Memtest-Fehler "verschwinden" nach Warmlaufen!?

mauorrizze

Ensign
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Jan. 2007
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Gibt es ähnliche Erfahrungen oder Erklärungen?

Ich hab eine gebraucht gekaufte CPU (i5-3570) in ältere Bauteile (Corsair DDR3-1600, ASRock H77 Pro4-M, 400W Aurum Netzteil) verbaut, die vor einer Weile fehlerfrei mit einem i3 liefen. Der erste Schritt mit dem neuen Setup war natürlich Memdisk86+ (5.01) via USB-Stick zu starten. Sehr schnell kamen Fehler, auch nach Reduzierung des Taktes von 1600 auf 1333, Timings habe ich automatisch auf XMP-Profil gelassen. Fehler waren in je einem Durchlauf zweistellig geblieben (~30), aber kamen nach Neustart und besagter BIOS-Einstellung sehr verlässlich.

Dann habe ich Module einzeln getestet. Das erste Modul brachte sehr schnell 8 Fehler, doch dann im restlichen Durchlauf (etwa halbe Stunde) keine weiteren.
Das zweite Modul im selben Slot verbaut brachte nach einer Stunde 0 Fehler.
Also noch mal das erste, bereits defekt getestete Modul im selben Slot noch ein mal getestet, nach zwei Stunden: 0 Fehler!
Jetzt gerade sind wieder beide Module eingebaut, der erste Durchgang ist durch und bisher: 0 Fehler.

Wenn der Test jetzt noch zwei bis drei Stunden fehlerfrei durch läuft, will ich auf alle Fälle noch mal den Rechner eine Weile vom Strom nehmen und ihn anschließend "kalt" wiederholen. Wenn da nichts bei raus kommt: Fehler vom Anfang ignorieren? Könnte das Nicht-Zurücksetzen der BIOS-Settings nach CPU-Wechsel dafür verantwortlich sein? Danke für Meinungen!
 
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Und in Zukunft bitte mehr Absätze...
 
Es könnte auch der Prozessor einen Defekt entwickelt haben, der sich so äussert. Oder das Mainboard, auch wenn dort keine aktiven Elemente des Daten/Adressbusses mehr drauf sind.
 
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