News Linux: Ubuntu 26.04 verlangt mehr RAM und stärkere CPU als Windows 11

Pr0krastinat0r schrieb:
Hat jemand hier Erfahrung mit Windows 11, wenn es auf einem PC mit genau den Mindestanforderungen (Dual-Core CPU mit 1 GHz oder mehr, 4GB RAM) läuft? Kann mir nicht vorstellen, dass das noch Spaß macht.
Nicht mit Win11, aber selbst das angeblich sparsamere Win10 läuft auf meinem alten Gamingnotebook mit 8GB RAM mittlerweile nur noch eher mäßig gut, mit regelmäßigen kurzen hängern und spürbaren Ladezeiten. Dabei wird es nur als Abspielgerät für Youtube mit Adblock+Sponsorblock und etwas surfen fest am am TV angeschlossen genutzt. Sobald der Browser mit ein, zwei Seiten/Tabs offen ist, sind die 8GB idr. voll. Der Rest der Hardware liegt dabei auch deutlich über den Mindestanforderungen (Quadcore i7-4000MQ, GTX 765M 2GB, System auf einer SSD).
 
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BAR86 schrieb:
Tatsächlich sogar mein Core i7 System von 2008, auf dem W11 bislang ohne Probleme lief (aber via Rufus halt installiert wurde)
Ja das es trotzdem geht, ist klar. Windows XP weigerte sich auch mit weniger als 128MB RAM zu installieren. Im laufenden Betrieb lahmte es auch mit 32MB.
 
Loopman schrieb:
Immerhin bin ich seit 35 Jahren beruflich in dem Bereich unterwegs....
Könntest Du sagen wo? Frage, damit ich weiß wo ein Bogen zu machen ist. Der Diskussionsverlauf hier mit Dir ist ja grausig, so verhält sich kein Experte (oder sollts), egal ob er recht hat oder nicht.
 
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xXDariusXx schrieb:
Komisch davon habe ich nie was bemerkt egal ob ich 16GB hatte oder jetzt 32GB.
Hat sich daran nichts geändert und darauf achte ich schon des öfteren. ;)
Welches OS nutzt nicht mehr RAM, wenn es mehr zur Verfügung hat? - Das ist ziemlich ineffizient.

Oder hast du noch ein 32-bit Windows? Das kann trotz PAE nicht mehr als 4 GiB RAM adressieren.
Ergänzung ()

Kokuswolf schrieb:
Bei 35 Jahre Erfahrung sollte man meinen, da wäre mehr hinter.
Er schreibt ja nur, dass er in dem Bereich unterwegs ist. Vielleicht verteilt er die Post oder gehört zum Reinigungspersonal.

Vergleichbar mit dem Witz:

"Ich verteile am Theater die Rollen."

"Oh, das ist aber eine anspruchsvolle Aufgabe."

"Nö: Auf jede Toilette eine."

;)
 
Zuletzt bearbeitet: (statt "anspruchsvolle" hatte ich zuerst "verantwortungsvolle" geschrieben)
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DocAimless schrieb:
TPM als Security bezeichnen ist echt lustig, würde es eher als Fußfessel von Microsofts Gnaden nennen.
Leider ist das aktuell wirklich ein größeres Problem. Da Microsoft in der Praxis die Schlüssel für Secure Boot selbst bestimmt, führt das eher dazu, dass andere Betriebssysteme als Schadsoftware direkt ausgeschlossen werden.
Der Gedanke zu prüfen, ob Hard- und Software vertrauenswürdig ist, macht halt wenig Sinn, wenn ein Dritter nach Gutdünken festlegt, was vertrauenswürdig ist und was nicht.
In der Praxis erschwert das zum Beispiel Lösungsansätze bei Problemen, die man zb mit einem Live Linux lösen möchte.
In meiner privaten Bubble, möchte ich auch eine Festplatte ausbauen können und von einem anderen PC aus lesen können. Da stört mich dann eine Verschlüsselung eher als dass sie mir hilft.
Ob die Maßnahmen sinnvoll sind, sollte der Endanwender spezifisch für sich selbst festlegen (bzw im betrieblichen Umfeld eben die IT/Administrator).
Das Microsoft das heute selbst übernimmt ist imho der falsche Weg.
 
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Zoba schrieb:
Ja das es trotzdem geht, ist klar. Windows XP weigerte sich auch mit weniger als 128MB RAM zu installieren. Im laufenden Betrieb lahmte es auch mit 32MB.
RAM hab ich 24 GB, sollte reichen
 
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KeinNutzerName schrieb:
Genau! alles nur haltlose Propaganda. Selbst mein fettes Linux Mint 22.3 braucht nur 2,1 GB und lagert Null aus :heilig: :schluck:
Kann ich nur bestätigen. Linux Mint 22.3 mit neuestem Kernel und Mesa 2.1 GB.
 
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@mo schrieb:
Und falls man es nun unbedingt mit 4 GB RAM laufen lassen will, dann halt mal was anderes als die fetten Mozillas oder LibreO installieren und gut is!

So fett sind die nicht. Ich habe auf Debian einen Firefox mit 4300 Tabs (ohne JavaScript). Wenn ich den schliesse, sinkt der Speicherverbrauch ("used"-Wert von "free -h") um 1GB. Wenn ich mit LibreOffice ein kleines Spreadsheet aufmache, finde ich "soffice.bin" mit 197MB resident set size (RES) in meiner Prozessliste; verdammt viel fuer ein kleines Spreadsheet, aber geht sich in 4GB trotzdem locker aus.

Wenn ich nachschaue, was auf meinem Ubuntu-Laptop viel Speicher verbraucht, ist da Firefox prominent vertreten, aber auch snap-store (413MB RES) und gnome-shell (248MB RES). Den Snap-store habe ich nicht explizit aufgerufen, der ist auf dem Mist von Ubuntu gewachsen, und dafuer braucht er dann doch recht viel.
 
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Nicht nur Ubuntu. Fedora 43 ist im Vergleich zu Fedora 41 nicht mehr auf einem 4GiB Notebook nutzbar. Und ich nutze nur Mate als Desktop. Aber das größte Problem sind eher die Browser und die ganzen Elektron Apps und die Flatpaks oder Snaps. Damit wird jede Library mehrfach in verschiedenen Versionen in den Speicher geladen. Das ist nur noch nervig.
 
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Pr0krastinat0r schrieb:
Hat jemand hier Erfahrung mit Windows 11, wenn es auf einem PC mit genau den Mindestanforderungen
Der Laptop meiner Mutter läuft unter Win11 (ohne Tricks, hochoffiziell) und dürfte knapp über der Grenze liegen. Ich glaube 4 GB.
Macht keinen Spaß, da muß man schon Rentner sein um die Zeit zu haben
 
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mae schrieb:
Den Snap-store habe ich nicht explizit aufgerufen, der ist auf dem Mist von Ubuntu gewachsen, und dafuer braucht er dann doch recht viel
Ist bei Flatpack halt auch nicht viel anders im Vergleich mit .deb Paketen.
 
BAR86 schrieb:
RAM hab ich 24 GB, sollte reichen
Jo, ich meinte eher, dass arbiträre Einschränkungen von Microsoft mittels Rufus umgangen werden können. Die Frage ist ja welche Einfluss das im Verlaufe der Nutzung hat.

Einerseits verstehe ich jeden Softwareanbieter der auf neuere Hardware drängt, aber das muss geschickt gewählt werden. In dem Fall von Ubuntu hier halte ich die Ram-Anforderungen z.B. absolut vertretbar.
 
Wilfriede schrieb:
Darf ich fragen wo ihr umsteigt?! Ich bin selbst in der IT tätig und halte Eurer Vorgehen für sehr mutig.
So mutig ist das nicht. Unser Team besteht aus Programmierer und erfahrenen ITlern. Aber auch die wie jeder haben sich an einen gewissen Flow gewöhnt.

Aber ich möchte jetzt nicht weiter ins Detail gehen. Hier fleuchen ein paar Old-School-Sysadmins rum, die glauben sie kennen die Welt. Da lässt sich schwer konstruktiv reden, wenn man ständig Vorurteile über die Situation ausräumen muss. Geht es um den typischen Enduser, der einen Arbeitsrechner als "Desktop" benutzt, gelten halt andere Regeln, als wenn man mit virtuellen Maschinen, RAM-DBs, derlei Programmiersprachen und KI (auch wenn nur sehr selektiv) arbeitet. Mitarbeiter kannste dann nicht wie den typischen DAU behandeln - im gegenseitigem Interesse.
 
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Soviel zu Gerüchten, dass KDE und Gnome durch verbesserungen inzwischen wesentlich genügsamer bzgl. Ressourcen sein sollen :D
 
Keine Ahnung, warum man solche Angaben dort macht bei Ubuntu, wenn diese gar nicht gebraucht werden.
Ich nutze Ubuntu eh nicht, Debian oder und Mint ist für mich das bessere System.
 
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6 GB RAM und DualCore 2 GHz ist immer noch entspannt.

Umgekehrt eher: Windows 11 mit dem Minimum wie angegeben: das will sich niemand antuen und ist eher illusorisch.
 
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Slopestyle-1 schrieb:
Keine Ahnung, warum man solche Angaben dort macht bei Ubuntu, wenn diese gar nicht gebraucht werden.
Das sind halt nicht die Mindestanforderungen, sondern die Ausstattung mit der Ubuntu dann anfängt optimal zu laufen. Bei Windows werden ja immer die absoluten Mindestanforderungen genannt unterhalb derer sich das System nicht mal installieren lassen will.

Deshalb sollte man diese Angaben im Falle Ubuntu eben völlig entspannt als Empfehlung der Entwickler sehen und nicht gleich in Panik verfallen.
 
SavageSkull schrieb:
In meiner privaten Bubble, möchte ich auch eine Festplatte ausbauen können und von einem anderen PC aus lesen können. Da stört mich dann eine Verschlüsselung eher als dass sie mir hilft.
Inwiefern? Bzw. bei welcher Art Verschlüsselung?

Ich habe meine beiden internen MX500 per aktiviertem Opal verschlüsselt. Die mit dem pba-Tool an jedem Rechner entsperren, wenn man das Passwort kennt (sogar wenn ich sie an einem anderen Rechner im USB-Gehäuse boote, funktioniert das) und zusätzlich habe ich eine bootfähige 1:1 Kopie des Systems auf einer USB-SSD (s. hier): Mangels Opal habe ich dort die komplette Homepartition per LUKS verschlüsselt und /tmp/ mit tmpfs (also als RAM-Disk) gemountet, damit es nicht (und damit auch nichts sensibles) auf der unverschlüsselten Systempartition gespeichert wird. LUKS lässt sich erst recht (mit dem richtigen Passwort) auf anderen Rechnern entsperren.

Mit anderen Verschlüsselungsarten kenne ich mich nicht aus.
 
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