14.04? Das einzige, was da wirklich überaltert ist, ist die Version von Inkscape...
Aha, das ist das einzige, ja? Du kennst dich ja unmenschlich gut in den Repos aus ..
Ubuntu hatte, genau wie Debian, den Fix in 2-3 Tagen raus.
Okay, in den Changelogs sieht man das auch. Allerdings werden Update-Zyklen überwiegend an Securityfixes fest gemacht, und sie dann back-ge-ported. Was ist jetzt mit wirklich aktueller Software? Gerade wenn es sich nicht um LibreOffice oder andere Dinge geht die deine sog. ANWENDER nutzen?
Was weiß ich .. zuletzt war das bei mir der OpenConnect-VPN-Server. Das letzte Update gabs da 2012 .. Selbst kompilieren war der Graus, da notwendige GnuTLS-Lib noch von 2011 und alles was davon abhängt ähnlich alt. Aktualisieren ging nicht, da andere Bestandteile von den alten Libs abhängig waren ..
Und das bei einem VPN-Server - Sicher ist da nur, das das nicht sicher ist. Was macht dieses Paket dann noch in der Repo?
Und die Sicherheitspatches haben NICHTS, aber auch GAR NICHTS, damit zu tun, ob die Bibliothek oder Anwendung älteren Datums ist. Das Zauberwort heißt "Backport".
Du redest ja gern von "gefrickel". Backporting in solch großem Stil ist für mich aber sowas von Gefrickel!
Nenn mir 3 Anwendungen, die in üblichen Anwendungsszenarien vorkommen, und dabei durch solche Geschichten nicht installiert werden können.
Beachte dabei auch, ob es ein PPA gibt.
Egal was ich dir jetzt nennen würde, es wären für dich keine "üblichen Anwendungsszenarien". Von daher - obsolet..
PPA's sind kein Stück besser als die AUR von Arch. Durch die automatisierte Kompilierung aus dem AUR passt wenigstens das Packet zu 100% zu meiner Hardware. Die PPA's muss man sich zusammensuchen, im AUR sind sie fast schon auf Garantie immer enthalten. Wenn ich keine Bleeding Edge möchte, dafür aber Signierte Quellen, gibts auch bei Arch PPA-äquivalente Repos.
Öhm, muss man auch bei Ubuntu, Debian oder CentOS nicht. Meine älteste Ubuntu-Installation hat gute 5 Jahre mit allen zwischenzeitlichen, halbjährlichen Updates mit gemacht.
Aha. Was für größere Umstrukturierungen erwartest du bei einer LTE-Version. Ich eher keine. Und wenn alle paar Jahre eine bei Arch ansteht, dann muss man eben nach den Schritten vorgehen, die archlinux.de vorschlägt. In meinen Augen deutlich einfacher und schneller als eine Neuinstallation.
Das sind Dinge, die quasi kein einziger ANWENDER wissen muss.
Na, sowas. Heißt das jetzt, ich bin kein Anwender oder muss sowas eigentlich nicht wissen?
Der TE scheint einen Ingenieurberuf nachgehen zu wollen/nach zu gehen. Man kann davon ausgehen, dass es einem solchen Anwender nicht schaden würde minimale Linux-Basics zu erlangen .. Wenn man dagegen allergisch ist, gibts immernoch Antergos, also quasi ein Arch mit grafischem Installer und Grundkonfiguration.
Warum sind Windows & OSX so erfolgreich, und Linux so ein Desktop-Flop? Weil diese Systeme den User von so einem Mist fern halten.
Windows ist erfolgreicher, weil es einfacher ist für jeden "Mist" Geld zu zahlen, den man bei Linux nicht mal wirklich brauch (Virenscanner) und dafür auch noch haufenweise Crap zu bekommen. Früher war die Installation einer Distro wirklich aufwändiger. Heute ist das ganz anders. Wenn man einmal ein Monopol hat, brauch man sich um Argumente für sein Produkt kaum noch zu rechtfertigen. Da der gemeine ANWENDER allerdings träge im Kopf ist, wird sich das auch nicht so schnell ändern.
OSX .. lass mich überlegen - weil es noch einfacher ist, noch mehr Geld dafür auszugeben, nur das OS und Gerät aus einer Hand kommen? Ach so, und es ist natürlich leichter und schneller den leuchtenden Apfel zu zeigen um dem Gegenüber zu zeigen das man wirklich "hipp" ist. Da der Großteil der Nutzer so schlicht denkt (siehe Apple Aktienkurs), hat sich das bewährt.
Nicht desto trotz, es gibt auch Distributionen, die diesen "Mist", wie du ihn nennst, ebenfalls vollständig vom User fernhalten. Das kann also nicht der Grund für die schwache Verbreitung sind.
Und selbst Administratoren müssen so einen Mist nicht wissen. Kann ich einen Server sicher, stabil und flott betreiben, ohne ein eigenes Init-Script schreiben zu können? Aber SICHER! Kann ich den Server betreiben, ohne handgeklöppelte und mundgeblasene Postfix-Version oder Kernel? Jep, mache ich jeden verdammten Tag.
Du scheinst Arch nie getestet zu haben. Wie kann man sich nur so disqualifizieren in dem man solchen Unsinn in die Welt setzt?
... aber es ist eben doch nur ein Frickel-System für Leute, die unbedingt Bleeding Edge brauchen. 99% der Anwendungsfälle brauchen aber kein Bleeding Edge, sondern Stabilität und Einfachheit.
Du hast es immer noch nicht verstanden, oder? Auch bei Arch kommen die Pakete erst in die Stable-Repos, wenn sie bewiesen haben, dass sie stabil sind ..
Und was meinst du, hat dem TE jetzt dieses Gelaber gebracht? Ich hab nur meine Empfehlung für Arch gegeben und du brichst daraufhin so eine Diskussion völlig ab vom Topic vom Zaun. Unglaublich ..