Lohnt der Wechsel von Sata2 auf 3?

Gamer:)

Lt. Junior Grade
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Hallo zusammen,

betreibe momentan eine m4 auf einem sata2 board mit einem x4 955.
Würde ich einen allgemeinen Perfomanceschub in der täglich nutzung spüren
bei einem neuen board mit sata3?

ich danke euch

viele grüße
 
Nein
 
Wenn du eine SSD hast, dann ja. Bei einer HDD reicht sogar SATA I aus :)
 
Nein, würdest du nicht merken. Steige auf SATA 3 um, wenn du dir nen neuen Prozessor kaufst.
 
Also bei mir ging der Windows Start deutlich(35s statt 55s) schneller, nachdem ich die SSD und die HDD mal getauscht hatte(sata2 und sata3)

aber umsiteg lohnt nur, wenn das board das schon kann, nur deshalb was neues kaufen->nein
 
Also bei mir ging der Windows Start deutlich(35s statt 55s) schneller, nachdem ich die SSD und die HDD mal getauscht hatte(sata2 und sata3)
Da hattest du woanders ein Problem.
 
Hatte den Wechsel mit einer SSD gemacht

Nichts gespürt

Trotz über 200 MB/s mehr laut Bench !

Also NEIN

Nur spürbar wenn du viel von SSD zu SSD kopieren solltest, würde ich lassen
 
Im richtigen Unterbereich für SSDs ---> https://www.computerbase.de/forum/forums/massenspeicher.174/

gibts sogar extra nen Sammelthread für solche und ähnliche Fragen

Auszug aus dem Sammler Kaufberatung und Fragen zu SSDS

Hinweis zu Mainboards/Notebooks, die "nur" SATA II unterstützen:
Da die Frage häufiger kommt, ob sich eine (SATA III) SSD auch mit einem alten Board/Notebook lohnt: JA!
Die hohe Geschwindigkeit kommt durch das parallele Arbeiten der SSD und die sehr geringen Zugriffszeiten. Durch SATA II werden ausschließlich die maximalen Transferraten auf 250 bis 280 MB/s begrenzt. Es gibt also keinen spürbaren Leistungsunterschied bei Verwendung von SATA II oder SATA III.
 
ich kann dem nur zustimmen, solange keine performante SSD zum Einsatz kommt sind hier wirklich nur sehr geringe unterschiede auszumachen und meist auch nur auf Datenblättern oder Benchmarks.

Eine HDD der aktuellen Generation über einen SATA I Port betreiben zu wollen ist dann aber doch ein wenig recurcen Verschwendung, denn diese erreichen heute durchaus lese und schreibe Werte von gut 200 Mbs.
So auch ein model von Seagate (ST2000DM001)

Wenn sie nicht von Haus auf darüber nachdenken müssen einen Platienenwechsel zu tätigen und sie mit ihrem jetzigem System zufrieden sind empfehle ich keinen Schnittstellen Wechsel auf SATA 6G (III) denn in den meisten Fällen merk man im OS Betrieb keinen wirklichen geschwindigkeits Vorteil außer auf dem Blatt Papier.

mit freundlichen Grüßen,
CBler
 
Im normalen Office-Betrieb ändert sich ZUNÄCHST nichts spürbar.

ABER: auch im Office sollte man ein Backup machen. Je nachdem, wie schnell die CPU die Daten komprimieren soll und kann, macht sich ein schnelles Interface bemerkbar.

Natürlich kommt es auch darauf an, was man mit dem PC machen will. Ich schneide und muxe derzeit viele VHS-Videos im DV-Format. Bei Größen von 50gb/4h-Tape braucht man auch auf einer SSD mehrere Minuten. Gleiches gilt, wenn man viel mit VMware herumexperimentiert und die virtuellen Disks und die dazugehörigen Backups herumschieben will. Sind die virt. Disks als Sparse-File (wachsend) angelegt erhöht sich die I/O-Last ebenso.

Als Alternative gibt es für unter 20€ auch ASM1061-SATA-3-Controller-Karten. Die schaffen mit der m4 knapp über 400MB/s. Diese funktionieren wesentlich zuverlässiger als die mistigen Marvell und sind oft als zusätzliche Chips auf den aktuellen Boards verlötet.
Ergänzung ()

NMA schrieb:
Eine HDD der aktuellen Generation über einen SATA I Port betreiben zu wollen ist dann aber doch ein wenig recurcen Verschwendung, denn diese erreichen heute durchaus lese und schreibe Werte von gut 200 Mbs.
So auch ein model von Seagate (ST2000DM001)
In der Anfrage ging es aber speziell um eine "m4" und nicht um eine HDD.

Ich habe einen alten Siemens-Fujitsu-Amilo-Notebook (Bj. 2002 - Pentium 4) per Konverter mit einer Samsung-420series-SATA-2-SSD bestückt. Die Schnittstelle kann nur ATA-33 und überträgt somit nur ca. 30MB/s. Die Bootzeit verkürzt sich von 1'50" auf 30"-40" und auch die Handhabung beschleunigt sich ungemein im Vergleich zu der grottigen IDE-HDD.
Windows (auch XP) ist seit Jahren nicht mehr in der Lage die I/Os vorzusortieren. D.h. Virenscanner und zahlreiche Service blockieren gnadenlos die Mechanik einer HDD und machen die Arbeit stets zur Geduldsprobe. Vor 10 Jahren war das Problem noch nicht so schlimm. Ich vermute, obwohl NCQ bei der Einführung kaum Geschwindigkeit lieferte, entlastet es die I/O-Queue bei aktuellen Systemen erheblich.

Ich kann die SSD-Umrüstung also in jedem Fall nur empfehlen, vor allem bei Uralt-PCs mit passenderweise Uralt-HDDs, ich hänge aber auch nicht so an den 100€.
 
Entschuldigung, ich wollte den thread nicht unnötig verfremden, meine Absicht war es hierbei auf einen Eintrag zu reagieren.
Black2007 schrieb:
Wenn du eine SSD hast, dann ja. Bei einer HDD reicht sogar SATA I aus :)

Zu deinem Notebook Massen Speicher Wechsel eine Frage,
Das OS wurde sicher neu aufgesetzt denke ich.
Eventuell ist ein moderneres Betriebssystem zum Einsatz dann gekommen.
Ich denke fasst jeder oder zumindest recht viele kennen den umstand das Windows Betriebssysteme mit zunehmender Betriebsdauer träger werden, gleich bei welcher Version.
Des weiteren, ist der Vergleich nicht unbedingt folgerichtig denn das ausgetauschte HDD Modell in deinem gerät verfügt über weniger "aktuelle" Techniken, somit möchte ich sagen das eine Moderne HDD diese Leistungen bei dieser Schnittstelle durchaus ebenso erreichen könnte. (Fertigungsprozesse, Controler Technik, Cache usw.)
Ebenso muss man sich darüber Gedanken machen ob einem Mehr Speicher oder mehr Leistung wichtig ist und natührlich diese ebenfalls mit den zur Verfügung stehenden monetären Mitteln abgleichen
Meine Aussage zu dem Thema (oben) ist so formuliert das sie keine direkte Zustimmung oder Abweisung enthält, denn jedes System ist auf seine weise einzigartig und jeder Mensch benutzt dieses ebenso anders, doch spreche ich von Erfahrungswerten aus beruflicher Sicht.
Ebenfalls ist der Beitrag von: AMDUser hierzu aufklärend
Hinweis zu Mainboards/Notebooks, die "nur" SATA II unterstützen:

Da die Frage häufiger kommt, ob sich eine (SATA III) SSD auch mit einem alten Board/Notebook lohnt: JA!
Die hohe Geschwindigkeit kommt durch das parallele Arbeiten der SSD und die sehr geringen Zugriffszeiten. Durch SATA II werden ausschließlich die maximalen Transferraten auf 250 bis 280 MB/s begrenzt. Es gibt also keinen spürbaren Leistungsunterschied bei Verwendung von SATA II oder SATA III.

Trotzdem ist dieser Einwand ein guter Einwand, danke hierfür.
 
Zuletzt bearbeitet:
somit möchte ich sagen das eine Moderne HDD diese Leistungen bei dieser Schnittstelle durchaus ebenso erreichen könnte. (Fertigungsprozesse, Controler Technik, Cache usw.)

Nein kann sie nicht. Weil die Festplatten vielleicht bei 4K Dateien gerade einmal mit 1MB/s rumdümpelt während eine SSD der letzten und heutigen Generation mit ca. 20-25MB/s lesend bei 4K wegzieht. Und das beschleunigt alles unter einer Dateigröße von ca. 512KB, denn in dem Bereich sind auch Festplatten schon schnell genug. Und da Windows und Programme nun einmal aus sehr vielen kleinen Einzeldateien besteht, beschleunigt selbst eine SSD an SATA I den Computer schon ungemein im Vergleich zu einer HDD, egal welche HDD.

@Kowa
in dem Falle von Videobearbeitung erhälst du mit Sicherheit mehr Leistung indem du Quelle und Senke einzeln hast. So nutzt du die vollen MB/s die du mit EINER SSD gar nicht haben kannst.
 
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