News Linux und KI: Torvalds lehnt generelles KI-Verbot ab

Ich halte das generell für eine gute Idee, den Kernel durch KI Werkzeuge prüfen zu lassen um Fehler und Sicherheitsupdates erstellen zu lassen.
Aber ganz wie Torwald sehe ich die KI nur als einen Algorithmus an, da ist noch kleine Künstliche Intelligenz vorhanden.
Aber man sollte sich dem nicht Grundsätzlich verschießen.
 
Linus hat recht. Das Ergebnis ist entscheidend. Wie man darauf gekommen ist, ist zweitrangig.
Ideologie sollte niemals vorherrschend für Entscheidungen sein, sieht man in der Politik wohin das führt.

Wird schwierig im Projekt wenn sein Machtwort mal fehlen sollte.
 
@andy_m4
Die Firmen machen versprechen die sich nicht erfüllen oder einahlten können! Das hat nichts mit Lügen zu tun. Das heist nicht das sie nicht lügen: Aber nciht jedes nicht eingehaltenes Versprechen ist eine Lüge. Und das nennt sich Risiko! Ohne Risiko kein gewinn.

Was sie wirklich bekommen, steht im Vertrag den sie unterschreiben, zustimmen! Da steht exakt alle drinnnen. Liest keiner. Weiß ich. Deshalb hat man auch extrem gtue Kunsumentenrechte. Was gut ist! Und bei B2B, geht jedes Gericht aus, das man als Unternehmer, auch Mündig ist, und verantwortung übernimmt für den Mist den man ünterschreibt.

Punkt!

Wen eine FIrma lügt, also Verträge bricht, dann liegt ein Vertragsbruch vor. Aber das hat ja ncihts mit Marketing zu tun. Marketing ist ja vor dem Kauf. Vor dem Sammeln von Geldern von Investoren. Und ja, da wird man gelockt. Aber jedes Kind lernt doch, wichtig ist nicht das was die Werbung dir verspricht, sondern was wirklich inhaltlich dabei ist. Und das steht immer beim Kauf im kleingedruckten. Können sie selber Prüfen! Drehen sie einfach mal die Packung um, wen sie im Supermarkt stehen! Dort steht hargenau wieviel Gramm, welche Zuatat... etc...

Und nein, ganz wichtig lieber ANdi! Ich finde es nciht in ordnugn, wen ich eine Schokolade in die Handnehme, gleiche Packung, gleich größe und wen ich sie umdrehe, steht dann 90 anstat 100 Gramm. Das ist Shady. Das ist nicht in Ordnung. Aber lieber drehe ich dieses scheiß Teil um, und prüfe es, als wen ich nochmal 5€ mehr steuern Zahlen darf, weil irgend welche verbeamterer Sesselfurzer, ein gesetzschreiben, und darauf achten das es durchgesetzt wird, das sowas nicht vorkommt! Sprich deine Entmündigung, die sowas utnerbindet, führt dazu das ich nicht mehr sondern weniger Geld im geldbeutel habe. Weil ich kann jede Packung umdrehen und bewusst die netscheidung treffen, kauf ich oder kauf ich nicht. Sondern der Typ der das für mich übernimmt, der wird von mir bezhalt, ob ich will oder nicht!

Worauf ich hinaus will, nein, keini schwarz und weiß. Ich möchte das es Regeln gibt. Aber bitte nur da wo es uns mehr kostet keine zu haben. Und dort wo es günstiger ist das die Leute ihr Hirn anmachen, sollen sie doch bitte auch ihr gehirn anmachen. Wen ich in ein Waschstraße fahre, weil mit doppelDD im Bikini und Hotpans begrüßt werde, weiß ich doch das das nicht echter Vertragsinahlt ist.
 
lynx007 schrieb:
Die Firmen machen versprechen die sich nicht erfüllen oder einahlten können! Das hat nichts mit Lügen zu tun.
Versuchst Du das gerade schön zu reden?
Wenn Du Dich am Begriff Lügen störst, dann nenn es halt Täuschung. Das macht es aber nicht besser.

lynx007 schrieb:
Da steht exakt alle drinnnen.
Es gibt auch sowas wie Treu & Glauben. Und den Rechtsgrundsatz gibts genau deshalb, damit man nicht so einfach durch geschickte Vertragformulierungen über den Tisch gezogen wird.

Ist ja auch irgendwie eine Frage von: Wie wollen wir leben. Wollen wir wirklich in einer Gesellschaft leben, in der jeder nur darauf aus ist den anderen aufs Kreuz zu legen und man höllischst aufpassen muss nicht selbst Opfer zu werden?
Irgendwie hast Du Kant seinen kategorischen Imperativ nicht verstanden.
Dabei gehts genau nicht darum, das man in einer Art Darwinismus sich so durchzusetzen, das die Gerissenen und Skrupellosen am Ende oben stehen.

Man darf ja auch nicht vergessen, das es in einer Gesellschaft auch immer schwache Mitglieder gibt. Die Aufgrund von Erkrankungen oder Alterserscheinungen oder warum auch immer eben nicht so pfiffig sind.
Aber die haben dann halt Pech gehabt oder wie?

lynx007 schrieb:
Aber das hat ja ncihts mit Marketing zu tun. Marketing ist ja vor dem Kauf. Vor dem Sammeln von Geldern von Investoren. Und ja, da wird man gelockt.
Faszinierend, wie Du das Verbreiten von Unwahrheiten relativierst.

lynx007 schrieb:
Aber jedes Kind lernt doch, wichtig ist nicht das was die Werbung dir verspricht, sondern was wirklich inhaltlich dabei ist. Und das steht immer beim Kauf im kleingedruckten.
Wie gesagt: Werbung funktioniert. Und nicht umsonst ist bei Kindern Werbung besonders streng reguliert, weil die i.d.R. noch viel stärker beeinflussbar sind.

lynx007 schrieb:
Und nein, ganz wichtig lieber ANdi! Ich finde es nciht in ordnugn, wen ich eine Schokolade in die Handnehme, gleiche Packung, gleich größe und wen ich sie umdrehe, steht dann 90 anstat 100 Gramm. Das ist Shady. Das ist nicht in Ordnung.
Und weil das nicht in Ordnung ist, sollten wir das als Gesellschaft auch stärker ächten anstatt es als "normal" hinzunehmen.
Wenn Du das nicht in Ordnung findest, warum wehrst Du Dich denn dagegen, das solch ein Verhalten (auf welche Weise auch immer) bestraft wird?

lynx007 schrieb:
Aber lieber drehe ich dieses scheiß Teil um, und prüfe es
Das eine schließt das andere nicht aus. Du kannst ja sowohl prüfen als auch das die Dich nicht versuchen reinzulegen.

Das Problem ist: Genau durch solche Dinge schafft man Misstrauen. Und Misstrauen hat eine zersetzende Wirkung auf die Gesellschaft.
Es geht nicht so sehr darum, ob Deine Tafel jetzt 90g wiegt oder 100g.
Es geht darum, das das in der Zahl in der solche Dinge vorkommen man eine Atmosphäre des allgemeinen Misstrauens schafft.

Mal davon abgesehen, das das Ganze auch irgendwann an seine praktischen Grenzen stößt. Wenn ich bei jedem Artikel gucken muss, ob die da irgendwie was geändert haben und dann noch mit-tracken muss, ob die da vielleicht indirekt was am Preis im Langzeitvergleich gedreht haben und das bei einem Familienwocheneinkauf nach 10 Stunden in der Firma, dann ist das halt nicht immer so leicht.

Du kannst das gerne mit der ein oder anderen alleinerziehenden Mutter mal ausdiskutieren und ihr vorwerfen, warum sie sich nicht jeden Artikel genau angeschaut hat.

lynx007 schrieb:
Sprich deine Entmündigung, die sowas utnerbindet, führt dazu das ich nicht mehr sondern weniger Geld im geldbeutel habe.
Spannend, wie Du die Forderung danach, das man nicht täuschen und lügen sollte umdeutest zu Entmündigung.
 
basix schrieb:
Und er spannt dann den Bogen zum historischen Wechsel von Assembler zu Hochsprachen und was Compiler verglichen mit KI sind. Fazit: Alles sehr ähnlich. KI ist mMn schlicht eine weitere Abstraktionsebene überhalb von Hochsprachen.

Ein gern gezogener Vergleich, aber: Speichert Linus Torvalds den Quellcode oder die Ausgabe von Compilern in git? Speichern Linus Torvalds und Co die Prompts oder die Ausgabe der KI in git? Zumindest im Moment scheint mir, dass Compiler tatsaechlich eine Abstraktionsebene gebracht haben, KI aber nicht. Wenn wir irgendwann verlaesslich aus dem Prompt immer gleich funktionierenden Code bekommen, mag sich das aendern, aber soweit sind wir (noch?) nicht.
 
Nuklon schrieb:
Die Frage ist wer den Kindergarten zusammen hält wenn Torvalds mal nicht mehr da ist.
Genau das habe ich mich auch schon einige Male gefragt und die Antworten die ich erfahren habe waren folgende (hoffe ich kann mich an alles noch recht genau erinnern)

1) Es gibt eine klar definierte Nummer 2 (Alan Cox) bzw eine Gruppe die übernehmen würde.
2) Für den Kernel sind Hunderte zuständig, das pyramidenartig aufgebaut ist. Bevor der Code bei Linus ankommt, haben schon mehrere Schichten daran gearbeitet. Es ist also keine "One-man" show.
3) Linux ist OpenSource, auch rechtlich, dh ein Tod von LinusT hätte darauf wenig Auswirkung
4) LinusT sagte in einem Interview selbst dass das Projekt Linux nicht mehr von ihm abhängig sei.

Dennoch wäre der Sterbefall ein riesiger symbolischer Verlust (in etwa wie der Tod von Steve Jobs für Apple). Dennoch würde es - wie eben bei Apple - weitergehen.
 
@bart1983 Das glaub ich nicht. Die fetzen sich so oft und Linus setzt die Marschrichtung oder beendet es. Natürlich geht es auch ohne ihn. Dann dauert es länger und ist anstrengender.
Daher sind deine technischen Aspekte irrelevant. Es geht um die sozialen. Und das sind Linuxer schon jeher etwas speziell.

Der Tod ist dann schleichend, während alle sich freuen dass es auch ohne ihn geht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: SirSinclair
Nuklon schrieb:
Der Tod ist dann schleichend, während alle sich freuen dass es auch ohne ihn geht.
Mit Verlaub, das ist Unfug!

Einfach mal einen Blick auf die Mitglieder der Linux Foundation werfen reicht schon!
Linux ist längst eine technische Ressource für alle(s) geworden. Das muss weiter laufen!

In der Hierarchie gibt es einen Vorstand, eine Geschäftsleitung und die Projektleitung/Maintainer.
Torvalds ist Chef Maintainer des Bereich Linux Kernel, nur einer von mehreren Bereichen.

Kurz gesagt: Die Linux Foundation verwaltet die Organisation und unterstützt Projekte, während jedes Projekt – insbesondere der Linux-Kernel – seine eigene technische Hierarchie und Entscheidungsprozesse hat. Das wichtige dabei ist, dass sie keine Weisungsbefugnis gegenüber den Maintainern hat.
Aber, was immer da passiert, es muss finanziert werden und da kommt die Foundation ins Spiel. Und bei der Repräsentanz der gesamten Weltwirtschaft wird es zwangsläufig immer der Fall sein, dass es weiter geht. Wer das dann leitet ist ein Problem das gelöst wird.
 
@@mo Du diskutiert schon wieder technische Prozesse, nicht die sozialen Hierarchien. Und genau das ist der Grund warum es dann runter geht, weil viele nicht mal das Problem verstehen.
 
Ich finde es technisch absolut richtig 👌 Beim dem Thema KI offen zu bleiben und am Ende den realen Nutzen entscheiden zu lassen. Wenn man sich mal anschaut, wie manche Communitys, etwa das Debianforum, bei KI sofort komplett zumachen.... ist so eine sachliche Haltung echt angenehm. Niemand muss solche Werkzeuge nutzen, aber sie anderen grundsätzlich verbieten zu wollen, passt weder zu Linux noch zu echter technischer Freiheit. Sehr schön zu sehen, dass beim Kernel pragmatisch gedacht wird und nicht aus Angst vor neuer Technik. I 💜 Linux
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Grestorn
Nuklon schrieb:
@@mo Du diskutiert schon wieder technische Prozesse,
Ich diskutiere eigentlich gar nichts. So sind halt die Fakten!
Nuklon schrieb:
nicht die sozialen Hierarchien.
Und genau das ist der Grund warum es dann runter geht, weil viele nicht mal das Problem verstehen.
Da wird gar nichts runter gehen, dafür ist Linux viel zu wichtig und das hängt nie an nur einer Person.
 
Gerade wenn es wichtig ist, neigen Personen dazu bis aufs Blut zu streiten und zu hindern, bis ihre Meinung sich durchsetzt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Lora
xenogramm schrieb:
Kanns kaum erwarten, wenn wir alle "normal" über "KI" sprechen können, ohne dass diejenigen, die dieses Werkzeug schlicht und einfach nicht benötigen, als rückständig und fortschrittsfeindlich bezeichnet werden.
Du bist halt in der „Believer“ Spirale ganz am Anfang :–)

…..ich liebe den unreflektierten Enthusiasmus den manche Zeitgenossen an den Tag legen..
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: xenogramm
@mo schrieb:
Linux ist längst eine technische Ressource für alle(s) geworden. Das muss weiter laufen!

Soweit der fromme Wunsch. In der Realitaet ist es ein Wunder, dass ein so komplexes Projekt mit so vielen Teilnehmern ueberhaupt so lange funktioniert und nicht wie der Turmbau zu Babel als Projektmanagementkatastrophe endet wie viele zuvor (auch welche, die weit weniger komplex waren; im Betriebssystembereich fallen mir da Multics, Workplace OS, Cairo, Taligent und Copland ein, wo auch jedes mal genug Geld dahinter war).

Und da ist wohl das Geschick von Linus Torvalds beim Treffen von Entscheidungen wichtig, und wenn der Nachfolger oder die Nachfogerin dieses Geschick nicht in ausreichendem Mass hat, dann nuetzt alles Geld der Welt und "es muss weiter laufen!" nichts. Dann wird das Projekt noch ein paar Jahre weiterlaufen wie ein kopfloses Huhn, aber es wird nicht mehr an neue Anforderungen angepasst werden koennen, und in diesen Bereichen wird dann etwas anderes kommen, aber vermutlich vorerst nichts, was so eine Breite an Systemen und Anforderungen unterstuetzt.
 
mae schrieb:
Soweit der fromme Wunsch. In der Realitaet ist es ein Wunder, dass ein so komplexes Projekt mit so vielen Teilnehmern ueberhaupt so lange funktioniert und nicht wie der Turmbau zu Babel als Projektmanagementkatastrophe endet wie viele zuvor (auch welche, die weit weniger komplex waren; im Betriebssystembereich fallen mir da Multics, Workplace OS, Cairo, Taligent und Copland ein, wo auch jedes mal genug Geld dahinter war).
Nun ja, dann werden wohl demnächst sämtliche Großrechner des Planeten ausfallen - aber ok, könnte man ja durchaus auch als etwas Positives sehen. ;)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: @mo
mae schrieb:
Naja. Ja. Mag nicht so komplex gewesen sein. Für die damalige Zeit mit den damaligen (technischen) Mitteln und Know-How aber schon.
Außerdem war Multics entscheidend für UNIX. Das heißt, die Erfahrungen die man dort gesammelt hatte flossen dann später in UNIX ein.

mae schrieb:
In der Realitaet ist es ein Wunder, dass ein so komplexes Projekt
Man darf jetzt auch nicht so tun, als gäbe es nur gescheiterte Projekte und Linus Torvalds ist der einzige der ein Projekt ans laufen bringen kann.
Und wie komplex Linux ist, darüber kann man streiten. Das meiste des Quelltextes sind Treiber.

mae schrieb:
Und da ist wohl das Geschick von Linus Torvalds beim Treffen von Entscheidungen wichtig, und wenn der Nachfolger oder die Nachfogerin dieses Geschick nicht in ausreichendem Mass hat, dann nuetzt alles Geld der Welt und "es muss weiter laufen!" nichts.
Du vergisst dabei, das Linux Open-Source ist. Also selbst wenn sich die bisherigen Strukturen und designierten Nachfolger als nicht tauglich erweisen sollten, wird es Forks geben. Und der beste Fork würde sich durchsetzen und fortan maßgeblich sein.

Möglicherweise werden die Strukturen auch demokratischer und damit weg vom Konzept des wohlwollenden Diktators.
 
andy_m4 schrieb:
Man darf jetzt auch nicht so tun, als gäbe es nur gescheiterte Projekte und Linus Torvalds ist der einzige der ein Projekt ans laufen bringen kann.

Es mag andere geben, aber wird einer von denen im Fall des Falles die Nachfolge bekommen? Wie andere schreiben, ist Greg Kroah-Hartmann der designierte Nachfolger/Stellvertreter, und es kann gut sein, dass er das hinbekommt. Aber was, wenn nicht?

Was das Scheitern betrifft: Nenn mir ein erfolgreiches Betriebssystem-Projekt mit aehnlicher Komplexitaet. Windows? Vergleichsweise wenig Portabilitaet und geringere Performance machen das ganze deutlich einfacher. MacOS? Kaum Portabilitaetsanforderungen.

Und wie komplex Linux ist, darüber kann man streiten. Das meiste des Quelltextes sind Treiber.

Selbst wenn Du die Treiber weglaesst (die aber auch ihre Komplexitaet haben), bleibt noch ein Riesenhaufen uebrig.

Du vergisst dabei, das Linux Open-Source ist. Also selbst wenn sich die bisherigen Strukturen und designierten Nachfolger als nicht tauglich erweisen sollten, wird es Forks geben. Und der beste Fork würde sich durchsetzen und fortan maßgeblich sein.

Ich glaube nicht, dass Forks die Loesung sind. Wenn Du meinst, Du haettest das richtige Gespuer, und Deinen eigenen Fork aufmachst, wer wird seine Weiterentwicklungen fuer diesen Fork anpassen? Werden sie das auch noch tun, wenn Du ein paar mal nein gesagt hast und Aenderungen verlangt hast, wie das Linus Torvalds oefters macht? Oder suchen sie sich dann lieber einen anderen Fork, wo man leichter unterkommt, wo aber nach einiger Zeit die Architektur so durcheinander ist, dass Aenderungen extrem schwierig werden. Wird Dein Fork solange durchhalten, bis das allen klar ist? Und werden sie dann ihre Aenderungen zu Deinem Fork portieren und Deine Anregungen beruecksichtigen, oder suchen sie sich wieder einen anderen Fork, wo es leichter geht? Woher sollen die Entwickler denn wissen, dass Du das richtige Gespuer hast und nicht jemand anderes?

Möglicherweise werden die Strukturen auch demokratischer und damit weg vom Konzept des wohlwollenden Diktators.

Wahl des Linux-Chefentwicklers? Oder vielleicht demokratische Abstimmung ueber das Annehmen eines Patches oder Aenderungswuensche? Klingt interessant, habe ich bei einem Entwicklungsprojekt wie dem Linux-Kernel aber noch nirgendwo gesehen. Es gibt Debian, aber da sind die Teile viel unabhaengiger voneinander.
 
Nuklon schrieb:
Der Tod ist dann schleichend, während alle sich freuen dass es auch ohne ihn geht.
Ja ich befürchte auch das ohne Linus nach einiger Zeit und vielen Streitereien der Linux Kernel von verschiedenen Firmen geforkt wird und separat weiterentwickelt wird, es würde dann einen IBM Linux Kernel geben, einen anderen von Google usw. aber keinen unabhängigen Referenzkernel mehr wie bisher.

Das ist ja schon mit vielen FOSS Projekten so gelaufen, z.B. OpenOffice/Libreoffice/Collabora, mplayer/mpv, KDE/TDE/SonicDE xorg/xlibre, usw...
 
Zurück
Oben