Erstmal großen Respekt für deine Veränderungen und deine Offenbarungen. Dazu gehört schon viel Mut. Teilweise kann ich dir nachempfinden. Mir ging es nämlich ähnlich mit den Absagen und "Du bist ein guter Kumpel" usw.
Ich hätte dir am Anfang des Threads vielleicht dazu geraten, dich mit ihr mal an den Tisch zu setzen, um über diese Sachen zu reden, wie du dich fühlst, was du von ihr erwartest. Aber mittlerweile komme ich auch zu dem Schluss, dass es wahrscheinlich nichts bringen wird. Wenn sie dich nur als Lückenbüßer ausnutzt, dann machst du dich wirklich auf Dauer kaputt. Ich finde es auch toll von dir, dass du professionelle Hilfe nehmen willst.
Wahrscheinlich ist es das Beste für dich, dass du jetzt so schnell wie möglich den Schlussstrich ziehst. Die Story ist wirklich eine schöne, aber je länger du daran festhältst, desto mehr tuts dir auch weh.
So wie ich das jetzt gelesen habe, hängst du sehr an ihr, sie aber nicht an dir. Und das ist genau das, was dich zerfrisst. Sie hat leider über die lange Zeit nicht erkannt, wen sie da mit dir vor sich hat. Vielleicht ist ihr das egal, aber das sind Mutmassungen.
Da du ja relativ ungebunden sein wirst, kannst du da nicht in die Nähe deines Vaters ziehen für einen Neuanfang? Ich meine, er ist der wichtigste Mensch in deinem Leben und er kann dir auf jeden Fall helfen und unter die Arme greifen.