MacBook Pro oder Alternative?

Azghul0815

Fleet Admiral Pro
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[Bitte fülle den folgenden Fragebogen unbedingt vollständig aus, damit andere Nutzer dir effizient helfen können. Danke! :)]

1. Wofür möchtest du deinen Laptop nutzen? Gewerblicher oder privater Einsatz?
Beides, vermutlich eher privat.

1.1. Möchtest du den Laptop in erster Linie mobil oder stationär nutzen? Wie mobil soll der Laptop sein? Soll es ein 2in1-Notebook/Convertible sein?
Mobil auf Couch und bei Kunden

1.2. Wenn du Spiele spielen möchtest: Welche Spiele? Welcher Detailgrad?
Nicht von Relevanz

1.3. Musik-/Bild-/Videobearbeitung oder CAD: Welche Software? Professionell oder Hobby?
Möglicherweise versch. VMs und Enterprise Software im Bereich Software Testing

2. Wie groß soll das Display sein? Möchtest du einen Touchscreen oder eine besonders hohe Display-Qualität?
14"

3. Wie lang soll die Akkulaufzeit sein?
Möglichst lange

4. Welches Betriebssystem möchtest du nutzen? Ist eine Lizenz vorhanden? Soll das Notebook schon ein Betriebssystem vorinstalliert haben? Bekommst du Windows über die Uni?
Win11 oder MacOS

5. Hast du Wünsche bezüglich des Designs, der Verarbeitungsqualität, des Materials oder der Farbe?
hohe Verarbeitung Qualität auf Business Niveau.

6. Gibt es noch andere besondere Anforderungen, die nicht abgefragt wurden? Große Festplatte? Nummernblock? Tastaturbeleuchtung? Stiftunterstützung? Docking per USB-C/Thunderbolt 3? CD/DVD-Laufwerk? (Bildungs-)Rabatte? Service & Garantie? Wartungsmöglichkeiten? SD-Kartenleser?
Nope

7. Wie viel Geld bist du bereit auszugeben? Kommt ein Gebrauchtkauf in Frage?
Neu, 2000 CHF, Firma zahlt das als BYOD

Hallo zusammen

Hier etwas ausführlicher zu meiner Situation. Ich bekomme im Januar von meinem Arbeitgeber 2’000 Franken, um mir ein neues BYOD-Laptop zu kaufen. Ich arbeite als Software-Tester im Banking- und Finance-Umfeld. In der Praxis bedeutet das, dass ich für Kundenprojekte meist einen separaten Firmenlaptop erhalte, das BYOD-Gerät also hauptsächlich privat nutze. Trotzdem möchte ich darauf hin und wieder Testumgebungen in VMs laufen lassen und mich etwas mit KI bzw. LLMs beschäftigen.

Ursprünglich hatte ich ein MacBook Pro 14" mit M5 im Kopf, Standardmodell mit 16 GB RAM und 512 GB SSD. Nun überlege ich, ob ich besser auf 1 TB SSD oder auf 24 GB RAM gehen soll. Preislich sieht es aktuell etwa so aus (Digitec):

https://www.digitec.ch/de/shoplist/...rdfFc2Mwmi_r602fhiygI-1cHdrI562GpFRE9rPb038Mw

Was würdet ihr empfehlen? Lohnen sich 24 GB RAM für gelegentliche VMs und kleine KI-Experimente oder eher der Speicher? Alternativen zu Apple schaue ich mir ebenfalls gerne an, wobei ich vermute, dass Windows-Geräte in dieser Preisklasse mehr Wärme, mehr Lautstärke und weniger Akkulaufzeit mitbringen.

Dazu kommt noch etwas Peripherie innerhalb des 2’000-Franken-Budgets. Vermutlich eine einfache Bluetooth-Maus und eventuell ein zweites MagSafe-Ladegerät. Falls ein Netzteil von Ugreen oder Anker zusammen mit einem vernünftigen MagSafe-Kabel ebenfalls sauber funktioniert, wäre ich für Vorschläge offen.

Gekauft wird voraussichtlich bei digitec.ch.

Vielen Dank für eure Einschätzungen!
 
Azghul0815 schrieb:
Was würdet ihr empfehlen? Lohnen sich 24 GB RAM für gelegentliche VMs und kleine KI-Experimente oder eher der Speicher?
Dann stellt sich die Frage ja eigentlich gar nicht. Einen anderen Speicher haben Apple M Chips nicht zur Verfügung und Upgraden kannst du auch nicht. Anzahl der CPU / GPU Kerne wäre halt auch noch wichtig für die Rechenleistung.

Bildschirm, Akkulaufzeit, Kühlung, Gehäusequalität, Verarbeitung und pipapo sind nach wie vor bei Macbooks eine eigene Liga. Ebenbürtige Windows Geräte die bei allen Punkten auf Augenhöhe sind, gibt es meiner Meinung nach nicht.
 
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ruthi91 schrieb:
Anzahl der CPU / GPU Kerne wäre halt auch noch wichtig für die Rechenleistung.
Da es den M5 nur in einer Version gibt, hat sich dss wohl erledigt. Aber da das ja eher Spielereien sind und für alles andere Kunden Laptops inkl. VPNs kommen, sollte das Dicke reichen.
Aber die 24GB/1TB Version dürfte dann wohl das richtige sein.
 
Warum nicht die M4 Pro Variante?
Das Basis Pro würde ich persönlich halt nie kaufen.
Klar. Für das Geld eines M4 Pro mit 24/512 bekommst ein M5 24/1 TB.
Aber ehrlich. Auch wenn der M5 bereits den Neural Accelerator mitbringt, würde ich da eher auf das M5 Air oder halt das M5 Pro Pro warten.

Die Base Pros sind einfach zu abgespeckt im Inneren. Nur ein Lüfter, das schlechtere Soundsystem...
 
https://geizhals.de/?cmp=3630893&cmp=3344073&active=1
Der basic M5 hat auch tatsäclich mehr Rechenleistung in der NPU als der M4Pro, also für die AI Workloads.
Bei klassischen Workloads oder für Grafikberechnungen (Spiele) wäre dann wiederum der M4Pro schneller.
 
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kachiri schrieb:
würde ich da eher auf das M5 Air oder halt das M5 Pro Pro warten.
Ich muss im Januar bestellen wenn der Job los geht...da ist nicht viel mit warten.

Das Air wäre meine private Wahl, aber da ich das Budget halt habe und in 2 Jahren gibt's dann wieder was neues.
 
Dann halt die Frage: AI Workloads relevant? Wenn nein, würde ich eher zum M4 Pro greifen. Eben aus o.g. genannten Gründen. Insbesondere ist das Base Pro halt wegen des abgespeckten Kühlers (eben u.a. nur ein Lüfter) deutlich wahrnehmbarer, wenn es mal arbeiten darf.
Mein MBP (M3 Pro) höre ich dagegen quasi gar nicht, selbst wenn ich es quäle.
 
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kachiri schrieb:
AI Workloads relevant?
Ja. Neben Office und Emails der Hauptzweck.
Zumindest für alles andere dürfte der m5 mehr als ausreichend sein.
Es wird nichts kompiliert, keine Bild oder Videobearbeitung, kein Gaming, vielleicht mal sowas wie Openshift oder K8s, aber das steht in den Sternen.
 
Für mehrere VMs gleichzeitig könnte das das falsche Gerät sein. Ein 16-Zoll-Markenlaptop (HP, Lenovo o.ä.) mit 64 oder 96 GB RAM würde ich da eher empfehlen, auch wenn der Kaufzeitpunkt dafür nicht gerade ideal ist. Ein Ryzen-Sixcore reicht hingegen wahrscheinlich völlig aus.

Ich persönlich würde bei Windows 11 schon im Normalzustand nicht unter 32 GB gehen, denn das ist ein abartiger Speicherfresser geworden. Mein privater Laptop mit 8 GB Ram swappt die SSD auf Dauer in den Defekt, und ich mache nichts außer leichten Büro- und ganz einfachen Bildbearbeitungstätigkeiten, und mein Bürolaptop mit 16 GB rennt nur mit MS Office 365, einem Browser und dem üblichem halben Dutzend Sicherheitssoftware permanent in Speicher- und Ressourcenprobleme -- wohlgemerkt mit Software, die im Kern aus dem Jahr 1997 stammt, als 64 MEGAbytes Hauptspeicher noch Luxus waren.
 
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Spock37 schrieb:
Für mehrere VMs gleichzeitig könnte das das falsche Gerät sein
Naja. Ein Windows Laptop in der Größenordnung ist quasi ne Workstation und mehrere VMs werden da nicht gleichzeitig drauf laufen und dann vermutlich kein Windows sondern Linux.
 
@Azghul0815 Es laufen soviele VMs, wie Du Speicher hast. CPU-Leistung ist normalerweise nicht das Thema. Deshalb ja. Die Macs sind vor allem für das Gegenteil gut: Rechenaufgaben im Multimediabereich, wo man nicht wahnsinnig viel RAM benötigt. Apple Pro-Res: vielspurige Musikaufnahmen mit unzähligen Effekten usw.
 
Wenn mit AI Bildgenerierung gemeint ist, dann M5 mit 32GB RAM.
Ich habe kürzlich ein wenig mit mflux (Python tool um FLUX.1 Varianten) auf meinem Air mit M2 und 16GB auszuprobieren. Mit 16GB muss man halt drastisch runter quantisieren. 32GB erlaubt da schon viel mehr. Ich weiß nicht inwiefern die mlx Bibliothek schon den M5 unterstützt, aber das wird sicher kommen und gegenüber dem M4 Vorteile bringen.

Spock37 schrieb:
Für mehrere VMs gleichzeitig könnte das das falsche Gerät sein.
Ich habe mit UTM diverse Debian VMs aufgesetzt, lasse natürlich immer nur eine laufen. Für meine Zwecke reichen 3-6GB VM RAM, das geht sogar mit 16GB.
 
Spock37 schrieb:
Es laufen soviele VMs, wie Du Speicher hast. CPU
Ws laufen so viele, wie ich als User starte.


TomH22 schrieb:
Wenn mit AI Bildgenerierung gemeint ist, dann M5 mit 32GB RAM.
Eher LLM und Agents.
Die 32GB sprengen das Budget.
 
hab jetzt keine benchmarks geprüft, aber ich schätze, dass ein m4pro mehr leistung (gpu-kerne, speicherbandbreite) für "ki" hat und dafür dann auch so viel ram wie möglich vorteilhaft wäre.
ssd kann man ja extern erweitern oder cloud nutzen.

was läuft denn überhaupt auf der npu? sogar apple mlx läuft da nicht drauf: https://opensource.apple.com/projects/mlx/
 
Azghul0815 schrieb:
Alternativen zu Apple schaue ich mir ebenfalls gerne an, wobei ich vermute, dass Windows-Geräte in dieser Preisklasse mehr Wärme, mehr Lautstärke und weniger Akkulaufzeit mitbringen.
Alternativ bieten sich ggf. laptops mit Ryzen AI Chips an, aber wenn ich richtig informiert bin, gibt es am Markt fast nur Geräte mit den kleineren „Krakan Point“ APUs. Und AMDs ROCm ist halt immer noch besser mit Linux als mit Windows. LMStudio läuft aber out-of-the-box mit ROCm (auf meinem Gaming PC mit RX7700XT), mit ComfyUI hatte ich bisher keinen Erfolg.

alyk.brevin schrieb:
was läuft denn überhaupt auf der npu? sogar apple mlx läuft da nicht drauf:
Der M5 hat neben der dedizierten NPU (die Apple nur für lokale KI Funktionen im OS nutzt) „NPU Kerne“ in der GPU, die werden dann von MLX unterstützt (das ist zumindest der Plan).
 
Geh auf eine Windows 11 Kiste. VMs unter Apple-Silicon sind sehr schwer zum laufen zu bekommen.

LLMs unter macOS brauchen min. 32 GB eher mehr. Ich renne selbst mit 64 ins Limit.
 
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Ok.
Tenor für mich:
Je mehr RAM je besser.

Hauptzweck ist und bleibt aber ne Office Kiste mit möglichst langer Laufzeit und geilem Display.
Wenn ich in mich reinhöre fällt x86 eigentlich aus, dafür ist das KI Thema noch nicht ausgegoren genug. Bei ner KI WORKSTATION wäre vermutlich eine klassischw x86 plus dedizierte Nvida GPU das GoTo. Da sehe ich aber nicht und für meine privaten Spielereien hab ich die 5090 ja daheim.

Vermutlich würde sogar ein MacBook Air reichen...
 
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Cool Master schrieb:
VMs unter Apple-Silicon sind sehr schwer zum laufen zu bekommen.
Ich finde es trivial einfach, aber eventuell hast Du andere Anforderungen oder Erwartungen.

Cool Master schrieb:
LLMs unter macOS brauchen min. 32 GB eher mehr
Kommt halt auf das LLM an, und auch ob man mit quantisierten Modellen auskommt. Auch der VRAM der üblichen Consumer GPUs ist ja für die richtig großen Modelle zu klein. Das man lokal die Qualität von ChatGPT oder Gemini erreicht, ist halt illusorisch. Der Geheimtipp ist ja zur Zeit Mini PCs mit Ryzen AI Max und 96GB RAM, wobei letzteres nun auch ein Riesen Loch in die Kasse reißt.
Zur Zeit sind Apple Aufpreise für Speicher langsam konkurrenzfähig. Mal sehen ob Apple bei Vorstellung des M5 Air die Speicherpreise anhebt…
Ergänzung ()

Azghul0815 schrieb:
Vermutlich würde sogar ein MacBook Air reichen...
Ja, wenn ein Air mit 32GB in Dein Budget passt, dann ist es vielleicht sogar sinnvoller als dass M5 Pro.

Hier noch eine News die ich zu MLX und M5 gefunden habe:
https://www.macgadget.de/News/2025/...ramework-enthaelt-Anpassungen-an-M5-Prozessor

Aber gerade wenn Du auch eine 5090 hast, dann erwarte nicht allzu viel von der Apple GPU. Das ist immer noch eine vergleichsweise kleine und thermisch limitierte iGPU. Apple’s unified Memory kommt auch nicht mit dediziertem GDDR5/6 Speicher mit.
 
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Hm... wenn ich mir das in Teilen so durchlese:
  • Office/Mails laufen auf (nahezu) allen aktuellen Notebooks einingermaßen flott
  • VMs: Da wäre meine erste Frage, ob da Optimierungen für x86 benötigt werden
+- wenn x86 wichtig ist, dann wäre ein MacBook nicht unbedingt meine erste Wahl
+- wenn die CPU ganz egal ist, dann einfach nach Anzahl VMs und deren RAM-Bedarf skalieren
- KI: wahrscheinlich gut auf einem MacBook machbar, aber die Ryzen AI-CPUs könnten evtl. besser sein
+- Benchmarks suchen
+- Notebookmodelle vergleichen
+- Preislich wird es einfach schmerzhaft, falls es Richtung Ryzen AI mit 128 GB geht

Die MacBooks als "haben wollen" kann ich nachvollziehen.
 
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Azghul0815 schrieb:
Aber die 24GB/1TB Version dürfte dann wohl das richtige sein.
die antwort ist hier eindeutig, wie lange ddas gerät genutzt werden soll. nicht so lange -> Basismodell kaufen und Geld sparen, eher länger -> lieber etwas mehr SSD und RAM kaufen, zahlt sich später def. aus.
Ich arbeite hier noch mit einem M1 MBP, als M1 Max, mit 32GB RAM und 1TB SSD und ich erwarte das es noch 3-4 Jahre durchhält, bis ich mir ein neues anschaffen muss.
Im Grunde profitiert aber ein Mac immer von mehr RAM, allein aus dem Grund das macOS besser damit umgehen kann.

Außerdem hast du mit einem Mac das bessere OS für Daily Use, weil es nicht ständig mit irgendwas nervt und in der regel einfach läuft, gerade so aufklappen/zuklappen sachen sind sehr flott. MS Office gibt es für das Teil auch und VMs kann man auch locker drauf laufen lassen. Ich hatte zeitweise Windows on Arm in einer VM drauf laufen, keine schwierigkeiten, außer die üblichen Windows probleme.
 
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