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Linux Mint XFCE / Libre Office: schrift möglichst klein und möglichst gut lesbar ?
Hat schon mal jemand eine (proportionale) Schrift gefunden, die zugleich möglichst klein (also viele Zeichen in eine Zeile bringt und möglichst klein in der Höhe ist) und die zugleich möglichst gut lesbar ist ?
"möglichst klein in der Höhe" und "viele Zeichen in eine Zeile" wiedersprechen sich in der Zeilsetzung.
Man sollte sich für ein Ziel entscheiden.
Bei "klein in der Höhe" bietet sich Courier New an.
Bei "viele Zeichen in eine Zeile" stellt sich meist die Sinnfrage. Irgendwann verschwimmen die Buchstaben inneinander.
mMn schließen sich kleine Größe und gute Lesbarkeit aus.
Für wen ist das denn gedacht? Für unter 30jährige?
Ich bekomme immer zu viel, wenn ich alles mit der Bildschirmlupe oder "Strg & +" vergrößern muss, damit ich einen Text lesen kann.
Das hängt auch vom Zeilenabstand und vor allem der Seitenlänge ab.
Zusätzlich passen sicherlich mehr Zeichen und mehr Zeilen auf mein 34"-Monitor in 3340x1440 als auf mein Smartphone.
Ich frage mich, ob hier ein "x/y-Problem" vorliegt.
Du hast nämlich noch nicht gesagt, warum du eine diese Zeichenanzahl benötigst.
WAS willst du denn genau erreichen?
Da beide Dimensionen klein sein sollen, kürzen die sich raus und du suchst vor allem eine Schrift, die bei kleiner Größe gut lesbar ist.
Auf Bildschirmen brauchst du eine Serifenlose mit gutem Hinting, ich mag zB tatsächlich die klassische Tahoma, welche die Standard-UI-Schriftart von Windows XP war.
Auf Papier bietet sich eine mit markanten Strichen an. Ich will nicht sagen, dass sie schön ist, aber Times Roman war genau dafür da, nämlich in kleiner Größe auf riesigen Zeitungsseiten gut lesbar zu sein.
Ich werf mal noch Source Sans 3 in den Thread. Nutze ich selbst. Gibt bestimmt bessere, aber mir reicht das.
Kleiner Ausschnitt von meinem Notizzettel. ^^ Alles ist Source Sans 3 in unterschiedlichen Bold Stufen.
Ich kann nicht mitreden, ich brauche mindestens 200 % Bildschirmskalierung (ohne HiDPI) und kann 10-Punkt-Times, die kleinste akzeptierte Standardschriftgröße für gedruckte Veröffentlichungen, schon nicht mehr gut lesen. Deswegen habe ich bereits in der Schule Reclam gehasst und später in der Uni wissenschaftliche Paper viel lieber vergrößert am Bildschirm gelesen.
Was ist mit den Umlauten? Sollen/Müssen die auch in der gewünschten Schrift enthalten sein?
Fragen über Fragen und keine Antworten vom Threadersteller.
Wie gesagt, wie viele Buchstaben du auf 1 Seite bekommst, hängt vom jeweiligen Endgerät ab.
Oder willst du das Dokument nur auf einem einzigen Endgerät anzeigen lassen, bzw. das Format "festsetzen"?
Beide Bilder sind mit derselben Schriftart in derselben Schriftgröße aufgenommen. Ich habe nur die Größe des Browserfensters verändert. Dadurch verändern sich sowohl die Anzahl der Zeichen/Zeile als auch die Anzahl der Zeilen/Seite!
Du kannst auch über Kerning bzw. Laufweite den Abstand zwischen den Buchstaben verändern.
Auszug von KI:
In LibreOffice Writer änderst du das Kerning über Format > Zeichen > Position. Dort findest du die Option Paarweises Kerning; zum Abschalten nimmst du das Häkchen weg, zum Einschalten setzt du es wieder.
Wenn der Abstand zwischen Buchstaben allgemein zu groß oder zu klein wirkt, prüfe in demselben Dialog auch Zeichenabstand/Laufweite. Das ist nicht ganz dasselbe wie Kerning, wirkt aber optisch ähnlich auf den Textabstand.