Mac Firmenumgebung und viele TB

tomsix1

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Hallo Community,

ich bin mir nicht ganz sicher ob ich das richtige Unterforum erwischt habe :)

Zu meiner Situation:

Wir haben eine Werbeagentur mit 4 iMacs und aktuell einen "Server" mit Windows 7 und 8 TB im Raid.
Da wir nun immer mehr Mitarbeiter bekommen, stehe ich vor der Frage was wir alternativ anstelle des Windows Servers verwenden können ?

Damit wir z.B auch ein vernünftiges Rechtesystem erstellen können, das funktioniert mit Windows + Mac ja nicht so gut bisher.
Ebenfalls haben wir aktuell probleme beim Schreibzugriff vom Mac auf dem Server, kommt des öfteren eine Fehlermeldung das nicht gespeichert werden kann da die Datei verwendet wird....

Um solchen Problemen aus dem Weg zu gehen, würde ich gerne einen Mac Server einsetzten, da kommt es jedoch zum Problem das es diesen ja nur bis 2 TB gibt und wir MINDESTENS 4-6 TB benötigen.

Hat jemand eine Lösung wie wir in einer Mac Umgebung einen funktionierenden Server verwenden können ?

Schöne Grüße

Tom
 
Ja, er dient lediglich zum Daten speichern und für 1 Dateifreigabe im Netzwerk.
Sehe keinen Grund hier ein Server BS einzusetzen.
 
Wenn es nur um Speicherplatz und Kompatibilität geht, wäre evtl. auch ein NAS interessant? Linux kommt im Allgemeinen mit Appel Betriebssystemen ganz gut klar
 
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Wir hatten mal vor ein paar Jahren ein Synology Nas( Synology NAS DS212+) mit 2x2 TB, jedoch war das kopieren über Gigabit extrem langsam.

Deshalb sind wir vom Nas weg und haben auf einen Rechner gewechselt, seitdem geht das kopieren sehr flott....
Theoretisch würde ein NAS reichen ja
 
Mein Tipp: Nas OS (Spezielles Linux) auf den Win7 Rechner oder reines Linux darauf.

Hier kannst du irgendeine Linux Distribution nehmen, wie z.B. Debian und ein SAMBA Share einrichten. Schneller geht es zwar mit einem NAS Linux Distri, die Möglichkeiten können aber nachher eingeschränkter sein.

http://www.nas4free.org/ kurz gegooglet, wie gut die ist oder ob es bessere Distri gibt, kann ich dir nicht sagen.
 
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Ein Fertignas hat allerdings den Vorteil, dass man nicht basteln muss und auch Updates etc. keinen Großen Aufwand verursachen, dazu noch viele Fertige Module und einfache Administration + Ersetzbarkeit bei Defekt.
Für eine Firma würde ich niemals eine "Semiprofessionelle Bastellösung" nutzen wenn man darauf angewiesen ist. Für Privat oder bei einer großen Firmal mit Spezialisten sähe das natürlich wieder anders aus, aber da gelten wieder andere Regeln die nicht zum Thema passen...
 
Ist doch vollkommen normal: wenn du für Serveraufgaben nur billig nutzt hast du halt nur Nachteile ( Windows 7 / Homeuser NAS ) you get what you paid for!
 
ika2k schrieb:
"Semiprofessionelle Bastellösung" nutzen wenn man darauf angewiesen ist. Für Privat oder bei einer großen Firmal mit Spezialisten sähe das natürlich wieder anders aus, aber da gelten wieder andere Regeln die nicht zum Thema passen...

Die Semiprofessionelle Bastellösung wäre nur mit einem NAS Distro möglich. Sobald ein richtiges Linux wie Debian, Suse, RedHat etc eingesetzt wird, ist es eine Professionelle Lösung ;). Der Vorteil an dem SAMBA unter einem vollwertigen Linux, einmal eingerichtet und man muss nicht mehr viel machen und Upgrade möglichkeiten bleiben vorhanden. Mann weiss nicht ob es bald mal Sinn macht ein 10GB Port zu verbauen, wenn 6-8 iMacs zugreifen auf z.B. 4k Video Material etc.
 
Kann nur FreeNas empfehlen. Arbeitet super mit Apple Geräten zusammen und bietet viele Vorteile dank ZFS
 
Da keine Expertisen in Linux angepriesen wurden vom OP hier 2 Varianten bei denen er sich damit nicht auseinandersetzen muss:

Mac Lösung:
1. Einen Mac-Mini. Denn soweit ich mich entsinne ist von Apple die dedizierte Mac Server Hardware zurzeit eingestellt. Für euch reicht wahrscheinlich die kleinste Variante. http://store.apple.com/de/buy-mac/mac-mini
2. OS X Server Software: https://itunes.apple.com/de/app/os-x-server/id883878097
3. An die 4 USB 3.0 Anschlüssen den benötigten Speicher anschließen.

Synology
1. https://www.synology.com/de-de/products/DS415+ bzw. Produkt aus der Business Sparte in benötigter Größe kaufen.
Das Synology Produkt wird sehr gut unterstützt und in KMU weit verbreitet. Eine gute Business Lösung. Wird vom Setup her fast noch einfacher sein als die Mac Variante.

Ich persönlich würde zum Synology greifen.

@ika2k https://support.google.com/chrome/answer/95604?hl=de Ansonsten gute Punkte.
 
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Sind wir mal ehrleich, welcher Laie ist heute fähig ein Professionelles Linux NAS aufzusetzen und sicher abzudichten, dazu noch die ganzen möglichkeiten auszuschöpfen - einer Meinung nach utopisch
Ich spreche z.B. von sicherem Zugang von Extern für den Mac Normaluser (Pixelschupser - sorry) diverse Zentrale Dienste wie FTP, Backup, Cloudanwendungen, Webspace für Entwickler etc. und das alles mit Zentraler Rechteverwaltung, dass man z.B. per Webinterface bequem administrieren kann... (das ist das was mit mal spontan eingefällt)

Wenn man darauf angewiesen ist sollte man da niemals eine Bastellösung nehmen, denn ein Ausfall ksotet schnell mehr als ein Baugleiches NAS zu besorgen oder gar vorzuhalten.

Und daher kommt auch keine Freie NAS Distribution auf Linux mit LTS ran an ein Fertignas
 
Also für das was du hier schreibst ist ein QNAP oder Synology NAS genau das richtige. Am besten einer mit mind. 4 Festplatten Slots, da hier ein Raid (am sinnvollsten vermutlich RAID5) ist. Ihr braucht hier Ausfallsicherheit damit keine finanziellen Verluste entstehen.

Allerdings solltet ihr schon auf ein entsprechend starken Intel CPU setzen. Zudem wenn eure Netzwerkinfrastruktur das her gibt, wäre ein NAS mit mind. 2 Gbit-Ports (Link Aggregation ist das Zauberwort) empfehlenswert.

Die beiden Hersteller lieferen regelmäßig Updates, so dass Sicherheitslücken meistens schnell zu beheben sind. Es ist außerdem eine sehr starke Benutzerverwaltung sowie Backup- und Synchronisationstools vorhanden.

QNAP:

http://geizhals.de/qnap-turbo-station-ts-453-pro-a1150072.html?hloc=at&hloc=de

Synology:

http://geizhals.de/synology-diskstation-ds415-a1165383.html?hloc=at&hloc=de
http://geizhals.de/synology-diskstation-ds1513-a934969.html?hloc=at&hloc=de

Ein Server ist hier tatsächlich nicht der richtige Ansatz, es sei denn dort werden weitere Dinge, außer das simple Datenspeichern betrieben.
 
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Es geht dem TO um eine Business-Umgebung, also spielt hier Performance plus Zuverlässigkeit/Verfügbarkeit die Hauptgeige.

Es wurde schon vieles Richtiges geschrieben.

10 GbE sollte ernsthaft erwogen werden, zumindest mit der Serveranbindung bzw.Nas mit Serverfunktionen.

Die Verfügbarkeit könnte leicht durch eine 2-Nas-Konfiguration erreicht werden.
Time-Machine läuft sowieso auf den modernen Nas-Geräten.

Ein eventuell zusätzlich erforderlichen Win-Server könnte man auch in einer virtuellen Maschine auf dem Nas laufen lassen.

Das sind mal ein paar zusätzliche Gedanken zum Thema.
 
Meiner Meinung nach kann es eine "Bastellösung" bleiben, sofern die Anforderung an den Server so gering sind. Ein Rechner aus Standardkomponenten lässt sich auf der Hardware-Seite leicht warten, aufrüsten und ist trotz des geringen Preises sehr schnell. Windows als Betriebssystem lässt sich von den meisten EDVlern warten.

Als Dateiserver könnte man allerdings z.B. WebDAV benutzen.
Da auch Benutzerrechte unterstützt werden, ist es eine echte und weitaus sicherere Alternative gegenüber Samba- oder Windows-Freigaben
http://de.wikipedia.org/wiki/WebDAV
 
10 GbE sollte ernsthaft erwogen werden, zumindest mit der Serveranbindung bzw.Nas mit Serverfunktionen.

Das ist doch Käse. Die Imac's bieten keine 10GB-Interface, von daher wäre das zu viel des guten. Die Kosten würden dann auch noch ordentlich für einen entsprechenden NAS und die fehlende Infrastruktur sowie eine vernünftige / sichere Backuplösung steigen. Link Aggregation, vorzugsweise mit 4x1GB, sollte reichen. Es werden sicherlich nicht dauerhaft 100 - 1000GB hin und her geschaufelt.
 
Ich rate zu einer DS 1815+ mit 6*4 TB Platten im RAID6 für den Anfang. Ihr könnt aber auch auch gleich 8*4TB nehmen oder 8*3 TB je nach erwartetem Datenwachstum. Für eure Anwendung sollte das NAS mit Platteneinbau usw. nach spätestens 2 Stunden funktionieren. Das System ist sehr einfach wartbar und auch noch erweiterbar.

Auf ein 4 Slot NAS zu setzen wo Ihr schon wisst, dass noch mehr Mitarbeiter kommen, halte ich für zu kurzsichtig geplant und die Anschaffung ist eine langfristige Investition, da Synology für die KMU Geräte 3 Jahre Garantie und sogar 5 Jahre min. Updates anbietet.
Die Geräte können außerdem in einen Hochverfügbarkeits Modus geschalten werden indem ein zweites, Identisch konfiguriertes NAS damit verbunden und entsprechend konfiguriert wird.
 
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kugelfisch01 schrieb:
Das ist doch Käse. Die Imac's bieten keine 10GB-Interface, von daher wäre das zu viel des guten. Die Kosten würden dann auch noch ordentlich für einen entsprechenden NAS und die fehlende Infrastruktur sowie eine vernünftige / sichere Backuplösung steigen. Link Aggregation, vorzugsweise mit 4x1GB, sollte reichen. Es werden sicherlich nicht dauerhaft 100 - 1000GB hin und her geschaufelt.

Nein, kein Käse, da ich von der Serveranbindung gesprochen habe und nicht die Client-Anbindung gemeint habe.
Dies lässt sich sauber konfigurieren mit der richtigen Netzwerktechnik. Eine direkte Nas-Anbindung mit 10 GbE performt deutlich besser, als diese 4fach-GbE-Adapter mit Port-Trunking.
Hierzu gibt es auch diverse Berichte im Netz, die meine Aussage stützen.

@flo36
Nichts gegen das Synology-Nas, aber eventuell sollen Windows-Serveraufgaben mit realisiert werden, die leicht in einer Virtuellen Maschine laufen können. Zudem hat die CPU der Synology nicht die nötige Power für dieses Anforderungsprofil.
 
Zuletzt bearbeitet: (@flo36)
@TE:

Wie ist euer Netzwerk aufgebaut?
Welche Hardware ist vorhanden?
Wie hoch ist das Budget?
Wie sieht eure Backup Strategie aus?
Welches Datenvolumen wird in der nächsten Zeit erwartet?
Wie groß ist eine durchschnittliche Datei von euch?

Bevor wir hier jetzt weiter die wildesten Vorschläge machen, sollte der TE das erst einmal klären. Es entwickelt sich hier nämlich langsam in Richtung 2-5.000€ und wir wissen nicht mal wie viel Geld vorhanden ist.
 
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