anexX schrieb:
Die Denkweise mancher Leute ist mir eh ein Mysterium: Anstatt sie sich gebraucht nen durchaus brauchbaren Lap für ihre 250€ holen, holen sie sich lieber einen der gar nichts kann aber Hauptsache Neu. *Facepalm.
Dabei vergisst du einfach, dass bei einem Hardwarekauf aus der Bucht/gebraucht, immer ein gewisses Risiko besteht, dass auch ein erfahrener ITler nicht ausmerzen kann. Also nur einseitig gedacht, da man manchmal dann einfach Lehrgeld bezahlt zusätzlich. Dann wird aus den 250 Teuros plötzlich doch wieder wesentlich mehr. Bei neu haste den Vorteil, dass so ein Teil sicher die 3 Jahre läuft.
Zum Topic.
Ich musste schon zweimal lesen, als ich die Überschrift sah. Nun kam ich aber zu dem Schluss, dass es bei Ubuntu eine Empfehlung ist und nicht das Minimum, wie es bei Windows ist. Ein Ubuntu läuft auch auf weniger Ram problemlos nach meiner Erfahrung. Ein Windows mit nur 4GB Ram ... eine Katastrophe! Also sollte man das unter dem Gesichtspunkt sehen, finde ich.
Zur leidigen Sache ... ich arbeite schon zwölftausend Jahre in der IT und du weisst nichts, weil du etwas behauptest, dass mir nicht passt - dummfug!
Ich habe Itler erlebt, die seit 30 Jahren in dem Bereich arbeiten und mir erzählen wollten, dass nur IntelCPUs etwas taugen. Ja, das labern die heute noch. Dabei müsste eigentlich jeder in der IT wissen, dass es nicht so banal/einfach ist. (ich arbeite nun schon über 41 mit Rechnern, bekomme ich nun ein Fleissabzeichen dafür?)
Ich sehe es als Fortschritt an, wenn man eine Firma auf Linux umstellt - da ich das schon Jahrelang empfehle. Bringt aus meiner Sicht sehr viele Vorteile. Betrachtet man die Sicherheit, die Kosten(kein Windowskauf mehr), kann sich das auf die Jahre ziemlich schnell rechnen. Vorallem, da man keinen Zwang hat von aussen.
Ja ich empfinde Windows update als Zwang. Kann man anders sehen, aber ich fands immer drollig wie bei Windowsumgebungen alle den Hyper bekamen zum Tag X und bei Linux alle entspannt geblieben sind.
Letztendlich darf man natürlich seine Vorliebe bei einem OS haben. Bei einer Firma - genauso, nur sollte man da echt genauer sein.
Der Punkt Sicherheit bei Windows ist bei einem 08/15 System dass einfach so benutzt wird - nicht gegeben. Sollte also in einer Firma, die Kundendaten verwaltet/etc NICHT so verwendet werden(nicht ohne Eingriffe eines Sachkundigen ITlers). Auch das, kann man natürlich anders sehen. Hab ich kein Problem mit.
Meine Sichtweise man nicht allen passen, versteht sich. Aber wenn ich eine Firma habe und die IT dazu aufstelle, dann nutze ich das OS, welches für Sicherheit und Stabilität bekannt ist. Das ist nunmal Linux im Profibereich - ja ich spreche von Servern. Das gilt auch für den Desktop in einer Firma. Denn die umgewöhnung ist nur zu Beginn für die Mitarbeiter mühsam. Ab da klären sich die Fragen zusehends und ergeben weniger Support als mit Windows(meine Erfahrung).