Mainboard für E3-1245v5 in Workstation

DerDarius

Cadet 2nd Year
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Hallo ihr lieben,

ich würde mir gerne eine Workstation zusammenstellen bei der besonders viele Rechenoperationen auch über Nacht oder Nächte durchgeführt werden. Als CPU habe ich den Intel Xeon E3-1245v5 ausgemacht. Nun fehlt mir das Mainboard und da ich noch nie einen PC mit Xeon Prozessoren zusammengestellt habe, bräuchte ich da eure Hilfe.
Könntet ihr mir da ein kompatibles MB empfehlen?

Grüße

Darius
 
ATX, USB 3.0, DDR3-ECC RAM, 4 RAM Slots, PCIe 3.0 x16.

Gibt es denn keine Xeon CPU mit 15MB L3 Cache für um die 450€?

Der nächste "günstigeste" wäre ja der Xeon E5-1650v3 mit um die 600€...

es geht um die Simulation ökonomischer Daten, die Datenbank hat je nach Tabelle eine größe von 100 GB bis zu 2 TB. Mit den Daten wird gerechnet und diese Simulationen dauern dann halt auch gerne mal mehrere Tage am Stück.

Sollte ich vielleicht doch lieber zum i7 greifen oder ist da ein Xeon schon sinnvoller?
Wie gesagt ich kenne mich mit Xeon Prozessoren nicht aus.

roterhund07 schrieb:
Bist du auf den PC finanziell angewiesen?

jaien. Es geht um ein finanziertes Forschungsprojekt und die Budgets werden immer so knapp wie möglich gehalten...die Anweisung war, "so groß wie nötig so günstig wie möglich" zumal wir davon ein paar bestellen werden...
 
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Mr.Smith schrieb:
also wäre ecc speicher wichtig??

ist das ganze auf mehrere kerne optimiert? wenn ja wieviele?

Ja, ist auf mehrere Kerne optimiert, momentan auf 4, weil wir immer mit 4 kernen gearbeitet haben

Ich habe bei ECC Speicher verstanden, dass diese nicht anfällig für bestimmte Fehler sind. Es sollte wirklich in einer mehrtätigen Simulation passieren, dass die Rechner abschmieren...wäre zu ärgerlich, deswegen ja ECC Speicher ist gut, wenn es hilft...
 
ecc speicher hat bessere fehlerkorrektur.. abstürzen dürfte es auch mit normalem nicht, aber es könnten sich fehler einschleichen bei soo lang andauernden berechnungen.. (mal davon abgesehen dass cpu's nicht fehlerlos sind^^)

4kern xeon (ohne hyperthreading, skylake 14nm)

http://www.idealo.de/preisvergleich...x-sockel-1151-14nm-bx80662e31225v5-intel.html
225€ wäre dann der richtige für euch evtl?

c232 board mit ecc speicher unterstützung
http://www.idealo.de/preisvergleich...831617.html?param.alternativeView=true&q=c232

und dann halt noch ecc-ram
 
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ECC Speicher sehe ich in deinem Anwendungsfall quasi als Essentiell an, ergo wird dir nicht viel anderes übrig bleiben auf einen Xeon zu setzen da die Core i7 CPUs das nicht unterstützen.

Ich Frag mich nur wieso das Budget augenscheinlich hier so beschränkt ist. Wenn die Optimierung auf mehrere Kerne eine Möglichkeit ist würde evtl. noch ein Xeon E5-2630v4 ins Budget passen. 10 Kerne und 20 Threads bei "nur" 680€ sind nicht übel. Hier könnte man bei Simulationen evtl. einiges an Zeit sparen. Nicht zu vergessen, dass die CPU wesentlich mehr Ram abkann als ein kleiner E3.
 
Ok und das MB mit C236er Chipsatz bleibt dann?

Nach der Benchmarktabelle wäre ja ein i7 6700k sogar besser... -> hat sich geklärt es muss ein xeon sein wegen ECC Unterstützung
 
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nochmal

c232 board + xeon 1225 als günstigste 4kern möglichkeit + ecc ddr4
c236 chipsatz kann man nehmen, wenn er benötigt wird.. weiß grad nicht genau was der alles mehr kann..

mehr kerne nur falls mehr kerne unterstützt werden.. oder es sonstwie sinnvoll begründet werden kann.. für die forschungsgelder aber nur wenn die kerne was für DIESE forschung bringen^^
 
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Bitte frag mich nicht warum die Budgets so knapp gehalten werden...das ist einfach frustrierend...Ich könnte mich jetzt Ewigkeiten über universitäre Forschung beklagen....Die Leute die das entscheiden haben meistens noch weniger Ahnung als ich....

Ja, E5-2640v4 klingt doch nach einer super Alternative! Auch die Größenordnung der RAM Untersützung ist sehr interessant. Was für ein MB bräuchte ich da??
 
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E5-2640v4 <- wenn die software auch gut mit 10kernen/20threads arbeiten kann!! bisher hast du gemeint 4 threads/kerne.. und beim workstation hersteller deiner wahl wird es nochmal was teurer ...

da brauchst ein board für den 2011-3 sockel..
x99 und c612 können beide ecc, aber ob jedes x99 board.. kp..


es wäre auch sinnvoller gewesen bei mehreren systemhäusern für euren anwendungsfall angebote reinzuholen.. oder ihr habt einen über den die uni immer bestellt.. die haben teils auch preise, da kann sonst keiner mithalten..
 
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Das stimmt, das müsste ich noch abklären. Es soll ja noch Sinn ergeben...Aber jetzt habe ich ja ein paar Alternativen. Danke schon mal dafür!
 
Wenn die Software schon 4Kerne/Threads abkann und ihr darauf einwirken könnt, sollten mehr auch kein Problem sein. Wie schon gesagt mit dem Xeon E5-2640v4 wird auch die Plattform teurer weil die Boards auch einfach noch ne Ecke teurer sind.

Aber vielleicht kannst du hier ja mal schauen wie stark die Software auf mehr Kerne und mehr Ram anspricht. Da könnten starke Beschleunigungen bei rausspringen wenn die größere Plattform genutzt werden kann. Hier könnte es dann Sinn machen eher weniger "Große" Systeme zu kaufen als mehrere kleinere mit dem Xeon E3, aber im Endeffekt trotzdem schneller mit den Berechnungen fertig zu sein.
 
DerDarius schrieb:
Sollte ich vielleicht doch lieber zum i7 greifen oder ist da ein Xeon schon sinnvoller?
Bei der Anwendung würde ich ECC-RAM (natürlich mit passender Plattform, sonst hängen die Pins nutzlos in der Luft) und damit einen Xeon als Pflicht ansehen, denn die Ergebnisse sollen ja stimmen und ohne ECC-RAM weiß man das nie, weil man nie mitbekommt, wann ein Bit im Speicher kippt, allenfalls am Ergebnis. Das sind normalerweise eben Abstürze oder noch häufiger korrupte Dateien. Bei solchen Simulationen wäre es schwer Fehler zu erkennen die von RAM Fehlern kommen, außer man lässt sie mehrfach mit den gleichen Parametern laufen um die Ergebnisse zu vergleichen.

DerDarius schrieb:
die Anweisung war, "so groß wie nötig so günstig wie möglich" zumal wir davon ein paar bestellen werden...
Wieso ein paar davon? Sollen die alle zusammen an den gleichen Problemen arbeiten? Je nachdem wie SW ist, wie gut sie also über die Kerne skaliert, wäre es ggf. sinnvoller weniger aber dafür leistungsstärkere CPUs zu kaufen, denn neben der CPU kostet bei jedem Rechner auch das Board, das Netzteil, das Gehäuse, die Platte etc. Geld und bei großen Rechnern kostet das zwar auch und pro Stück mehr Geld, im Ganzen bekommt man aber mehr Rechenleistung für gleiche Geld und meist eine zuverlässiger arbeitende HW. Denn das ist auch ein Punkt, kein Rechner ist 100%ig ausfallsicher und wenn man viele Rechner hat, hat man öfter damit zu kämpfen als wenn es wenig sind. Außerdem ist die teure Enterprise-HW auch einen viel mehr auf stabilen Betrieb ausgelegt als einfach Consumer HW und selbst bei den Xeon X5 gibt es gegenüber den Xeon E3 deutliche Unterschiede bzgl. der RAS Feature.

DerDarius schrieb:
Ja, ist auf mehrere Kerne optimiert, momentan auf 4, weil wir immer mit 4 kernen gearbeitet haben
Die wäre aber auch auf mehr Kerne optimierbar? Braucht die SW eine Graphikausgabe?

DerDarius schrieb:
Ich habe bei ECC Speicher verstanden, dass diese nicht anfällig für bestimmte Fehler sind.
Auch da gibt es aber Unterschiede, die kleinen Xeon E3 haben nur die einfachste Form einer ECC, die kann nur Singlebit Fehler korrigieren, aber Multibitfehler nur erkennen. Wenn so ein Multibitfehler passiert, dann muss das Board und das OS darauf reagieren können, wenn man Probleme wie falsche Ergebnisse vermeiden will, i.d.R. wird man eine Kernel Panik auslösen, dann steht die Kisten, gibt aber keine verfälschten Daten weiter.

Es geht ja auch neben dem RAM noch weiter, die Enterprise Plattformen haben z.B. andere Netzwerkadapter bei denen sind die internen Puffer auch durch ECC geschützt:

intel-ethernet-controller-ecc-png.531765


Bei Netzwerkkarten sind aber gekippte Bits im Puffer meist weniger dramatisch, da sichert ja i.d.R. das übergeordnete Protokoll noch einmal gegen Fehler ab, trotzdem werden auch hier die Inhalten bei den besseren, neueren Modellen gegen gekippte Bits geschützt.

DerDarius schrieb:
Es sollte wirklich in einer mehrtätigen Simulation passieren, dass die Rechner abschmieren...wäre zu ärgerlich, deswegen ja ECC Speicher ist gut, wenn es hilft...
Abschmieren wäre wohl weniger das Problem als unerkannte Fehler in der Berechnung, denn so ein gekipptes Bit im RAM kann immer passieren, durch richtige Fehler des DRAM Chips, die sogenannten hard-errors und auch durch alle Arten von Strahlung, die es ja immer und überall gibt und die man nicht vermeiden kann, die soft-errors und die findet auch kein Memtest, da bei den RAM-Tests die Daten geschrieben und sehr bald danach wieder gelesen werden. Bei der Simulation dürften die Daten zwischen dem schreiben und dem erneuten Lesen aber auch schon mal länger im RAM stehen und damit einer höheren Wahrscheinlichkeit ausgesetzt sein, dass ein Bit kippt. Dann hat man irgendwo 10 hingeschrieben und liest aber dann 30 aus und hat ohne ECC-RAM eben keine Chance zu wissen, dass dort 10 hätte stehen müssen.
 
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