Lüftersteuerung via Graka

green.horn

Lt. Junior Grade
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Hi, hier wird mir doch sicher jemand helfen können:
Habe die fractal s36 mittels nzxt g12 auf meine Titan black (780er Serie) gebaut. Die drei PWM Lüfter habe ich mit 12v direkt vom Netzteil versorgt. Die Pumpe hängt am MB. Drehzahl und PWM Signal sind am Header der Karte abgeschlossen. Drehzahl auslesen klappt, die Lüfter nehmen aber das PWM Signal der Karte nicht recht an. Das Minimum welches ich über msi afterburner einstellen kann ist 26%. Dann drehen die Lüfter immernoch mit 1100touren. Ab 40% laufen sie mit 1800.

Könnte das Problem darin liegen, dass sie nicht mit Masse/ground der Karte verbunden sind? Oder gegen was wird das PWM bezogen? Hänge ich den PWM Input der Lüfter direkt auf Masse laufen sie mit minimal Drehzahl (etwa 500).

Könnte der mini Lüfter Header der Graka auch drei 120mm betreiben oder wären ca. 400mA Last zu viel?

Welche anderen Möglichkeiten hätte ich die Lüfter in Abhängigkeit der GPU Temperaturen zu Steuern? In der ai Suite von Asus gibt's die Regelgröße Grafikkarten-Temperatur leider nicht.

Danke schon mal
 
Denke dafür müsstest du im Vbios dann die Drehzahlen (RPM) entsprechend zu den Temperaturen einstellen. Im AB stehen ja nur Prozente. Die Lüfter sind ja jetzt nur noch grob ein Viertel so schnell wie vorher, weil eben größer - woher soll die Karte das aber wissen? 30% waren vorher meinetwegen 1000rpm, wie es im Bios steht ("Mach 1000rpm WENN 60°C+) und nun sind der Befehl "1000rpm" auf einmal 100% was der Lüfter packt. Das weiß die Karte aber ja nicht, das muss man ihr schon erzählen ;)

Du könntest dir auch mit Speedfan behelfen wenn dir der Eingriff ins Bios zu heikel ist.
Das wäre aber die beste Lösung, da die dann Systemunabhängig immer gilt und nicht nur mit dem passenden OS im richtigen PC.

/E: Hab mal eben nachgesehen. Das minimum laut Orig VBIOS ist bei der Black 30% Speed. Das sind dann 1100rpm. Weniger geht mWn. eben nicht wenn du das nicht im Bios anpasst. 100% sind übrigens 4200, ich denke kaum, dass deine 120mm das packen.
 
Zuletzt bearbeitet:
das_mav schrieb:
... Im AB stehen ja nur Prozente …
Im AB steht was Du Dir Anzeigen lässt.
Drehzahl
ab rpm.JPG
%
ab proz.JPG

PWM ist nur eine übergeordneter Begriff dafür das eine 4te Aderl das Modulierte Signal trägt. Da gibt's keine echte Norm. Ob die nVidia PWM-Signalformung überhaupt von den Lüftern Sinnvoll verstanden wird bleibt angesichts des geschilderten Problemes offen...
Verwenden einer externen Lüftersteuerung (etwa Aquaero 6 LT) die direkt oder über HWInfo64 und/oder SpeedFan die nVidia auslesen kann und dann Durchsteuert ist wohl eher Zielführend.
Beispiel:
Würden die 3 Lüfter über 3 Kanäle angesteuert ist im ´WINIdle -> zu Last´ Betrieb dann denkbar:
Lüfter AUS - Lüfter 1 bei 30°C - Lüter 2 dazu ab 35°C - Lüfter 3 dazu ab 40°C.
Ist der RAD Oben verbaut reicht eine ganze Weile im WINIdle der reine Konvektionsluftstrom durch den RAD.
Zumindest Surfen und so etwas ohne nennenswerte Last könnte Lautlos erfolgen. Ab und An schiebt der erste Lüfter ein bissel Luft durch.
 
@shadowrid0r : Ich sprach von der manuellen Lüfterkurve, dass man dort auch das Tachosignal anzeigen lassen kann war mir klar :rolleyes:

Verwenden einer externen Lüftersteuerung (etwa Aquaero 6 LT) die direkt oder über HWInfo64 und/oder SpeedFan die nVidia auslesen kann und dann Durchsteuert ist wohl eher Zielführend.

Weil?

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Er holt sich sein Bios mit GPU-Z aus der Karte, öffnet das damit und speichert es wieder zurück.

Testweise kann er es auch noch im MaxwellBiosTweaker öffnen und dort die den% Zugeodneten rpm verändern. Keine 5 Minuten Arbeit und fertig. Aber klar, ne externe Steuerung zu kaufen oder in jedem OS und jeder Änderung erneut in Software rumzufummeln soll sinniger sein. Verstehe ich nicht ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
OK, Danke. Speedfan habe ich schon lange nicht mehr benutzt. Wenn ihr sagt der kann Nvidia auslesen, wäre das Problem leicht zu lösen. Das werde ich testen und Rückmeldung geben.
 
@das_mav
Jo, alles klar. ;) Aber PWM an sich ist kritisch. Bei meinem Sohn habe ich vorn ein PWM 200er Lüfter verbaut und über PWM angesteuert... Der sollte im Idle stehen und wenn er spielt ein bissel Luft einbringen. Und ´Ja´ er dreht immer voll. PWM ist murks da jeder sein eigenes Signal generiert und nicht alle PWM Device jedes PWM Signal verstehen...
 
Dann stelle statt auf PWM auf V und und regel die eben so weit runter, dass der Lüfter damit nicht anlaufen kann.

Hatte schon zu Zeiten einer HD4890 einen 0-Fan Modus. Wie? Genau so wie ich es ihm empfohlen habe ;)
Später bei Gehäuselüftern kam ich mal zu einem solchen Problem wie du es beschreibst. Es half aber ungemein dann einfach 3V als Startspannung zu setzen (War zu wenig) 7 für den "Ein bisschen-Modus" und volle 12 für Last. Und auch jetzt gerade läuft mein i7-7700k mit 980ti komplett ohne einen einzigen Lüfter. Nur die Pumpe säuselt friedlich vor sich hin. Unter Last würden dann 7 Stück anlaufen.

Ich glaube nicht, dass die Karte sich in SW überreden lässt unter ihre im Bios festgelegte Untergrenze zu gehen.
Wäre mir neu.
 
Zuletzt bearbeitet: (Ergänzung)
Ja, geht bei der Vega auch nicht. Ist fix im Kartenbios hinterlegt.
 
Daher der Weg darüber, jenes an die neuen Gegebenheiten anzupassen ;)

Kenne mich mit Lüftersteuerungen und vor allem den Methoden dazu nicht wirklich sehr gut aus, allerdings halte ich es für leicht fahrlässig einen 120mm Lüfter mittels PWM/Spannungserhöhung zur Erreichung einer Drehzahl auf 4000+ Umdrehungen prügeln zu wollen. Und vor allem die Eventualität, dass das mir oder meinem Nachbesitzer "einfach so" passiert weil man einmal aus Versehen Programm xy in Betriebssystem Z bei rechner Q nicht an hatte.
Auch ein Lüftermotor kann schmelzen.

In meinem Screenshot unten eine 5 und 35 statt den 30 und 85% eintragen, zurückspielen und fertig.
Dann beobachten, wie sich die Karte verhält.
Mir ist zwar noch keine untergekommen, und ich baue seit knapp 15 Jahren nahezu jeden Kühler der mich nicht passt um, allerdings soll es durchaus welche geben können die auslesen, dass sie nicht 80 oder 100% haben und dann allein deswegen den Takt drosseln. Dann wäre sie regelbar im AB von ~300rpm bis ~1400 und dreht in keinem Fall mehr als 1400.

Um die rpm anzupassen könnte man ausprobieren das Bios zusätzlich mit dem MaxwellBiosTweaker zu bearbeiten. Dort ist einstellbar wieviel % wieviel rpm darstellen sollen und damit kann man sich im Nachgang eine feste Kurve bauen, die passt und ohne Zutun immer gefällt und reicht.
Bezüglich der mA Frage bei 3 Lüftern=Das wären keine 5Watt am Anschluss, dazu 95% der Zeit nur selten (PWM) Denke kaum, dass das "gefährlich" ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Heute werde ich keine Möglichkeit haben zu testen.
Eigentlich sollte PWM ja universell einsetzbar sein. Eine Kopplung zwischen %duty cycle und tatsächlicher Drehzahl im BIOS wäre mir neu. Bei steigender Temperatur wird der duty cycle erhöht. Drehzahl Eingang dient als Rückmeldung nicht als Steuer/Regelgröße.

Was die Nvidia Karte allerdings noch macht ist interessant: schließe ich einen nicht PWM Lüfter an dem Header an, also nur + - und Tacho, sollte er 12v bekommen. Tut er aber nicht. Er bekommt nur ca. 7v bis die Karte einmal belastet wird. Dann schaltet sie die Spannung am Header auf 12v und belässt sie dort auch.
Ist die Regelung beim Referenzen Design also ein Hybrid aus PWM und Spannungsregelung? Dann wäre es durchaus verständlich, das alle anderen Lüfter damit nicht klar kommen.
 
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Hatte ähnliches mit meiner GTX 970 beobachtet. Leider weiß ich aber keine Lösung. Bei der 970 konnte ich die Lüfter nur bis 50% regeln, dann waren diese schon auf 100%.
 
@green.horn, lass dich nicht verunsichern von den seltsamen Kommentaren hier, du bist auf dem richtigen Weg.
das_mav schrieb:
Kenne mich mit Lüftersteuerungen und vor allem den Methoden dazu nicht wirklich sehr gut aus
Dann bitte nicht so einen Murks erzählen:
das_mav schrieb:
allerdings halte ich es für leicht fahrlässig einen 120mm Lüfter mittels PWM/Spannungserhöhung zur Erreichung einer Drehzahl auf 4000+ Umdrehungen prügeln zu wollen.
 
Irgendwas wird so immer Error werfen. Entweder der Lüfter auf dauerhafter Maximallast weil er geforderte rpm nie erreicht oder die Karte intern, die irgendwann spinnt, weil es nicht so klappt wie es sollte. Wo genau liegt denn nun der Unterschied bei Lüfter PWM für Tachoergebnis zu "normalem" PWM mit Ziel?

Erleuchte uns.
 
Macht die Karte das also nicht von selbst?
Ich ging nun davon aus, dass bspw. eine mit 0-Fan Modus dann 0V bekommt, später 3-5-7-12 und bei Bauartbedingten "Proprietären Lüftern" des Originalen Kühlers vom Hersteller eben im Zweifel auch MEHR als 12V. Zumal am Header auch noch die Beleuchtung bei neueren Karten hängt. Rein technisch betrachtet könnte der Hersteller ja auch vor den Referenzlüftern Widerstände verbauen um so zu verhindern, dass die Teile mehr als 12V bekommen.

Ich habe folgendes Beobachtet:
Idle Last an Karte=30Watt=Lüfter aus
Manuell auf 100% geregelt=55Watt.
Dann drehen die auf ca 4000rpm.

Die +25Watt laufen also zu den Lüftern durch, für nur einen statt 3 Lüfter finde ich 2,5A an 12V aber schon sehr viel. Das meinte ich mit "prügeln".

Gut, wenn sicher nie mehr als 12V rauskommen und die A sich nach der Abnahme anpassen ist es safe - dass das garantiert immer der Fall ist egal welchen und wieviele "Abnehmer=Lüfter" da sind wusste ich nicht.

Als letzte Erklärung:

Ich habe daheim viele alte HalogenBirnen durch LED ersetzt. Diese sollten writerhin dimmbar sein, das geschieht ebenso via PWM.

Der Trafo oder Regler kann aber mit so geringen Grundlasten nicht gescheit umgehen und pumpt teils mit Spitzen zuviel V*A in die kleinen LED, diese gehen davon kaputt. Wenn man nun Widerstände verwendet bzw. an einem 5-er Strahler EINE HalogenLampe und 4 LED einsetzt ist das Problem behoben.
So habe ich mir die Analogie zu dem Problem hier gebaut: Zu geringe Leistungsaufnahme=Unsicher, da der Pulsgeber nicht so fein abstimmen kann=Risiko einer Überspannung=Defekt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Netzteil bzw. Mainboard (je nachdem wo die Lüfter angeschlossen sind) ist für eine konstante Spannungsversorgung von 12V zuständig. Je mehr Lüfter angeschlossen werden, desto mehr Strom (sprich A) werden von Netzteil/Mainboard abgenommen.
Jetzt gibt es zwei Arten, die Lüfter zu regeln:
  • Die konstante Spannung wird reduziert z.B. auf 7V, dadurch dreht der Lüfter langsamer. Das ist die "oldschool"-Methode
  • Die 12V Spannung wird kurzzeitig (Millisekundenbereich) unterbrochen, was als Pulsweitenmodulation kurz PWM bezeichnet wird. Je öfter die Spannung so unterbrochen wird (aus statt an ist, daher die %), desto langsamer dreht der Lüfter. PWM hat sich mehr und mehr durchgesetzt, u.a. da es sich softwareseitig sehr einfach implementieren lässt.
Bei keinem der beiden Regelungsverfahren geht die Spannung über 12V und somit wird der Lüfter auch keinen Schaden nehmen, egal was per Software eingestellt wird.
 
Aus Mangel an Zeit und Lust mich dem Thema ausgiebiger hinzugeben habe ich folgende Zwischenlösung für vorübergehend permanent erklärt:
Stromversorgung der Pumpe+drei RadiFans über das Mainboard, Tachosignal Pumpe ans Mainboard. Tachosignal der Lüfter an Graka, damit fährt die Grafikkarte ohne zu murren hoch.
Die Pumpe hat einen Automatik Modus in dem sie über einen internen Temperatursensor die Pumpen- und RadiFan Drehzahl regelt. Die Regelung ist ziemlich auf niedrig getrimmt, sodass die Lüfter im Idle nur 150rpm machen, die Pumpe 900. Unter Last dreht die Pumpe auf 1600rpm auf, die Lüfter werden kaum schneller.
So läuft der Grafikchip bei 51-56°c bei 15%OC.

Sorry für alle, die das Thema verfolgen und Details bezüglich Regelsignale für den Lüfter der Titan Black erhofft hatten, vielleicht kommt das noch.
 
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