Linux: Notebook herunterfahren, wenn ein Nutzer noch angemeldet ist?

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#1
Hi, angenommen es ist bei einem Notebook noch ein Benutzer angemeldet, aber es laufen keine Programme(abgesehen von den Programmen die eigentlich immer im Hintergrund laufen). Kann ich dann in dem Menü in dem man sich einloggen kann(wie nennt man das eigentlich?), trotz der Warnung dass noch ein Nutzer angemeldet ist, das Notebook herunterfahren, oder kann es auch in diesem Fall zu Datenverlust kommen? Welche Probleme könnten noch auftreten?
Es ist vlt. viel verlangt, aber über eine Begründung bei den Antworten würde ich mich sehr freuen, auch über Hinweise zu einem passenden Wikipedia-Artikel oder so.
Ich interessiere mich sehr für die Hintergründe.

Es geht um Notebooks, worauf eine Linux-Version installiert ist.
 

Dokram

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#3
Es ist vlt. viel verlangt, aber über eine Begründung bei den Antworten würde ich mich sehr freuen, auch über Hinweise zu einem passenden Wikipedia-Artikel oder so.
Liest sich, als würdest du die Antwort für die Schule oder ähnliches benötigen.

Welche Daten sollen denn verloren gehen, wenn kein Programm geöffnet ist? Oder meinst du temporäre Daten in der Zwischenablage?
 

TiefseeTag

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#4
Liest sich, als würdest du die Antwort für die Schule oder ähnliches benötigen.
Nein, ich merke nur, dass es viele Kleinigkeiten bei Notebooks etc. gibt, bei denen ich mir immer wieder unsicher bin, was unproblematisch ist und was nicht.
Welche Daten sollen denn verloren gehen, wenn kein Programm geöffnet ist? Oder meinst du temporäre Daten in der Zwischenablage?
Ich verstehe nicht genau, was in einem Notebook beim Herunterfahren passiert. Ich weiß nicht was es alles für Arten von Dateien gibt. Der Verlust von temporären Dateien wäre ja vermutlich eher nicht so dramatisch.
Wenn man ein Notebook als angemeldeter Nutzer herunterfährt, wird eine gewisse Schrittfolge durchgeführt und diese möchte ich nicht durcheinander bringen.
Könnte es nicht auch Programme geben, welche sich im Hintergrund automatisch aktualisieren, oder so? Also bspw. Programme, welche ich in meinem Ausgangstext, als die " Programme die eigentlich immer im Hintergrund laufen" beschrieben habe. Diese könnten einen Befehl nicht bekommen, damit die Aktualisierung korrekt unterbrochen wird, so dass es bei der nächsten Benutzung zu Schwierigkeiten welcher Art auch immer kommen könnte z.B. dass sie nicht mehr richtig starten etc...
Während ich so schreibe, erscheint es mir immer unproblematischer zu sein, denn selbst bei einem Stromausfall/Systemabstürzen gebe es das "Journaling-Dateisystem", wenn ich das beim oberflächlichen Lesen halbwegs kapiert habe...
Auf den von mir genannten Fall wäre das System ja auch programmiert gewesen, die Entwickler wissen ja vermutlich, dass manche Menschen so eine Warnung einfach ignorieren - in meinem Beispiel wohl zurecht.
 

Galde

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#5
Kenne mich damit zwar nicht so 100% aus, aber so wie ich das mal vertstanden hab wird im Prinzip beim Runterfahren nicht die Programme einfach geschlossen/im Speicher gelöscht.
Vielmehr bekommen die einen speziellen Befehl der sie veranlasst laufende Arbeiten einzustellen und sich selbst zu beenden.

Unter Windows kennt man das. Der Pc fährt scheinbar runter, der Grossteil der Programme beendet sich auch. Aber einzelne Programme stellen sich quer weil sie noch beschäftigt oder durch Absturz keine Rückmeldung geben und ein entsprechendes Fenster kommt wo der Anwender gefragt wird was zu tun ist.

Das gibt es auch unter Linux, nur viele Desktops fragen nicht danach sondern beenden die Programme automatisch nach einer vorgegebenen Zeit.

Systemd schaut zB nach laufenden Prozessen und wartet dann mit dem Runterfahren eine Zeit lang.
 
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#6
Wenn ein anderer Benutzer auch angemeldet ist, wird sein Profil mit einer Warnung auch heruntergefahren. Offene Programme werden OHNE zu speichern auch geschlossen. Sonst passiert normalerweise nicht viel. Was ich bei Ubuntu bemerkt habe ist, dass wenn z.B. der Browser im offenen Zustand der Rechner heruntergefahren wird, kann es passieren, dass beim nächsten Start die Tab-Wiederherstellung angezeigt wird. Ist nicht schlimm, weil alle Tabs danach wieder zur Verfügung stehen.
 
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#9
Linux schießt Nutzerprogramme rigeroser als Windows. Wobei auch die aktuellen Windowsversionen nach einiger Zeit sich nicht schließende Programme einfach „abschießen“ und Windows nicht mehr über Tage, Wochen oder Monate in halb heruntergefahrenem Zustand bleibt.
Und mit systemd hat sich Linux an das alte Windows angenähert, denn systemd kann beim Runterfahren schon mal für sehr lange Zeit mit dem Zählen von Sekunden beschäftigt sein.
 
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