Lohnt sich eine druckerreparatur?

yolande7

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Mein Epson Stylus CX 5400 hat mir angezeigt, daß die Lebensdauer einiger Druckerteile fast abgelaufen ist. Habe noch einige Zeit weitergedruckt aber heute morgen sagt der Drucker beim Einschalten "Fehler". .Wenden Sie sich an den Kundendienst." und druckt gar nicht mehr.
Kann es sein, daß die Tintenauffangstation voll ist? Lohnt es sich überhaupt, den Drucker einschicken zu lassen?
Und welche Marke für Multifunktionsdrucker ohne viel Schnickschnack ist gut?
 
Es gibt ein Tool im Netz um den Zähler von dem Gerät zurückzustellen.
Danach kannst du normal weiterdrucken. (Der Name fällt mir leider nicht mehr ein, aber kannst ja mal danach suchen)

Ich persönlich halte solche Methoden für äusserst unseriös, beim nächsten Druckerkauf hol einfach eine andere Marke. Das Gerät ist nicht defekt, Epson begründet dieses Vorgehen mit einem angeblich nötigen Wartungszyklus. (Und nein es geht nicht darum, dass die "Reparatur" [Zählerstand zurücksetzen] Geld kostet)

Meistens kostet das dann sowieso mehr als das Gerät neu zu kaufen.
 
Das Gerät hat im Jahr 2005 gerade mal 115 Euro gekostet. Kann man da nicht mit ein wenig grübeln und googeln selber darauf kommen, das eine Reperatur vermutlich eher nicht allzu lohnenswert wäre ( wenn diese denn nötig wäre :-) ) ?
 
Das ist meistens der Fall wenn tatsächlich die Tintenauffangstation voll ist. Hat mir mein Epson Stylus Photo R220 auch vor 2 Monaten angezeigt. Habe es dann mit einem Epson Tool einfach resetet und konnte weiter drucken.

Es Besteht aber dann die Gefahr, dass die Tinte aus dem Drucker laufen kann.

Aber ein paar Monate länger geht das wohl.
Der Epson speichert die Anzahl aller gedruckten Seiten und ab einer gewissen Seitenzahl streikt er dann mit entsprechender Fehlermeldung.

Den Drucker einzuschicken wird sich wohl nicht lohnen. Kannst besser einen neuen kaufen.
Bei der Wahl des neuen Druckers solltest Du dir erstmal überlegen, was dieser können soll?!

Ich werde mir wohl jetzt den Epson Stylus Photo PX650 holen. Ist ein Multifunktionsgerät und kann auch CD/DVDs bedrucken! Kostet etwas über 100 €!

Nachtrag: War zu langsam!
 
Zeigt dir das Gerät an, was "kaputt" ist? Falls es der Druckkopf sein sollte ist den ganzen Drucker neukaufen nur mit 10 bis 20 € Mehraufwand verbunden... Die Tintenauffangstation liegt so um die 20 Euronen. Ich wäre dann für neukaufen, wenn das mit dem Tool nicht funktioniert.
 
Wie alt ist denn dein Drucker? Das Problem ist, das man dir garantiert nicht sagen kann was eine Reparatur kosten wird, da man ja nicht weiß was genau kaputt ist oder Repariert, getauscht werden muss. Außer Epson verlangt eine Reparaturpauschale. Wenn bei mir ein Drucker kaputt gegangen ist habe ich mir immer gleich einen neuen gekauft. Zur Zeit habe ich endlich wieder einen Epson (Stylus Photo PX720WD) und bin total zufrieden. Der hat 150€ gekostet, hat LAN, WLAN, USB, einen Speicherkartenleser, kann CDs bedrucken, scannen, ist gut durchdacht das ganze Gerät. Aber wahrschinlich etwas viel Schnick Schnack für dich oder?
 
Ne Reparatur lohnt eigentlich nur bei wirkliche teuren Druckern.
Manchmal lohnt nicht mal mehr das Austauschen einer leeren Patrone.
Gute, günstige Allround Geräte für die es auch günstige Patronen gibt, gibts von Brother.
Ich selbst hab nen DCP-145C 3in1, der hat bei Saturn von nem Jahr 79€ gekostet, allein neue Patronen für meinen alten Canon 0815 "kannnixaußerdrucken" Drucker hätten fast 50€ gekostet (3rd Party gabs nicht).
 
lufkin schrieb:
Manchmal lohnt nicht mal mehr das Austauschen einer leeren Patrone.

Wie wahr, wie wahr.

Ich habe mir gerade einen Pixma IP3600 für etwas mehr als 60 EUR gekauft, weil ich nicht mehr Funktionalität benötige.
Wenn ich sehe, dass ein Satz neue Druckerpatronen mich in etwa das Gleiche kosten wird und dann berücksichtige, dass ich eher wenig drucke, werde ich mir wohl, sobald die Partonen leer sind, gleich wieder einen neuen Drucker kaufen.

Ökologisch vollkommener Blödsinn, aber was solls.
Wenn die Hersteller die Druckertinte dermaßen teuer anbieten, ist es halt so.
 
Deswegen gehen manche Hersteller auch dazu über, die Patronen nicht voll gefüllt bei einem neuen Drucker mitzuverkaufen.
 
Wenn Du den Zähler zurückstellen kannst, dann verwende ihn weiter, allerdings solltest Du Zewa unter den Drucker legen, um etwaige auslaufende Tinte aufzufangen.

Wenn er dann gar nicht mehr geht, wegschmeissen. Wenn ein Techniker eine Stunde mit Fehlersuche und eventueller Reparatur damit zubringt, hast Du schon eine Rechnung, die den Wert des Druckers bei Weitem übersteigt.

Kauf Dir dann ein neues Gerät, welches ja wieder um die 100 EUR kosten kann.

Leider sind diese Consumer-Geräte zu totalen Wegwerfartikeln geworden. Aber die Leute wollen ja alles billig billig billig.
 
Die Hersteller subventionieren uber die exorbitanten Tintenpreise ihre Mainstream Drucker. Wenn man bereit ist etwas mehr auszugeben für das Gerät, verringern sich auch die Druckkosten. Siehe HP Officejet 8500A der ist zwar relativ teuer in der Anschaffung, hat dafür aber riesige Tintentanks die wirklich sehr, sehr lange halten und in der Anschaffung ist die schwarze Patrone mit 20€ und jede Farbpatrone mit 15€ wirklich günstig. Nur zum Vergleich für meinen Epson kostet eine Patrone mit 7,4ml Tinte etwa 8€ und die Variante mit 11,1ml etwa 13€.
 
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Nö, lohnt nicht.

Wie bereits erwähnt, ist wohl der Tonerauffangbehälter voll bzw. könnte er unter Umständen bei max. Auslastung voll sein. Da geht der Hersteller eben kein Risiko ein und setzt den Wert auf totale Vorsicht, sonst hätte man wieder Support-Probleme mit dem Kunden, wenn das überlaufen würde...

Nebenbei kann er so natürlich auch nen neuen drucker verkaufen bzw. eine Reparaturpauschale berechnen....

Den Epson mit nem Officejet 8000 bzw. 8500 zu vergleichen halte ich für falsch, da sie unterschiedliche Druckverhalten abdecken. Der HP ist mehr ein Laserersatz, der super günstig druckt, Epson steht meist für maximale Photoqualität, dieser hier vor allem für "günstig in der Anschaffung"...

Das Patronen bei Consumergeräten teuer sind ist die logische Folge daraus, dass alle Welt nur auf den Anschaffungspreis schaut und Folgekosten außer Acht gelassen werden.

Oftmals druckt man mit nem 1000 € über den Nutzungs- und Abschreibungszeitraum von 3 Jahren günstiger als mit einem 200 € Gerät.
Aber es wird ja gespart, koste es, was es wolle.
 
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Kryptolan schrieb:
Deswegen gehen manche Hersteller auch dazu über, die Patronen nicht voll gefüllt bei einem neuen Drucker mitzuverkaufen.

Wieso dazu über? Das ist doch seit Jahren so.

hamju63 schrieb:
Ökologisch vollkommener Blödsinn, aber was solls.
Wenn die Hersteller die Druckertinte dermaßen teuer anbieten, ist es halt so.

Zum Glück gibt es sehr gute Dritthersteller die qualitativ hochwertige Patronen für einen vernünftigen Preis anbieten. Ich weiß, dass es immr heißt das man dann die Garantie verliert. Aber wenn wir mal ehrlich sind bei einem Gerät für bis 150 Euro kümmern wir uns wahrscheinlich eh nicht um die Einhaltung der Garantie. Bis wir ein Austauschgerät oder das gerät repariert bekommen vergehen sowieso meistens Monate. Von daher. Kann man sich sollte mal etwas sein auch einen neuen kaufen. Bislang hatte ich aber nur gute Erfahrungen mit vernünftigen Drittherstellern.
 
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Geb ich dir recht, wollte auch nur aufzeigen, dass es sich mit den Patronen und Unterhaltskosten bei teureren Druckern anders verhält als bei den Druckern für jedermann die man für weniger als den Patronenpreis zu kaufen bekommt.
 
Also ich habe jetzt beschlossen, mireinen neuen Drucker zu kaufen. Das mit dem Resetten kann ich nicht und so teuer sind die neuen Drucker ja auch nicht.
 
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