapfile macht weniger kopfschmerzen und leistet das selbe wie eine partition.
 
haasenfranz schrieb:
@Fonce
Bei 1GB und mehr RAM brauchst du nicht mehr unbedingt den doppelten RAM, da reicht RAM=SWAP oder ab 4GB RAM=1/2 SWAP (mein Rekord waren mal 50MB im Swap mit CLAMAV auf einem Rechner mit 1,5GB RAM)...
Ich habe aber sonst immer Probleme mit dem Ruhezustand

EDIT:
@enteon
Hab es jetzt seit Kernel 2.6.35 laufen und hatte nie Probleme damit
 
Zuletzt bearbeitet:
Ruhezustand hab ich bisher nie probiert, aber werd es gleich mal in einer VM testen.
Ergänzung ()

OK, in meiner VM spinnt der Ruhezustand ohne Swap auch... anscheinend ist swap doch sinnvoll.
 
swap ist auch ohne hibernation sinnvoll. nur geht hibernation mit swap partition wirklich einfacher, aber rocket science ist das alles nicht ^^

ich hatte mal btrfs eingerichtet, reboot, fehler. Nicht reparierbar, womit auch. Nein danke.
 
Also ich kann dir auch nur raten Ext4 zu nehmen, macht einfach weniger Probleme.
Habe auch noch einige Platten im Server, die Ext3 oder ReiserFS formatiert sind, würde ich Heute aber nicht mehr machen.
 
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