News Linux: Ubuntu 26.04 verlangt mehr RAM und stärkere CPU als Windows 11

Ich hoffe dass das nur eine theoretische Angabe ist für den Reibungslosen Betrieb. Schlimm wäre wenn ein nackiges Ubuntu 5-6GB RAM wirklich belegt. Derzeit sind es doch 2-3GB soweit ich weiß oder?
 
Xes schrieb:
... denn das ist selbst für einfache Officerechner eigentlich schon seit mindestens 10 Jahren Standard.
...
Nein, so einfach ist das nicht, denn es geht dabei nicht um irgendwelche Office-Tower, sondern um die Kategorie Sub-Notebook, die noch vor wenigen Jahren vom MediaSaturn-Mitarbeiter mit: "Wenn sie nur ein bisschen im Web surfen und ihre Steuererklärung machen, reicht das vollkommen" beworben wurden auch dann, wenn sie nur 4 GiB RAM festverlötet und ohne Erweiterungssteckplatz hatten. Dass diese Geräte aus dem Neuwarehandel verschwunden sind, ist glaube ich nur zwei Jahre her.
User38 schrieb:
... RentnerBase ...
Ich bin ja so ein ü40-"Rentner" und noch obendrein jemand, der bis letzten Sommer auf einer AM3+-Plattform unterwegs war, aber dieser, meiner Rentner-PC hatte 2011 schon 16 GiB RAM. Es geht nicht um alte Desktops, deren RAM man idR. auch völlig problemlos erweitern kann, sondern um SubNotebooks, bei denen seit einem Jahr viele gesagt bekommen: "Wenn Windows 11 nich tdrauf läuft, installier doch einfach Linux", das alles im Umfeld der Leute, die nicht wissen, wofür das L in WLAN steht, und das in allen Altersgruppen.
 
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Denke das ist jetzt eher ein Sturm im Wasserglas. Da Windows 11 mit 4GB RAM auch nicht mehr performant läuft und eher ständig am Blockieren und Herumruckeln ist, sollte es klar sein, dass für moderne Rechner 8GB RAM das Minimum ist. Für Nutzer alter Hardware gibt es ja auch andere noch moderne Distributionen wie Lubuntu.
 
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ebird schrieb:
Aber das größte Problem sind eher die Browser und die ganzen Elektron Apps und die Flatpaks oder Snaps.
Na ja, ich würd sagen, da kommt halt eins zum anderen. Aber dass die Browser soviel Ressourcen fressen, nervt mich auch. Ich hab zwar mehrere Browser im Betrieb, aber trotzdem... Mir kommts manchmal so vor, als müsste ich mir einen neuen Rechner kaufen, nur damit der Browser ohne Probleme läuft. Mit scheint es unnötig aufgebläht... Wobei natürlich in den letzten Jahren auch viel mit Sicherheit gemacht werden musste...
 
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anexX schrieb:
Die Denkweise mancher Leute ist mir eh ein Mysterium: Anstatt sie sich gebraucht nen durchaus brauchbaren Lap für ihre 250€ holen, holen sie sich lieber einen der gar nichts kann aber Hauptsache Neu. *Facepalm. :rolleyes:
Dabei vergisst du einfach, dass bei einem Hardwarekauf aus der Bucht/gebraucht, immer ein gewisses Risiko besteht, dass auch ein erfahrener ITler nicht ausmerzen kann. Also nur einseitig gedacht, da man manchmal dann einfach Lehrgeld bezahlt zusätzlich. Dann wird aus den 250 Teuros plötzlich doch wieder wesentlich mehr. Bei neu haste den Vorteil, dass so ein Teil sicher die 3 Jahre läuft.

Zum Topic.

Ich musste schon zweimal lesen, als ich die Überschrift sah. Nun kam ich aber zu dem Schluss, dass es bei Ubuntu eine Empfehlung ist und nicht das Minimum, wie es bei Windows ist. Ein Ubuntu läuft auch auf weniger Ram problemlos nach meiner Erfahrung. Ein Windows mit nur 4GB Ram ... eine Katastrophe! Also sollte man das unter dem Gesichtspunkt sehen, finde ich.

Zur leidigen Sache ... ich arbeite schon zwölftausend Jahre in der IT und du weisst nichts, weil du etwas behauptest, dass mir nicht passt - dummfug!
Ich habe Itler erlebt, die seit 30 Jahren in dem Bereich arbeiten und mir erzählen wollten, dass nur IntelCPUs etwas taugen. Ja, das labern die heute noch. Dabei müsste eigentlich jeder in der IT wissen, dass es nicht so banal/einfach ist. (ich arbeite nun schon über 41 mit Rechnern, bekomme ich nun ein Fleissabzeichen dafür?):king:

Ich sehe es als Fortschritt an, wenn man eine Firma auf Linux umstellt - da ich das schon Jahrelang empfehle. Bringt aus meiner Sicht sehr viele Vorteile. Betrachtet man die Sicherheit, die Kosten(kein Windowskauf mehr), kann sich das auf die Jahre ziemlich schnell rechnen. Vorallem, da man keinen Zwang hat von aussen.
Ja ich empfinde Windows update als Zwang. Kann man anders sehen, aber ich fands immer drollig wie bei Windowsumgebungen alle den Hyper bekamen zum Tag X und bei Linux alle entspannt geblieben sind.
Letztendlich darf man natürlich seine Vorliebe bei einem OS haben. Bei einer Firma - genauso, nur sollte man da echt genauer sein.
Der Punkt Sicherheit bei Windows ist bei einem 08/15 System dass einfach so benutzt wird - nicht gegeben. Sollte also in einer Firma, die Kundendaten verwaltet/etc NICHT so verwendet werden(nicht ohne Eingriffe eines Sachkundigen ITlers). Auch das, kann man natürlich anders sehen. Hab ich kein Problem mit.

Meine Sichtweise man nicht allen passen, versteht sich. Aber wenn ich eine Firma habe und die IT dazu aufstelle, dann nutze ich das OS, welches für Sicherheit und Stabilität bekannt ist. Das ist nunmal Linux im Profibereich - ja ich spreche von Servern. Das gilt auch für den Desktop in einer Firma. Denn die umgewöhnung ist nur zu Beginn für die Mitarbeiter mühsam. Ab da klären sich die Fragen zusehends und ergeben weniger Support als mit Windows(meine Erfahrung).
 
Mensch_lein schrieb:
Dabei vergisst du einfach, dass bei einem Hardwarekauf aus der Bucht/gebraucht, immer ein gewisses Risiko besteht, dass auch ein erfahrener ITler nicht ausmerzen kann. Also nur einseitig gedacht, da man manchmal dann einfach Lehrgeld bezahlt zusätzlich. Dann wird aus den 250 Teuros plötzlich doch wieder wesentlich mehr. Bei neu haste den Vorteil, dass so ein Teil sicher die 3 Jahre läuft.
Man kann solche Geräte auch als Refurbished von entsprechenden Händlern kaufen. Da sind die Geräte in der Regel geprüft und ggf. aufbereitet (bspw. neuer Akku) und das sind auch Leasing-Rückläufer aus Unternehmen und keine privat durchgenudelten Geräte. Außerdem hat man da dann auch die gestzliche Gewährleistung. Wirklich teurer als von Privat aus der Bucht sind die refurbished Geräte auch nicht.
 
Caramon2 schrieb:
Welches OS nutzt nicht mehr RAM, wenn es mehr zur Verfügung hat? - Das ist ziemlich ineffizient.

Oder hast du noch ein 32-bit Windows? Das kann trotz PAE nicht mehr als 4 GiB RAM adressieren.
Ergänzung ()

Aha ist das so??!

Nutze seit Jahren ein 64bit Linux mit KDE.
Egal ob 16 oder 32GB Ram es nutzt nicht mehr als 3 - 5GB davon.

Hätte ich 20+ Browser Tabs auf dann vielleicht 7GB keine Ahnung aber es wurde bei mir NIE zweistellig außer in Games das ist ja völlig klar.
 
Mensch_lein schrieb:
Dabei vergisst du einfach, dass bei einem Hardwarekauf aus der Bucht/gebraucht, immer ein gewisses Risiko besteht, dass auch ein erfahrener ITler nicht ausmerzen kann.
Bei gewerblichen Händlern hast tu 14 Tage Rückhaberecht und ein Jahr Gewährleistung (oder Garantie? Naja, das vom Händler),
Wissen nur erschreckend viele nicht.
 
Das seitens des Händlers ist die gesetzlich vorgeschriebene Gewährleistung. Bei Neuware beträgt diese 2 Jahre und bei gebraucht/refurbished kann der Händler die auf 1 Jahr begrenzen.
 
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@mo schrieb:
Die übliche Ignoranz gegenüber den anderen offiziellen 6 *buntus, mit den gleichen GUIs die auch die o.g. Distros nutzen. 🤷‍♂️
Und hat natürlich mit dem RAM im Vergleich gleich gar nix zu tun!

Ansonsten der übliche Quatsch mit dem Einsteiger Bereich. Als ob sich Otto und Erna Normaluser zwangsläufig für die höheren Weihen von Arch qualifizieren wollten. Bei Windows quatscht auch keiner von Einsteiger OS, obwohl es genau das ist. Zwangsläufig!

Woher dieser passiv-agressive Schreibstil auf eine einfache Meinung?

Du magst Kubuntu oder Xubuntu? Stabil, gönne ich dir.
Ich denke trotzdem, dass die Philosophie bei Canonical oft nicht dem typisch freien Geist der Linux Community entspricht und es bessere (genannte)Alternativen zu Ubuntu gibt. Je näher eine Ubuntu based Distro an dessen Basis bleibt, um so eher trägt sie die (für mich) gleichen Makel.

Wo du deinen Satz zu Arch rausholst ka, da ging es explizit um Distros für die Fortgeschrittenen und eben nicht um welche (wie Ubuntu) für Einsteiger, oder welche die wenig am eigenen System machen wollen(ready to use). Habe nirgends behauptet, dass der Ottonormalo Arch nutzt oder es sollte(bin eigentlich exakt gegenteiliger Meinung, auch was z.B. CachyOS betrifft).

Mein Post war generell zu Ubuntu und nicht explizit zur Thematik z.B. des RAM's, das habe ich genauso wenig erwähnt wie Windows.

Insgesamt kann ich deine Aufregung wenig nachvollziehen und auch diese scheinbar emotionale Aufregung zu einer einfachen Meinung, wie ich Ubuntu aktuell sehe.
 
MountWalker schrieb:
sondern um die Kategorie Sub-Notebook, die noch vor wenigen Jahren vom MediaSaturn-Mitarbeiter mit: "Wenn sie nur ein bisschen im Web surfen und ihre Steuererklärung machen, reicht das vollkommen" beworben wurden auch dann, wenn sie nur 4 GiB RAM festverlötet und ohne Erweiterungssteckplatz hatten.
Die Teile waren aber schon ab Werk billiger Ramsch und liefen schon damals nicht wirklich flüssig, selbst bei einfacher Nutzung.
Der Standard für normale Arbeitsgeräte liegt schon seit Anfang bis spätestens Mitte der 2010er Jahre bei 8GB. Seit ca. 2020 dürften die meisten Geräte (zumindest in den "wohlhabenderen" Ländern) mit 16GB ausgeliefert worden sein, auch wenn es angesichts der aktuellen RAM-Krise im Budgetsegment wieder verstärkt Modelle mit 8GB gibt. Mein günstiges Thinkpad, welches ich mir 2019 zum Start des Studiums für 400€ neu gekauft habe, hatte damals auch schon 16GB verbaut. Der Gaming-Laptop von 2013 (ebenfalls aus dem Einstiegs-Mittelklassesegment) hatte 8GB.

<8GB, bzw. <6GB sind heutzutage echt Nische und eigentlich nur auf sehr alten, oder extrem billigen Geräten anzutreffen. Beide will man vermutlich nicht als Plattform, auf der das eigene moderne OS laufen soll, daher vermutlich die Anforderung zu mind. 6GB, um zu gewährleisten, dass eine einigermaßen flotte Nutzung überhaupt möglich ist.
Sicherlich wäre es möglich auf noch schwächer bestückte Geräte hin zu optimieren, das kostet aber nicht nur Arbeitszeit die an anderer Stelle dem Großteil der Nutzer vermutlich besser zugute kommen würde, sondern erfordert sicher auch Kompromisse was den Funktionsumfang, Features, Komfort und ggf. auch die volle Leistungsausnutzung aktuellerer, besser bestückter Hardware angeht.

Es gibt ja auch spezielle Distributionen die es sich als primären Zweck auf die Fahne geschrieben haben, besonders gut mit älterer/schwächerer Hardware zu laufen. Die sind für Geräte mit weniger als 8GB RAM eh schon seit vielen Jahren die bessere Anlaufstelle. Entsprechend dürfte diese Anhebung den wenigsten Leuten Kopfschmerzen bereiten.
 
Harry Bo schrieb:
Gibt es denn noch viele Systeme mit nur 4 GB Speicher. Ausser ein paar älteren Notebooks mit 4 GB fällt mir da aktuell nichts ein. Ich hatte hier zwei ältere ACER Notebooks mit je Intel I3 und einer HDD, die sich noch auf 8 GB und SSD nachrüsten liessen.

MfG
Wir haben in den kleinen Terminal Pcs öfters 4G drinnen, einfach weil nichts anspruchsvolles darauf läuft. Da sind Intels gestopfte Sicherheitslücken deutlich gewichtiger in der Performance
 
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Ich kenne Ubuntu jetzt auch nicht unbedingt als sparsam, aber vielleicht sind die Überlegungen bei der formulierung der Systemanforderungen auch einfach unterschiedlich. Hätte man mit erwähnen können.
Sah beim überfliegen schon etwas hitzig aus in den Kommentaren, dabei liegt der Kernpunkt vielleicht bei einem banalen 'läuft das OS, oder kann man auch noch ein, zwei Programme starten?'

Multi-tab browsing mit einem modernen GUI browser frisst doch allein schnell 4-6 GB. Auf meinem alten laptop (core2duo, 4 GB ram, win7) mache ich teils den browser zu damit diablo 2 nicht ruckelt! Klar läufts, aber ggf. ist bei canonical der anspruch eben mehr als ein, zwei offene Tabs im Browser und ein beinahe 2D spiel von 2001 (LoD)

Zur relevanz solcher offiziellen angaben: manche 'entscheider' befinden diese mindestanforderungen ggf. als ausreichend für bürorechner ihrer Untergebenen. Wenn man da mit 'solange das OS startet' als use case annimmt grenzt das aus meiner sicht an folter. Womöglich noch mit der idee dann auf solchen rechnern videokonferenzen für besprechungen laufen zu lassen.
 
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Status: Mein kleiner Mini PC frisch in den Desktop gebootet.
Diagnose: 941 MiB in Nutzung und alles läuft blitzschnell. :)
Ergebnis daraus: Windows weint bitterlich. ^^
 
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Kann man von der Beta einfach auf den final Release wechseln oder ist dass dann nur ein normales Update?
 
Ausnahmsweise mal etwas zum Topic: ;)

Die 6 GiB ist die empfohlene Mindestausstattung um gut damit arbeiten zu können (nicht das was belegt wird, wenn es frisch gebootet ist):

Schon die Browser brauchen immer mehr RAM, weil das Internet immer bunte, animierter, interaktiver und hochauflösender wird. Bildbearbeitung braucht immer mehr RAM, weil die Technik sich weiterentwickelt und die Auflösung von Fotos immer höher wird. Dto. Video, usw.

Vieles wird immer anspruchsvoller, also kalkuliert man mehr Puffer ein, um das abzudecken: Canonical weiß ja nicht, wofür der jeweilige Nutzer (geschlechtsloser Oberbegriff) den PC nutzen will.

Von Ubuntu halte ich zwar schon lange gar nichts mehr (schon 18.04 war ein no-go für mich und ich bin auf Artix umgestiegen), aber dafür, dass viele Anwendungsbereiche immer verschwenderischer werden, können die nichts.

Dass Bisschen, was Ubuntu und GNOME selbst mehr brauchen, hat kaum einen Einfluss darauf.
 
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Benna schrieb:
Kann man von der Beta einfach aufdas final release wechseln oder ist dass dann nur ein normales Update?
Du kannst das final release installieren, wenn es raus ist. Oder du installierst jetzt die Beta und machst Updates. In beiden Fällen solltest du am 23. April Ubuntu 26.04 haben, wenn Canonical den Zeitplan einhält.
 
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xXDariusXx schrieb:
Nutze seit Jahren ein 64bit Linux mit KDE.
Egal ob 16 oder 32GB Ram es nutzt nicht mehr als 3 - 5GB davon.
Das restliche RAM ist aber nicht leer, sondern wird für Datenträgercaches, usw. genutzt.

Z. B. sind bei meinem Handy gerade 2,4G von 3,6G belegt, trotzdem sind nur 0,07G frei:
Code:
$ free -hw
               total        used        free      shared     buffers       cache   available
Mem:           3.6Gi       2.4Gi        74Mi        25Mi       1.0Mi       1.2Gi       1.2Gi
Swap:          2.2Gi       770Mi       1.4Gi
 
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Xes schrieb:
... Mein günstiges Thinkpad, welches ich mir 2019 zum Start des Studiums für 400€ neu gekauft...
Gab es und ich habe, wenn mich im privaten Nicht-Techie-Umfeld jemand gefragt hat, auch darauf gedrängelt, 16 GiB zu kaufen, aber es gab bis vor zwei Jahren 4 GiB-Geräte und deren Kunden hatten keine Ahnung, dass das unterirdisch wenig war. Du hast es durch Zufall richtig gemacht, aber auch bei Think-Pads war 2019 8 GiB nicht total unüblich und 4 GiB beim Yoga sogar möglich. Du machst da einen häufigen Schlussfehler, wenn du von dem, was dir "damals" üblich erschien, darauf schließt, was allen damals üblich erschien. Die Nicht-Techie-Kunden, die sich solche Geräte anschwatzen ließen, wussten nicht, dass das zu wenig ist. Ihnen jetzt einfach zu sagen: "Ja ihr seid eben doof gewesen, das war damals nicht üblich", finde ich nicht hilfreich und wird solche Kunden eher dazu bringen, ein MacBook zu kaufen.
Xes schrieb:
Es gibt ja auch spezielle Distributionen
An der Stelle möchte ich allen betroffenen, die hier mitlesen, mal empfehlen, nicht diese "speziellen Distributionen" zu wählen, die bei uns im Forum so empfohlen werden. Das Gros des RAM-Verbrauchs auch auf Linux liegt bei Web-Browser und Update-Installation, die Desktop-Umgebung mag ja messbar "viel" ausmachen, ist aber AFAIR nicht das, was man jetzt wirklich merkt. Ein Rechner, der auf Gnome laggt, laggt auf LXQt meistens auch. Was einen wirklichen Unterschied macht, ist, (jetzt wirds technisch) wie stark die DeltaRPMs mit Datenkompression gebaut wurden und wieviel Rechenzeit deswegen beim RPM-Rebuild in der Update-Installation verbraten wird. OpenSuse Leap ist deshalb auf älteren Rechnern flotter als OpenSuse Tumbleweed. Ich habe ja sogar ein solches, altes Netbook in meinem Besitz und muss sagen, ob ich nun KDE, Gnome oder LXQt verwende macht für den Grad der Unflüssigkeit eines 1080p60-Youtube-Stgreams keinen wahrnehmbaren Unterschied, ist überall gleich unflüssig. OpenSuse Leap ist aber keine "spezielle Schwacher-Rechner-Distro". Spezielle Schwacher-Rechner-Distros sind meist selber soweit Niesche, dass man mit diesen mitunter im Regen steht, wenn man Hilfe mit irgendwas braucht, weil die kaum jemand benutzt.

P.S.
Nur ums klarzustellen: Ich sage hier nicht, dass die Systemempfehlung böse wäre oder sowas.
 
MountWalker schrieb:
Du machst da einen häufigen Schlussfehler, wenn du von dem, was dir "damals" üblich erschien, darauf schließt, was allen damals üblich erschien. Die Nicht-Techie-Kunden, die sich solche Geräte anschwatzen ließen, wussten nicht, dass das zu wenig ist. Ihnen jetzt einfach zu sagen: "Ja ihr seid eben doof gewesen, das war damals nicht üblich", finde ich nicht hilfreich
Nicht hilfreich aber die Wahrheit.
Wenn wir mal ehrlich sind: Möglichkeiten sich vor einem Kauf zu informieren gibt und gab es genügend. Selbst als Nicht-Techie frägst du eben einen Techie aus dem Bekanntenkreis, schaust dir den vermutlich ausreichend guten Laptop den du von der Arbeit gestellt bekommst und dessen Daten genauer an oder frägst gleich den Admin, oder googelst eben selbst ein wenig.
Ich habe kaum etwas mit beispielsweise Auto-Technik, Waschmaschinen oder Versicherungen zu tun und informiere mich trotzdem selbstständig wenn ich etwas in die Richtung brauche oder kaufen muss, auch wenn die Themen für mich nicht weiter interessant sind.
Dass 4GB vor vier Jahren definitiv nicht mehr empfehlenswert waren hätte jede noch so kurze Googlesuche direkt ausgespuckt.
Wer dafür zu faul ist und komplett ahnungslos einkaufen geht muss eben damit rechnen von einem schmierigen Verkäufer abgezogen zu werden, das ist eigentlich auch keine neue Erkenntnis und war vermutlich schon im Mittelalter so.

Davon mal abgesehen, dürften diese ultra-billig 4GB Geräte auch abseits des zu knappen RAMs nicht besonders hochwertig und zukunftsfähig hergestellt worden sein. Es würde mich wundern, wenn so ein 3-5 Jahre altes Teil nicht eh schon an anderer Stelle Probleme macht (Akku am Ende, mechanische Abnutzung und Probleme usw.) Wie viele von den Teilen wären denn heute physisch überhaupt noch zu gebrauchen?

Dass sich deswegen alle anderen verbiegen müssen nur um eine kleine Minderheit an "Schrottgeräten" irgendwie weiter zu supporten finde ich jedenfalls nicht besonders hilfreich.
 
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