News Massenentlassungen: Amazon feuert wegen AI-Entwicklungen 14.000 Angestellte

supermanlovers schrieb:
Wo ist da meine Behauptung falsch?
Deine Behauptung:
supermanlovers schrieb:
da nun Mal die Weltbevölkerung kräftig sinkt.
Tut sie akutell halt nicht, und damit ist deine Behauptung weiterhin falsch, auch wenn du es nicht glauben magst. Richtig wäre: Die Weltbevölkerung könnte ab Zeitpunkt X sinken. Ob kräftig oder leicht, wir werden sehen.
Chismon schrieb:
bei Alternativen (die man über Geizhals.de oder Idealo.de leicht findet und die oft günstiger sind)
Und das sind dann Firmen, die auf Gewinn und Zukunft verzichten und den Gewinn gleichmäßig unter allen Angestellten verteilt? Die nie auch nur irgendwen jemals entlassen werden, also quasi nur Lebensarbeitsverträge ohne Kündigungsmöglichkeit vergeben? Das würde mich ernsthaft interessieren, wie lange eine solche Firma in egal welchem Land überlebt.
 
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FlorianoDaVinci schrieb:
Na es heisst doch immer die Jobs fallen nicht weg, sie verlagern sich nur.
Also alle in die KI-Entwicklung und schwupps ist der Job krisensicher... (vorerst). :D

Ja das sagt man. Die Realität sieht mMn anders aus. Der Mensch braucht für eine gute Umschulung mind. 2-3 Jahre. hinzu kommt, dass nicht jeder Jobs ausüben kann, die Gewisse Fähigkeiten oder Hirnschmalz benötigen. Nicht böse gemeint. Es muss weierhin einfach Arbeiten geben. Auch Arbeiten bei denen es mal anspruchsvoll ist und dann wiederum eher stumpf. Sich 8h am Stück hochkonzentriert einer Sache zu widmen ist schlicht unmenschlich.

Die Computer und Roboter dieser Welt übernehmen eben diese "einfachen" sich "wiederholenden" Aufgaben.
Wohin dann mit den Menschen, die diese Arbeite machen würden? Die brauchen ebenso in diesem System ein Einkommen. Und da hinkt es mMn. Wir schaffen uns ab, arbeiten darauf hin, aber das System gibt das eigentlich nicht her.
 
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In ihrer letzten Phase ihrer Arbeit haben die Angestellten also die KI mit ihren Prompts trainiert, welche diese jetzt ersetzt.
 
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Samurai76 schrieb:
Und das sind dann Firmen, die auf Gewinn und Zukunft verzichten und den Gewinn gleichmäßig unter allen Angestellten verteilt? Die nie auch nur irgendwen jemals entlassen werden, also quasi nur Lebensarbeitsverträge ohne Kündigungsmöglichkeit vergeben?
Was behauptest Du denn für einen Blödsinn (?), natürlich dürfen und sollen die auch Gewinne machen, auch wenn diese Händler-Alternativen nicht in großem Maße marktdominant quersubventionieren können wie die o.g. Konzerne.

Diese deutlich kleineren Online-Händler haben weder das Geld noch die Ressourcen und auch nicht die ausbeuterische Aggressivität/Mentalität um alles lohnend auf KI umstellen und Massenentlassungen in dem Maßstab wie Amazon und Co. vornehmen zu können und die kleineren Händler müssen/wollen auch nicht auf jeder Hochzeit mittanzen (von Büchern über Elektronik und Lebensmittel hin zu Klamotten).

Wie verblendet muss man eigentlich sein, um Amazon und deren Geschäftspraktiken und Massenentlassungen durch Umstellung auf KI noch in Schutz zu nehmen und schön zu reden, überzeugter Aktionär oder was?


Natürlich werden auch immer mehr kleinere Händler/Alternativen zugrunde gehen, wenn so blauäugige Leute wie Du weiterhin bei Amazon und Co. kaufen.

Das Resultat sieht man ja teilweise schon in deutschen Innenstädten, aber klar, "Geiz ist ja geil", solange die US- und China-Konzerne noch mit Dumpingpreisen und Quersubventionen locken (noch keine marktbeherrschende Quasi-Monopolstellung gegeben ist), um die noch existente Konkurrenz bzw. verbliebenen Alternativen noch mehr zu zerstören.
 
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tja was haben die Leute erwartet? alle geiern auf KI Kram, es wird an jeder Ecke gepusht und investiert... selbst schuld quasi... der Amazon Kundenbetreuer guckt verdutzt, während er selbst nen KI Chatbot nutzt.

das is wieder so typisch... aber das nennt sich halt Fortschritt, den ja alle wollten?!

Es werden bald auch nirgends mehr "Schauspieler" und Modells benötigt für Werbrung, Kataloge und all sowas, Bedienungen / Kellner verschwinden immer mehr... es werden bald millionen arbeitslos werden in Zukunft, wir werden uns noch umgucken, das jetzt ist nur der winzige Anfang.

Ich selbst habe fast täglich mit Amazon Chatbots zu tun und bekomme dort meine Anfragen erledigt ohne mit einem Mitarbeiter in einem Hochhaus in Indien chatten zu müssen. Retouren, Erstattungen, geht alles mittlerweile oft komplett über KI.
 
Tici schrieb:
Roboter werden nicht krank, Roboter streiken nicht, Roboter flennen nicht rum etc. pp.
Würde ich Inhaber eines Lagers sein, würde ich bei standardisiertem und (geistig) anspruchslosem Zeug doch auf Automatisierung setzen. Warum auch nicht?
Jeder der hier Unmut heuchelt sollte sich mal überlegen ob er das an Amazon's Stelle anders machen würde.
Hab ich. Würde ich.
Tici schrieb:
Amazon ist kein Wohlfahrtsverein der Leuten Arbeitsplätze geben muss.
Hehe, nee das nicht. Allerdings sind die heiligen Arbeitsplätze das Einzige, wmot die Konzerne noch ihre Existenz rechtfertigen.
 
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Historisch gesehen (z. B. bei der Industrialisierung) hat technischer Fortschritt langfristig mehr Wohlstand geschaffen, aber die Übergangsphase war immer sehr schmerzhaft: Arbeitslosigkeit, Ungleichheit, soziale Spannungen.

Jeder, der einen "einfachen" und leicht ersetzbaren Beruf hat, sollte sich schleunigst weiterbilden, solange er kann. Bei KI wird die Anpassungsphase nämlich noch viel schneller verlaufen als bei der Industrialisierung – und das Arbeitsmarkt-Tempo wird für viele zu hoch sein.

Wie diese Anpassungsphase abgefedert wird und wie das langfristig aussieht, hängt von Politik und Gesellschaft ab und wie man dagegen steuert. Und genau hier sehe ich das grösste Problem, denn es gibt bisher kein Konzept für ein solches Szenario.
 
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In der Wirtschaft werden viele von uns Menschen zukünftig nicht mehr gebraucht werden.
Der technische Fortschritt sorgt dafür, dass menschliche Arbeitsplätze durch Maschinen, Roboter, künstliche Intelligenz, Automation etc. ersetzt werden.
Vor kurzem habe ich ein Video gesehen, in dem KI-Roboter Lagerarbeiten übernehmen und im Supermarkt Regale auffüllen. Selbst an der Kasse sitzt kein Mensch mehr, der abkassiert.
Zukünftig sollen Verkehrsflugzeuge nur noch mit einem Piloten fliegen.
Wenn sich das durchsetzen lässt, sollen sie sogar völlig autonom und autopilotgesteuert fliegen, ohne dass vorne im Cockpit noch ein Mensch sitzt.
Dann bleiben wohl nur noch Dienstleistungsjobs übrig, in denen man viel arbeitet und wenig verdient, oder man ist arbeitslos, wenn man schon älter ist.
Eigentlich wünscht sich fast jeder Mensch, weniger zu arbeiten.
Blöd nur, wenn das Einkommen dann nicht ausreicht oder ganz ausbleibt.
Reiche Menschen bevorzugen meistens das Privatier-Dasein, anstatt produktiv zu arbeiten, oder sie tun nur Dinge, die sie nicht als Arbeit empfinden.
 
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Ranayna schrieb:
Das waere die Utopie ala Star Trek.
Das wär der Traum, gib mir eine Enterprise D und ich brauch sicher keine Arbeit mehr.


Finde ich positiv das Crapjobs von Ki erledigt werden, für die Leute ist es erstmal natürlich blöd, aber da findet sich sicher wieder neues, ich habe da natürlich die A.. Karte meinen Job kann leider keine KI oder Roboter aktuell ersetzen, das wird leider noch lange dauern.
 
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RAMSoße schrieb:
Die Computer und Roboter dieser Welt übernehmen eben diese "einfachen" sich "wiederholenden" Aufgaben.
Wohin dann mit den Menschen, die diese Arbeite machen würden?

Ja die älteste und vielleicht auch ein paar darauffolgende Generationen werden da schon dran zu knabbern haben. Technische und Mechanische Berufe werden für Otto-Normal-Bürger denke ich die Zukunft sein.
Maschinen werden erstmal noch einige Jahrzehnte gesteuert werden müssen. Natürlich ist das jetzt ganz oberflächlich gesagt. Ärzte, Bäcker, Verkäufer usw. wird es auch noch sehr lange geben, wobei Ärzte ja schon mechanische Hilfshände haben, die anfangen mit KI zu unterstützen.

Menschen werden sich den zukünftigen Aufgaben anpassen müssen und solange Maschinen sich noch nicht selbst reinigen / warten, hat der Mensch noch eine Aufgabe :D
 
Rony Erikson schrieb:
Solche Unternehmen, die unnötige Mitarbeiter entlassen, um möglichst viel Gewinn zu erwirtschaften?
Ist es nicht das, was ein Unternehmen immer anstreben sollte?

supermanlovers schrieb:
Amazon streicht weniger als 1% seiner Stellen um sich etwas zu verschlanken. Langfristig wird man die Mitarbeiterzahl reduzieren (also beim Rententritt von MA die Stellen nicht neu besetzen) und versuchen durch Roboter zu ersetzen, da nun Mal die Weltbevölkerung kräftig sinkt.

Das muss dieser böse Raubtier Kapitalismus sein.

Übrigens haben auch in den USA Angestellte umfangreiche Arbeitnehmerrechte. Infolgedessen bekommen sie meist hohe Abfindungen.

BDR529 schrieb:
Jop, und beim nächsten Black Friday bestellst du trotzdem bei Amazon, weil es dort einfach 50% günstiger ist...
Klar, man könnte auch sagen das sich jede(r) Amazon Angestellte beim Dienstantritt bewusst sein sollte das seine Anstellung im direkten Vergleich zur Effizienz automatisierter System (KI und Robotik) stehen wird und einfach mit der Kündigung abfinden soll wenn der Output eben nicht der berechneten Metrik gleich kommt.

Das muss aber nicht heißen das ich mein Geld bei solchen Unternehmen liegen lassen muss.
Henry Ford hatte seinerzeit die Löhne der Mitarbeiter verdoppelt damit sich auch sein Personal die eigenen Autos leisten konnte.

Ich hab die Cost of Ownership Analysen für automatisierte Logistik jetzt schon ein paar mal bei Unternehmen gesehen, die Kalkulationen sind auch nur Milchmädchenrechnungen und decken meistens nur Anschaffungskosten und Verbrauch ab. Je mehr die Systeme dann ausgeweitet werden umso mehr explizites Wissen geht verloren und Kosten-/Standzeitexplosionen + mangelnde Flexibilität sind die Folge. Ich kenn halt keine Lager- oder Produktionsautomatisierung die ohne Menschlichen Input und permanente Überwachung funktionieren würde. Die tollen KI Modelle stammen dann aus trainierten Entscheidungsbäumen die von Menschen die zum billigsten Stundensatz arbeiteten erzeugt wurden und haben mit Intelligenz 0 zu tun.
Ähnlich wirds halt dann auch im automatisierten Support ablaufen, nur das es bei den Kunden halt Null Fehlertoleranz geben wird. Der Angestellte wird aus seinen Fehlern eher lernen als der Entscheidungsbaum des Automatismus Korrekturen vornimmt.
Rechnest Amazons Aussage bis 2033 600.000 Neueinstellungen einsparen zu können und die allgemeine Unzufriedenheit mit der Firma zusammen gibts für mich mehr als genug Gründe bei der Konkurrenz einzukaufen. Mein Geld haben die das letzte mal vor 5 Jahren gesehen.
Wenn der Laden morgen abfackelt ist die Welt besser dran; zumindest langfristig gesehen; kurzfristig könnts Chaotische Ausmaße annehmen.
 
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unabhängig von amazon kann man sich ja überlegen was steigende arbeitslosenzahlen für nicht nur eine, sondern die gesellschaften im allgemeinen bedeutet.
das mag nicht alles von heute auf morgen einen sichtbaren effekt haben, aber wenn man die prognosen die allerseits verbreitet werden mal überdenkt, finde ich den unterton bei zuvielen menschen und posts hier arg zu fröhlich bzw. optimistisch; technischer fortschritt hin oder her.
auch wird immer wieder gesagt dass die veränderung durch den einsatz der ki eine "transformation" für die arbeitenden menschen sei, aber transformation wohin oder wozu genau? "transformation" zu arbeitslosen? denn ich habe zuletzt seltenst gelesen dass durch den einsatz der ki arbeitsplätze geschaffen wurden oder in einem wachsenden feld arbeitskräfte in großen mengen benötigt werden.

insofern fehlen mir so langsam politische konzepte wie mit bestimten verwefungen die sich abzeichnen umgegangen werden soll. 50jährige welche heute aus dem arbeitsmarkt ausscheiden finden noch schwerer zurück als jemals zuvor in den letzten paar jahrzehnten. junge menschen, selbst mit akademischen qualifikationen, finden nicht "automatisch" eine passende anstellung..
roboter oder automatisierte anlagen zahlen keine sozialabgaben oder gar "einkomenssteuern" - was unser soziales system noch weiter in bedrängnis bringt.
sprich, bei aller (technischen) "liebe" für das was bei der entwicklung der ki erreicht wird, schwingt mir darin zu häufig eine zukunftsnaivität mit...
 
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Schinken42 schrieb:
Allerdings sind die heiligen Arbeitsplätze das Einzige, wmot die Konzerne noch ihre Existenz rechtfertigen.
Wie kommst du auf das schmale Brett? Die Existenz eines Unternehmens begründet sich in den Produkten oder Dienstleistungen, die es anbietet, Mit wie vielen Mitarbeitern das gelingt, ist doch völlig belanglos für den Kunden. Ob jetzt die Qualität durch die KI sinkt und man damit Kunden verprellt, ist eine ganz andere Frage, aber das ist ja noch nicht bewiesen.
 
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Die werden sich noch wundern und umschauen... die Führungsetage bei Amazon.
 
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@aspro
Du denkst leider viel zu kurz, denke das Ganze einmal vom Ende her.
Wenn immer mehr Menschen kein oder zu wenig Einkommen haben, sinkt die Nachfrage rapide.
In der Folge schrumpft das Angebot, Unternehmen geraten durch den Konsumrückgang/Konsumverzicht in Schwierigkeiten, viele gehen pleite, Beschäftigte verlieren ihre Arbeitsplätze und damit ihr Einkommen.
Steuern und Sozialabgaben fallen aus, während die Sozialausgaben des Staates durch die Zunahme der Arbeitslosigkeit stark ansteigen.
Der Teufelskreis beginnt sich dann immer schneller zu drehen.
Infolge der Krise halten die Leute ihr Geld zusammen, entweder gezwungenermaßen oder aus Angst, dass es noch schlechter werden könnte.
Die Wirtschaft schrumpft, die Nachfrage bricht ein, in ihrer Not senken die Unternehmen immer stärker ihre Preise und es droht eine Deflation bis hin zur Großen Depression.
Da können die Maschinen noch so produktiv Waren herstellen, wenn den Menschen das Geld zum Kauf fehlt, bleiben die Unternehmen auf ihren Waren sitzen.
Aktuell gut bei Markenwaren im Supermarkt zu sehen, die für viele Menschen mittlerweile zu teuer geworden sind und zu Ladenhütern werden.
Der Staat kann die Existenz der arbeitslos gewordenen Menschen nicht mehr sozial absichern, infolge soziale Unruhen und gesellschaftliche Verwerfungen, bis hin zu einem Bürgerkrieg, wenn es zu vielen Menschen richtig schlecht gehen sollte.
Welcher Durchschnittsverdiener kann heute noch einen Mittelklasse PKW eines deutschen Automobilherstellers bar kaufen?
Die meisten Autos die heute auf unseren Straßen fahren, sind finanziert oder geleast, oder Geschäftswagen aber eben nicht bar bezahlt.
Eine Elektro-Prämie für E-PKW nutzt auch wieder nur denen, die wohlhabend und reich sind und sich solche Fahrzeuge leisten können.
Das Problem mit der fehlenden Nachfrage auch in der Automobil-Industrie ist also hausgemacht, weil wir seit drei Jahrzehnten unseren Binnenmarkt totsparen!
 
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Wenn das etwas weitergedacht wird, kommen auch die europäischen Systeme mit ihren sozialen Marktwirtschaften und Umlagesystemen irgendwann noch deutlicher unter Druck.

Wenn der verstärkte Einsatz von KI und Robotik mit Abgaben begleitet wird, um bspw. ausbleibende Staatseinnahmen und Sozialabgaben zu kompensieren, entsteht gegenüber Staaten ohne diese Strukturen ein Wettbewerbsnachteil, der wiederum zum Verlust von Arbeitsplätzen, aber auch generell von Produktivität, egal ob Mensch oder Maschine, führt.

Die aktuellen Wirtschaftskreisläufe sind nicht darauf ausgelegt, ohne den Faktor Arbeitseinkommen durch Erwerbstätigkeit zu funktionieren. Wenn das auch in Zukunft wie in der Vergangenheit und Gegenwart für eine breite Gesellschaft in Wohlstand funktionieren soll, braucht es eine Anpassung.

Was den Einsatz von KI und Robotik als umfassendes Substitut für menschliche Erwerbstätigkeit betrifft, kann das Lesen der Packungsbeilage und der Hinweise auf Risiken und Nebenwirkungen nicht deutlich genug betont werden.
 
supertramp schrieb:
Was ist das denn bitte für eine Logik?
Was genau meinst du? Unternehmen stehen in Konkurrenz zueinander: Wenn Amazon besondere Rücksicht nimmt, und keine Mitarbeiter entlässt, nichts weiter automatisiert und damit keine Produktivitätsgewinne erzielt, kommt Ali-Express, Temu, ... und machen das und drängen Amazon in wenigen Jahren immer weiter aus dem Markt. Es ist ein Spiel-theoretisches Problem, was auf der Ebene nicht gelöst werden kann. Aus Unternehmenssicht ist es ein "Kosteneffizienz"-Wettrennen.
 
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Dieser komplette Niedergang aller sozialen System durch die Automatisierung und Roboter wird uns schon seit Jahrzehnten prognostiziert. Hier ein Artikel aus dem Spiegel von 1978 (Uns steht eine Katastrophe bevor):
https://www.spiegel.de/politik/uns-...-bevor-a-297be044-0002-0001-0000-000040615677
Bis jetzt ist es noch gelungen, einen Wandel irgendwie abzufangen, eventuell bekommen wir das ja auch weiter hin.
 
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@Cr4y
Wettbewerb und Konkurrenz funktionieren aber nur, wenn die Wettbewerbsbedingungen ähnlich bzw. gleich sind.
Andernfalls handelt es sich nicht um einen Wettbewerb, sondern um Unterbietung bzw. Ausbeutung, Verdrängungswettbewerb, um den kostengünstigsten Standort und das billigste Angebot.
Ich lasse ja auf einer Rennstrecke auch keinen Formel 1 Boliden gegen einen VW-Käfer antreten, weil es vollkommen unfair wäre und der Sieger bereits vor Beginn des Wettbewerbsrennens feststünde ohne das ein Meter gefahren worden wäre. Beides sind Autos, aber eben völlig ungleich in ihrem Leistungsvermögen.
Wettbewerb und Konkurrenz können nur fair unter etwa gleichstarken Teilnehmern und gleichen Wettbewerbsbedingungen stattfinden.
Genau daran scheitert es in einer globalen Wirtschaft und globalen Arbeitsteilung, weil die Wettbewerber/Konkurrenten bei Standort, Produktionskosten, Lohnstückkosten, Lebenshaltungskosten, Steuern und Abgaben völlig unterschiedlich und ungleich sind.
 
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