News Tuxedo OS aus Augsburg: Die Distributionsbasis wechselt von Ubuntu zu Debian

Kaito Kariheddo

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Tuxedo OS ist die Hausdistribution des Augsburger Hardware-Herstellers Tuxedo. Bislang war Ubuntu LTS die Basis des Systems, doch der Aufwand der Aktualisierung erhöhte sich stetig und Canonicals strategische Ausrichtung bereitete zunehmend Sorgen um die Entwicklung des Betriebssystems. Debian Testing wird nun Basis.

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IgelOS, die Distribution von Igel basiert mittlerweile auch auf Debian. Anscheinend lässt sich das leichter pflegen.
 
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Mal sehen wie lange es dauert, bis auch Linux Mint wechselt.

Weiß eigentlich jemand was aktuell los ist? Der letzte Eintrag des Linux Mint Blogs ist vom Mai.
 
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Es gibt viele Distros mit Debian-Basis, meistens Debian Stable. Debian Testing ist selten, darf man gespannt sein.
 
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Denn einfach einen Wechsel von Ubuntu- auf die Debian-Basis wird es nicht geben. Sobald die Testphase der neuen Betriebssystem-Basis abgeschlossen ist und TUXEDO OS standardmäßig auf Debian-Testing setzt, werden Nutzer ihr System neu aufsetzen müssen.
Das ist schon übel und da muss es doch eine bessere Lösung geben… Weil auch wenn Linux Nutzer erfahrender sind, so zu sagen „Ja, bitte einmal System neu aufsetzen“ ist schon arg
 
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schwimmcoder schrieb:
„Ja, bitte einmal System neu aufsetzen“ ist schon arg
Naja, also ein System neu aufsetzen sollte man schon beherrschen - egal ob man jetzt Linux oder Windows nutzt.
 
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Debian Testing ist sehr stabil, jedoch besteht da das Problem mit Sicherheitsupdates, die nicht immer im Testing-Zweig landen.
 
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Meine Distro basiert auf Debian sid, auch sehr nice :)
 
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Nachvollziehbarer Schritt, werde die erste Version sicher mal testen.
 
Total nachvollziehbar der Wechsel zu Debian. Die haben über Jahrzehnte bewiesen, das sie eine solide Distribution bauen und als Community-Projekt ist man auch nicht den Launen einer Firma ausgesetzt.

polyphase schrieb:
Mal sehen wie lange es dauert, bis auch Linux Mint wechselt.
LMDE ?

NameHere schrieb:
jedoch besteht da das Problem mit Sicherheitsupdates, die nicht immer im Testing-Zweig landen.
Ja. Testing ist halt testing. :-)
Aber ja. Wenn zeitnahe Sicherheitsaktualisierungen wichtig sind, dann ist stable oder unstable vonnöten. Möglicherweise berücksichtigt man das bei Tuxedo-OS ja und wenn problematische Security-Bugs zu fixen sind, das man die dann für das betroffene Paket auch ein aus unstable gepatches Paket ausliefert.
 
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schwimmcoder schrieb:
Das ist schon übel und da muss es doch eine bessere Lösung geben… Weil auch wenn Linux Nutzer erfahrender sind, so zu sagen „Ja, bitte einmal System neu aufsetzen“ ist schon arg
Was ist denn da schwierig? Gleiche Programme installieren, Home-Verzeichnis vom alten Rechner mitnehmen, fertig.
 
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Ein sehr guter Schritt, hoffentlich wechseln andere auch und Canonical mit Ubuntu verschwindet in die Bedeutungslosigkeit.
 
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Helge01 schrieb:
und Canonical mit Ubuntu verschwindet in die Bedeutungslosigkeit.
Das geht jetzt vielleicht ein bisschen weit.
Man muss denen zugute halten, das sie einen nicht unbedeutenden Beitrag dazu geleistet haben, Linux massentauglich zu machen.
Man muss die ja deshalb nicht mögen oder benutzen. Aber man muss denen auch nichts Schlechtes wünschen.
 
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Weil man halt was debian-basierendes möchte - hatte man ja im Grunde schon und somit ist die Migration einfacher.
 
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GTrash81 schrieb:
Debian Testing...warum dann nicht gleich richtig und Fedora oder Arch nehmen?
Was ist daran richtig(er)? Weil du es so willst? Debian ist hier das Urgestein und die halbe Welt entwickelt hier patches zuerst
 
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@Salamimander, jein, Debian ist zwar ein Urgestein, aber entwickelt wird vor allem bei "Upstream" und da ist Fedora verdammt nah dran.

Ist aber letzendlich unerheblich, Tuxedo hat sich für Testing als Basis entschieden - ist ja deren freie Entscheidung und so zu akzeptieren und wer sich ein bisschen mit Canonical beschäftigt, kann den Entschluß verstehen → Debian ist einfach und pflegeleicht und vor allem auch verlässlich.
 
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