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News Mercedes-Benz: Steer-by-Wire soll 2026 in Serie auf den Markt kommen
- Ersteller nlr
- Erstellt am
- Zur News: Mercedes-Benz: Steer-by-Wire soll 2026 in Serie auf den Markt kommen
Lan_Party94 schrieb:Und da kannst du schlagartig einschlagen wie bei einem Auto? Ich behaupte mal der "Wendekreis" eines Kampfjets ist immer noch sehr viel größer als der eines Autos.
Mit einem Auto kannst du zick zack Schlagen (fahren), ich bezweifle stark das sowas mit einem Kampfjet möglich ist - gerade weil auch die Geschwindigkeiten andere sind.
Ja, du kannst schlagartig in die andere Richtung lenken. Dauert natürlich etwas länger bis du dann auch anders herum fliegst, aber die Rückkopplung ist sofort da
Duststorm
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Also bei BMW sind es mittlerweile über 1,5 Millionen Fahrzeuge. Entwickelt hat das ganze Conti und BMW kostet der Spaß derzeit ein Haufen Kohle da Conti wohl Mist gebaut hat.Arne schrieb:Weil das hier erwähnt wurde: Bei welchem Auto sind die Bremsen eigentlich komplett by wire, ohne Hydraulik?
Paar von den größten Kritiker fahren ja vlt. sogar nen BMW mit der Bremsanlage, haben nur kein Peil davon
Bei nem LKW würd ich das jetzt auch nicht unbedingt empfehlen. Jetzt werden hier schon Kampfjets und Autos verglichen, ja wild sag ich nur! Gott sei Dank gibts in Deutschland eine Führerscheinprüfung wo man lernt, PKWs von Flugzeugen zu unterscheidenLan_Party94 schrieb:Und da kannst du schlagartig einschlagen wie bei einem Auto? Ich behaupte mal der "Wendekreis" eines Kampfjets ist immer noch sehr viel größer als der eines Autos.
Und im Zweifel, dem ein oder anderen rettet Steer-by-Wire wohl das Leben wenn er bei 200 plötzlich mal auf die Idee kommt, das Lenkrad rumzureißen. Das Auto ist dann wenigstens so klug und führt den Befehl vom Fahrer hoffentlich nicht aus...
Zuletzt bearbeitet:
iGameKudan schrieb:Find ich bei den kritischsten Komponenten/Funktionen eines Autos (Lenkung/Bremse) nicht wirklich cool…
Ich sehe das Problem nicht. Genauso könntest Du Angst haben, dass mitten unter der Fahrt bei "alten" Autos die Servolenkung ausfällt.
Das ganze hier ist ja größtenteils elektrisch. Sehe da also kein Problem.
Wenn der Winkelgeber falsche Werte ausspuckt dann drehen sich die Räder wild hin und her.... Unfall.
Finde ich sehr gefährlich. Dann lieber eine mechanische Verbindung.
Zudem hat man garkein Grip-Gefühl mehr was die Sache noch gefährlicher macht.
Finde ich sehr gefährlich. Dann lieber eine mechanische Verbindung.
Zudem hat man garkein Grip-Gefühl mehr was die Sache noch gefährlicher macht.
Arne
Rear Admiral
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Also meine Frage nach Autos mit Brake by wire "ohne Hydraulik" bezog sich natürlich auf das Vorhandensein einer durchgängigen hydraulischen Verbindung zwischen Hauptbremszylinder am Pedal und Bremskomben an der Bremse. Ob by wire ein hydraulischer Aktor angesteuert wird oder irgendwas anderes war nicht gemeint.
Also fasse ich zusammen: brake-by-wire hat bei Mercedes früher schon nicht funktioniert, funktioniert auch jetzt bei BMW nicht zuverlässig und es ist nur deshalb keine Katastrophe, weil das BMW- bzw. Conti-System gar kein richtiges brake-by-wire-System ist, eine hydraulische Rückfallebene hat, wenn ich das richtig verstanden habe. Damit ist doch über das Vorhaben, das ohne mechanische Rückfallebene in die Lenkung zu bringen, alles gesagt.
Also fasse ich zusammen: brake-by-wire hat bei Mercedes früher schon nicht funktioniert, funktioniert auch jetzt bei BMW nicht zuverlässig und es ist nur deshalb keine Katastrophe, weil das BMW- bzw. Conti-System gar kein richtiges brake-by-wire-System ist, eine hydraulische Rückfallebene hat, wenn ich das richtig verstanden habe. Damit ist doch über das Vorhaben, das ohne mechanische Rückfallebene in die Lenkung zu bringen, alles gesagt.
Laut deutscher Wikipedia gibt es diese Bedeutung wohl auch, die gängige Bedeutung ist aber aus meiner Sicht eben die elektrische (oder auch optische) Signalübertragung per Sensor, Kabel und Aktor statt direkter mechanischer/hydraulischer/pneumatischer Steuerung.ReactivateMe347 schrieb:Ehrlich gesagt hatte ich "by-wire" immer verstanden als "wie auf einer Schnur" und damit als Autopilot. In Flugzeugen trifft das offenbar eben auch zu.
Du siehst das Problem bei "ich kann plötzlich gar nicht mehr lenken" nicht im Vergleich zu "die Lenkung ist plötzlich ein bisschen schwergängiger"? Ernsthaft?MaverickM schrieb:Ich sehe das Problem nicht. Genauso könntest Du Angst haben, dass mitten unter der Fahrt bei "alten" Autos die Servolenkung ausfällt.
Duststorm
Commander
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Shark1705 schrieb:Auch bei BMW hat die Bremse noch Hydraulik, wie soll die sonst funktionieren? Sie wird nur nicht mehr über das Pedal direkt betätigt.
Richtig erkannt – auch bei BMWs Brake-by-Wire ist natürlich noch Hydraulik im Spiel, aber der entscheidende Punkt ist: Sie wird nicht mehr direkt vom Fahrer angesteuert. Das Bremspedal ist im Grunde nur noch ein Eingabegerät, das ein Signal an den Aktuator schickt, der dann den Bremsvorgang ausführt.
Und genau so muss man auch Steer-by-Wire verstehen. Da ist aktuell auch nicht alles rein digital – oft ist noch Hydraulik als Backup vorhanden. Irgendwie muss die mechanische Arbeit ja umgesetzt werden. Aber die direkte mechanische Verbindung vom Lenkrad zur Lenkung fällt weg.
@Arne
Die Zusammenfassung ist verständlich, aber sie greift deutlich zu kurz. Ja, BMW hatte mit dem von Continental gelieferten Brake-by-Wire-System Probleme – deshalb gab es auch die große Rückrufaktion für rund 1,5 Millionen Fahrzeuge. Der Fehler betraf die elektronische Steuerung, was in manchen Fällen zu einem Ausfall der Bremskraftunterstützung führte. Aber genau deshalb gibt es ja die hydraulische Rückfallebene. Die Fahrzeuge blieben trotz des Defekts bremsfähig – eben weil das System redundant ausgelegt ist. Und nein, das macht es nicht „weniger richtig“, sondern genau so, wie sicherheitskritische Systeme heute konzipiert werden müssen.
Ein Brake-by-Wire-System ohne Rückfallebene wäre fahrlässig – ebenso wie ein Steer-by-Wire ohne Redundanz. Aber genau das ist bei Mercedes nicht der Fall. Das angekündigte Steer-by-Wire-System ist doppelt abgesichert, mit zwei Signalpfaden, redundanter Stromversorgung und zusätzlichen Aktuatoren. Im Worst Case greifen Hinterachslenkung und ESP gezielt ein. Man kann das System also kritisch sehen – aber der Vergleich mit einem “ausfallenden” Bremssystem ohne den Kontext der Sicherheitsarchitektur hinkt gewaltig.
Achja, gute Nacht allerseits
Zuletzt bearbeitet:
Tulol schrieb:Wann wurde dein Auto denn zuletzt komplett zerlegt/bis ins Detail gewartet?
Der Flieger bekommt diese behandlung nach (fast) jedem Flug.
Bitte was? Ein Flugzeug wird nach jedem Flug komplett zerlegt? Was schreibst du da bitteschön schon wieder für einen Schwachsinn?
Arne schrieb:Du siehst das Problem bei "ich kann plötzlich gar nicht mehr lenken" nicht im Vergleich zu "die Lenkung ist plötzlich ein bisschen schwergängiger"? Ernsthaft?
Bist Du schonmal ein Auto ohne Servo-Lenkung gefahren? Kannst Du dir vorstellen, was passiert, wenn die plötzlich auf der Autobahn bei 130KM/h+ ausfällt?
Ergänzung ()
Duststorm schrieb:Ein Brake-by-Wire-System ohne Rückfallebene wäre fahrlässig – ebenso wie ein Steer-by-Wire ohne Redundanz. Aber genau das ist bei Mercedes nicht der Fall. Das angekündigte Steer-by-Wire-System ist doppelt abgesichert, mit zwei Signalpfaden, redundanter Stromversorgung und zusätzlichen Aktuatoren. Im Worst Case greifen Hinterachslenkung und ESP gezielt ein. Man kann das System also kritisch sehen – aber der Vergleich mit einem “ausfallenden” Bremssystem ohne den Kontext der Sicherheitsarchitektur hinkt gewaltig.
Sehe ich genauso.
Wenn sich das Rad einmal dreht macht es kaum einen Unterschied ob mit oder ohne Servounterstützung.MaverickM schrieb:Bist Du schonmal ein Auto ohne Servo-Lenkung gefahren? Kannst Du dir vorstellen, was passiert, wenn die plötzlich auf der Autobahn bei 130KM/h+ ausfällt?
Früher musste man sogar ganz ohne auskommen und die Menschheit hat es überlebt.
Glaube mir, dem ist nicht so. Ich bin in der Zeit aufgewachsen als die Servolenkung noch nicht Standard war und da gibt es definitiv nur minimalst einen Unterschied.
Bemerkbar macht sich das Fehlen der Servounterstützung hauptsächlich beim Rangieren, weil die Lenkkräfte wesentlich höher sind.
Bemerkbar macht sich das Fehlen der Servounterstützung hauptsächlich beim Rangieren, weil die Lenkkräfte wesentlich höher sind.
eastcoast_pete
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Wird das Drive-by-Wire System (inklusive der Lenkung) dann auch sonst vollständig separat vom Rest des MBUX bleiben? Denn so sicher Fly-by-Wire im Flugzeug ist, bleibt da ja die Steuerung strikt von anderen, nicht essentiellen Funktionen getrennt.
Und ich bin zB sehr dagegen, wenn die Steuerungssoftware mit OTA Updates geändert werden kann. Wenn Spotify nach einem OTA Update nicht mehr tut, ist es ärgerlich; wenn's aber danach die Lenkung oder die Bremsen versagen, kann es tödlich sein.
Und ich bin zB sehr dagegen, wenn die Steuerungssoftware mit OTA Updates geändert werden kann. Wenn Spotify nach einem OTA Update nicht mehr tut, ist es ärgerlich; wenn's aber danach die Lenkung oder die Bremsen versagen, kann es tödlich sein.
Oder Gewinn Maximierung ....Sardellenpizza schrieb:Nennt sich in anderen Bereichen dann gerne "Verbesserte Rezeptur"
Was mir noch zum Thema einfällt ... Am Ende ist es ja nen elektrisches Bauteil , bei VW bzw meiner Gebrauchtwagen Garantie /verlängerte Garantie sind elektrische Sachen nicht mit abgedeckt .... Geht teilweise soweit was ich Mal in einem Autohaus mitbekommen habe da war was mechanisch defekt da es aber elektrische Bauteile hatte wurde die Garantie abgelehnt ....
Ansonsten das Thema Gewährleistung , auf Bau sind bei festen teilen 5 Jahre (bestimmte Sachen auch länger) und elektrische Bauteile 2 Jahre ....
Mich würde aber echt interessieren was und wo die Kosten gespart werden ich sags Mal vereinfacht .... Lenkung normal ne Stange/Gelenke , Drive by wire .... Kabel , Empfänger/Sender , Software
Ergänzung ()
Man kann aber noch lenken .... Auch wenn es Kraft kostet und beim rollenden Auto halt sich das in Grenzentree-snake schrieb:Das ist ziemlich ungewohnt wenn man plötzlich fürs Ende der Kurve massiv mehr Kraft aufwenden muss
Szenario auf der Autobahn fällt bei 150 Drive by wire aus oder die Servo unterstutzung ? Im besten Fall in einer Kurve
Ach ja und bei Flugzeugen macht es ja auch Sinn das da Drive by wire ist ... Wenn da mechanisch über viele Meter was verlegt werden muss dann ist da wohl die Gefahr größer das an der Mechanik was passiert , da ist die Kabel Steuerung natürlich unempfindlicher dazu im kfz sind es was ? Maximal nen Meter ?
Ergänzung ()
schwimmcoder schrieb:Da Airbus schon lange per Steer-by-wire das Flugzeug steuern lässt von den Piloten
Siehe meine Aussage viele Meter im Flugzeug minimal Strecke im kfz .... Mal nen Flugzeug in der Luft gesehen wie sich das verformt ? Da macht das vollkommen sin
Was hatten die vorher Hydraulik ... Ähnlich zur Mechanik problematischer bei längeren wegen und zeitverzogerte Rückmeldung bzw Aktion beim steuern ...kfz sofortige Rückmeldung beim lenken
Hm da fällt mir noch was ein hat der Cybertruck nicht auch Drive by wire ? Verzeihung stere by wire ... Gibt lustige Videos dazu
Zuletzt bearbeitet:
Simonte
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Ist mMn. kein gutes Argument, das kann bei mechanischer Lenkung auch passiereniGameKudan schrieb:Redundanz hin oder her, blöde Zufälle gibts zuhauf.
Brainorg
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iGameKudan schrieb:Defekte an der mechanischen Lenkung kündigen sich aber meist weit im Voraus an (Lenkspiel/Knacken beim Lenken). Schmiert bspw. die Servounterstützung ab, ist zumindest die grundsätzliche Lenkfähigkeit noch gegeben.
Diese gibts mit Steer by Wire einfach nicht mehr. Wenn das System abschmiert, und das wird auch bei redundanter Ausführung passieren, kann das ohne jede Vorankündigung in den ungünstigsten Situationen passieren.
Und es ist mangels mechanischer Verbindung absolut keine Lenkmöglichkeit mehr gegeben.
Naja. In klassischen Lenksystemen gibt es mechanische Verschleißteile: Zahnstangen, Lenkgetriebe, Gelenke. Diese können Spiel entwickeln, brechen oder durch äußere Einwirkungen (z. B. Unfälle) versagen.
SbW eliminiert diese mechanische Kette – und damit viele physikalische Ausfallursachen.
Zudem überwachen sich SbW selbst kontinuierlich. Schon minimale Abweichungen (z. B. ungewöhnlicher Widerstand oder Sensorausfälle) werden erkannt und in Sekundenbruchteilen kompensiert oder gemeldet. Mechanische Systeme erkennen Fehler oft zu spät – oder gar nicht. Auch reagiert SbW schneller, exakter und adaptiver als mechanische Lenkung. Das System kann situativ angepasst werden: unterschiedliche Lenkübersetzungen je nach Geschwindigkeit, Fahrbahnzustand oder Fahrsituation – etwas, das mechanisch nur eingeschränkt möglich ist.
SbW ist nicht unsicherer – es ist anders, aber mindestens genauso sicher, wenn nicht sicherer. Durch Redundanz, Echtzeitüberwachung und Wegfall mechanischer Schwächen erfüllt es höchste Sicherheitsstandards.
Eher das Gegenteil ist der Fall: man hat weder Angst vor der Zukunft noch vor Kabeln, die das Lenkgestänge ersetzen. Sdn die Erfahrung der User hat gelehrt, dass wie so oft die Software das Problem hierbei sein könnte. Und die kann nicht zuverlässiger als eine Mechanik sein.Foma schrieb:Oha, was ist denn hier los, ein Technik-Forum das soviel Angst vor der Zukunft hat?!
Zuletzt bearbeitet:
Mxhp361
Lt. Commander
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- 1.527
Gibt's keine Info für welche Mercedes Modelle das feature kommen soll?
Spielt das den eine Rolle? Wird wohl vorerst in die EQS / E Modelle Einzug erhalten.
Für mich ist das mehr als Uninteressant, als Leidenschaftlicher Mercedes Benz Liebhaber hat der Konzern es in nicht einmal 8 Jahren geschafft mich dermaßen mit neuen Modellen zu enttäuschen das ich gern fern von dem "neu" bleibe. Das gleiche trifft auch zu deren unverschämter Preispolitik zu.
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