Don_Tralle
Lieutenant
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wenn das erfolgreich im motorsport eingesetzt wird und stabil läuft mit feedback von der achse, dann kann man drüber nachdenken es im straßenverkehr einzusetzen. vorher nicht
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Die Angst ist verständlich aber nicht rational. Das Lenkgestänge kann genauso kaputt gehen und da ist die Wahrscheinlichkeit vermutlich sogar höher aufgrund der fehlenden Redundanz. Wenn die 2 Millionen Kilometer fehlerfrei mit im Durchschnitt 60 km/h gefahren sind dann sind das 33k Stunden, im Quadrat wegen der Redundanz macht das eine Mean Probability of Failure von niedriger als 1x10^(-9).iGameKudan schrieb:Find ich bei den kritischsten Komponenten/Funktionen eines Autos (Lenkung/Bremse) nicht wirklich cool… Redundanz hin oder her, blöde Zufälle gibts zuhauf.
Geht doch auch so. Und gerade Mercedes ruft Preise auf, wos salopp gesagt nich auf die letzten Zweifuffzig ankommt.
Sicher das Fly-by-Wire den Autopiloten meint? 🤔ReactivateMe347 schrieb:Ist "Steer-by-Wire" da nicht irreführend? Fly-by-Wire umfasst doch auch einen Autopilot (einen echten, nicht einen von tesla) und das hier aber offenbar nicht?
Wie kommst Du darauf, dass FBW einen Autopiloten benötigt? Nein, das ist natürlich nicht der Fall.ReactivateMe347 schrieb:Ist "Steer-by-Wire" da nicht irreführend? Fly-by-Wire umfasst doch auch einen Autopilot (einen echten, nicht einen von tesla) und das hier aber offenbar nicht?
Aber gerade das was du beschreibst ist mit steer-by-wire doch möglich. Statt einer möglicherweise als zu direkt empfunden Lenkung ist sie komplett variabel einstellbar und umgreifen musst du trotzdem nicht, daher braucht es auch kein rundes Lenkrad und ein kompakter Yoke genügt.Godyjin schrieb:Hab so ein Knight Rider Lenkrad im neuen Peugeot. Muss sagen bin davon nicht begeistert. Nervt tierisch beim umfassen. Ich bin aber auch jmd ich habe lieber eine langsame Maus empfindlichkeit als eine schnelle für mehr Kontrolle.
Wenn man nur 1/3 Bewegung für eine Kurve braucht, so hat man auch viel weniger Kontrolle bei kleinen Lenk Passagen.
"by-Wire" bedeutet lediglich, das es keine mechanische Verbindung vom Lenkrad/Joystick/Yoke zu den Rädern/Steuerflächen gibt.ReactivateMe347 schrieb:Ist "Steer-by-Wire" da nicht irreführend? Fly-by-Wire umfasst doch auch einen Autopilot (einen echten, nicht einen von tesla) und das hier aber offenbar nicht?
Lan_Party94 schrieb:Flugzeuge mit Autos zu vergleichen ist aber auch ziemlich krass.
Bei einem Flugzeug kannst du und musst du auch nie z. B. schlagartig rechts einschlagen.
Gerade wenn man auf ländlichen Regionen unterwegs ist und es mal unterm Auto derber zugeht kann ich mir gut Verschleiß oder eben schnelle defekte vorstellen.
Jede – wirklich jede – mechanische Komponente unterliegt einem höheren Verschleiß als ein einfaches Kabel. Das ist Physik und keine Meinung. Und ganz ehrlich: Niemand hier im Forum steuert sein Auto rein mit Muskelkraft. Vielleicht der eine oder andere, der noch einen Youngtimer ohne Servolenkung fährt – aber das war’s dann auch.Lan_Party94 schrieb:Gerade wenn man auf ländlichen Regionen unterwegs ist und es mal unterm Auto derber zugeht kann ich mir gut Verschleiß oder eben schnelle defekte vorstellen.
Und da kannst du schlagartig einschlagen wie bei einem Auto? Ich behaupte mal der "Wendekreis" eines Kampfjets ist immer noch sehr viel größer als der eines Autos.Sani- schrieb:Auch Kampfflugzeuge nutzen Fly-by-wire bzw. Fly-by-light
Steer by Wire kostet definitiv mehr als als eine mechanische Lenkstange aus zwei Gründen:Dogbrothers schrieb:Mercedes-Benz erwartet Vorteile im Alltag = Kostenreduzierung
Macht mehr oder weniger auch Sinn, da fürs Autonome fahren sowieso "unsinnig" wäre
Das dürfte nahezu ausgeschlossen sein. Wie im Flugzeug dürfte alles vollständig redundant sein (und dementsprechend teuer).E1M1:Hangar schrieb:Redundanz ist schön und gut, aber eine der Art kritische Komponente "aus der Hand" zu geben - ganz schwierig. Irgendeine Komponente in dem System wird zwangsläufig nur EINFACH verbaut sein und wenn da was ist - egal wie schnell oder langsam mal unterwegs ist -, gute Nacht Marie.
Im Gegensatz zur Bremse (Brake by Wire) ist das Gaspedal sicherheitstechnisch nicht so kritisch einzustufen. E-Gas hatte ich schon in meinem Opel Vectra C serienmäßig vor 20 Jahren (deshalb war es dort so einfach, den Tempomat für 150 € nachzurüsten).Drummermatze schrieb:An die Skeptiker: Nutzt ihr eigentlich auch noch Gaspedale mit Seilzug?
CB wurde wieder von der Pressemitteilung eines deutschen Autoherstellers getriggert. Fehlt nur noch der Hinweis auf die schnellstmögliche Veröffentlichung.frazzlerunning schrieb:Soll Mercedes machen, gibts in Europa doch auch schon andere, zb. Toyota bZ4X.
czuk schrieb:Bzgl. der Sicherheit habe ich keine Bedenken.
Jedoch bezüglich der praktischen Fahrerfahrung. Man hatte ja auch schon in der Vergangenheit mit alternativen Lenkkonzepten experimentiert, Joysticks z.B. und den Lenkwinkel der Räder in Abhängigkeit zur Hebelbewegung und der Geschwindigkeit gesetzt. Jedoch wirkt das auf den Fahrer eben immer ganz nach Fahrsituation unterschiedlich und eben nicht konsistent.
Mal sind 10° Lenkwinkel vielleicht 10° Lenkrad, mal sind 10° Lenkwinkel vielleicht 50° Lenkrad (oder Joystick, oder was auch immer).
Bin gespannt, wie die Akzeptanz der Fahrer sein wird.
Mercedes will doch keine Bezahlbaren Autos mehr Herstellen. Deshalb streichen sie ja die A-, B-Klasse.grincat64 schrieb:...die sollen doch endlich mal bezahlbare Autos herstellen und anbieten und ihre CEO nicht mit Gehältern überschütten die jeglicher Logik widersprechen - dann klappts vielleicht auch mal ohne Existenzangst und Jammern auf hohem Niveau.