Manjaro Linux 20.0 „Lysia“ installiert - aber nicht vorhanden?

Discovery_1

Rear Admiral
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Hallo!

Mir ist heute etwas seltsames passiert. Ich wollte auf diesen PC (Signatur) neben meinem Win10, Manjaro installieren. Da auf meiner SSD schon Windows 10 Pro installiert ist, habe ich eine Festplatten-Partition um 30GB verkleinert und die 30GB freien Speicher also als unzugeordnet belassen. Dann habe ich den "Manjaro Bootstick" in ein USB-Platz gesteckt und dann die Kiste neu gestartet. Mit "F2" ins Bios und dann in der Bootreihenfolge den USB-Stick als Bootmedium ausgewählt und das Bios mit Speichern beendet. So, der PC bootete auch vom Stick und ich konnte "Manjaro" (nach der Formatierung mit EXT4) auf den unzugeordneten 30GB normal installieren. Nach Beendigung der Installation kam der Hinweis, das der Computer zum Abschluß neu gestartet werden muß. Das habe ich dann auch getan und was kam? Es fuhr Windows ganz normal hoch, als wäre nichts geschehen. Merkwürdig, dachte ich mir und habe daraufhin MiniTool Partition Wizard" gestartet und sehe erstaunt, das die 30GB freier Speicher immer noch unzugeordnet sind und Manjaro nirgends installiert wurde. :freak: Und jetzt meine Frage(n): Was ist denn da passiert? Was habe ich falsch gemacht? Mit "Ubuntu" bin ich immer so verfahren und es hat immer geklappt. Manjaro benutzt doch auch "Grub" als Bootloader, oder nicht? Bitte helft mir, Danke!
 
Dieses Problem habe ich auch.
Ich kann Linux nur mit F11 und manueller Wahl von Linux starten, egal wie die Bootreihenfolge im UEFI eingestellt ist. Auf einem anderen PC funktioniert es ohne Probleme.
Ich habe nur AMD Hardware und der andere PC nur Intel und Nvidia Hardware.
 
MBR oder UEFI Installation?

Zeige mal die Ausgabe von
sudo parted -l
von einer Live Session. Falls UEFI, bitte auch
sudo efibootmgr -v
abfragen und hier posten. Keinen Screenshot!

Dass Windows normal hochfährt, wäre jetzt nicht so ungewöhnlich, je nach Einstellung und Firmware. Dass der Bereich noch unpartitioniert sein soll, hingegen schon.
 
Hallo!
Ok, mache ich Morgen. ;) Ich habe den Stick zum Glück noch nicht wieder für andere Sachen verwendet.
 
Moin!

So, nachdem ich "Manjaro" nochmal neu installiert habe und es Dank der richtigen Boot-Einstellungen im Bios auch endlich (halbwegs) zum Laufen bekommen habe, sage ich: "Das wird nix". Schon während der ganzen Aktualisierungen mußte ich den Computer mehrmals neu starten (durch Reset!). Grund: Das Update-Programm hat bei vielen kleinen Einzelupdates immer wieder die Verbindung zu irgend einen Server verloren und das ganze System ist dann immer einfach "Hängen" geblieben (über 20 Minuten passierte einfach gar nichts). Ich konnte dann noch nicht einmal mehr den PC normal neu starten, denn es passierte auch da einfach nichts, wenn ich auf "Neustarten" geklickt habe. Mit "Herunterfahren" habe ich es auch probiert. Naja, egal nach über 4 Stunden und noch 26 verbleibenden Updates, habe ich dann die finale Reißleine gezogen und aufgegeben. "Manjaro" fliegt runter und ich werde wohl wieder irgendeine Ubuntu-Version oder gleich "Debian" nehmen, da weiß ich, das es ohne Probleme funktioniert. Zur Info: Meine letzte Installation von "Ubuntu Mate" inkl. Updates hat ca. 10 Minuten gedauert. An meiner Internetverbindung kann es nicht liegen, da ich mit Windows keine Probleme habe (gleicher PC). Entweder haben die Betreiber von "Manjaro" Probleme oder irgendeine Hardware-Komponente passt einfach nicht. Ich habe auf jeden Fall keine Lust mehr und werde gleich erstmal schlafen. :p
 
Kann man absolut nachvollziehen. Ich würde da auch den Stecker ziehen.

Komisch das bei dir die Upate Vorgänge so lange laufen...ich nutze Manjaro seit zwei Wochen und habe bisher drei große Updates (mehre hundert MB) gehabt.

Bei einem Update habe ich jedoch auch ein Problem festgestellt, es blieb beim Download von VLC hängen und auch nach einigen Minuten hat sich nichts getan. Sieht so aus als wartet das grafische pacman Fenster einfach ewig und hat nicht so etwas wie ein Connection-Timer.
Ich habe daraufhin den Update-Vorgang abgebrochen, das Fenster sagt "Cancel transaction" aber selbst nach Minuten gab es kein Fortschritt, also einfach das Update-Fenster geschlossen und wieder neu gestartet und nun zeigte sich, dass ein noch offener Prozess den Vorgang verhindert, "remove /var/lib/packman/db.lck " war hierfür die Lösung.

Also in der Hinsicht, Update läuft gut und einfach wenn es denn läuft aber mit der obigen Erfahrung muss ich auch sagen, dass das Update Programm nicht so ausgereift zu sein scheint.
 
Mich haben die vielen Updates auch gewundert, denn ich hatte die Image erst vor 3 Tagen bei "Manjaro" runtergeladen.
 
@Discovery_1
Damit werden die Server auf Deutschland eingegenzt und per https heruntergeladen. Die Updates sind normal, denn es tut sich immer etwas und bei RollingRelease bekommt man das halt mit, mit Vor- und Nachteilen.
Code:
sudo pacman-mirrors --country Germany --api --set-branch stable --protocol https && sudo pacman -Syyu

Manjaro und SecureBoot ist auch so eine Sache, muss man wohl noch selber erledigen.

Mit Kernel 5.7 wurde mir, warum auch immer, eine zweite MAC und Internet-Schnittstelle angezeigt. Nun waren Ethernet und PCI-Ethernet vorhanden(mit "ip link show" zu sehen).
Mit "lsmod" habe ich nachgeschaut und gefunden woran das liegt, das "net_failover,failover,virtio_net" waren die drei Einträge die ich auf die blacklist gesetzt habe.

Ich weiß nicht, was das auf meinem System soll, ich habe keine virtuelle Maschine am laufen. Liegt jedenfalls wahrscheinlich am Kernel, denn mit dem Stable Kernel passiert das nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kann mir bitte jemand sagen, wo ich den Bootloader von "Manjaro" auf den Festplatten finde? Ich will den Bootloader löschen, weiß aber noch nicht einmal wonach ich suchen muß. :D Die Partition von Manjaro habe ich schon gelöscht. Ich würde nämlich gern "Kubuntu 20.04 LTS" installieren. Danke herzlichst.;)
 
Ich bin mal ehrlich und es nicht böse gemeint. Du versuchst dich an Dinge und gibst voll zu verstehen, das du keine Ahnung hast. Lese dich mal in EFI BOOT und MBR Boot ein. Das sind allein schon Grundkenntnis für jedes System.
Wenn du allein bei der Sache dein Windows zerstörst, dann zurecht. Dir fehlen Grundkenntnisse dem Einschein.
[ironie]Ich versorge auch keine alte Oma und wenn es nicht klappt, dann hole ich mir die nächste.[/ironie]
<-- Satz beinhaltet keine Nüsse. Fragen sie trotzdem ihren Arzt und Apotheker.

So geht es nicht.
 
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Discovery_1 schrieb:
Kann mir bitte jemand sagen, wo ich den Bootloader von "Manjaro" auf den Festplatten finde? Ich will den Bootloader löschen, weiß aber noch nicht einmal wonach ich suchen muß. :D Die Partition von Manjaro habe ich schon gelöscht. Ich würde nämlich gern "Kubuntu 20.04 LTS" installieren. Danke herzlichst.;)

Zeig mal bitte die Ausgabe davon:

Code:
[ -d /sys/firmware/efi ] && echo UEFI || echo BIOS
 
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Ratz_Fatz schrieb:
Zeig mal bitte die Ausgabe davon:
Wie soll ich das machen? Achso, habe Manjaro gelöscht, suche nur noch den "Grub" Bootloader zum entfernen.:D Die Systeme liefen nicht im Uefi. Ich sitze jetzt gerade an meinem Zweit-PC im Schlafzimmer, der Haupt-PC wird bis heute Abend von meinem Bruder benötigt.:D
 
Achja, stimmt, da war doch was. :D Ich werde das spätestens Morgen machen. Vielen Dank.:)
 
Ratz_Fatz schrieb:
[ -d /sys/firmware/efi ] && echo UEFI || echo BIOS
Moin!
Spuckt mit "BIOS" aus.;) Würde jetzt doch gern "Feren OS" installieren nach dem Löschen des alten Bootloaders.
 
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Startet denn dein Windows 10 dann noch? Wie du den Windows Bootloader wiederherstellst weißt du? Manjaro sollte die MBR benutzt haben. Grub hättest du unter /boot gefunden.

Du kannst mit folgendem Kommando mal nachschauen.
Code:
sudo parted -l
 
@Ratz_Fatz Ja, Windows startet normal. Ich hatte Windows damals auf der SSD installiert, als die beiden Festplatten abgeklemmt waren. So dürfte nichts von Windows auf den beiden Festplatten sein. Das Linux soll auf meine "große" 1TB WD-Platte.
Ergänzung ()

Edit: Ja, Manjaro hat die MBR benutzt, deswegen frage ich ja, wo ich den Eintrag löschen kann. Denn da standen auf dem Bootbildschirm auch noch Betriebssysteme in der Auswahl, die ich schon lange gar nicht mehr drauf habe (Windows 7, Debian und Ubuntu).
 
Zuletzt bearbeitet:
So, nachdem ich dann einfach auf gut Glück "Feren OS" installiert habe und hinterher im Bios die Bootreihenfolge wieder geändert habe, startete der Bootloader ganz normal. Ich bekomme dort aber mittlerweile eine ganze Liste an Betriebssystemen angezeigt, von denen einige gar nicht mehr auf meinem PC vorhanden sind (wie oben genannt). "Feren OS" konnte ich mit dem Eintrag "Ubuntu"(???) und Windows 10 ganz normal mit "Windows 10" starten. Klasse, dachte ich. Mein Problem ist gelöst. So habe ich wieder "Feren OS" gestartet und begonnen mit der Aktualisierungsverwaltung die ganzen Updates runterzuladen und zu installieren. Das runterladen ging sehr flott, doch jetzt kommt wieder das ABER: Nach ca. 50% der Aktualisierung wurde der Bildschirm schwarz (Mauszeiger war weiterhin zu sehen) und es passierte rund 20 Minuten mal wieder was? Richtig, gar nichts! Ich konnte den Mauszeiger weiterhin in alle Richtungen bewegen aber der Bildschirm blieb weiterhin schwarz. Auch das Drücken auf sämtliche Tasten der Tastatur änderte nichts an dem schwarzen Bildschirm. Die Shift-Lock-Taste funktionierte auch noch einwandfrei, das konnte man schön an der "Leuchte" der Tastatur sehen (ging weiterhin an- und -aus). "So", dachte ich mir, "trinkst du einen Kaffee und solange wartest du noch ab (habe sogar noch ein Stück Kuchen dabei gegessen :D)" . Kaffee leer, Kuchen weg, Bildschirm weiterhin schwarz (bis auf den Mauszeiger, der immer noch funktionierte). "Das kann doch nicht wahr sein", brülle ich stumm vor mich hin und zog wieder die "Reißleine", sprich "Reset"-Taste. PC bootet wieder bis zum Menü und ich wähle wieder "Ubuntu"(???) aus, um "Feren OS" zu starten. Das System fing auch an zu starten, nur hörte es nicht mehr auf. Drei weitere Versuche blieben ebenfalls erfolglos. Das System startet nicht (mehr). Mir langt es jetzt! Ob ich auf diesen PC jemals ein Linux inkl. Updates zum Laufen kriege? Ich habe erst mal die Nase voll und brauche eine (längere) Pause. Meine Güte, ich habe noch nie solche Probleme mit Linux gehabt, außer mit dieser PC-Konfugiration (Signatur). Dann nutze ich eben mein "Ubuntu Mate" und "Debian" auf meinem Zweit-PC weiter. Auf diesem PC werde ich mir das (glaube ich) erstmal nicht mehr so schnell antun. Ich habe fertig und wünsche euch trotzdem noch einen schönen Tag!:freak:
 
Reset drücken :D

Man hat einige Möglichkeiten um auf eine Konsole zu kommen und dann das System mit Befehlen zu Navigieren.
Dir fehlt es echt an Wissen. Solange wie du dich nicht mal ein wenig einließt und Linux ganz normal auf eine separate SSD / Platte als einziges System allein installierst, kann das auch nichts werden. Im Vorfeld reicht es auch aus, das ganze in einer VM zu testen / üben.
 
Discovery_1 schrieb:
ABER: Nach ca. 50% der Aktualisierung wurde der Bildschirm schwarz (Mauszeiger war weiterhin zu sehen) und es passierte rund 20 Minuten mal wieder was? Richtig, gar nichts! Ich konnte den Mauszeiger weiterhin in alle Richtungen bewegen aber der Bildschirm blieb weiterhin schwarz. Auch das Drücken auf sämtliche Tasten der Tastatur änderte nichts an dem schwarzen Bildschirm. Die Shift-Lock-Taste funktionierte auch noch einwandfrei, das konnte man schön an der "Leuchte" der Tastatur sehen (ging weiterhin an- und -aus). "So", dachte ich mir, "trinkst du einen Kaffee und solange wartest du noch ab (habe sogar noch ein Stück Kuchen dabei gegessen :D)" . Kaffee leer, Kuchen weg, Bildschirm weiterhin schwarz (bis auf den Mauszeiger, der immer noch funktionierte). "Das kann doch nicht wahr sein", brülle ich stumm vor mich hin und zog wieder die "Reißleine", sprich "Reset"-Taste.

Dir ist bloß der KDE Desktop abgeschmiert. Mit Alt+F2, Konsole öffnen und "kquitapp5 plasmashell" + "kstart5 plasmashell" wäre das erledigt gewesen. Hatte ich eine Weile unter Manjaro auch, ist halt noch ein Arch.
Und zu deinem Ursprungsproblem: Klingt für mich als hättest du Fast Boot aktiviert. Ich hatte sehr ähnliche Probleme.
 
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