Lohnt sich ein Bios Update bei altem Mainboard mit aktueller Grafikkarte?

SkyDiver

Lieutenant
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Hallo zusammen, ich habe noch ein älteres Z390 Gaming Plus Mainboard von MSI + eine 9900k. Bisher war noch eine RTX 2070 Gaming X als Graka drauf. Jetzt, seit 4 Monaten eine MSI RTX 5070TI Gaming Trio.
Soweit läuft auch alles stabil. Allerdings ist mein Bios (E7B51IMS.1DO) aus 31.12.2020 und danach gab es einige Updates die kamen.
Verschenke ich Potenzial, wenn ich nicht auf das neueste Bios wechsele? (Es scheint unter anderem was an den CPU Micocodes gemacht worden zu sein. Auch die Resizable Bar wurde scheinbar verbessert usw.) Die Resizable Bar habe ich bisher nicht berücksichtigt. Chatgpt sagt eindeutig anstellen wegen der neuen Graka, was ich auch getan habe...
Da so ein Bios Update mit Risiken behaftet ist, würde ich gern abwägen...

Lieben Dank schonmal für eure Hilfe.
Grüße
Sky
 
Wenn du dir das Changelog der diversen Updates anschaust, waren es Sicherheitsupdates, verbesserter Win11 Support usw.

Der fix für CVE-2024-36877 ist eigentlich schon ein relativ wichtiges Update.
 
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Tja, 6 Jahre+ alte Hardware und neue Grafikkarte...

Ich würde "meine" Spiele probieren, wenn da alles läuft, gut überlegen ob ich ein neues Mobo Bios installieren würde.
Da die vielen Intel Microcodes updates meist nur eines tun, den PC langsamer zu machen.
Ist bestimmt dann auch ein "no go back" im Bios wo dabei...evtl. genauer lesen was die jeweiligen updates halt updaten.

Aber nicht falsch verstehen, neue Hardware immer aktuell haben mit updates.
 
Ich würde updaten. Risiko ist eigentlich sehr gering.
 
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Welche BIOS Version hast du aktuell?
Wenn RBar vorhanden ist dann muss es ja mindestens 7B51v1D aus dem Jahr 2021 sein.
Da eh nur PCIe 3.0 vorhanden ist, ist in Richtung GPU kein Update notwendig, RBar hast du ja.

Danach kamen für dich relevante Anpassungen:
  • Windows 11 Supported (inkl. SecureBoot Anpassung)
  • Update CPU Micro code
  • Fixed CVE-2024-36877 security issue
Ich würde sagen das lohnt sich. Das Board hat leider kein Flashback, damit ist ein schiefgelaufenes BIOS Update wirklich nicht mehr zu korrigieren. Die Wahrscheinlichkeit ist aber gering. Ich würde über USB-Stick (möglichst klein und Hochwertig, keine billig noName Sticks, max 16GB) im BIOS (M-Flash) aktualisieren.

Falls es nicht automatisch passiert nach dem Update Werkseinstellungen laden (Optimized defaults) und die BIOS Einstellungen anpassen (CSM aus, UEFI an, RBar an, XMP Profil laden etc.).
 
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Tornhoof schrieb:
Der fix für CVE-2024-36877 ist eigentlich schon ein relativ wichtiges Update
bezieht sich der fix auf Deine genannten Sicherheitsupdates für Win 11? Oder ist das was anderes? Ich bin wegen der HP Reverb G2 (VR Brille) bei Win 10 geblieben und würde so schnell nicht auf Win 11 wechseln, wenn es nicht gerade der Game Changer ist...
 
Wenn das der einzige Rechner ist das Risiko natürlich eine Überlegung wert. Zum gewinnen gibts bei einem stabilen System nicht viel, manchmal wirds durch Sicherheitspatches auch etwas langsamer. Generell sollte man es natürlich machen aber hängt halt davon ab wie problematisch ein Ausfall wäre.
 
Nero FX schrieb:
Welche BIOS Version hast du aktuell?
Wenn RBar vorhanden ist dann muss es ja mindestens 7B51v1D aus dem Jahr 2021 sein.
nein. Meins ist älter: (E7B51IMS.1DO) aus 31.12.2020. Aber RBar war scheinbar verfübar, aber deaktiviert... Vielleicht hat sie mit meiner Version noch keine aktive Funktion, sondern erst mit den darauffolgenden Updates?
 
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SkyDiver schrieb:
bezieht sich der fix auf Deine genannten Sicherheitsupdates für Win 11?
Hat nichts mit Win11 zu tun, das ist ein Firmware Level Sicherheitsloch mit dem du Unfug auf Firmwarelevel treiben kannst
https://jjensn.com/at-home-in-your-firmware/

Das lässt sich von Win10 aus ausnützen, wahrscheinlich einfacher als von Win11, da win10 so einige Sicherheitsmechanismen fehlen im Bereich von Kernel-Treibern etc.
 
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SkyDiver schrieb:
Da so ein Bios Update mit Risiken behaftet ist, würde ich gern abwägen...
Welche? Wo kommt immer dieses "oooh das ist ein Risiko" / "Lieber nichts machen, läuft doch alles" her?

Selbst bei älteren Boards wie deines kann man die BIOS Updates Risiko drauf machen.
Gibt ja auch immer einen Grund warum der Hersteller ein Update rausgebracht hat.

Einfach machen und gut ist.
 
Ich halte meine Boards immer aktuell BIOS-seitig, mein X470 Taichi und mein ASUS B550-E Gaming sind auf dem aktuellen Stand, es wurde bei AMD ja viel AGESA aktualisiert im Laufe der Jahre.

Die HP Reverb G2 ist unter W11 ein Problem (ab 24H2), aber dafür gibt es mittlerweile eine Lösung (Oasis-Treiber).
Hier ein passendes Video dazu.
 
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Es sollte genauso gut funktionieren egal ob altes neues Bios, jedoch aus Gründen der Sicherheit, Kompatibilität und Zuverlässigkeit wird bei mir auch in der Regel aktualisiert.
 
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Ok. Danke für den Meinungsaustausch. Werde dann mal updaten . Wegen der R Bar hab ich in einem Bericht gelesen, dass es bei einem 9900k und z390 Board eher Kontra produktiv war, es zu aktivieren
 
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