Lohnt sich hier noch eine SSD anstatt der HDD oder macht es doch mehr Sinn einen neuen Laptop zu erwerben?

Warosch

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Einen wunderschönen guten Tag, ich hoffe, dass ich nun mit dem Posting auch im richtigen Forenbereich gelandet bind. Ansonsten entschuldige ich mich dafür.

Es ist nun schon einige Jahre her, dass ich meinen letzten Laptop käuflich erworben habe, um genau zu sein war es das Jahr 2018 (Anfang oder Mitte des Jahres da bin ich mir nicht mehr so ganz sicher). Damals erwarb ich folgendes System:

Prozessor: Intel(R) Core(TM) i3-7100U CPU @ 2,40GHz 2,40 GHz (das war die 7. Generation)
Installierter RAM: 4 GB DDR3
Speicher: 1,5 TB HDD (laut Angaben sollen davon 128 GB SSD sein und der Rest HDD)
Grafikkarte: Intel(R) HD Graphics 620 (128 MB)
Displaygröße: 17“
Betriebssystem: Windows 10 Home
Systemtyp: 64-Bit-Betriebssystem

Einige von euch werden nun eventuell schmunzeln oder sich fragen, warum man ein System erwirbt, was schon damals ehr zu den Einstiegsgeräten zählte und relativ schwach auf der Brust war. Nun, die Antwort ist ganz einfach. Ich benötige kein hochgezüchtetes Leistungsmodell, oder denke keines zu benötigen, und dementsprechend bringt es relativ wenig, ein solches System zu erwerben. Klar, eine gewisse Systemleistung in Reserve zu haben ist immer schön, doch erwies sich dieses System über die Jahre als vollkommen ausreichend. Mal vom Arbeitsspeicher abgesehen, welchen ich später schließlich von 4 GB auf 16 GB DDR3 erweitert hatte (mittlerweile gibt es bereits DDR5 oder?), auch wenn ich diese mehr GB an Arbeitsspeicher im laufenden Betrieb nicht wirklich wahrgenommen habe. Es lief somit weder schneller noch flüssiger, zumindest nicht, dass dieses signifikant in Erscheinung getreten wäre. Aber gut, danach hatte ich 16 GB anstatt der 4 GB DDR Ram, geschadet hat es sicherlich nicht.

Der Laptop hat mir in den vergangenen Jahren auch durchaus gute Dienste erwiesen, doch so langsam aber sicher dauerte alles immer länger. Das Starten des Systems dauerte länger, Programme starteten immer langsamer, die Bildbearbeitung wurde immer langwieriger. Gerade wenn Grafiken bearbeitet wurden um diese dann schließlich, als PNG zu speichern war das durchaus eine kleine Herausforderung. Zum Teil war es dann auch öfters so, dass ich die Grafik gespeichert hatte, um dann noch gemütlich in der Küche einen Kaffee zu trinken und ein Zigarettchen zu rauchen. Keine Ahnung ob das Speichern wirklich so lange andauerte doch, wenn ich zurück am Laptop war, so war auch der Speichervorgang abgeschlossen, auch wenn "war" nicht die korrekte Formulierung ist, da es sich hierbei um den "ist" Zustand handelt, und wenn man mehrere solcher Grafiken hat, kann des echt nerven, vom Zeitaufwand mal ganz abgesehen. Zudem fangen auch einzelne Tasten an der Tastatur an nicht mehr direkt zu reagieren oder auch mal gänzlich den Druck ignorieren, was schon ein ganz klein wenig nervig ist. Oder wenn zwei drei Browser gleichzeitig mit 40 - 50 Tabs geöffnet sind, was bei Recherchearbeiten durchaus vorkommt, merkt man durchaus, dass der Laptop immer langsamer wird, ab und an auch stockt, sodass man für eine gewisse Zeit gar nichts mehr machen kann, oder gerne auch mal einen oder alle Browser selbstständig beendet, und an die Grenzen kommt, was vorher jedoch problemlos ging.

Um dem Laptop etwas mehr Schwung zu geben, mal von der Tastatur abgesehen versteht sich, und um diesen noch ein paar Jahre verwenden zu können, überlege ich gegenwärtig die HDD gegen eine SSD zu tauschen. Es soll ja auch eine 128 GB SSD verbaut sein, ob man diese ebenfalls tauschen kann oder ob die verlötet und damit fester Bestandteil ist, weiß ich jedoch nicht. Doch das Tauschen der HDD gegen eine SATA SSD ist zumindest möglich. Ob das jedoch wirtschaftlich Sinn macht oder ob es nicht sinnvoller wäre, direkt ein neues System zu erwerben, ist natürlich ebenfalls eine berechtigte Frage. Zum einen ist eine SSD nicht ganz so kostengünstig, vor allem da ich mit einer 4 TB liebäugle, und zum anderen ist der i3 der 7. Generation offiziell nicht Windows 11 tauglich und Windows 10 ist ja nun mehr oder minder ausgelaufen. Dieser Umstand treibt mir nun zwar keine Schweißperlen auf die Stirn, da Microsoft gefühlt eh keine fertigen Windowsversionen unters Volk bringt, sondern gefühlt bessere Beta Versionen, welche im Laufe der kommenden Jahre, durch die Updates, erst fertiggestellt werden und ein Windows 10 somit noch sicherer sein dürfte als ein Windows 11. Also zumindest in meiner Gedankenwelt und ob das tatsächlich so ist, kann ich natürlich nicht mit Gewissheit sagen, bin schließlich nur ein einfacher Anwender.

Man soll zwar über Umwege auch bei diesem Chipsatz Windows 11 installieren können, doch bin ich nur ein Anwender und habe ehrlich gesagt nicht den Nerv mich großartig damit auseinanderzusetzen, vor allem da ich mir auch nicht sicher bin, dass mein System mit Windows 11 dann besser laufen würde, als es gegenwärtig der Fall ist. Es ist mir zudem ebenfalls bewusst das man noch für ein weiteres Jahr Windows 10 Updates erhalten kann, doch dafür müsste ich mich bei Microsoft registrieren, einen entsprechenden Account erstellen und damit, soweit mir bekannt, auch dauerhaft verbunden sein, was ich nur ungern tun würde. Die Angeln sich auch so schon genügend Daten, was aber natürlich jeder für sich selber entscheiden muss. Doch selbst wenn ich das tun würde, würde ich im nächsten Jahr vor dem selbigen Problem stehen. Womit sich die Frage auftut, ob es nicht wirtschaftlicher wäre direkt ein neues System zu erwerben als in eine SATA SSD zu investieren. Vor allem da die meisten der moderneren Laptops eh auf die SSD M.2 Dinger setzen und man mit der SATA SSD nicht mehr viel anfangen könnte, außer diese als weitere externe Festplatte zu nutzen.

Ich habe auch bereits gesehen, dass es hier im Forum vorgefertigte Formulare gibt und die Frage natürlich wichtig ist, was ich überhaupt mit dem Laptop anstelle, um auf die eigentliche Frage einzugehen, werde ich diese Daten nun direkt mit angeben.

1. Wofür möchtest du deinen Laptop nutzen? Gewerblicher oder privater Einsatz?
Es ist eine Mischung aus privatem und geschäftlichem Einsatze. Es wird hauptsächlich am Laptop gearbeitet, das heißt Word und Excel. Ab und an mal etwas YouTube und natürlich E-Mails sowie Recherchearbeiten also auch Surfen im Netz und leichte Bildbearbeitung, keine RAW-Dateien.

1.1. Möchtest du den Laptop in erster Linie mobil oder stationär nutzen?
In erster Linie wird der Laptop stationär genutzt, mobil nur relativ selten und damit zu vernachlässigen.

1.2. Wie mobil soll der Laptop sein?
Ganz nett wenn er es ist doch eigentlich irrelevant.

1.3. Soll es ein 2in1-Notebook/Convertible sein?
Klares NEIN muss nicht sein!

1.4. Wenn du Spiele spielen möchtest: Welche Spiele?
Ich arbeite an dem Laptop, es wird somit nicht gespielt. Es sei denn mich erwischt mal wieder die kleine Retrophase, was alle paar Jahre mal passiert, dann wird mal für eine Woche etwas Silkroad gezockt, meist wirklich nur eine Woche da ich danach meist keine Lust mehr verspüre. Oder mal etwas Command & Conquer oder eine Runde Medal of Honnor. Da ich jedoch bereits bei Windows 10 zum Teil arge Probleme hatte diese Games, von Silkroad abgesehen da dieses Online läuft, noch zum Laufen zu bringen, kann man diesen Punkt auch so weit vernachlässigen.

1.5. Welcher Detailgrad?
Keine sonderlichen Sondereinstellungen also auch keine signifikanten Präventionen. Solange alles flüssig läuft, bin ich bereits zufrieden.

1.6. Musik-/Bild-/Videobearbeitung oder CAD: Welcher Software?
Wie bereits erwähnt Bildbearbeitung und das genutzte Programm ist in diesem Fall tatsächlich noch Photoshop CC. Wenn ich großartig Musik- oder gar Videobearbeitung machen würde, würde ich wohl, ehr zu einem MacBook greifen da diese Programme recht Ressourcenfressend sind und ein MacBook, oder ein vergleichbares System, die benötigte Rechenleistung liefert. Auch wenn viele sich ein MacBook kaufen nur, um ein MacBook zu haben. Es ist halt zu einem gewissen Statussymbol mutiert. Persönlich bin ich da doch etwas rationaler, was aber bitte nicht als Wertung oder gar als Angriff zu interpretieren ist, jeder soll das System erwerben, was ein jeder denkt zu benötigen.

1.7. Professionell oder Hobby?
Ein Hobby ist die Bildbearbeitung definitiv nicht doch extrem weit, ganze Galaxien, davon entfernt auch nur ansatzweise als wirklich professionell gedeutet werden zu können.

2. Wie groß soll das Display sein?
Es sollte nach Möglichkeit wieder ein 17“ sein, da der Laptopmonitor der einzige ist, den ich nutze. Es werden also keine separaten Monitore angeschlossen und ein 15“ ist dann doch etwas klein. Wobei es sicherlich eine Gewöhnungssache ist, doch nach Möglichkeit sollte es wieder ein 17“ sein. Zur Not würde auch ein 16“ sicherlich gehen, wie gesagt es wird eine Gewöhnungssache sein das der Unterschied von einem 15,6“ zu einem 16“ jetzt nicht so immens ist aber ein 17“ wäre schon ganz nett.

2.1. Benötigst du einen Touchscreen oder andere besondere Display-Eigenschaften?
Klares NEIN!

3. Wie lang soll die Akkulaufzeit sein?
Umso länge umso besser. Da der Laptop jedoch hauptsächlich stationär genutzt wird, ist die Akkulaufzeit nur bedingt ein Kriterium aber 8 Stunden oder länger wären schon ganz nett.

4. Welches Betriebssystem möchtest du nutzen?
Weiterhin Windows, in diesem Fall wohl Windows 11. Kein Linux oder sonstiges da die genutzten Programme Windowsbasiert sind und ich mich ehrlicherweise auch nicht mehr auf ein anderes Betriebssystem umstellen möchte.

4.1. Ist eine Lizenz vorhanden?
Lediglich die Windowslizenzen der vorangegangenen Laptops wie somit auch die Windows-10-Lizenz des aktuell noch genutzten Laptops. Da ich nicht davon ausgehe, ehrlicherweise habe ich mir diese Frage nie gestellt, dass ich diese Lizenz bei einem neuen System noch verwenden kann, muss ich diese Frage mit einem NEIN beantworten.

4.2. Soll das Notebook schon ein Betriebssystem vorinstalliert haben?
Hier gibt es ein klares JA!

4.3. Bekommst du Windows über die Uni?
Klares NEIN! Aber nett, dass ich dem Anschein nach noch so jung und frisch dreinschaue oder rüberkomme

5. Hast du Wünsche bezüglich des Designs, der Verarbeitungsqualität, des Materials oder der Farbe?
Natürlich sollte die Verarbeitungsqualität gut sein, doch gerade was heutige Qualität betrifft, nun gut ist ein anderes Thema. Das Design spielt keine sonderliche Rolle, es ist ein schließlich ein Laptop und kein Möbelstück. Bezüglich der Farbe, ein Anthrazit wäre ganz nett doch ein Silber würde auch gehen, aber bitte nicht Lila oder Pink und weiß wäre auch, ehr kontraproduktiv.

6. Gibt es noch andere besondere Anforderungen, die nicht abgefragt wurden?
Klares JA! Genügend USB A (3.2 oder höher) Anschlüsse wären ganz nett, auch wenn hierbei sicherlich mit einem HUB entgegenwirken könnte. USB C Anschlüsse wären jetzt nicht zwingend erforderlich aber wenn ein oder zwei dabei sind, dann ist es halt so. Auch HDMI Anschlüsse werden nicht benötigt doch, sollte einer dabei sein, so wäre das kein Ausschlusskriterium. Eigentlich würde ich auch sagen, dass ein LAN-Anschluss noch dabei sein sollte, doch die meisten heutigen Laptops haben keinen mehr. Nur gut das es auch USB-HUBS mit LAN-Anschluss gibt. Ja, ich gehöre noch zu jenen die mit dem Laptop nicht übers W-Lan, sondern mit Kabel ins Netz gehen. Das liegt einfach daran, dass ich nicht möchte, dass der Laptop dauerconnected ist. So ist es ja auch bei den Windows Updates, welche ich konstant deaktiviert habe, auch wenn das Ding sich ständig selbst reaktiviert, nicht weil ich keine Updates mache, sondern weil ich entscheiden möchte, wann die Updates gemacht werden. Meistens ist es, nämlich sodass Windows just dann meint Updates zu machen, oder machen zu müssen, wenn es mir so überhaupt nicht in den Kram passt.

6.1. Große Festplatte?
Das ist tatsächlich zweitrangig, da eh der Austausch mit einer 4 TB SSD geplant ist.

6.2. Nummernblock?
Klares JA!

6.3. Tastaturbeleuchtung?
Ehrlich gesagt habe ich den Sinn dafür noch nie nachvollziehen können, zumindest dann nicht, wenn man am Laptop nicht auch regelmäßig zockt. Also klares NEIN!

6.4. Stiftunterstützung?
Klares NEIN!

6.5. Docking per USB-C/Thunderbolt?
Klares NEIN!

6.6. CD/DVD-Laufwerk?
Die gibt es noch?
Dann gibt es die alten 3,5er doch auch noch oder?
Oder die guten alten 5,25 Disketten?
Aber nein, wird nicht benötigt. Ich wüsste tatsächlich auch gar nicht mehr, wann ich das letzte mal eine CD oder DVD hätte einlegen müssen und zur Not habe ich auch noch ein externes Laufwerk für den Fall der Fälle. Auch wenn ich dieses zuerst suchen müsste.

6.7. (Bildungs-) Rabatte?
Leider NEIN!

6.8. Service & Garantie?
Das normale, reicht doch oder nicht?

6.9. Wartungsmöglichkeiten?
Also nach Möglichkeit sollte der Laptop schon so zu öffnen sein, ohne dass man sich die Finger dabei bricht oder aus Versehen etwas beschädigt! Das wird jedoch, bei den aktuellen Laptops ehr ein Wunschdenken bleiben.

6.10. SD-Kartenleser?
Das zählt mittlerweile auch als Extra?
Ganz nett, aber nicht Kaufentscheidend!

6.11. Wie viel Arbeitsspeicher sollte das System haben?
Also 16 GB DDR4 (eventuell sogar DDR5 was im Budget aber wohl nicht drin ist) sollte es schon sein. Wenn der Laptop nur 8 GB hat, wäre dieses aber auch kein direktes Ausschlusskriterium, sofern man den Arbeitsspeicher nachrüsten beziehungsweise erweitern kann. Was bei einigen "modernen" Laptops ja leider kaum noch bis gar nicht mehr möglich ist, warum auch immer.

7. Wie viel Geld bist du bereit auszugeben?
So wenig wie möglich und so viel wie nötig. Aber ich dachte so an 400€ bis 500€ bei einem direkten Neukauf. Es kommt dann ja noch die SSD mit hinzu und ein Acer Aspire Go 17 oder ein ASUS Vivobook habe ich zum Beispiel bereits zu diesen Preisen gesehen, womit die Preisspanne als realitätsnah erscheint (Black Friday beziehungsweise die Black Week steht ja auch bereits in den Startlöchern, wo eventuell ein paar echte Schnäppchen zu machen sind, also eventuell, eventuell aber auch nicht). Ob diese Laptops gut sind oder in Frage kommen ist natürlich eine gänzlich eine Frage, doch dafür sei ihr ja da. Auch die Frage, ob ASUS oder ACER könnte ich nicht beantworten, was ich jedoch sagen kann, kein HP Laptop.

7.1. Kommt ein Gebrauchtkauf in Frage?
Eigentlich NEIN!
Zum einen weiß man bei einem Gebrauchtkauf nie wie mit dem Laptop vorher umgegangen wurde oder auch wie der Zustand vom Akku ist, womit mitunter weitere Investitionen nötig sind, welche man bei einem direkten Neukauf umgehen kann. Bei Refurbished handelt es sich meist um Firmenlaptops, beziehungsweise um Rückläufer, weil diese abgeschrieben wurden oder das Leasing endet. Diese Laptops haben dann auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel und man weiß ebenfalls nicht wie mit den Dingern umgegangen wurde. Man kann hierbei sicherlich gewisse Schnäppchen machen doch mitunter auch in die Scheiße greifen. Persönlich möchte ich dann doch lieber der Erstbesitzer sein, es sei denn, es wäre ein richtig gutes Angebot eines Händlers, dann müsste ich das Ganze noch einmal überdenken.

Zu was würdet ihr mir somit raten?
Die HDD gegen eine (aktuell noch, zumindest im direkten Vergleich zu einer vergleichbar großen HDD, recht kostenintensiven) SSD zu tauschen oder direkt ein neues System zu erwerben und damit die nächsten Jahre Ruhe zu haben und wenn es an der Zeit ist einen neuen Laptop käuflich zu erwerben, was für einen?

Auch wenn mir die aktuellen Laptops nur bedingt zusagen, womit ich aber wohl leben muss, da ich vieles einfach nicht nachvollziehen kann.

Zum einen werden etliche, wenn nicht sogar die meisten, Laptops nur noch mit einer 128 GB SSD oder einer 256 GB SSD angeboten, was man vorher mehr von den Tablets kannte. Einige haben dann doch noch eine 512 GB SSD spendiert bekommen, tatsächlich ist das gefühlt auch die Mehrheit, und deutlich höherpreisige Laptops mitunter sogar eine 1 TB SSD. Ich habe bei meiner 1,5 TB Platte bereits Probleme mit dem Speicherplatz und nutze nicht ohne Grund noch einige externe Festplatten. Klar, nicht jeder benötigt so viel Speicher und es wird sicherlich auch etliche geben welche irgendeinen Cloud-Speicher nutzen und dafür monatlich extra zahlen, doch finde ich diese Entwicklung schon extrem. Gerade auch bei den kleineren Platten, da passt dann Windows drauf, eventuell noch das Office Paket, doch dann ist auch schon fast Schicht im Schacht.

Wenn es ein neues System werden sollte, wird somit eh eine größere SSD angeschafft, höchstwahrscheinlich dann eine SSD M.2 da diese gefühlt ja nur noch verbaut werden und es gar keinen Anschluss mehr für eine SATA SSD gibt. Wobei es bestimmt auch Laptops gibt, wo beides möglich wäre, ich diese bislang jedoch nicht bewusst gesehen oder wahrgenommen habe.

Aber auch das mit den Akkus, vorher konnte man diese ganz bequem wechseln, doch nun muss man dafür den gesamten Unterboden entfernen. Nur das die neuen Laptops etwas dünner werden? Klar für jemanden, der regelmäßig Laptops öffnet, ist das kein Problem doch für jemanden, der das mal alle Jubeljahre macht, schaut die ganz Geschichte schon etwas anders aus. Vor allem da man hier auch schnell etwas beschädigen kann. Zudem ein solcher Akku ja auch nicht ewig durchhält. Persönlich wüsste ich nicht, dass ein Laptop Akku mal länge als zwei oder maximal zweieinhalb Jahre geschafft hat. Nachvollziehen kann ich aus Verbrauchersicht diesen Schritt wahrlich, nicht auch wenn ich damit wohl leben muss.

Was ich jedoch ganz und gar nicht nachvollziehen kann, ist wenn Hersteller hingehen und meinen den Arbeitsspeicher festlöten zu müssen. Ein Austausch oder eine direkte Erweiterung ist damit kaum bis gar nicht mehr möglich. Wenn dann eventuell auch mal ein Riegel defekt ist, meist sicherlich der Festgelötete, sofern nur einer festgelötet ist, hat man ein Problem. Zugegeben, ich hatte es bei meinen Rechnern noch nie, dass ein Riegel abgeschmiert ist, doch passieren kann so etwas ja immer mal. Die Ausrede das man den Laptop schmaler machen möchte und dieses der einzige Weg wäre kann ja nicht so ganz der Wahrheit entsprechen vor allem nicht, wenn es zwei oder mehr Steckplätze gibt, wovon jedoch nur einer festgelötet wurde. Die Sinnhaftigkeit erschließt sich mir hierbei nicht so wirklich aber eventuell habt ihr dafür ja die passenden Antworten.

Aber gut, das sind Dinge, mit denen wir wohl leben müssen. Der Post ist nun auch etwas länger geworden, wie ist nun also eure professionelle Meinung, die HDD gegen eine (aktuell noch, zumindest im direkten Vergleich zu einer vergleichbar großen HDD, recht kostenintensiven) SSD zu tauschen oder direkt ein neues System zu erwerben und damit die nächsten Jahre Ruhe zu haben und wenn es an der Zeit ist einen neuen Laptop käuflich zu erwerben, was für einen?
 
Ohne den Wall of Text gelesen zu haben: eine SSD lohnt sich eigentlich so gut wie immer.
Ich habe vor 10+ Jahren eine SSD in einen Laptop mit einer Core²Duo CPU eingebaut, daher sollte eine 7th Gen CPU davon noch durchaus profitieren.
 
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Habe den Thread kurz überflogen.

Warosch schrieb:
Damals erwarb ich folgendes System
Abseits der technischen Daten, nenne doch bitte die exakte vollständige (!) Modellbezeichnung.


Grundsätzlich:
Einen Laptop mit

CPU Intel 7.Gen,
16GB RAM,
17-Zöller

würde ich nicht ausmustern.

SSD statt HDD rein, Linux (Mint?) drauf, glücklich sein.
 
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Erst einmal willkommen im Forum!

Das ist ganz schön viel Text für eine solch simple Entscheidung. Kleine SSDs sind nicht teuer, und der zeitliche Aufwand, den du in diesen Roman gesteckt hast, hätte für mich schon einen weitaus höheren Wert als eine simple SSD.

Ob du dir aber wirklich all die Defizite eines solch alten Gerätes antun willst, bleibt dir überlassen. Das Gerät ist nicht mit Windows 11 kompatibel (oder nur über Umwege, die oft ein Krampf sind), und jedes aktuelle Einstiegsmodell wird Kreise um dieses "Altplastik" ziehen. Eine größere bzw. teure SSD würde ich dort jedenfalls nicht einbauen, sondern wenn überhaupt nur eine, die für rudimentäre Dinge ausreicht. Über 1 TB lohnt sich bei einem solchen Gerät nicht mehr, da würde ich mir das Geld lieber sparen und es in ein vernünftiges Arbeitsgerät investieren.
 
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Ja das ist wirklich eine riesige Menge an Text, sieht man nicht jeden Tag.

Es ist offenbar der übliche Win10 ist am ende, neukaufen oder nicht, ich bin mir unsicher wegen der HDD Thema.

Ich habe mal die KI nach einer Zusammenfassung gefragt:

Hier ist eine kompakte Zusammenfassung der Hauptpunkte aus dem ComputerBase-Forenthread:

💻 Ausgangslage
- Der Nutzer besitzt einen Laptop aus dem Jahr 2018 mit folgenden Spezifikationen:
- CPU: Intel Core i3-7100U (7. Generation)
- RAM: ursprünglich 4 GB DDR3, später auf 16 GB erweitert
- Speicher: 1,5 TB HDD + angeblich 128 GB SSD
- Grafik: Intel HD Graphics 620
- Display: 17 Zoll
- OS: Windows 10 Home

🐢 Aktuelle Probleme
  • Systemstart und Programmstarts sind sehr langsam.
  • Bildbearbeitung (z. B. Speichern von PNGs) dauert extrem lange.
  • Tastatur reagiert teilweise nicht mehr zuverlässig.
  • Bei intensiver Browsernutzung (40–50 Tabs) kommt es zu Abstürzen und Performance-Einbrüchen.

🔧 Überlegungen zur Aufrüstung
  • Austausch der HDD gegen eine SATA SSD (evtl. 4 TB) wird erwogen.
  • Unsicherheit, ob die vorhandene 128 GB SSD verlötet ist.
  • Zweifel, ob sich die Investition lohnt, da:
- Windows 10 bald ausläuft.
- Der i3-7100U offiziell nicht Windows-11-kompatibel ist.
- Windows-11-Installation nur über Umwege möglich wäre.

💸 Alternativen
  • Neukauf eines Laptops wird als mögliche Alternative betrachtet.
  • Moderne Geräte nutzen meist M.2 SSDs, wodurch die alte SATA SSD später kaum weiterverwendbar wäre.
  • Der Nutzer möchte möglichst kein Microsoft-Konto für Updates verwenden.

🧑‍💼 Nutzungsprofil
  • Mischung aus privater und geschäftlicher Nutzung.
  • Hauptsächlich stationärer Einsatz.
  • Anwendungen: Office (Word, Excel), E-Mail, YouTube, Webrecherche, leichte Bildbearbeitung mit Photoshop CC.
  • Keine regelmäßige Nutzung für Gaming oder Multimedia.

Nachtrag...
Themenersteller, bist du zufällig Politiker?
Die reden auch oft den halben Tag, sagen aber am ende fast gar nichts.
 
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Nicht böse sein, aber das war der längste Fragepost, den ich jemals gesehen habe. Hier und in anderen Foren, wo ich unterwegs war. Vor allem schaffst du das Kunststück, dein konkretes Modell dabei nicht zu nennen. Insofern wissen wir nicht genau, was da verbaut werden kann.

Ein jahr Security-Support kannste noch bekommen für Win10.
 
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@Warosch

Der Text ist echt lang und ich habe auch nur einen Teil gelesen.

Ja, eine SSD bringt da noch einen grossen Unterschied.

Bei der verbauten HDD/SSD dürfte es sich um eine SSHD handeln. Dabei wird der SSD-Anteil nur als Cache benutzt um die HDD etwas zu beschleunigen.
 
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Too long!

Zur Überschrift:
SSDs sind mittlerweile so günstig, das es sich fast immer lohnt...
Ggf. noch RAM erhöhen...

Wenn du das Notebook nennen könntest, könnte man gucken ob es evtl. schon nen M.2-Anschluss hat.

Warosch schrieb:
Speicher: 1,5 TB HDD (laut Angaben sollen davon 128 GB SSD sein und der Rest HDD)
Das ist wohl ne SSHD.
Das ist keine SSD mit angehängter HDD. So wird/wurde es zwar beworben, aber eigentlich ist das nur ne HDD mit schnellen, rel. großen Zwischenspeicher. Ist schneller als ne vergleichbare HDD aber weit entfernt von ner SSD.
 
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Eine SSD ist ~100-1000x performanter als eine HDD.
Zur not kauf eine gebrauchtemit 256GB. 10 Euro die dein leben besser machen..
 
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SSD rein und wenn geht den RAM etwas erweitern. @Warosch
 
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Bitte erstmal feststellen was wirklich verbaut ist.
Hardware-info besorgen und Screenshot der Systemübersicht (Summary) zeigen
 
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irgendwo bei der Hälfte hast du mich verloren...

Wenn man das Teil kaum mobil braucht, würd ich wohl einen günstigen Mac Mini holen oder irgend ein PC-Pendant davon, wenn es denn sein muss (Minisforum etc.)
 
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Wenn da schon eine 128 GB SSD für das OS verbaut ist lohnt sich das tauschen der 2ten HDD eher nicht. Das Problem dürfte eher die langsame CPU sein. Was für ein Modell ist der Laptop genau?
 
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Da du laut deinem Text so oder so planst dir eine 4TB SSD zu kaufen, selbst wenn es ein neues Notebook werden sollte, da du mit deinen 1,5TB knapp bist, kauf dir doch einfach zuerst ne 4TB SSD und bau die mal ein. Wenn danach alles besser läuft, kannste dir ja nen neuen Laptop vorerst sparen und wenn nicht, kannst du ja immer noch nen neuen Laptop kaufen und die 4TB SSD dann gleich dort einbauen.

Ob dir die Performance beim alten Laptop mit der neuen SSD dann reicht, kannst sowieso nur du sagen.

Spätestens nächstes Jahr wirst du um ein aktuelleres Gerät sowieso nicht drumrum kommen da Windows 10 selbst mit ESU keine Updates mehr bekommt und auf „rumbasteln“ hast du ja keine Lust um Win 11 auf deinem alten Laptop zu installieren.

Und Win 11 wird dann aufjedenfall sicherer sein als ein Win 10 das gar keine Sicherheitsupdates mehr bekommt, ganz gleich wie der sonstige Zustand von Win 11 ist.
 
Der 7100U ist halt en 2 Kerner mit HT - "beflügeln" kann man den nicht - aber im Hinblick auf deinen nächsten Laptop empfehle ich dir mindestens einen mit 4 echten Kernen und HT zu holen - nicht weil du es nicht unbedingt brauchst, aber weil zukünftige Betriebssysteme es sehr wahrscheinlich brauchen werden.
 
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@Azeron Achtung: Die alte „SSD“ ist womöglich Flashspeicher in einer HDD, also Teil eines 2,5“-Laufwerks.
Wenn er sich jetzt für ~230€ eine 2,5“ SSD holt kriegt er die in einen künftigen Laptop der nur M.2-Slots oder eventuell gleich den Speicher aufgelötet hat nicht rein, dann braucht es also ein USB 4-Gehäuse (oder vergleichbar schnell) um die weiterzunutzen.

Zum Text selbst: Holy fuck!

@Wolfgang.R-357: Ich bin eigentlich ein Gegner von KI-Nutzung in Foren, aber deine Antwort ist die große, positive Ausnahme ;)
 
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Du wirst eine HDD mit SSD Teil drin haben, diese SSD ist aber nur für das zwischen speichern, von Daten die oft gebraucht werden (ein sogenannter SSD Cache). Deshalb würde ich die HDD ersetzen durch eine 256 GB SSD.

Auch neuere Laptops haben noch ein 2,5 Zoll Anschluss für eine HDD.

Eventuell wäre es noch Wissenswert um welchen Laptop handelt es sich genau. Vielleicht hat der ja sogar noch ein internen Slot für eine 2 te HDD / SSD
 
iSight2TheBlind schrieb:
Achtung: Die alte „SSD“ ist womöglich Flashspeicher in einer HDD, also Teil eines 2,5“-Laufwerks.
Wenn er sich jetzt für ~230€ eine 2,5“ SSD holt kriegt er die in einen künftigen Laptop der nur M.2-Slots oder eventuell gleich den Speicher aufgelötet hat nicht rein, dann braucht es also ein USB 4-Gehäuse (oder vergleichbar schnell) um die weiterzunutzen.
Ja. Dann müsste er natürlich schauen dass er nen Laptop findet in dem man die SATA SSD auch einbauen kann. Nen Geschwindigkeitsunterschied wird man sowieso nicht merken, also brauchts auch nicht zwingend einen Laptop mit M.2 SSD.

Wie da der Markt aktuell aussieht und ob es noch viele Laptops gibt die man mit SATA SSDs aufrüsten kann, weiß ich allerdings nicht, wird es aber bestimmt noch geben. Auf Mobilität legt der TE sowieso keinen großen Wert, von daher muss es kein ultraflaches Gerät sein wo sich womöglich keine SATA SSD aufgrund des Platzes nicht mehr einbauen lässt.
 
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tl;dr aber: Tote Gäuler reitet man nicht. ;)

Nicht lang schnacken, Kopp in Nacken! Soll heißen, neuen Laptop kaufen und dabei schön viel 1 Geld ausgeben. Auch wenn man die vermeintliche Überleistung nicht braucht, Betriebssysteme brauchen diese und man hat länger was von der Laptop-Nutzung.
 
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Tausch die HDD gegen eine SSD, wenn du noch preiswert RAM bekommst , dann rüste auf was geht.
Du wirst deine Notobook nicht wiedererkennen.

Probiere spaßeshalber Linux Mint auf der SSD aus - das ist dann doch noch einmal ein Unterschied, der dich
in Versuchung führen wird auch mal andere Programme außer Photoshop auszuprobieren.

Ich habe im privaten Umfeld - da oft kein Geld vorhanden war/ist - viele alte Eisen umgestellt (IMac 2011 - 2015, MacBook Pro 2010 -15, Lenovos, Dell ) , die immer noch aktiv gern genutzt werden.
 
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