Bericht Linux Jahresrückblick 2025: Der Pinguin ist auf dem Weg zum echten Gamer

riloka schrieb:
NexusMods arbeitet an einem Client der auch unter Linux funktioniert. Wäre das vielleicht eine Lösung?
Das wäre es aber die Anzahl an Spiele ist zu mager um ein Gamechanger zu sein. Das Tempo wie weitere Spiele hinzukommen ist - naja - fraglich. Weiterhin nur 2 Spiele sind da drin.

Ich selbst spiele meistens Vanilla (es sei denn diese haben Steam Workshop, dann schaue ich schon mal), es sei denn es geht nicht anders wie mit KCD I, wo ich das Speicherverhalten unbedingt ändern musste. Ein "modding" was man glücklicherweise ohne Fremdsoftware recht einfach selbst lösen konnte.

Da "Modding" für viele Gamer wichtig sind, siehe Skyrim und Witcher 3 welche aktiv durch Modding am Leben gehalten werden, da ist Linux nicht so einfach. Einfach weil manch Mods fragwürdige Bibliotheken und Schnittstellen nutzen, die die Übersetzungsschicht nicht so einfach handhaben kann. Vor allem je tiefer das Spiel geändert wird - desto größer ist die Herausforderung.
 
Gohma schrieb:
Die Leute unter windows sind es nun mal gewohnt für ALLES eine GUI zu haben.
Der 0x800f081f-Installationsfehler in den Windows-Updates (auf 25h2) ließ sich nur mit vielen Commands aus irgendwelchen Foren lösen. Und der erste Anlauf ging auch nicht gleich.
Von wegen alles mit GUI.
Bei Druckerproblemen unter Windows 11 hatte ich das Gefrickel auch schon.

Und bei Windows merkt man richtig schön, dass diese CLIs nie dafür gedacht waren, von Menschen direkt genutzt zu werden, sondern eher für Scripte. Ein sudo gibt es auch nicht, oder? Oder jetzt neu? Jedenfalls muss man erstmal dran denken, die Powershell per Rechtsklick "als Administrator" zu öffnen.
 
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tollertyp schrieb:
und weiterhin sage ich: Die echte "Bedrohung" für Windows ist MacOS.
Wenn man nur das OS betrachtet, könnte man das vielleicht denken. Aber dem ist ja nicht so, du musst ja einen Mac kaufen. Das ist eine Hürde für sich, die mit ganz eigenen Problemen und Einschränkungen einhergeht, ohne die schlechtreden zu wollen.

Wir sind aber doch aktuell in der Situation, dass W11 eine künstliche Hardwarehürde darstellt oder eben überhaupt nicht gefällt und sich viele explizit für ihr System nach etwas anderem umgucken. Da ist jetzt MacOS z.B. keine Lösung für. Vielen ist Gaming sehr wichtig, das ist hier auch stark eingeschränkt nur möglich, obwohl sich da derzeit auch einiges tut. Ironischerweise war das mal besser, als Macs noch Intel CPUs hatten.

Versteh mich nicht falsch, Macs sind tolle Kisten, und leisten im Vergleich Einzigartiges. Aber das ist ein sprichwörtlicher Äpfel und Birnenvergleich. Das wäre anders, wenn MacOS nicht nur an Macs gebunden wäre. Hackintoshs können wir hier denke ich aber rausnehmen. Wem Linux schon zuviel ist, dürfte sich da nicht ranwagen wollen.

Zudem wäre zumindest für mich persönlich eine quasi Monokultur, wo 90% aller Rechner inklusive der gesamten Hardware und OS nur von einem Hersteller stammen, eine ziemlich dystopische Vorstellung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gohma schrieb:
Die Leute unter windows sind es nun mal gewohnt für ALLES eine GUI zu haben.
Jeder normale Mensch ist es gewohnt, eine GUI zu nutzen.

Systeme mit Kommandozeile sind nicht für den Massenmarkt tauglich.
 
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Gullveig schrieb:
Systeme mit Kommandozeile sind nicht für den Massenmarkt tauglich.

Jemand welcher es nutzen möchte nutzt es, und wenn nicht dann nicht.

Man sollte es Relaxt betrachten.
 
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Gullveig schrieb:
Systeme mit Kommandozeile sind nicht für den Massenmarkt tauglich.
Mit Kommandozeile kommen auch Windows und MacOS.
 
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Peace schrieb:
Jemand welcher es nutzen möchte nutzt es, und wenn nicht dann nicht.

Man sollte es Relaxt betrachten.
Ich betrachte es ja völlig relaxed. Schau halt mal alle im Massenmarkt erfolgreichen Betriebssysteme an. Die sind erfolgreich, weil man eben keine Kommandozeile für den regulären Betrieb und die regulären Einstellungen braucht.
Beispiel gefällig?

Windows benötigt einen Treiber, den es überraschenderweise nicht über Windows Update findet. Man geht also auf die Herstellerwebseite, ladet den Treiber runter und installiert ihn, entweder per doppelklick, oder aber über den Gerätemanager per Dialogfenster.

Bei Linux musst du in 50% der Fälle die Kommandozeile zwingend nutzen.

Genau das macht Linux so unintuitiv.
 
Gullveig schrieb:
Bei Linux musst du in 50% der Fälle die Kommandozeile zwingend nutzen.
Ich wage die Behauptung aufzustellen, dass diese Zahl von Jahr zu Jahr kleiner wird und schon heute deutlich unter 50% liegt.
 
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Bei den grösseren Distros / Desktops gibt es für alles eine GUI, sind also ohne Terminalbefehle bedienbar. Was an Beispielen angeführt wird, wo Terminalbefehle zwingend notwendig sind, sind sehr seltene Spezialfälle. Kann mich gar nicht erinnern, wann ich mal einen Treiber direkt vom Hersteller holen musste.
 
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Demer1983 schrieb:
Na und? Es geht hier ausschliesslich um 0815 User die Ihr System Plig and Play mässig benutzen wollen und nicht noch Terminalkommandos zu erlernen. Alle anderen Technikaffinen haben damit keon Problem. Auch Leute die nur eine GUI benutzen wollen, qas zu 1000% legitim und okay ist. Schlimmer finde ich die Personen welche das mot dem GUI und Klickibunti immer wieder so herablassend suggestieren müssen, das zeugt einfach von einem schlechten Charakter und sehr schlechter Erziehung. Eigentlich haben oder hätten genau solche Leute in so einer Community gar nichts verloren.
Und jetzt? Muss ich die Konsole unter Linux verwenden? Nein.
Möchte ich es, ja absolut, weil es ein geiles Werkzeug ist.

Und wenns richtig hart auf hart kommt, muss sie auch unter Windows ran.
Ersten Kontakt habe ich damit, wenn ich ein Offlinekonto will bei der Installation

Gullveig schrieb:
Jeder normale Mensch ist es gewohnt, eine GUI zu nutzen.

Systeme mit Kommandozeile sind nicht für den Massenmarkt tauglich.
Schade, dann ist Windows wohl doch das falsche Produkt 😁
Gullveig schrieb:
Windows benötigt einen Treiber, den es überraschenderweise nicht über Windows Update findet. Man geht also auf die Herstellerwebseite, ladet den Treiber runter und installiert ihn, entweder per doppelklick, oder aber über den Gerätemanager per Dialogfenster.
Ist das die Klicki Bunti Welt, von der du so schwärmst?
Oder das? Ist regedit die bessere Konsole?
Gullveig schrieb:
Bei Linux musst du in 50% der Fälle die Kommandozeile zwingend nutzen.
Wow, dabei muss ich weniger Treiber installieren unter Linux. Selbst meine GPU Treiber wurden bereits bei der Installation eingerichtet und läuft seit dem ohne Probleme
Gullveig schrieb:
Genau das macht Linux so unintuitiv.
Nö, man muss sich nur mit beschäftigen.
Wenn ich ein neues Auto kaufe, muss ich doch auch erstmal schauen, wofür genau welcher Hebel ist. Ich geb doch auch nicht zurück, nur, weil der Blinker jetzt ein Kopf am Lenkrad ist anstatt eines Hebels
 
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Grimba schrieb:
Wenn man nur das OS betrachtet, könnte man das vielleicht denken. Aber dem ist ja nicht so, du musst ja einen Mac kaufen. Das ist eine Hürde für sich, die mit ganz eigenen Problemen und Einschränkungen einhergeht, ohne die schlechtreden zu wollen.
Und dennoch wandern viel mehr Leute dort hin ab als zu Linux...

(und nein, ich bin kein MacOS-Fan, ich möchte mich nur ungern verapplen lassen, vielleicht wechsle ich bei der Arbeit über kurz oder lang auf ein MacBook, wenn ich merke, dass es mir mehr Vor- als Nachteile bringt... die zu erwartenden Vorteile sind aber hier nicht bei Windows selbst zu suchen, sondern an paranoiden System-Überwachungsprogrammen)
 
@Shader Ja ausserhalb von Steam Workshop ist es noch etwas holprig.
Oftmals hat man spezielle "Loader" die sich darauf verlassen wie das Spiel unter Windows geladen wird und abläuft und selbst eine Windows Anwendung sind, da hat man vermutlich erstmal verloren.
Aber ich könnte mir für die Zukunft schon vorstellen dass sich hier sogar mehr Möglichkeiten auftun für Mods unter Linux weil man deutlich mehr Kontrolle über und Einfluss auf das Betriebssystem und die Grafik-"Pipeline" hat.

@tollertyp woran machst du das fest?
 
Zhenwu schrieb:
Und jetzt? Muss ich die Konsole unter Linux verwenden? Nein.
Möchte ich es, ja absolut, weil es ein geiles Werkzeug ist.
Genau das. Wird immer so dargestellt, als müssten sich alle zwingen die Konsole zu nutzen. Ich öffne die freiwillig auf dem Desktop direkt nach dem Booten. ^^
 
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tollertyp schrieb:
Und dennoch wandern viel mehr Leute dort hin ab als zu Linux...
Die M-Macbooks sind aber auch geil. Bei der Arbeit kann ich nur zwischen Windows und MacOS wählen, da ist MacOS sowieso ein Nobrainer.

Aber auch abseits davon ist die Akkuleistung einfach geil, wie auch die Performance. Findet man woanders zur Zeit leider kaum. Und nach dem Hype um Ryzen-Mobile, nimmt man besser die sichere Bank Macbook.

- Ein Linuxer, wenn eine Steckdose in der Nähe ist.
 
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pseudopseudonym schrieb:
Und nach dem Hype um Ryzen-Mobile, nimmt man besser die sichere Bank Macbook.
Also ehrlich gesagt kann ich nicht nachvollziehen, was du mit Hype meinst? Mit meinem 4800H im Tuxedo Pulse bin ich nach wie vor sehr zufrieden, der hat die Erwartungen erfüllt. Für meinen Bedarf hat das Arbeits-Macbook auch nicht mehr (gefühlte) Leistung oder Laufzeit geliefert, sondern ist "nur" besser verarbeitet (was natürlich auch viel ausmacht).
 
Grimba schrieb:
Das kommt aber sehr auf die jeweilige Nutzergruppe an.
Wow, die Erkenntnis des Jahres 2026 und das schon am vierten Tag.

Ich sag's nur ungern: Wir hier sind nicht die normale Nutzergruppe. Das Forum ist kein Querschnitt durch die Gesellschaft. Wir sind die Ausnahme. Die Nutzergruppe für Linux ist viel kleiner als die für MacOS. Und genau deshalb ist Linux aktuell keine Gefahr und wenn es eine Gefahr gibt, dann heißt sie MacOS.
Ergänzung ()

riloka schrieb:
@tollertyp woran machst du das fest?
Woran mache ich was genau fest?
 
tollertyp schrieb:
Wow, die Erkenntnis des Jahres 2026 und das schon am vierten Tag.
Gut, ne? Keine Sorge, du hast mir bis jetzt nichts galaktisch neues offenbart. Nur ist halt die Einstiegshürde bei MacOS viel höher, nicht nur finanziell. Du kannst es ja schlicht nicht mal eben ausprobieren auf jedem Rechner oder gar parallel zu deinem vorhandenen Windows installieren. Du kannst auch nicht zu anfang das Sparmodell nehmen und später aufrüsten. Wenn du wirklich glaubst, dass das abseits von CB keine Rolle spielt, würde ich dir da widersprechen wollen.
 
tollertyp schrieb:
Wir sind die Ausnahme. Die Nutzergruppe für Linux ist viel kleiner als die für MacOS. Und genau deshalb ist Linux aktuell keine Gefahr und wenn es eine Gefahr gibt, dann heißt sie MacOS.

Da wäre ich mir aber auch nicht so sicher. Das erste mal, als ich einen Mac in der Hand hatte und reiner Windows User war und auch ohne Erfahrung mit Linux, habe ich den MAC genervt ausgeschaltet. Aber nicht so wie es sich gehört da über den Apfel und herunterfahren sondern den Stecker gezogen. Zu diesem Zeitpunkt war ich glaube ich 14 oder so. Das dürfte den wissenstand der Leute außerhalb der Bubble entsprechen. Da könnte ein Linux, das zu 90% an Windows UI angelehnt ist sicherlich viel einfacher sein.

Ich war sehr lange im Kundensupport tätig für diverse
Mailhoster und das meiste lief über Teamviewer per Remote.
Da hatte ich Kunden, die riefen an, weil ihr Whatsapp nicht funktioniert.
Dann hatte ich zwei Kunden mit ihren neuen MACs. Da ist das mit den Berechtigungen für Teamviewer sowieso die Hölle. Aber wenn das gespräch so anfangt:
Ich: Bitte laden Sie sich Teamviewer über unsere Homepage herunter und geben Sie mir nach dem Starten den Code für die Fernwartung.
Kunde: Wie komme ich denn ins Internet?
Ich: :skull_alt: Über den Browser
Kunde: Was? :affe:
Tja, ich habe ungelogen JEDEN Tag 30-45min mit dem Kunden telefoniert.
NACH verdammten 2 Wochen haben wir es geschaft.
Und das war ein Unternehmer mit 70 Mitarbeitern.
Dumm scheint der ja nicht zu sein, das Unternehmen gab es schon 12 Jahre.
Aber das scheint Standard IT Wissen zu sein.

PS: Eure Mail-Postfächer bei den Anbietern sind nicht sicher vor Mitarbeitern.
 
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