Wenn solche Aussagen gemacht werden, bitte dann mit pausiblen und praxisnahe Bsp., warum dies so ist. Sonst ist dieser Satz nichtssagend / sinnfrei.
Gerne. Dann nehme ich mal Bezug auf deinen Link (
http://de.wikibooks.org/wiki/Computerhardware:_Kühlung)
Halbleiter verändern ihre Eigenschaften nicht so sehr, dass es im Gebrauchstemperturbereich auch nur irgendwie merkbar wäre. Generell gibt es bei Halbleitern folgende Tendenz: Mit steigender Temperatur sinkt der Widerstand.
Reibung und Verschleiß zeigt im Gebrauchstemperaturbereich überhaupt keine T-Abhängigkeit. Da ist die Verschleiß über Temperatur Kurve eine Gerade. (für die meisten Werkstoffparungen) Außerdem sind die Lagerkräfte bei PC Lüftern wirklich minimal. Bei Festplatten wirds nicht grob anders aussehen.
Die Elektrolytkondensatoren trocknen sicherlich nicht aus. btw: Spannungsdämpfung??
Isolationen im Netzteil werden auch nicht so schnell weich. Ich weiß ehrlich nicht aus welchem Material die Isolierung ist. Schlimmestenfalls besteht die Isolierung aus PVC-P, aber ich gehe eher von irgendeinem Harz-System aus. (vielleicht ein flammwidriges Phenolharz - das weicht sich auch bei sehr hohen Temperaturen nicht auf - irgendwann zersetzt es sich eben)
Es gibt zwei Arten der Regelung: Die einen drehen langsamer, wenn weniger Wärme entsteht. Die anderen Lüfter schalten je nach Temperatur zwischen Stillstand und voller Drehzahl hin und her.
Wenn schon gibt es PWM- und Spannungs-geregelte Lüfter. Dass die Steuerung bei Laptops oft nicht optimal realisiert ist, hat nichts mit der verwendeten Motorregelung zu tun.
Ein Lüfter mit doppeltem Durchmesser hat die vierfache Fläche und braucht daher eine wesentlich geringere Drehzahl, um die gleiche Luftmenge zu befördern.
Milchmädchenrechnung. A=r²*pi schön und gut, allerdings ist die relativ Geschwindigkeit weiter außen höher als innen und die Motorfläche in der Mitte ist auch nicht zu vernachlässigen. Außerdem spielt die Lüfterblattgeometrie eine sehr große Rolle.
Die erwärmte Luft steigt nach oben und wird durch das Netzteil hindurch nach außen geblasen. Mit Zusatzlüftern im unteren Teil der Vorderwand und im oberen Teil der Rückwand kann die Luftströmung verstärkt werden.
Der Effekt der Temperaturerwärmung ist dermaßen gering, dass du diesen nicht wahrnehmen wirst. Ja, jeder kennt den Heißluft Balloon Effekt, aber dieser lässt sicht nicht 1:1 auf den PC umlegen - außerdem steigt ein Balloon extrem langsam trotz deutlich höherer Temperaturunterschiede zwischen Außen- und Innenluft. Ein kleiner 120er Lüfter hat schon um mehrere Zehnerpotenzen größere Strömungsgeschwindigkeiten.
In Internetforen wird leider oft geraten, das Gehäuse zu öffnen, wenn der PC zu heiß wird. Dadurch kehrt die warme Luft, die das Netzteil nach hinten ausbläst, auf kürzestem Wege wieder in das Gehäuse zurück. Statt durch das Gehäuse zu strömen, strömt die Luft nur um das Netzteil herum, gewissermaßen ein thermischer Kurzschluss. Folglich „steht“ die Luft in der Mitte des Gehäuses fast still.
Allerdings ist dann die Temperatur der Raumluft gleich des PCs. Besser geht es ja wohl gar nicht, oder?
Jeder Zentimeter Abstand vom Fußboden zählt. Fünfzehn Zentimeter Abstand vom Fußboden halbieren den Staubanfall.
Empirisch ermittelt?
Warme Luft steigt nach oben. Es ist sinnlos, dagegen anzukämpfen.
Bei einem 60m hohen Industrieschornstein mit sehr hohen Temperaturunterschieden -ja. Im PC-Bereich ist das absoluter Blödsinn. Ich mag jetzt auch nicht beginnen herumzurechnen, irgendwo im Forum gibt es noch einen Beitrag von mir, in dem ich die Effekte der Temperaturunterschiede durchrechne. (finde ich leider nicht)
Eine Rundkabeldiskussion möchte ich an dieser Stelle nicht auch noch anfangen - vor allem hat kaum noch jemand welche in seinem System.
Der Wechsel der Lage der Festplatte erhöht den Verschleiß sehr stark!
Das ist seit zig Jahren schon nicht mehr aktuell. Solange du im Betrieb die Achse nicht kippst, ist es den Lagern völlig egal.