News Linux: Ubuntu 26.04 verlangt mehr RAM und stärkere CPU als Windows 11

Xes schrieb:
Nicht hilfreich aber die Wahrheit.
Nein, denn 4 GiB RAM waren durchaus üblich - ein spezielles Marktsegment von Nicht-Techies, aber dort üblich.
Xes schrieb:
Wenn wir mal ehrlich sind: Möglichkeiten sich vor einem Kauf zu informieren gibt und gab es genügend.
Genau da höre ich auf zu lesen. Diese Haltung ist herablassend denjenigen gegenüber, die ihre Freizeit eben nich tmit Tech-Foren verbringen. Es gab und gibt in allen Zeiten Möglichkeiten, sich zu informieren, dass das Hütchenspiel ein klassisches Spiel ist, bei dem Betrug dadurch stattfindet, dass die Erbse oder der Ball unter dem Hütchen zwischendurch gewechselt wird. Deswegen denjenigen, die damit betrogen werden, einfach zu sagen: Ihr seid Schuld, buh buh, hättet ihr euch mal informiert, finde ich nicht tolerierbar. Die Media-Saturn-Verkäufer sind schuld, die Konzerne, die die Geräte beworben haben, sind schuld.
 
Und was ist jetzt das Problem? Sind jetzt die Linux-Profis beleidigt weil eine Linux Distribution mehr RAM und eine stärkere CPU ALS Windows 11 verlangt?

Ist ja ein Skandal! Skandal! :freak:
 
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Kuristina schrieb:
Status: Mein kleiner Mini PC frisch in den Desktop gebootet.
Diagnose: 941 MiB in Nutzung und alles läuft blitzschnell. :)
Ergebnis daraus: Windows weint bitterlich. ^^

Japp genau so. Kommt auch immer darauf an ob KDE, Xfce etc.....

Die Tage war ich immer so bei 2.5GB unter KDE aber auch mit Videohintergrund der auch noch mal gut RAM kostet.

Heute nach dem Update bei 3.1GB.
 
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hab jetzt hier nicht alles gelesen, was ich denke, hier gibt es viele missverständnisse.

Ubuntu Desktop 26.04 LTS requires a 2 GHz dual-core processor or better, a minimum of 6 GB RAM and 25 GB of free storage space for a comfortable experience.
"requires"+"minimum" heißt ja erstmal, weniger geht nicht. allerdings "for a comfortable experience" schränkt es ein für bestimmte fälle.
und natürlich hängt es ja dann noch individuell davon ab, welche programme mit welchen inhalten darauf benutzt werden. denn keiner startet einen computer und dann läuft darauf nichts außer das betriebssystem.

was der schreiber zum zeitpunkt denkt, was der übliche benutzer dann machen will, kann ja sehr unterschiedlich sein. oder es wird einfach vorgegeben vom marketing etc.

dass hier höhere anforderungen als win11 angegeben werden, kann im direkten vergleich ja unterschiedliches bedeuten:
  • bei win 11 waren sie schon immer unrealistisch
  • bei win11 sind sie mittlerweile unrealistisch
  • bei win11 ist keine komfortable erfahrung angestrebt
  • bei ubuntu ist der ramverbrauch um 50% alleine fürs betriebssystem gestiegen (von welcher basis auch immer) und deshalb ist einfach insgesamt um 50% erhöht worden
  • bei ubuntu sind die anforderungen jetzt wirklich höher als bei win11

bei meiner mint vm mit 16gb ram stürzt firefox ab und zu ab wegen mangel an ram. auch nach manueller installation von swapspace (weil linux keinen dynamischen swap kann...) kann das noch passieren.
der mac mit 64gb ram stürzt komplett ab, wenn ram+swap voll sind.
bei windows kann ich mich grade nicht erinnern, was dann passiert. ich schätze mal, dass das programm gekillt wird, aber kann natürlich auch stattdessen ein bluscreen sein.
 
Tanne schrieb:
Aber dass die Browser soviel Ressourcen fressen, nervt mich auch.
Kommt darauf, wie die Nutzung und die Einstellungen diesbezüglich sind.

Firefox gestatte ich kein Zwischenspeichern von Daten aus dem Internet. Stelle ich immer so ein.
Das schont nicht nur den Flashspeicher der SSD, sondern lässt den Browser schneller arbeiten.

Den PC meiner Mutter hatte ich zur Jahreswende mit doppeltem Arbeitsspeicher (32 statt 16 GiB DDR3-1600) ausgestattet, da sie mittlerweile über 12.000 Tabs im Firefox hat.

Ich selbst habe im Firefox "nur" 3400 Tabs (Win10) und über 2800 Tabs (Linux).
Es werden mittlerweile ungenutzte Tabs schlafen gelegt.

xXDariusXx schrieb:
Nutze seit Jahren ein 64bit Linux mit KDE.
Egal ob 16 oder 32GB Ram es nutzt nicht mehr als 3 - 5GB davon.
Ja, kurz nach dem Start ohne weitere Programme, da passt das - ist schon ziemlich zu viel.

So sieht das nach mehreren Stunden aus: ca. 8 GiB RAM (v.a. Firefox) und 4 GiB VRAM (YT-Videos):

RAM-Gebrauch.png




alyk.brevin schrieb:
bei windows kann ich mich grade nicht erinnern, was dann passiert. ich schätze mal, dass das programm gekillt wird, aber kann natürlich auch stattdessen ein bluscreen sein.
Nein. Da wird geswappt, was der/die Datenträger herhalten können ... jedenfalls wenn das Automatische Auslagern nicht verändert wurde & genügend Festspeicher verfügbar ist. RAM-Kompression findet auch statt.
 
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Tanzmusikus schrieb:
Nein. Da wird geswappt, was der/die Datenträger herhalten können ... jedenfalls wenn das Automatische Auslagern nicht verändert wurde & genügend Festspeicher verfügbar ist. RAM-Kompression findet auch statt.
irgendwann ist aber mal voll und keine komprimierung mehr möglich. und was da passiert, weiß ich leider nicht.
 
MaverickM schrieb:
Leider durchaus. Hast Du es?
Für jeden normalen Menschen sollte eigentlich klar sein, dass ich nicht gefragt hätte, wenn dein Kommentar auch nur den geringsten Sinn für mich ergeben hätte.

Da das auf dich offenbar nicht zutrifft, werde ich nicht mehr darauf reagieren.

(Sorry, ich habe keine Erfahrung mit dem Umgang mit Menschen wie dir und möchte nichts falsches schreiben.)
Ergänzung ()

alyk.brevin schrieb:
weil linux keinen dynamischen swap kann...
doch: https://wiki.ubuntuusers.de/Swap/#Dynamisch-wachsender-Swap
 
Zuletzt bearbeitet:
Zoba schrieb:
Jo, ich meinte eher, dass arbiträre Einschränkungen von Microsoft mittels Rufus umgangen werden können. Die Frage ist ja welche Einfluss das im Verlaufe der Nutzung hat.
ja, gute Frage.
Ich nutz es jetzt seit ein paar Jahren, bislang warte ich noch auf Einschränkungen
 
Caramon2 schrieb:
lies dort mal genauer:
kann man auch eine dynamische Auslagerungsdateiverwaltung installieren
und was ich geschrieben hab:
auch nach manueller installation von swapspace

standardmäßig existiert das nicht, manuelle installation fügt es hinzu (aber ram+swap kann trotzdem noch überlaufen, wodurch das verursachende programm gekillt wird/abstürzt, aber immerhin stürzt nicht das ganze betriebssystem ab)
 
MountWalker schrieb:
Nein, denn 4 GiB RAM waren durchaus üblich - ein spezielles Marktsegment von Nicht-Techies, aber dort üblich.
Und wie hoch ist die Schnittmenge aus Nicht-Techies die sich damals ein mieses 4GB Gerät ohne Aufrüstmöglichkeit haben andrehen lassen, die das Gerät trotz ab Kauf mieser Performance heute (nach Jahren!) immernoch besitzen und unbedingt weiter nutzen wollen/müssen statt auf etwas einigermaßen taugliches zu wechseln (was es im Zweifel für 50-200€ auf dem Gebrauchtmarkt gibt), das alte billig Gerät physikalisch immernoch gut nutzbar ist (kein defekter Akku, keine der anderen billig Komponenten ausgefallen) und die zwischenzeitlich selbst von kompletten Nicht-Techies zu Techies wurden die nun unbedingt Ubuntu auf genau dieses Gerät installieren wollen/müssen?
Merkst du selbst oder?
Deswegen jetzt die Entwickler einzuschränken weil das OS auf jeder noch so miesen Gurke laufen muss, kann es doch auch nicht sein. Irgendeine Baseline muss man ja ziehen und selbst wenn man das OS so trimmen würde, dass es mit 4GB läuft, würden derart schwach bestückte Rechner spätestens dann in die Knie gehen, wenn jemand darauf einen üblichen Browser installiert und irgendeine halbwegs fordernde Seite (z.B. Youtubevideos) aufmacht.

Ich lese übrigens auch nichts davon, dass das Gerät diese 6GB auch zwingend erfordert und ansonsten die Installation verweigert. Mindestanforderungen sind ja in den meisten Fällen eher Vorgaben ab denen der Anbieter eine brauchbare Nutzbarkeit garantiert. Es könnte also gut sein, dass man das neue Ubuntu im Zweifel auch noch auf einer 4GB Kiste installieren kann, wenn man das denn unbedingt tun will/muss.

MountWalker schrieb:
Genau da höre ich auf zu lesen. Diese Haltung ist herablassend denjenigen gegenüber, die ihre Freizeit eben nich tmit Tech-Foren verbringen.
Ich rede nicht davon seine gesamte Freizeit für die Recherche in Fachforen zu opfern aber bereits 5min googeln hätten damals gereicht um selbst bei Chip, Computerbild und teilweise sogar nicht-Technikseiten zu lesen, dass Notebooks mit 4GB RAM 2020 einfach Mist sind. Natürlich sind in erster Linie falsche Versprechen der Anbieter schuld und niemand kann Experte für alles sein, hier hätte aber selbst ein Laie mit minimalstem Aufwand herausfinden können, dass das was ihm/ihr hier angedreht wird Mist ist, spätestens wenn es schon beim ausprobieren ruckelt.
 
Kokuswolf schrieb:
Hier würde ich mich ein GUI wünschen, dass optisch stark an Windows 10 liegt und erstmal nicht viele Einstellmöglichkeiten bietet. So das schnell normal weiter gearbeitet werden kann und erst mit der Zeit tieferes Wissen entstehen kann - und nicht vorweg überfordert.
XFCE ist mehr als einen Blick wert.

Damit haben sowohl meine Mutter als auch eine Bekannte den Umstieg von Windows 10 auf Ubuntu bzw. Mint geschafft. Die kommen damit mindestens so gut klar wie vorher mit Windows.

Optisch kann man das auch via Themes & Co recht nahe an Windows XP, 7 oder 10 angleichen. Hab ich aus Spaß bei meinem Rechner gemacht, bei den beiden erwähnten Damen wurde das nie verlangt.
 
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Tanzmusikus schrieb:
Den PC meiner Mutter hatte ich zur Jahreswende mit doppeltem Arbeitsspeicher (32 statt 16 GiB DDR3-1600) ausgestattet, da sie mittlerweile über 12.000 Tabs im Firefox hat.

Ich selbst habe im Firefox "nur" 3400 Tabs (Win10) und über 2800 Tabs (Linux).
Es werden mittlerweile ungenutzte Tabs schlafen gelegt.
Du oder Ihr habt aber schonmal gehört das man Tabs im Browser oder speziell Firefox auch schließen kann?
 
User38 schrieb:
Ihr habt aber schonmal gehört das man Tabs im Browser oder speziell Firefox auch schließen kann?
Nein. Das geht nicht. Ein Browser ist doch kein Ponyhof.
 
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