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Macht ein Spiel ohne Herausforderung, Erfolg und für sinnvoll erachtete Ziele Spass?

Tw!Nk

Lt. Commander
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Jan. 2008
Beiträge
2.012
Eure Meinung ist gefragt:

Wie der Titel schon sagt, kennt ihr ein Spiel, das ohne jegliche Herausforderungen(bsp PvP, PvE,...), ohne Erfolgsgefühle(Bsp Itemdrop) und ohne sinnvoll erachtete Ziele (wie z.B. die ganze ingame Landschaft erkunden, aus Neugier, was sich versteckt hält(oder sich an der Grafik ergötzen, je nachdem)) noch Spass macht?

Ist es nicht so, dass wenn man ein Spiel durchgespielt hat und alle diese Punkte bewältigt hat, man dann genug von dem Spiel hat? Erfolgsgefühle hat man alle schon durch, seine Ziele erreicht und bspw. im PvP das Spiel ausgenutzt bis die Balance an den Grenzen ist und es quasi nurnoch um Luck geht.
Man fällt aber auf das Spiel zurück, im Falle des Vergessens von Spielinhalten oder aus Neugier, wie es doch wieder ist, das Spiel zu spielen. Doch dann gelangt man wieder schnell an den Punkt....

Gibt es ein Spiel, das unendlich lange Spass bringt?

Ich möchte hier von der Theorie ausgehen, dass der Spieler zu 100% nach längerer Spielzeit den Status erreichen wird, der Herr über das Spiel zu sein. (Beispielsweise wäre der Spieler so gut im Schach, dass er jeden bezwingt und wenn er auf sich selbst trifft, würde sich das Spiel nur aufgrund von dem ersten Zug(wer anfängt) entscheiden oder in einem Unentschieden enden, wenn das Spiel Schach letzteres zulässt bei 2 absolut perfekten Spielern)
Bei einem Teamspiel wird das dargelegte Einzelspieler-Prinzip auf das Team angewendet.(Also ein perfekt auf das Spiel abgestimmte Team, das alles dominiert)



Gibt es ein weiteres Merkmal eines Spieles, das den unendlich langen Spass bringen kann?

Hier bitte ich externe Einflüsse zu vermeiden (Beispielsweise Witze im Ingame-Chat, die von Mitspielern ausgesprochen worden sind, oder eine Teamspeakversammlung in der Geschichten(vllt auch noch nicht bekanntes Allgemeinwissen) erzählt werden. Diese Dinge könnten genauso gut auch ausserhalb des Spiels wahrgenommen werden.

Ein unbegrenzt langes Patchen, das für eine Änderung der Spielinhalte oder der Balance sorgt, ist kein Argument. (Der Spieler würde theoretisch nach jeder Balanceänderung seine 100% erreichen. Würde jedesmal bei seinem 100%(-igem) Können gepatcht werden, wäre der Spieler immer bis dahin beschäftigt und der Thread wäre sinnlos, da immer neuer Spass gegeben wäre.
Ebenso ist der Ausweg: "Neues Spiel, neue Herausforderung" hier nicht zu behandeln, der Spieler wäre ebenfalls immer auf den Weg zu seinen 100%.

Eine Spass-machende Tätigkeit für einen Spieler, in einem Spiel, das er vollständig ausgeschöpft hat, ist gesucht.
Eine immer wiederkehrende Freude, die ihm das Spiel bietet, ohne dass man die Schwächen des Menschen mit einbezieht(Vergesslichkeit, Neugier(auch aus Vergesslichkeit), Sucht in Bezug auf jegliche Spielinhalte...)
Diese Tätigkeit kann man natürlich, sofern es eine gibt, nur in Bezug auf konkrete Spielverweise nennen.


Also, was für Spiele kennt ihr, die einen unendlich langen Spielspass bieten können, und die die im Threadtitel erwähnten Begriffe dazu nicht benötigen.
(Der perfekte Spieler ist eigentlich irreal und die Anschauung passt nicht mit dem, dass es dann auch kein unendlich langes Patchen geben kann, überein, wenn man von "richtigen"(fordernden) Spielen ausgeht. Doch ich bitte auf diese Anhänge zu achten, weil es doch nahezu (99,9%) perfekte Spieler in verschiedenen, nicht so komplexen Spielen wie bspw. Schach, geben kann.(Beispiel: ein Dritt-Anbieter-Tetris, das extrem leicht ist, obwohl der Schwierigkeitsgrad auf "extrem schwer" steht. In dem Fall würde der Spieler immer gewinnen und er würde allerhöchstens verlieren wenn er für das Reallife vergisst Pause zu drücken. Vermutlich hört er aber auf, weil er keinen Spass mehr hat(Keine Herausforderung, kein weiterer Erfolg, der Highscore steht schon mit den maximal möglichen Ziffern) Als weiteres Beispiel könnte man Guild Wars nehmen, wenn man die perfekten Mechanics besitzt und für jede Situation im Spiel den richtigen Build hat und genau weiß, was wann, wie zu tun ist.) Das unbegrenzt lange Patchen wäre hier wohl weitaus unrealistischer, als ein Spieler der ein nicht komplexes Spiel zu 100% beherrscht, und ich lasse es deshalb aussen vor.)


Nach meiner Meinung kann es nur unendlich langen Spielspass geben, wenn der Mensch das Spiel wirklich nur als Spiel ansieht und es nicht allzuernst nimmt und somit die Herausforderung jedes Mal aufs neue sucht und findet. Wenn er immer Erfolgsgefühle vermittelt bekommt, selbst wenn er das schon kennen sollte(vergessen, menschliche fehler,...). Und wenn er immer neue Ziele im Spiel entdeckt und zu erreichen versucht(Er darf also niemals alle Herausforderungen bewältigen, alle Ziele erreichen oder die Erfolgsgefühle kennen).
Wenn das alles nichtmehr eintritt, weil das Spiel durchgeschafft ist und man den oben beschriebenen "perfekten Spieler" darstellt, erkenne ich keine Möglichkeit mehr an Spass in dem Spiel zu kommen(wie oben: unter Ausschluss von:Sucht, Vergessen, Neugier............)

Was sagt ihr dazu, denkt ihr genauso, oder reizt euch was ganz anderes an einem Spiel, was mir in keinster Weise in den Sinn kam?

mfg :D
 
Ich bin der Meinung wenn ein spiel eine gute Story Hat macht es Spaß es zu spielen, leider setzen manche Publisher auf masse Stadt klasse.

zB: Crysis 2 der Größte fail seiner Zeit.!
 
Das hängt vor allem von der Persönlichkeit des Spielers ab. Einige können stundenlang Diablo oder Warcraft spielen, andere langweilen sich dabei zu Tode oder sehen das Spielprinzip als lästige Arbeit. Ich kenne auch Spieler die seit Jahren immer wieder nur das erste Level spielen...

Es gibt auch Spieler, die sich ewig lange im Schlossgarten von Super Mario 64 aufhalten können und einfach nur die Atmosphäre oder Schmetterlinge genießen...

Menschen sind grundverschieden, allgemeine Aussagen daher unmöglich. Herausforderungen, Erfolgsgefühle, Ziele, all das ist nicht nötig für Spielspaß.
 
Nach minecraft kann man schlecht sagen, dass Spiele ohne feste Ziele nicht motivieren können^^
 
Das ist extrem vom Spiel abhängig. Es gibt schließlich auch einige Spiele die eigentlich kein festes Ende haben. Ich persönlich habe schon sehr viele Stunden damit verbracht, einen schönen Park in Rollercoaster Tycoon zu bauen und auch nach der gefühlt tausendsten Achterbahn hat man immernoch eine Idee für etwas neues. Auch in Cities in Motion habe ich schon sehr viel Zeit im Map Editor verbracht. Dort gibt es auch kein wirklcih Ziel aber mir macht es da einfach Spaß eine neue Stadt zu schaffen und später zu bespielen. Was ich auch gerne spiele ist der MS:Flugsimulator. Manchmal mache ich da einfach einen simplen Linienflug, eigentlich total anspruchslos wenn man etwas Erfahrung hat, weil es einfach eine gewisse Ruhe bringt.
In allen diesen Spielen würde ich sagen, dass ich keine Herausforderung mehr habe. Trotzdem spiele ich sie gerne und kann Stunden damit Spaß haben. Ich sehe da auch keinen großen Unterschied mehr zwischen solchen Spielen und Sachen die einem in der "echten Welt" spaß machen können. Manchmal steht man ja auch nur so da und schaut gespannt auf den Sonnenuntergang obwohl man die Sonne schon tausende mal gesehen hat wie sie untergeht. Auch manche Musikstücke hört man sich sehr häufig an und findet sie immernoch toll obwohl es immer das selbe ist.

Also ich würde daraus schließen, dass es durchaus Spiele gibt die auch ohne Herausforderung, Erfolg und Ziele spaß machen können. Auf jedenfall ist das für mich bei den von mir genannten Beispielen der Fall, eine wirkliche Erklärung, warum das so ist habe ich aber nicht.
 
Nur mal als Beispiele:

- Skyrim ist riesengroß und es gibt viel zu entdecken, aber es macht mir absolut keinen Spass, weil dieses "Erfolgsgefühl" kaum rüberkommt und selbst die stärksten Gegner nicht die geringste Gefahr darstellen. Somit habe ich praktisch kein Erfolgserlebnis und ich muss vor langeweile aufpasssen, daß mir die Augen nicht zufallen...

- Gothic 1 & 2 sind einige Jahre alt, x-mal so klein, technisch logischerweise veraltet, aber die Spiele haben was, was nur die wenigsten haben: einzigartigen Charme und eine Atmosphäre, wie sie dichter und packender nicht sein könnte. Das Erfolgserlebnis empfinde ich bei Gothic 1 & 2 als sehr hoch, denn gerade Gothic 2+ AddOn ist nicht gerade einfach ;)

Dagegen könnte man mir jedenfalls 1000 mal das olle Skyrim hinterherwerfen und ich würde es nicht mal mit dem Ar... angucken.

- Crysis macht bei mir unglaublich Laune, aber keineswegs nur wegen der Grafik, sondern auch weil's sich einfach gut spielen lässt und man bei vielen Stellen mehrere taktische Möglichkeiten hat. Ein Erfolgserlebnis ist dort absolut nebensächlich, das Gameplay gefällt mir einfach und deswegen spiele ich es gerne immer wieder, genau so wie Crysis Warhead.

- CS 1.6 als Beispiel spielt man in erster Linie, weil man auf ein Erfolgserlebnis aus ist. Je besser und erfolgreicher man ist, desto mehr will man es spielen. Ich behaupte: Spiele wie CS 1.6 oder meinetwegen auch CS Source oder BF 3 spielt man eher aus einer Sucht heraus. Die "Lust" kommt in diesen Fällen durch die Sucht zustande...
 
Gibt es ein Spiel, das unendlich lange Spass bringt?
Klares nein irgendwann ist die Luft raus, aus einen guten Spiel. Man kann bei erfolgen basierenden Spielen von vorne anfangen aber ansonsten
Gibt es ein Spiel, das unendlich lange Spass bringt?
Subjective meinung aber auch hier Nein
Solange etwas dauernd mit neuen Content beliefert wird motiviert ein Spiel, nur das wiederspricht gegen die natur eines Spiele entwicklers und gegen die finanzierung eines publishers. der möchte marken und dauernd soviel geld aus einer marke ausquetschen (äla COD BF usw)
Die leidigen DLC wäre ein mittel um andauernde Spielspass zu ermöglichen. wäre da nicht das Problem das Die DLC derzeit für überteuerte patches gehandhabt würden.
größere änderungen am Spielsystem, Seie es MP oder SP kann man ab eine bestimmten punkt nicht mehr machen.
Und dann ist es Sinnvoller und billiger einfach ein neues Spiel zu entwickeln. leider wird das bei COD seit 2007 gemacht, und den Fokus auf lohnende mehreinnahmen der Konsole gesetzt und vorreiter dafür ist bobby kottick.Der wollte die Konsole puschen, die ehemaligen chefs von IW nicht primär.

nungut ich warte immernoch auf einen PC Ego shooter der eine mischung aus COD MP erfolgen mit project snowblind gameplay und timesplitters multiplayer modi mit medipacks kommt.
So in etwa fear methode autoheal auf nen kleines mimmum und medipacks zum maximieren.
freischaltbare panzerung und freier waffenwahl.je höher die panzerung die man wählt im SP oder MP desto schwächer die waffen.
Und auf einen Singleplayer teil der den fokus auf deckungs schiessen sowie klasischen ego shooter schiessen beherscht. Und man kann mehrere lösungswege nutzen. heisst man kann vorher auf der map sehn (die man zuvor finden muss) oder man nutzt das Fernglass zur erkundung und es wird direkt in der map verzeichnet
oder man wählt den rambo Weg ohne plan mittendurch
Solche Spielweisen gibt es derzeit nur in semi RPG wie deus ex

an sich motiviert mich am PC und konsolenspiel das gameplay und im MP ist für mich das leveln und ziele erreichen wichtig.
Nur für den Sieg zu Spielen hat in unseren cheater gesinnung umfeld im internet meist keinen sinn mehr.
in ner lan sieht das anders aus, da gewinnt der, die meisten guten freunde hatt und nee koordination perfekt funktioniert. Bzw das zusammenspiel ohne kummunikation.
 
Zuletzt bearbeitet:
hi...

ich kann n spiel nich lange spielen... (z.b. mmorpgs kann ich vllt nur 2tage spieln weils dann langweilig wird...)

aber iwie könnt ich den ganzen tag minecraft spieln :D
weis nich warum^^ es hat keine storry o.ä. aber iwie bau ich immer was neues und dann saß ich wieder ne stunde dran ;)
 
Wie schon oft geschrieben wurde, ist hier jeder spieler anders.

Ich persönlich kann mich nicht lange mit einem Spiel befassen. Es muss eine Top Story haben (Metal Gear Solid reihe) und die Durchspieldauer darf 12-15h nicht überschreiten.

Ganz anders sieht die Sache bei Onlinegames aus. Zu meiner sehr aktiven Zockerzeit habe ich mehrere 1000 ! Stunden mit Battlefield 2 und danach mit BF 2142 verbracht.
 
Ganz klar Ja, zumindest von Zeit zu Zeit.

Skyrim einfach nur durch die Gegend latschen und sich alles ansehen ohne Ziel oder sonstiges kann ich stundenlang machen. Test Drive Unlimited 1 und 2, einfach dieses Super Gefühl wenn man einfach nur im Multiplayer über die Inseln fährt. Vor allem wenn man wie in Teil 2 mit ner Ente unterwegs ist und von nem Bugatti überholt wird. :D
 
Sidewinder9000 schrieb:
Nur mal als Beispiele:
- CS 1.6 als Beispiel spielt man in erster Linie, weil man auf ein Erfolgserlebnis aus ist. Je besser und erfolgreicher man ist, desto mehr will man es spielen. Ich behaupte: Spiele wie CS 1.6 oder meinetwegen auch CS Source oder BF 3 spielt man eher aus einer Sucht heraus. Die "Lust" kommt in diesen Fällen durch die Sucht zustande...

hä?

alles geschmacksfrage, warum sollte bei einem online shooter wie cs oder bf3 die lust aus der sucht heraus kommen? das ist eher der fall bei z.b. wow, wo man sich die langweiligsten dinge antut, nur um irgendwie das letzte fitzelchen "potential" aus seinem char rauszuholen. bei online shootern hat man i.d.r. mehr oder weniger gleiche ausgangsbedingungen, egal wie lange man das spiel schon spielt ;)

bf 3 oder cs kann man ganz ohne zeitiche "verpflichtungen" (z.b. "muss diese quest noch beenden" blabla) spielen und genießen.

ich spiele crysis 1 mp, cs und bf3, wenn ich bock habe mich mit anderen spielern zu messen (alleine oder im team), was koordination/reaktionszeit und spielverständnis angeht.

ein spiel, was (nur begrenzt) ohne ziel/itemdrop/herausforderung zeitlich begrenzt spaß machen kann ist mMn z.b. serious sam 2 :lol: sinnloses geballer, was auf einfachster stufe absolut ohne herausforderung ist. und "ziele", außer linke maustaste gedrückt halten und zielen, gibt es auch nicht wirklich :D


gruß
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir fällt spontan ein Spiel ein, das in diese Kategorie passt und das ohne... naja... ohne 'alles' zumindest ewig lang und immer wieder zu fesseln mag.
Ich rede dabei von "Orcs must die".
Die Story ist gerade mal soweit vorhanden, dass sie mit "vorhanden" beschrieben ist, Items kann man nicht gezielt erwerben oder "erquesten" und die Level werden zwar immer kniffliger, aber das tut irgendwie dem Spaß keinen Abbruch... und das ist genau das, was dieses unnötig gewalttätige und völlig Sinn freie Splatterspiel drauf hat: Es macht Spaß... es ist eine Mordsgaudi die Orcs mit immer neuen Fallen zu hexeln, zerhaken, aufzuspießen, einzufrieren, verbrennen, erschlagen, in Säure zu schmeißen oder sonst irgendwas brutales anzustellen und hat dabei dann auch noch die freie Wahl, ob man selbst mit Schwert und Armbrust "Hand anlegen" will oder lieber alles in Fallen rennen lässt und den Rest von den Bogenschützen erledigen lässt...
Sicher hängt man nicht tagelang davor und ist heiß drauf das nächste Kapitel zu schaffen, aber man kann es immer wieder spielen... und wenn man dann noch mal die ersten Level mit den neuen Fallen spielt, eröffnet das ganz neue Möglichkeiten ohne aus der Balance zu fallen.

Fazit: Eine Menge Spaß ohne Sinn und Verstand in einem Spiel, das nicht viel kostet und das man immer wieder gerne auspackt... :)
 
Hi!

Mir als "durchschnittlich" begabtem Spieler gehen "Achievements" so was von auf den Sack. Ich habe so viele Spiele, die ich gerne Spiele. Dann gibt's Achievements und die hätte man gerne. Einfach nur Achievements sind mir ja noch egal. Wenn's dann aber einen speziellen Avatar oder so gibt, wird's für mich ärgerlich. Weil mir einfach oft die Begabung fehlt die Dinger zu erspielen.
Zu solchen Achievements fällt mir nur eines ein: Dreck.

Gruss
MoJo77
 
Aber es ist auch so das man sich mit der Zeit im Spielverhalten auch verändert, das ist normal. Halt vielleicht auch mit dem Alter und der Erfahrung zu tun.

Früher hat man stundenlang Pac-Man gezockt, zu NES-Zeiten 17x hintereinandner Super Mario Bros. durchgezockt. Ich werde nie vergessen als ich mir das erste Star Wars-Spiel für NES gekauft habe (129,95 DM) Das habe ich locker ein Jahr lang gespielt. Da gab es ausser dem erreichen de snächsten Levels auch keine Erfolge. Vielleicht ein paar Münzen sammeln.

Heute ist das anders. Da möchte man eine tolle Story, schöne Grafik, tollen Sound. Man möchte gut unterhalten werden, quasi spielbare Filme haben.

Und wenn man sich dann noch das Erfolgs- bzw. Trophäensystem anschaut und wie viele darauf abfahren, dann weiß man wohin die Masse geht. Und irgendwann kommt dann der Punkt wo so ein Ding wie "Minecraft" auftaucht und viele sich davon hingezogen fühlen und einfach diese "Einfachheit" geniessen.

Ich glaube es gibt keine Patentlösung für gute Spiele, sondern nur sehr gute Erfolgsrezepte die man zur richtigen Zeit zubereiten muss. ;-)
 
Tw!Nk schrieb:
Gibt es ein Spiel, das unendlich lange Spass bringt?
Ich kenne zumindest ein Spiel welches bei mir dem ziemlich nahe kommt. Es ist nur ein
MUD, und in diesem war mein char bislang 'Age : 673 d 13 h 14 m 32 s', oder etwas
mehr als 16000h online. Es bleibt abzusehen wann ich keine Lust mehr haben werde
dieses Game zu spielen.
 
Definitiv wc3 TFT!!!

Dank der Fun-Maps ist für jeden was dabei.

Ich finde noch heute immer wieder lustige und fesselnde Maps
 
Tw!Nk schrieb:
[...] ohne sinnvoll erachtete Ziele (wie z.B. die ganze ingame Landschaft erkunden, aus Neugier, was sich versteckt hält(oder sich an der Grafik ergötzen, je nachdem)) noch Spass macht?

Wenn du die Ziele derart weit fast: dann nein. Denn aus irgendeinem Grund spielt man ja und wenn es nur die Suche nach Entspannung und Abschalten ist.

Die Frage ist also eher: gibt es Spiele die einem dauerhaft ein lohnenswertes Ziel bieten können?

Das ist schwierig zu beantworten... ich hab viele Spiele die ich auch nach Jahren immer wieder mal auspacken kann und Spaß damit hab. Was aber auch daran liegt das ich in keinem Spiel bisher wirklich alles erreicht hab, also den von dir genannten Sättigungspunkt nicht kenne (außer vielleicht bei Novastorm, aber da liegt dann der Reiz darin zu schauen ob ichs noch hinbekomme ;-)

Ich denke, wenn ein Spiel wirklich "ewig" halten soll darf es seinen Reiz nicht aus Erfolgen ziehen, denn die hat man irgendwann erreicht, sondern eher aus Entspannung und "Realitätsflucht". Denn einfach mal abschalten können ist immer gut ;-)
 
ich geh jetzt nur auf ein paar antworten ein :D

sehr gute antwort jesterfox, meiner ansicht nach die treffendste im Thread:D

art_of_cuming: funmaps sind externe einflüsse und/oder gehört zum unendlichen patchen dazu(irgendwann werden die server abgeschaltet oder selbst die letzten spieler lösen sich im spiel auf)

krelji , das hört sich interessant an, was ist ein "MUD" , und wie heißt dieses Spiel?

Viele haben hier leider nicht die Zusätze berücksichtigt, was aber in Ordnung ist, da es ja nur die Theorie ist von dem "perfekten Spieler" der zu "100% alles im Spiel erreichen wird".
 
Tw!Nk schrieb:
krelji , das hört sich interessant an, was ist ein "MUD" , und wie heißt dieses Spiel?
MUD's sind in der Regel rein Text basierte Online RPG's. Das von mir erwähnte Game kann man hier finden und hat den Namen Geas.
 
Sofern ein Spieler die Befriedigung eines Spiels durch Erfolge erhält, kann das nur dann ins Unendliche gehen, wenn ein New Game+ vorhanden ist, der den Schwierigkeitsgrad ins unendliche skaliert.

Dark Souls zB skaliert bis NG+8. Das heißt, ab da hört das Spiel auf zu skalieren und es wird nicht mehr schwerer.
Wenn man allerdings sämtliche Balance außer acht lässt, dann könnte man es ohne Weiteres so programmieren, dass es auch weiterhin schwerer wird.
Und wenn man bei NG+100 selbst den billigsten Gegnern nur 1 HP sichtbar abzieht, kann das Spiel selbst ja intern mit 0,9 rechnen.

So könnte kontinuierlich das Erfolgsgefühl aufrecht erhalten werden, wenn auch durch recht unfäre Mittel. Da die eigene Ausrüstung ja irgendwann nicht mehr stärker werden kann. Aber wie als Erstes gesagt: Wenn nur aus Erfolgen die Befriedigung kommt........

Aber deine Vorgabe war ja ohne Erfolge.

Dann kann es nicht auf das Spiel ankommen, sondern auf den Grund, warum ein Spieler ein bestimmtes Spiel spielt.
Bleiben wir bei Dark Souls. Da passt der Satz ganz gut, dass man Dark Souls nicht durchspielt, sondern besiegt.
Jedoch gibt es bestimmt ein, zwei Gamer, die Dark Souls nicht wegen dem Erfolgserlebnis gespielt haben, sondern wegen dem Thrill der ständigen Hilflosigkeit oder Angst, den man eigentlich nur in Survival-Horror Spielen findet.
..............
Ahh, jetzt wo das geschrieben habe..............nee, geht nicht. Irgendwann ist man so abgehärtet oder kennt das Spiel in und auswendig, dass man keinen Thrill mehr verspürt. :(

OK, zweiter Anlauf (bis bißchen Aushohlen).

Etwas, dass vielleicht Filmeliebhaber eher nachvollziehen können, wäre wohl das simple "Mögen" einen bestimmten Schauspieler in Aktion zu sehen. Ihn mag man immer wieder gerne sehen, auch wenn man den Film schon x-mal gesehen hat.

Etwas, dass vielleicht Animeliebhaber eher nachvollziehen können, wäre wohl das simple "Mögen" eine bestimmte Synchronstimme zu hören. Das gilt für Anime deshalb besonders, weil Anime zum größten Teil Massenware ist und Zeichen- und Animationsqualität nicht mit zB Disney mithalten können.
Die einzige Möglichkeit Emotionen zu übertargen, ist neben Musik, die Sprache. Animefreunde von japanischer Synchronisation werden das evtl. noch eher verstehen. Erst recht, wenn man die Sprache zumindest zum Teil "versteht". Also zumindest sagen kann, wo Worte anfangen und aufhören.

Was mich dann zu folgendem Punkt bringt:
Wahrscheinlich werde ich an der Xenosaga Serie immer Spaß haben, egal wie oft ich sie schon gespielt habe. Mit japanischer Synchro zumindest.

Xenosaga ist so dermaßen Cut-Scene-lastig, dass man entweder genau deshalb die Spiele spielt oder sie nach zwei Stunden gleich wieder ausmacht.
Es bringt mir einfach Spaß den Charakteren mit ihrer "perfekten" Synchonisation (soweit ich das beurteilen kann) zuzuhören, auch wenn ich mitlerweile genau weiß, was sie sagen.

Interessanterweise spiele ich Xenosaga also genau für den Punkt, der nichts mit spielen zu tun hat :freak:

Mein Fazit wäre also, dass ein Spiel keine Ziele haben darf bzw. der Schwerpunkt nicht darin liegen darf.

Nach meiner Meinung kann es nur unendlich langen Spielspass geben, wenn der Mensch das Spiel wirklich nur als Spiel ansieht und es nicht allzuernst nimmt und somit die Herausforderung jedes Mal aufs neue sucht und findet.
Die markierten Dinge schließen sich meiner Meinung nach aus. Wenn ich eine Sache von Grund auf nicht ernst nehme, kann ich auch nicht von ihr herausgefordert werden.

Entweder ich spiele ein Spiel nur zum Daddeln; dann suche ich aber auch nicht nach Herausforderungen oder ich suche eben nach einer Herausforderung; das aber setzt vorraus, dass ich es ernst nehme.
 
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