Merz und sein Politikstil: Änderung Grundgesetz + Sondervermögen

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Die Produktionskosten in D sind halt viel zu hoch Energie und die Lohnnebenkosten - siehe die sehr sehr hohen Lohnstückkosten im weltweiten Vergleich.


BYD baut Werke in Spanien Ungarn etc - da rechnet sich wohl die Produktion schon.

Man muss das ja auch mal so sehen immerhin Deutschland war über ein halbes Jahrhundert(!) beim Automobilbau ganz vorne dabei, das war eine extrem lange Zeit jetzt sind halt andere dran - China wird vielleicht in 70-100 Jahren durch Indien dann wieder abgelöst - die Welt bleibt halt nicht stehen.

Akkuchemie und Akkus kommen aus China das halt das was beim E-Auto der grosse Kostenblock ist - für das restliche Aussenrum ist D einfach zu teuer. Und das kann doch die Autoindustrie nicht ändern - die Autohersteller können selber keine Akkuchemieindustrie aufbauen - das ist viel zu komplex.

Man kann auch nicht erwarten irgendein Web Entwickler in D solle halt mal OpenAI Konkurrenz machen - das geht halt nicht.
 
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HtOW schrieb:
Nein ist es nicht! Aber wenn die Kunden die Produkte nicht kaufen wollen brsuch ich den Markt nicht zu entwickeln. Wir haben ja nicht mehr die Verdrossenheit wie 2015.
Der Wille zum Kauf eines Elektroautos ist beim Kunden längst da, vor Allem bei jüngeren Menschen. Nur müssen der Preis und die Infrastruktur dafür stimmen. Das sollten Staat und Automobilkonzerne bis zum Verbrennerverbot wohl hinbekommen. Den chinesischen Markt haben unsere Autobauer ja längst verpennt, vielleicht schaffen sie es ja in Deutschland noch die Kurve zu bekommen.

Auch wenn Subventionen für Verbrenner und Falschinformationen gegen die e-Mobilität wirken, hat der Markt doch längst entschieden, ebenso bei erneuerbaren Energien, der Markt wächst exponentiell.
 
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Ich muss zugeben, mir ist in der Zwischenzeit egal, ob das Verbrenner aus Gesetzlich geregelt ist, oder nicht. Das ist eine der wenigen Bereiche, wo ich wirklich glaube "der Markt regelt das schon", und zwar in eine (nach meiner Meinung nach) positive Richtung, also E-Mobilität. Zwar nicht in die ideale Lösung, da trotzdem noch zu viele Autos auf den Straßen, aber immerhin positiver.

Ich bin immer noch sehr Optimistisch: "Die deutsche Autoindustrie wird ja nicht den selben Fehler wie Kodak machen." (zu meiner Überraschung, wie ich gerade sehe. Die gibt es wirklich immer noch).
 
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s0undjan schrieb:
Der Wille zum Kauf eines Elektroautos ist beim Kunden längst da, vor Allem bei jüngeren Menschen.

Ist halt faktisch einfach falsch…
Ja der Anteil der Zulassungen der Bed steigt liegt aber selbst nach 15 Jahren nur bei mickrigen 20%. Damit lassen sich keine Unternehmen wie es hier gibt führen. Selbst wenn man von ner exponentiellen Steigerung ausgeht ist man frühestens in 10 Jahren soweit, aber halt mit ner Wertschöpfung die großteils im Ausland liegt.
Aber ist nen anderes Problem, hier gehts um den Absatz.

Dass Eigenheimbesitzer mit PV Anlage E Auto fahren ist logisch, preiswerter kann man nicht mobil sein.
 
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HtOW schrieb:
Selbst wenn man von ner exponentiellen Steigerung ausgeht ist man frühestens in 10 Jahren soweit, aber halt mit ner Wertschöpfung die großteils im Ausland liegt.
Gerade im Ausland verlieren unsere Unternehmen Marktanteile, weil sie nicht mit der Zeit gehen und sie vor Allem in China den Anschluss verlieren.
 
s0undjan schrieb:
Kann deine verlinkte Studie auch hier nochmal zitieren, 70% der Kunden wollen kein E Auto.
Zumal man da immer Betrachten muss, welche Zielgruppe auch tatsächlich Neuwägen kaufen kann. Und das sind Autovermietungen, Gewerbe und Wohlhabende. Der Durchschnitts 20-40 Jährige kauft Jahreswägen und ist damit für die Hersteller eh nich nicht interessant. Klingt zwar schön „60% wollen E Auto, aber wenn davon nur einstellige Prozentzahlen überhaupt Autos neu kaufen halt ne haltlose Aussage :D

s0undjan schrieb:
Gerade im Ausland verlieren unsere Unternehmen Marktanteile
Zu 100%. Die Toleranz zu Unternehmen hat nur der Deutsche Michel, andere Menschen lassen sich zum Glück nicht einfach so abziehen.
Mal schauen ob die Unternehmen jetzt nich ne Wende schaffen.
 
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Es macht einfach keinen wirtschaftlichen Sinn Autos noch in D zu fertigen wenn das Herzstück (Akkuchemie, Zellen, etc) in China gebaut wird - da macht es mehr Sinn wenn die dt Hersteller in China Fabriken bauen um vor Ort dann ihr Wissen bei Fertigung und Co zu nutzen - und ob ein BMW Mercedes Porsche in Deutschland China Ungarn oder sonstwo gebaut wird ist doch den Kunden egal - die Marke hat den Wert.

Dass IT und AI in/aus Europa international eher unwichtig ist liegt ja auch nicht daran dass alle ITler in Europa komplett unfähig und faul sind sondern dass einfach die Rahmenbedingungen halt nicht so passen für ein "OpenAI" und Co.

Heute ist halt die Welt superglobal und informiert, wer zu teuer ist und nicht eine spürbare Mehrqualität für den Aufpreis liefert ist halt raus.

BYD bringt sehr wahrscheinlich zeitnah (2030 Massenfertigung, 2027 Serienproduktion) Solid State Akkus zum Preis nach eigenen Angaben aktueller Akkus - das könnte sicher dem E-Auto Markt noch Schwung geben, da fertigen die doch dann vermutlich auch in Europa - also zollfrei (bisher knapp 30% Zoll!)
 
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Uzer1510 schrieb:
Es macht einfach keinen wirtschaftlichen Sinn Autos noch in D zu fertigen wenn das Herzstück (Akkuchemie, Zellen, etc) in China gebaut wird - da macht es mehr Sinn wenn die dt Hersteller in China Fabriken bauen um vor Ort dann ihr Wissen bei Fertigung und Co zu nutzen - und ob ein BMW Mercedes Porsche in Deutschland China Ungarn oder sonstwo gebaut wird ist doch den Kunden egal - die Marke hat den Wert.
Vor einigen Jahren (ich könnte aber jetzt nicht eindeutig beziffern, wie viele. Etwa vor 10 Jahren), hätte ich dies als Nachvollziehbares Vorgehen angesehen. Heute würde ich mich schon dafür aussprechen, dass einige Technologien auch mindestens innerhalb der EU Grenzen produziert werden.
 
s0undjan schrieb:
Gerade im Ausland verlieren unsere Unternehmen Marktanteile, weil sie nicht mit der Zeit gehen und sie vor Allem in China den Anschluss verlieren.
Das hat nichts mit „mit der Zeit gehen“ zu tun: China ist kein freier Markt und auch keine Marktwirtschaft, sondern eine staatlich gelenkte Volkswirtschaft, die, anders als im Sozialismus, zur Ressourcenallokation marktwirtschaftliche Konzepte nutzt, um den gesamtwirtschaftlichen Alltag bewältigen zu können. Jedoch kann die KP zu jedem Zeitpunkt vollumfänglich eingreifen ohne rechtliche Beschränkungen.

Der Zugang zum chinesischen Markt wurde für die deutsche Autoindustrie von China bewusst gesteuert. Es gab und gibt dort kein rein deutsches Unternehmen, vielmehr wird alles in Joint Ventures abgewickelt. Der Deal ist simpel: langfristiger Abfluss von Know-how gegen kurzfristige und mittelfristige Gewinne in einem Markt mit potenziell mehr als einer Milliarde Konsumenten.

Ähnlich wie bei der Akkuzellenproduktion, der Raffinierung seltener Erden und nun der Autoindustrie beginnt China an einem kritischen Punkt mit massiven Subventionen, Marktbeschränkungen und politischem Druck, einen Sektor zu übernehmen. Dagegen können die Konzerne selbst nicht viel ausrichten, oft sind sie an der Situation sogar mitverantwortlich bzw. an der Geschwindigkeit des Geschehens.

Hier geht es nicht um mangelnde Innovationsfähigkeit, sondern um knallharte Geopolitik, bei der sich der Gegenspieler anschickt, zur mächtigsten Nation der Welt zu werden, und internationale Regeln nach Belieben auslegt, ein Hegemon eben.
 
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Uzer1510 schrieb:
Naja der Boom in Asien ist aber haupstächlich ein NEV Boom in denen PlugIns nicht unwichtig sind.

In Asien zählen ja PlugIns etc auch meist zu Elektroautos nicht nur BEVs.
Asien ist erstens sehr viel größer, als Europa, und zweitens ist es in großen Flächen nicht ansatzweise so dicht besiedelt.
Fahr mal durch Deutschland, und zähle die ganzen Kilometer, auf denen du keine Häuser siehst.
Meine letzte Zählung (schon 25 Jahre her) erhgab 0 ... ich bin von Bielefeld nach Frankfurt a.M. gefahren - quer durch, also weder über Kassel, noch über den Pott. Überall konnte man von der Bundesstraße aus einzelne Häuser, Dörfer und Kleinstädte sehen. Man hat in Deutschland eigentlich nur in Großstädten manchmal das Gefühl, die Zivilisation irgendwie verlassen zu haben.
In China sieht das anders aus. Da gibt es halt riesige Städte ... aber teilweise sehr weite Distanzen bis zum nächsten Ort. Natürlich ist da ein Verbrenner praktisch ... und wenn HEV wie BEV gefördert wird, greift der Chinese halt lieber zu HEV.

In Deutschland funktioniert dieses Konzept aufgrund der Zersiedelung nicht ... hier kann es theoretisch flächendeckend alle 5km eine Ladesäule geben, weil es eh überall Häuser gibt, die ohnehin Strom und Internet brauchen. Hier ist der HEV im Grunde nicht nötig.
Die Infrastruktur ist schon da und muss nur erneuert bzw. ausgebaut werden.
In vielen Regionen Chinas gibt es noch nichtmal ein dichtes Straßen- oder stabiles Stromnetz ... obwohl die echt tierisch ausbauen. Da macht der HEV Sinn ... weil's ein Verbrenner ist, den man in der Nähe von Ladesäulen elektrisch betreiben kann (wenn man es denn macht). Für den man aber auf jeden Fall auch Treibstoff am gut ausgebauten Tankstellennetz bekommt ... das gibts auch in China.
Auch Range-Extender nutzen diesen Vorteil.

Eigentlich wollen wir doch aber weg von fossilen Brennstoffen?
 
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HtOW schrieb:
Dass Eigenheimbesitzer mit PV Anlage E Auto fahren ist logisch, preiswerter kann man nicht mobil sein.
Ich weiß ja nicht.
Meine Mobilität (ÖPNV) kostet mich aktuell knapp 25 EUR im Monat (2/3 zahlt der AG).
Ist BEV fahren mit eigener PV günstiger?
 
Der letzte THREAD zur E-Auto Diskussion hat man doch erst vor vier Wochen geschlossen, weil er sich nur im Kreis drehte. Warum soll es hier anders weitergehen?
 
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Theoretisch könnten amazon OpenAI Microsoft Oracle NVidia auch in Deutschland ihren Unternehmenssitz haben und da Werke bauen und forschen und produzieren :D

Wer kündigt denn deshalb heute einen gut bezahlten Job in Deutschland weil diese Unterhmen die theoretisch mehr bezahlen würden theoretisch in Deutschland sein könnten? Sie sind es in der Realität aber nicht - und das Laden ist aktuell wenn man nicht daheim oder auf der Arbeit Laden kann halt in der Realität relativ unbequem.

Wenn BYD mit seinem Feststoffakku kommt das könnte ein echter Gamechanger werden - die sind schon wohl auf der Strasse in China damit. Ich denke man kann inzwischen China in immer mehr Bereichen vertrauen, dass sie technologisch einfach in einer anderen Liga spielen.

BYD ist damit sicher Jahre oder Jahrzehnte schneller als dass Deutschland sein Ladenetz entsprechend ausbaut.
 
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