Master noch nach Bachelor?

@RichardIII: also ob man immer nur nach spass gehen sollte.... Man sollte es immer aus mehreren perspektiven betrachten.


@DaPsylo: Also mit dem Breakeven mit 50 meinen die glaub ich das man mit 50 Jahren erst das Geld wieder raus hat mit dem höheren Verdienst, das man Anfang (ich unterstelel mal das hier Zinsen miteingerechnet wurden) im vergleich zu der Bürde (Kredit) die man anfangs in jungen jahren (mitte 20) aufgenommen hat.

Bei der Rechung wird aber lediglich der Mehrverdienst (verdienst mit Matser - Verdienst mit Bachlor = Mehrverdienst) gerechtnet. Zumindest würde es sonst kein Sinn machen da Studienkredite in der Regel nach 3-5 Jahren nach dem studium getilgt sind. Soweit mir bekannt ist studieren die meisten so bis 26-29 Jahren.

Ist aber nur ne Vermutung, ich habs oben auch noch nicht ganz gelesen. Mach ich mal nach der Arbeit. Realistisch wäre e sabe rnicht da man denk ich das von Richard erwähnte auf Statistiken Basiert und ja nicht jeder so lebt bzw sich die Lebensläufe nach dme studium ja auch höchst unterschiedlich entwickeln. Es könnte ja z.b. sein das Master nicht nur 1000 EUR mehr Gehalt bedeutet sondern einen ganz anderen Beruf mit ganz anderen Lohnklassen (besser oder schlechter sei mal dahingestellt).

Gruss Jens
 
Zuletzt bearbeitet:
@Richard.III & BrOokLyN R!ot ³
O.K. habe ich verstanden. Ich frage mich nur was die da als Gehaltsgrundlage für den Studienabgänger und den Lehrling/Gesellen genommen haben.
Das ganze würde ja bedeuten, dass ich nur unwesentlich mehr verdienen würde als ein normaler Arbeiter und das kann ich mir nicht vorstellen. Nen Freund macht eine Lehre zum LKW- Mechatroniker und bekommt jetzt ~370€ im Monat und wenn er dann Geselle ist werden es auch nur ~1300€ netto sein und da möchte ich doch gefälligst weit drüber liegen ;) , wo liegt denn sonnst der Ansporn zu Studieren wenn ich solange warten muss bis sich mein Studium mal rentiert?

MfG Psylo
 
Also in der regel, je nach dem was du studierst undwie flexibel du bist (z.B. auchim Ausland für eine Ausländische oder Deutsche Firma) beim Arbeiten, wirst auch sehr deutlich drüber liegen.

Ein Grundsatz gilt immer, egal ob Studium oder nicht.

Ein Beruf den viele können und der schnell ausgeführt werden kann ist nie so gut bezahlt wie ein spezialisierter und nur von wenigen ausführbarer Beruf.

Es gilst meinsten auch desto schneller man wo reinkommt, desto schneller ist man auch wieder draussen. ;)

Gruss Jens
 
Am Anfang wirst Du da bestimmt nicht weit drüber liegen. Ich schätze mal 300 bis 500€. Einstiegsgehälter bei technischen Studiengängen liegen so bei 36 bis 42 K€, das hat ein Facharbeiter mit zulagen etc. auch der schon einige Jahre im Beruf steht. Und dein Kumpel tut das dann ja schon wenn du mit dem Studium fertig bist. Vom finanziellen aspekt her behaupte ich mal das ein Studium nur bei wenigen vorteile hat. Man muß aber auch andere Aspekte wie Arbeitsplatzsichereit und zu das Aufgabenfeld in seine überlegungen mit einbziehen.
 
@BrOokLyN R!ot ³ flexibel bin ich und das einzigste was mich hier halten würde ist meine kleine Schwester :). Meine Freundin (Studiert Architektur) will eh ins Ausland, vondaher gibts da auch kein Problem.

Kurz noch zu meiner Freundin. Die darf sich laut irgendeiner Architektenkammer oder so nicht "Architekt" nennen nachdem sie mit ihrem Studium fertig ist, da sie nur 3 und nicht 4 Jahre studiert hat. Da frage ich mich in welchem Zeitalter die da leben. Es gibt hier in Berlin/Brandenburg soweit ich weiss kein Diplomstudiengang Architektur mehr.

iceman:-)

Die Arbeitsplatzsicherheit ist auch einer der Hauptgründe bei mir gewesen, Spaß macht es natürlich auch :)
Das ich nicht gleich mit 2000+€ Netto einsteige ist klar, es sollte halt nur nicht so wenig sein wie bei meinem Kumpel, wobei der da echt harte körperliche arbeiten erledigen muss.
Ist aber auch gut so, so kann er beim Umzug wenigstens beim 92Kg schweren Aquarium mit anpacken :D

So, jetzt muss ich auchmal was für die Bildung tun und Mathe pauken, demnächst sind Klausuren :(

MfG Psylo
 
@DaPsylo: Naja im Ausland ist es eh latte bezüglich deiner Freundin. Solange sie ein Abschlusszeugnis/Diplom mit Architektur bzw richtung oder so aufweisen kann (spreche hier von innerhalb der EU, ausserhalb noch viel unwichtiger) dann passts.

Die sind heir nicht so engstirnig und verbohrt.

Gruss Jens
 
also ich mach auch einen Bachelorabschluss, allerdings studier ich dual. Master nachlegen lohnt sich mit Sicherheit denke ich, nur muss man sehen, wie alt man dann ist. Wenn ich den Bachelor haben sollte wäre ich 22. Persönlich gesehen würd ich mit 30 sicher keinen Master mehr machen, 28 sehe ich schon kritisch. Ich denke man kann sich im Beruf durch Erfahrung viel besser qualifizieren als wenn man an der Uni ist. Mit 30 kommt man ja gar nicht mehr auf vernünftig viele Rentenjahre. Da ich als dualer schon einbezahle komm ich aller Vorraussicht nach auf 46. Das ist schon mal ne Bank. Vorteil des Masterstudiums ist, das viele Firmen sich die Studenten noch während des Studium für danach sichern. Da kann man sich durch entsprechende Leistungen gut anbieten. Kenne aber auch jemanden der jetzt Diplom gemacht hat. Er hat vormittags die Bewerbug abgeschickt und nachmittags hatte er den Job. Diplomarbeit sollte er am 24. abgeben, da haben die gesagt er solle am 25. anfangen. Es geht auch ohne!
 
Grundsätzlich lohnt sich ein Studium denke ich, auch mit Studiengebühren und allem. Die Aufstiegschanchen sind einfach größer und wenn man in der Industrie arbeitet die Gehaltssteigerungen ebenfalls.

Zum Master, also ich hab nurmal gehört das ein Master, wie er hier in D oft angeboten wird, ein Lachnummer ist zumindest wenn man sich damit auf einen Stufe wie mit "renommierten" amerikanischen/europäischen Mastern stellen will.
In irgendeinem Artikel hat mal eine Siemens Personaltante gemeint das ein FH oder Uni Master, der nicht mal akkreditiert ist (sowie die meisten wenn ich nicht ganz falsch lieg), und womöglich noch für Lau erworben wurde keinen Eindruck hinterlässt. Also das derjenige nicht einfach mal 10k-15k mehr verdient beim Einstieg, was wohl durchaus möglich ist wenn man einen Master z.B. in London oder wo auch immer macht.

Also einen Master hier in D würde ich mir sehr genau anschauen...
 
Ich weiß zwar nicht inwieweit das Österreichische und Deutsche Ausbildungswesen im Bereich des Studium vergleichbar ist, aber ich geb mal einen Überblick wie es in Österreich derzeit ist bzw. war.


Vor der großen Umstrukturierung: (Semester Anzahl ist die Minsteststudienzeit)

Titel: (FH) Dipl. Ing. (FH) - 8 Semester
Titel: (Uni) Magister - Studium: 8 Semester (z.B: BWL)
Titel: (Uni) Dipl. Ing. - Studium: 10 Semester (z.B: Informatik)

Die Gliederung war damals 1. Abschnitt und einige Diplomfachprüfungen.
Diese Studiengänge sind seit (wenn ich mich nicht irre) Winter Semester 2005 ausgelaufen.
Damals wurde den FH Leuten die Möglichkeit geboten, weiter zu studieren um als Vollwertiger Dipl. Ing. anerkannt zu werden. Ich weiß nicht ob es 2 zusätzliche Semester oder 4 waren...

Neues System:

(Uni & FH) Bachelor Studium: 6 Semester (z.B: BWL, Informationsmanagement,...)
danach antritt eines Master's möglich
(Uni & FH) Master Studium: 10 Semester (z.B: BWL, Informationsmanagement,...)

Bei den technischen Richtungen weiß ich es jetzt nicht...

Bezüglich der Frage: Ich bin selber grad dabei den Bachelor zu erreichen und habe vor auch bis zum Master weiter zu machen. Ich mache dieses Studium neben meinem Vollzeit Job und sehe das Studium als Weiterbildung und nicht als einen Eintrittspunkt in die Arbeitswelt.

Klar muss jeder für sich selbst entscheiden, nur eines weiß ich mit sicherheit, wenn ich nach dem Bachelor Abschluss sage "Ach, ich mach den Master dann in paar Jahren nach..." mach ich ihn wahrscheinlich garnicht mehr, da die Präferenzen sich so schnell ändern und die Freizeit usw. viel mehr wert ist und man es dann nicht mehr missen möchte.

Ich persönlich mach den Master auch aus dem Grund, da es vertiefender ist und ich somit mehr wissen "theoretisch" mitnimmst und auch in ein Unternehmen mit einbringst.

Was den Umstieg von FH auf Uni angeht, bin ich aber überfragt, da ich keinen Kenne der das gemacht hat :(
 
Zuletzt bearbeitet:
ich sehe das genauso, dass wenn Master, dann direkt hinterher. Master sind 4 zusätzliche Semester, die 2 Jahre sind schnell rum, deswegen würde ich das nicht neben dem Job machen. Es wäre zu erwägen sich im Ausland zu empfehlen. Ich hätte schon Bock auf Barcelona oder Boston. Wenn das stimmt, was einige hier anklingen lassen haben, das der deutsche Masterabschluss niht so hoch angesehen wird, ist das definitiv eine Alternative.
 
@BrOokLyN R!ot ³
gut das nicht alle so engstirnig sind aber laut dieser Vereinigung darf sie sich nicht Architek/in nennen, is schon komisch.

@ghettokn00b
das mit den Rentenjahren ist natürlich auch nicht zu vernachlässigen und wurde von mir noch garnicht bedacht, danke für den Hinweis. Wie alt warst du als du mit dem Studium begonnen hast wenn du schon mit 22 fertig bist?Warst du garnicht beim Bund/Zivildienst? Also ich werde aller voraussicht nach erst kurz vor meinem 24. damit fertig.

edit: ghettokn00b
Nur was wird dich ein Studium in Barca /Boston kosten? So billig wie bei uns wird es sicherlich nicht.

@FiReStArTeR
Das mit der LAchnummer wäre schon fatal. Soll der Sinn des Bachelor/Masters nicht darin liegen, dass innerhalb der EU alle Abschlüsse gleichgestellt sein sollten?
Ich muss glatt mal schauen ob ich meinen Master auch Dual machen kann, einen Job hätte ich schon nur kann ich es derzeit nicht ohne weiteres so nebenbei machen da mir die Noten doch etwas wichtiger sind.
Bei meinem Bachelor weiss ich, dass er akkreditiert ist, beim Master muss ich da glatt mal nachforschen und meinen Kumpel fragen

@Freespace
Bist du dir sicher mit den 10 Semestern Master? Bei meinem Studiengang sind das gerademal 4 Semester.

MfG Psylo
 
DaPsylo schrieb:
@Freespace
Bist du dir sicher mit den 10 Semestern Master? Bei meinem Studiengang sind das gerademal 4 Semester.

MfG Psylo

Ich habs bissel "blöd" geschildert. In Summe (Bachelor = 6 Semester + Master = 4 Semster) ergibt in Summe die 10 Semster. die du benötigst den Master zu erreichen.

@ghettokn00b

Ganz ehrlich? Ich finde es als sehr angenehm, auch wenns stressig ist, neben der Arbeit das Studium zu machen. Klar vielleicht brauch ich ein Semester, vielleicht sogar 2 Semster mehr als jemand der nur Studiert, nur ich bin im Zuge des Studium drauf gekommen, dass viele Sachen die man dort vermittelt bekommt, gleich durch Erfahrungen die man im Job gemacht hat verknüpfen kann.
Jemand der vorher noch nie gearbeitet hat, kann sich mitunter vielleicht schwerer vorstellen, für was das gut ist und ob die graue Theorie wirklich sinnvoll ist. Mit dem Job bekommst auch nen guten Spiegel, was ist theorie, was ist praxis und wie bringst die zwei zusammen, dass du für dich das Beste daraus ziehen kannst.

Nur so am Rande zum Thema Arbeit + Studium. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
10 semester master sind gesamtstudienzeit

also ich grad 19 gewesen als ich angefangen hab. Bachelor dauert bei mir 3,7 jahre. Bund erledigt sich irgendwie ja immer von selbst:)

Klar Boston/Barcelona ist teuer, auch eher ein Traum.
 
Moin,
@Freespace
kein Problem, ich hätte ja auch mal nachdenken können :rolleyes:

Was ich feststellen musste ist, dass meine Komilitonen, die bereits eine Lehre haben oder nebenbei Arbeiten, wesentlich weniger Probleme beim Verstehen und Umsetzen haben was wohl an der Praxis liegt, die mir fehlt.

@ghettokn00b
dann hattest du aber nur 12 Jahre Schule oder war ich auch so früh fertig!? :confused_alt:
Wie kommt man jetzt aber auf so eine krumme Zahl? Ein Semester mehr als normal + Bachelorarbeit!?

MfG Psylo
 
Dass diejenigen mit Ausbildung weniger Probleme haben ist verständlich. Nicht nur, dass sie überhaupt Erfahrung in einem Betrieb sammeln konnten, das Verständnis für den Stoff ist teilweise längst nicht mehr so abstrakt. Aus diesem Grund wird ja auch eine Ausbildung bei BWL-Studiengängen (Beispiel) als wünschenswert angegeben. Mir geht es ebenso, das Grundstudium des BWL-Bachelors ist mit kaufmännischer Ausbildung sehr einfach zu bestehen, da sich die Inhalte wiederholen. Im Hauptstudium erübrigt sich das allerdings, da das Niveau dann wieder gleich ist.

Das ist aber auch der Vorteil, den ich in einem berufsbegleitenden Master-Studiums sehe (wenn das Ziel ist, später direkt zu arbeiten, zum promovieren natürlich nicht). Die Praxis und das Detailwissen ergänzen sich später einfach besser.
 
Bei uns hat der Master gut reingehauen (MBA). Ich hab´ nen BA in Media Management, das ging noch. Für den MBA muss man sich dann ordentlich reinhängen (wo du gerade das Wort abstrakt erwähnst), wenn man vorher keinen Kontakt zur Wirtschaftswelt hatte. Geht aber alles, kein Ding. Die Kneipen wurden dadurch nicht leerer. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
emagon schrieb:
mein bruder und meien schwägerin machen beide den master über fernstudium. so kannst du dir 1) ne gute uni raussuchen und 2) weiterhin arbeiten und geld verdienen.
zudem bietet das fernstudium die möglichkeit an einer ausländischen uni zu studieren, die teilweise nen besseren ruf hat als die ein oder andere nicht-elite uni hier in deutschland...

da sollte man allerdings noch den nachteil erwähnen, dass ein fernstudium ne ganze stange geld kostet und die ganze angelegenheit viel stressiger ist, da man nur abends nach der arbeit oder am wochenende lernen kann.

generell würde ich auch den Msc dran hängen. ich denke mir auch, wir werden wahrscheinlich eh bis 70 arbeiten müssen, und ob ich jetzt 40 jahre oder 38 jahre mich abacker... da studier ich lieber noch ein bissl und genieße das leben ;)

an manchen FHs hat man vorteile, wenn man nen dipl gemacht hat und dann nen master dran hängen will. an meiner FH sind im masterstudiengang teilweise die gleichen vorlesungen wie im dipl-studiengang. das liegt daran, dass der msc eben an den bachelor angepasst ist und im bachelor kaum vorlesungen aus dem dipl sind. somit könnte ich nach meinem dipl mir 5 vorlesungen anerkennen lassen und habe dann nur noch 1 mastersemester vor mir sowie masterarbeit. und in 1 jahr den master durchziehen ist auf jeden fall ne feine sache.
 
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