News Linux Mint 23: Cinnamon-Desktop mit vollem Wayland-Support ab Ende 2026

Bisher als Endanwender ist es nicht so dass ich irgendeinen merkbaren Vorteil habe Wayland zu X-Server.
Gaming funktioniert super und auch sowas wie Variabel Refresh Rate geht.

Hingegen hatte ich bisher mit Wayland so meine Probeleme hier und da. Geforce now ging nicht, ein paar Spiele waren kaputt etc. Hab jetzt seit knapp 2 Jahren Mint als Arbeits und Gaming Umgebung und bin damit sehr zufrieden.

Einziges kleines Manko: Snipping tool funktioniert nicht so wie unter Win. Also ich kann nicht im Game einen Teil sinnvoll selektieren. Da während des Selektierens der Inhalt neu gerendert wird. Da muss man also Screenshot machen und da einen Teil von nehmen dann.


Da find ich Mints Ansatz die Dinge erstmal solide zu testen und ausreifen zu lassen sehr gut. Nach viel Distro Hopping bleibt bisher Mint Cinnamon mein Favourit. Schwerpunkt ist minimaler Aufwand und gute Wartbarkeit, das ist genau was ich möchte.

Im Regelfall machts für Gaming auch keinen wesentlichen Unterschied ob man Cachy oder Mint hat. CachOS File Explorer mit KDE gefiel mir minimal besser. Das Startmenü von Cachy fand ich jedoch voll mit irrelevanten Sachen und recht unübsichtlich.

Das ist ja auch das Nette daran, jeder kann die Disto nehmen die ihm gefällt. Shiny und das neuste RC/Beta/AUR Paket direkt im Live System? Wer das möchte kann das ja tun. Ich nicht.
 
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Passt sehr gut ins Bild, was ich hier gestern am Rande mit erwähnt habe.
Die Wayland-Sitzung läuft mittlerweile sehr gut, auch wenn es noch kleine Problemzonen gibt.

Mir fiel so etwa ein paar Stunden nachdem schreiben etwa auf, dass die Kontextmenüs noch an der falschen Stelle auftauchen, wenn überhaupt.
Auch ist mir die Sitzung abgestürzt, als ich ein Programm per Autostart-Konfigurator hinzufügen wollte.

Ansonsten profitieren eben auch ältere Geräte von Wayland, so dass alles viel runder läuft.

Bin sehr gespannt, auf das finale Ergebnis.
 
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Bin noch nicht lange primär unter Linux (Bazzite) unterwegs, aber Wayland funktioniert hier einwandfrei. Ist das so ein riesen Thema in der Linux Community?!

Das einzige was mich bisher gestört hat, dass bei mehr als einem Bildschirm sich nicht gemerkt wird, auf welchem Bildschirm das Programm starten soll bzw. zuletzt offen war. (z.B. Spotify immer auf dem zweiten Screen) Das habe ich aber mit einem Workaround aus dem Netz auch hinbekommen.
 
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Wird dann Zoomen per pinch im Browser funktionieren?
 
Macht Sinn, Wayland läuft mittlerweile recht gut & ist ausgereift. Die alten Zöpfe Xorg können also gerne abgeschnitten werden.
Klar gibt es manchmal in seltenen Fällen noch Umstiefswehen, aber im Kern nutze ich seit >12 Monaten nur noch Wayland & habe keinerlei großen Umstiegsprobleme im Vergleich zu Xorg erleben können.

Sicher gibt es einige vereinzelte Programme/Hardware die da vielleicht zickig sein könnten, für die breite Maße ist Wayland aber genauso gut (und dazu moderner & zukunftstauglicher) & die merken die Art des DM nicht.

Yogi666 schrieb:
Einziges kleines Manko: Snipping tool funktioniert nicht so wie unter Win. Also ich kann nicht im Game einen Teil sinnvoll selektieren. Da während des Selektierens der Inhalt neu gerendert wird. Da muss man also Screenshot machen und da einen Teil von nehmen dann.
Bei meiner Linux-Distro ist spectacle als screenshoot-tool vorinstalliert.

Und da kann man ingame recht gut einen Teil herausschneiden. Hier ein schneller Test von einem Teil-Screenshot aus Tomb Raider 3 Remastered:
1783577140874.png

Dazu hat es Text-Extraktion und andere nette Features.
Probiere also einmal andere Screenshot-Tools aus, es sollte sich etwas passendes finden damit du ss wie unter Windows bekannt machen kannst.

kannst du ja mal ausprobieren:
Code:
sudo apt update && sudo apt install kde-spectacle
 
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Yogi666 schrieb:
Das Startmenü von Cachy fand ich jedoch voll mit irrelevanten Sachen und recht unübsichtlich.
Aber das ist doch das tolle an CachyOS, man kann während der Installation Wählen was nach der Installation auf der Platte ist.

Bei mir landet ein Recht nacktes OS auf der Platte und ich installiere nur was ich brauche.
 
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LauneBaer86 schrieb:
Ist das so ein riesen Thema in der Linux Community?!
Unter AMD nicht, aber der Nvidia Treiber macht leider oft Mucken mit Wayland.
Ansonsten läuft HDR und VRR unter Wayland einfach runder out of the box.
 
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LMDE wird Cinnamon 6.8 etwas zur gleichen Zeit bekommen, aber als normale Aktualisierung: Es braucht dafür keine neue LMDE-Version installiert zu werden.

Wer immer noch die Ubuntu-Edition nutzt, ist selbst schuld: s. Tuxedo ;)
 
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@Caramon2, naja, das bei Tuxedo ist jetzt ne einmalige Geschichte, danach hast du ein Rolling Release - bei LMDE hingegen hast du alle 2 Jahre die Thematik, ob dein Versionsupgrade auch ohne Probleme durchläuft.

Des weiteren, Tuxedo hat bereits jetzt ein stabiles Wayland, wie das unter Mint laufen wird, muss man erst mal abwarten.
 
Habicht schrieb:
@Caramon2, naja, das bei Tuxedo ist jetzt ne einmalige Geschichte, danach hast du ein Rolling Release - bei LMDE hingegen hast du alle 2 Jahre die Thematik, ob dein Versionsupgrade auch ohne Probleme durchläuft.
Na ja, kein echtes RR und den Freeze alle 2 Jahre ignorierst du warum?
 
Alleine wegen HDR ist Wayland doch alternativlos. Bei mir läuft zumindest alles auch völlig problemlos.
 
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Super Nachricht! Endlich klappt das Setup aus zwei Bildschirmen und unterschiedlicher Auflösung reibungsloser als bisher. Musste bisher den 5K Laptopbildschirm im 16:10 Format immer auf niedrigere Auflösung einstellen in Kombination mit einem 4k 16:9 Desktop Bildschirm. Das ist schon eine blöde Umstellerrei jeden Tag und ich erhoffe mir mit Wayland da nun eine sauber funktionierende Skalierung
 
@Habicht: Auch andere sind schon von Ubuntu-Basis auf Debian umgestiegen.

Der gesunde Menschenverstand schein langsam wieder in Mode zu kommen. ;) (nur Spaß: das war zu verlockend :))

Das Upgrade LMDE 6→7 hat übrigens trotz meiner Optimierungen und Experimente (alles, wo es möglich war, auf Backports, zRAM ststt Swap, btrfs+zstd, aber ohne @-Kram (bei der Installation wurde es ungefragt erstellt: ich habe es nachträglich entfernt), usw.) zwar alles andere als effizient (apt ist so laaahhhmmm…), aber zuverlässig funktioniert, so dass ich mir bei einer herkömmlichen Installation erst Recht keine Sorgen machen würde: hier hatte ich davon berichtet

Btw:

Gestern habe ich mir Sparky-Rolling auf einer ext. Test-SSD (hier ein älterer Stand) installiert:
https://sparkylinux.org/download/rolling/

Nach der anschließenden Aktualisierung hatte es den Kernel 7.0.13 und Mesa 26.1.2

Vermutlich gibt es die spezielle Gaming-Edition deshalb nur als rolling, da die stable beim Kernel 6.12 und Mesa 25.0 bleibt.
 
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Zhenwu schrieb:
… den Freeze alle 2 Jahre ignorierst du warum?
Welchen Freeze?
Meinst du den Freeze kurz vor der Veröffentlichung einer neuen Debian-Version? Das sind ein paar Monate, so ca. 3-5, mehr nicht und damit wird ein Laden wie Tuxedo schon umgehen können.
Ergänzung ()

Caramon2 schrieb:
@Habicht: Auch andere sind schon von Ubuntu-Basis auf Debian umgestiegen.

Der gesunde Menschenverstand schein langsam wieder in Mode zu kommen. ;) (nur Spaß: das war zu verlockend :))

Das Upgrade LMDE 6→7 hat übrigens trotz meiner Optimierungen und Experimente (alles, wo es möglich war, auf Backports, zRAM ststt Swap, btrfs+zstd, aber ohne @-Kram (bei der Installation wurde es ungefragt erstellt: ich habe es nachträglich entfernt), usw.) zwar alles andere als effizient (apt ist so laaahhhmmm…), aber zuverlässig funktioniert, so dass ich mir bei einer herkömmlichen Installation erst Recht keine Sorgen machen würde …
alles gut und ich kenne LMDE (oder auch Mint) nur von dem, was ich in Foren lese - da gibt es allerdings Berichte, dass User selbst bei einer banalen Aktualisierung von Mint 22.2 auf 22.3 schon Probleme haben. ;)
 
Zhenwu schrieb:
Na ja, kein echtes RR und den Freeze alle 2 Jahre ignorierst du warum?
Das hat mich auch schon bei LMDE 6 und den Backports gestört: Erst nach dem Upgrade auf LMDE 7 kamen dort neue Backports, aber zumindest ein Upgrade entfällt bei Debian-Testing-Basis, wenn ich das richtig verstanden habe.

Zumindest dauert das nur ein paar Monate und selbst die eingefroren Versionsstände bleiben um Welten neuer, als die der Stable.

Außerdem weiß man ja nicht, was Tuxedo während des Freeze an neuen Version nachschiebt. Wie man an den Sicgerheitspatches sieht, gleichen die einiges mit Eigenleistungen aus.
 
Zhenwu schrieb:
Aber das ist doch das tolle an CachyOS, man kann während der Installation Wählen was nach der Installation auf der Platte ist.

Bei mir landet ein Recht nacktes OS auf der Platte und ich installiere nur was ich brauche.
Genau so ist es.
Meiner Meinung nach die beste Lösung von allen.
Der Anwender kann mit einem Klick alle Gaming-Sachen nachrüsten, wenn er diese denn braucht.
Und bei den Anwendungen kann man in einer ausgewählten, nicht zu kleinen, nicht zu großen Auswahlliste mit Kategorien das alles bekommen, was man sich als Anwender vorstellt.
Es landet also zu 95% nur das auf dem PC, was man so braucht.
Und wenn man absolut keine Ahnung hat, wenn man zb bei Audio udn Video nicht weiß, was man da nimmt, dann kann man ims chlimmste Fall erst einmal googlen, udn dann eine oder mehrere Varianten ganz gezielt darüber nachinstallieren, oder direkt etwas zum Vergleichen mit auswählen, was einem dann vielleicht besser gefällt, oder eben nicht.
Bei anderen Distributionen wird immer geschimpft, das entweder viel zu viel auf die Platte gespamt wird, oder zu wenig, oder halt die falschen Pakete bei Office, Browser, etc..
Was ich mir bei allen Dsitributionen absolut noch zusätzlich wünschen würde, wäre eine Abteilung für spezielle Treiber- und Softwarepakete für Peripherie und Eingabegeräte, also Maus, Tastatur, Drucker, pi pa po..
Wer also Logitech und Razer Gaming Sachen mit Spezialoptionen und RGB Kram hat, möchte vielleicht auch Sachen wie OpenRGB udn Co. mit draufmachen können, das Thema wird leider noch immer ziemlich stiefmütterlich behandelt, da hilft zumindest die Google Suche schon echt gut.

Übrigens mus sman bei Linux Mint wissen,d ass deren Software auf viele Eigenentwicklungen setzt, die nach dem Wechsel der Entwicklungstools bei Ubuntu nicht mehr laufen werden.
Die Jungs müssen die ganze Software neu schreiben.
 
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Habicht schrieb:
da gibt es allerdings Berichte, dass User selbst bei einer banalen Aktualisierung von Mint 22.2 auf 22.3 schon Probleme haben. ;)
Die 17.1 war damals mein Linux-Einstieg: Mit den Nachkomma-Upgrades hatte ich keine Probleme, aber das große 17.3→18 hat mir reproduzierbar das System für mich irreparabel zerschossen: Ich hatte es vorher natürlich gesichert (per rsync - schon ähnliche wie meine jetzigen Sicherungsskripte), so dass ich es variieren konnte, aber immer führte es zu Exitus des Systems.

Die 18er Nachkomma-Upgrades liefen wieder ohne Probleme und mit der 18.3 war Schluss: LinuxMint 19 und folgende wurde aufgrund des Ubuntu-Unterbaus für mich unbrauchbar (das konnte ich auch mit Zorin und Elementary reproduzieren - es hatte also nichts mit LinuxMint zu tun). Die 18.3 habe ich bis Anfang 2020 genutzt und nebenher hatte bis zu sieben Testinstallationen gleichzeitig auf der ext. SSD: Letztendlich ist es dann Artix-Xfce-Runit geworden, dass ich in den 6½ Jahren seit dem, noch nicht einmal neu (oder eine neue Version ;)) installieren musste.

Rolling Releases sind so angenehm: Niemals muss eine neue Version installiert werden, was förmlich einem Kulturschock gleich kommt, da alle Programme auf einen Schlag zwei Jahre neuer sind, mit allen Änderungen und Umbauten, sondern alles wird aktuell gehalten und an Änderungen stört man sich nicht, da sie in kleinen Schritten kommen, die einem oft nicht mal bewusst werden.
 
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