Linux Mint 16 upgrade auf 17 möglich?

Zedar schrieb:
...Oder warum bei Ubuntu die PPA-Repositories kurzfristig auskommentiert werden.
Daran liegts nicht. Neue Releases haben schlichtweg neuere Kernel, neuere Compiler, neuere Bibliotheken,... Es ist schlichtweg nicht gesagt, dass ein PPA-Build für Ubuntu 13.04 unter 13.10 noch funktioniert. Also sollte man ihn vorher purgen und nach dem Upgrade eben das 13.10er PPA neu einbinden.
Es ist z.b. schon paar mal vorgekommen, dass es keine neue PPA-Version gab, weil die offizielle Version neuer als das letzte PPA-Build ist. Jetzt würdest du keine automatischen Updates aus den Core Repos mehr erhalten, weil du ja ne PPA-Version verwendest, andererseits ist der Core viel moderner als dein altes PPA...

Das hilft zwar bei Versionssprüngen von bestimmten Programmen, sagen wir mal nur zum Beispiel von Gnome 2.X auf Gnome 3.X (ist ja egal welches Paket). Je nach Umfang der Änderungen am Programm kann es passieren das bestimmte Einstellungen nicht mehr funktionieren weil sie einfach nicht mehr vorhanden sind. Im Extremfall wird das ganze System instabil.
Einer der schlimmsten Fälle ist hier Apache 2.4... Mir graut davor, irgendwann mal unsere Server auf 2.4 migrieren zu müssen. Unsere gesamten Management Scripts sind auf 2.2 ausgelegt und kommen mit der neuen 2.4-Notation nicht klar.
 
:( also kein Mind Installieren?
wollte mir Unbuntu suagen die version bis Unterstützung April 2017 nur bekomme ich da die Version amd64 aber nicht die Version für Intel? ist das egal?

Habe einen neuen PC gebastelt mit Sockel 1150 Haswell openSUSE hatte ich Testweise Installiert aber da gab es keinen Netztwerktreiber und bin mit 30kb/s im Internet gesurft weil der Netzwerkadaper (Intel) vom Asus Board nicht unterstützt woirden ist..somit war es mir auch nicht möglich nach updates für openSuse zu suchen.


kann ich die Version amd64 auch auf Intel-System Installieren?
 
Ja, Intel-CPUs nutzen die AMD x86-64 - Struktur.

Aber ich bezweifle, dass du sonderlich glücklich werden wirst. Der große Unterschied zwischen verschiedenen Distributionen ist die Vorauswahl der verschiedenen Pakete (Programme). Der Kernel ist hingegen am Ende weitestgehend identisch, und Hardware-Unterstützung erfolgt quasi durchweg auf Kernel-Ebene. Wenn ein (aktuelles) OpenSUSE Probleme macht, dann wird das weder mit Ubuntu oder sonstwas anderem viel anders sein.

Bevor du also installierst: LiveCD ausprobieren.
 
Je nachdem, Suse hat öfters nicht die aktuellsten Kernel. Ubuntu aber auch nicht (und Mint natürlich dann ebenfalls nicht). Du kannst aber unter Umständen über PPAs einen aktuellere Kernel der dein System besser unterstützt nachinstallieren. So weit ich weiß wird das PPA von Ubuntu auch von Mint unterstützt.

Allerdings darfst du oben genannte Problematik nicht außer acht lassen. Andererseits kann mit dem nächsten Release der mitgelieferte Kernel schon bessere Unterstützung bieten.
 
Im Normalfall machst du mit Mint nichts falsch. Es ist eine solide Distribution. Auch bei Mint kann man andere Kernel benutzen. Es kann auch sein das es nicht schlecht läuft. Zieh dir eine Live CD und teste. Mir persönlich gefällt aber der Umgang mit bestimmten Dingen nicht, wie z.b. die Sache mit den Upgrades. Mint ist noch viel gnadenloser auf Einfachheit und Automatismen ausgelegt wie Ubuntu. Ich finde aber das ein OS nicht mit seltsamen Restriktionen kommen sollte. Der Gedanke von open source ist nicht das es umsonst ist sondern das jeder sich seinen Desktop basteln kann wire er es möchte. Das ist meine ihr Kritik. Das betrifft aber auch Ubuntu, openSuse und andere Distributionen.

Aber so ist das, das ist ja auch Freiheit. Du kannst wählen. Allerdings gibt es auch Grenzen die Distributionen übergreifen, zum Beispiel der Kernel.

Wenn du Fragen hast, weißt du ja wo du dich melden kannst.
 
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