Meinung zur Krankschreibung am ersten Tag

P4ge schrieb:
Wir könnten auch mal über eine "Praxis-Gebühr" für die Notaufnahme nachdenken, 200€ für Leute die da wegen erhöhten Fieber (39 Grad) hingehen. Hat man ja nicht früher gemerkt, darf dann halt die Notaufnahme machen.

Eins der beiden Male, daß ich die Notaufnahme beansprucht habe, war es tatsächlich erhöhtes Fieber.
Samstag unwohl gefühlt mit 38,irgendwas, Sonntag morgen 40,2°C, Sonntag nachmittag 41,9°C.

Wie genau hätte ich mich anders verhalten sollen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Araska schrieb:
Wie genau hätte ich mich anders verhalten sollen?
Gar nicht! mit akuten Leiden ist man in der Notaufnahme im Zweifel immer richtig. Die Fachkräfte dort fluchen in der Regel über jene die dort die zweite Meinung neben den Hausarzt einholen wollen, oder ihre chronische Krankheit ohne akute Auffäligkeit behandelt sehen wollen.

Und natürlich jedem, der entgegen der Beurteilung durch das Fachpersonal der Meinung ist Zeitnah behandelt werden zu müssen.

Dazu kommen Dauergäste, aber die Probleme sind Menschen die sich "Beratungsresitent" sind, nicht jene die sich aufgrund einer unbekannten Situation nicht anders zu helfen wissen.
 
Ich glaube, dass die Krankschreibung ab dem ersten Tag keine besonders kluge Idee ist, da die Ärzte somit noch stärker belastet werden als ohnehin schon.
 
Krankschreibung am ersten Tag führen halt zu längeren Ausfällen. Wer bisher selbst bestimmt bis zu 3 Tage krank zuhause bleiben konnte - ging halt dann wieder arbeiten wenn man sich erholt hat.

So schreiben einen die Ärzte direkt für 5 Tage krank - man will ja nicht den gleichen Patient 2x die Woche sehen. Die Ärzte optimieren dann einfach ihre Auslastung zu weniger Besuchen.

Man "erwischt" dann somit die Leute - die sich nur mal so abmelden. Verliert aber gleichzeitig alle Arbeitnehmer, die bisher spätestens nach 3 Tagen wieder im zurück auf Arbeit sind.
 
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