Merz und sein Politikstil: Änderung Grundgesetz + Sondervermögen

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Thane schrieb:
eine weitere russlandfreundliche Partei im Bundestag
Welche meinst du damit genau? Sweit ich weiß, ist die Linke doch 'drin', wäre also keine Neue oder Zusätzliche.
Thane schrieb:
drei Parteien nötig. Glaubst du ernsthaft, dass es dann besser laufen würde?
Das kann sehr gut funktionieren, siehe EU Ausland. Das steht und fällt aber mit der Kompromissbereitschaft. Und da sehe ich, zumindest bei der CXU ein ernsthaftes Problem.
 
Thane schrieb:
Dann wäre aber wieder eine Koalition aus drei Parteien nötig. Glaubst du ernsthaft, dass es dann besser laufen würde?
Wie gesagt, sicher bin ich mir da nicht! Und ob es besser laufen würde kann ich dir erst recht nicht sagen. Andererseits kann es auch nicht viel schlechter laufen als aktuell. Oder man muss sich eben wechselnde Mehrheiten suchen.

Thane schrieb:
Dann müssen schon viele Personen und Stellen schlafen, dass in so großem Stil Stimmen "wegfallen".
Der größte Aufreger ist natürlich das denkbar knappe Ergebnis.
Das geschilderte Problem ist wohl weniger Schlamperei als vielmehr Absicht. Genau diesem Verdacht sollte man mit einer Neuauszählung entgegen treten. Und wenn er sich bestätigt, dann ......!?
Thane schrieb:
Wenn ich es positiv sehen will, zeigt das hoffentlich den Wählern, dass wirklich jede Stimme am Ende zählen kann.
So ist das!
Samurai76 schrieb:
Welche meinst du damit genau? Sweit ich weiß, ist die Linke doch 'drin', wäre also keine Neue oder Zusätzliche.
Es geht ja um das BSW. Und die darf man schon russlandfreundlich nennen.
 
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Samurai76 schrieb:
Welche meinst du damit genau
BSW halt. Wenn sie jetzt doch wieder in den Bundestag einziehen würden.

Samurai76 schrieb:
Das kann sehr gut funktionieren, siehe EU Ausland
Zu viele Kompromisse sind auch nicht unbedingt förderlich. Und es ist in unseren Nachbarländern auch schon oft genug schief gegangen.

Ich habe aber seit einiger Zeit den Eindruck, dass die Menschen allgemein schnell(er) unzufrieden mit allem sind und sich das in den Umfragen niederschlägt.
 
Thane schrieb:
Ich habe aber seit einiger Zeit den Eindruck, dass die Menschen allgemein schnell(er) unzufrieden mit allem sind und sich das in den Umfragen niederschlägt.
Ich habe bei dem Punkt aber auch den Eindruck, dass das sehr viel durch die Medien (Print wie auch Digital und v.a. Soziale) getrieben ist. Bad News verkaufen sich einfach besser also wird primär von negativem Berichtet.
Jeder kann heutzutage seine nagativen Gedanken und Meinungen ins Internet blasen. Schaue ich mir manchmal meinen Whatsapp-statusfeed an, bestätigt sich das. Da sind einige dabei, die tagtäglich nur negative Artikel und Posts verbreiten. Überwiegend aus regionaler und Bundespolitik. Da weiß ich manchmal auch nicht, was mir noch lieber ist. Diese Leute oder jene, die nur das schöne Leben auf Insta, TikTok und Co. präsentieren und eine heile, schöne Welt vortäuschen.
 
CCIBS schrieb:
das vielleicht ärgerlich, aber dafür kann niemand, als derjenige selbst.
Mag man so sehen aber wissenschaftlich ist es eindeutig in der Psychologie belegt, das indirektes Verleiten massive Auswirkungen hat und ein sehr großer Teil durch solche Aktion indirekt beeinflusst wird.

Klar kann man „Schuld“ noch immer anders fragen aber man kann dennoch wissenschaftliche Erkentnisse einsetzten direkt durch indirekte Beeinflussung zu manipulieren. Ob mit Absicht oder nicht mal dahingestellt.
 
Thane schrieb:
Dann müssen schon viele Personen und Stellen schlafen, dass in so großem Stil Stimmen "wegfallen".
Wer redet von wegfallen🥴😇 können ja auch wie in Berlin geteilt dazukommen^^
Da ging das ja auch im großen Stil sogar ohne rechtliche Konsequenzen für jemanden
 
HtOW schrieb:
Mag man so sehen aber wissenschaftlich ist es eindeutig in der Psychologie belegt, das indirektes Verleiten massive Auswirkungen hat und ein sehr großer Teil durch solche Aktion indirekt beeinflusst wird.
Also das Kreuz bei der falschen Partei zu setzten, da in beiden das selbe Wort vorkommt, und zugegeben übereinander stehen, ist für mich genau so, wie wenn man die Veggi Variante kauft, statt die Fleischvariante, weil man das große Wort Veggi überliest.
 
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Ist zwar was anderes, aber ich halte es für einen sehr bösen Fehler, der Verbrennerindustrie zu signalisieren, dass das Verbrenner-Aus doch nicht kommen wird, oder zumindest nicht, wie anfangs gedacht.
Wer so schwammige Aussagen macht und damit Hoffnungen weckt, der braucht sich nicht wundern, wenn diese Industrie noch weitere 10 Jahre Entwicklung einfach verpennt.
Natürlich ist es bequemer, sich nicht wandeln zu müssen und daher wrd bei drohendem Wandel die Wirtschaft immer jaulen wie ein Schlosshund, und sich in den Medien darstellen lassen, wie ein begossener Pudel.

Ich könnte kotzen ... im Strahl ... leider kann ich nicht ansatzweise so viel fressen, wie ich kotzen möchte, seit Merz Kanzler ist.

Es ist die Schuld der lobbyhörigen Politik, dass es bei der Verkehrswende nicht weitergeht.

Verbrenner-Aus JETZT.
Besser gestern, als morgen ... und auf keinen Fall sollte man irgendwem aus dieser Industrie signalisieren, dass sie auch nur eine weitere Woche so weitermachen können, wie gewohnt.

Die Wirtschaft bewegt sich erst, wenn es wirklich gar nicht mehr anders geht und kaum ein europäischer Autohersteller wird freiwillig auf seinen "Heimatmarkt" verzichten wollen ... aber diese Erkenntnis wird wohl nie in einem deutschen Politikerhirn ankommen.
 
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DerOlf schrieb:
Natürlich ist es bequemer, sich nicht wandeln zu müssen
Nein ist es nicht! Aber wenn die Kunden die Produkte nicht kaufen wollen brsuch ich den Markt nicht zu entwickeln. Wir haben ja nicht mehr die Verdrossenheit wie 2015.

Nach wie vor sind weit über 90% aller Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor verkauft. Die 50% Marke wird noch Jahrzehnte bestehen. Warum soll man diese CashCow aufgeben? Das macht gar keinen Sinn.

Der derzeitige Weg ist sehr gut, ohne Verbote parallel vorgehen und den jeweiligen Markt probieren und entsprechend entwickeln. Jeder der hier Verbote oder sonstiges Fordert hat absolut keine Ahnung von dem Markt für Fahrzeuge.
 
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Ich bin ich immer wieder erstaunt über die ganze Diskussion. Denn Verbrenner helfen den Autokonzernen bei ihrer größten Baustelle in Form von China überhaupt nicht weiter. Dort werden munter Elektroautos gekauft, der Markt wächst rasant, wenn auch (oder wahrscheinlich gerade deshalb) unter einem ruinösen Preiskampf. Dass die europäischen Hersteller dort massiv an Boden verloren haben und damit ihren ewigen Wachstumsgaranten abschreiben mussten, hat sehr viel damit zu tun, dass die Entwicklungen der letzten Jahre verpennt und Tesla vor 20 Jahren noch ausgelacht wurde. Gegen BYD und Konsorten wirken viele (teure) deutsche Fabrikate regelrecht antik.

Ich kann mir das nur damit erklären, dass wieder mehr in Richtung USA geschielt wird, wo Verbrenner per Staatsdoktrin angekurbelt werden sollen und Initiativen einzelner Bundesstaaten wie Kalifornien per Bundesrecht ausgehebelt werden sollen. Ob es allerdings gesund ist, auf einen derart protektionistischen Markt mit enormen Konjunkturrisiken zu setzen, lass ich einfach mal so im Raum stehen. Das Geschäft in Europa ist margenstark, wird aber nicht alleine das Ruder herumreißen können. Volkswagen konnte hierzulande zuletzt ja wieder bescheiden zulegen. Und am stärksten wuchsen die Absatzzahlen, Überraschung, bei Elektroautos. Im September 78 Prozent mehr als im Vorjahr.

Also eigentlich müssten die Hersteller jetzt selbst noch viel stärker auf E-Autos setzen, denn nur damit ist der asiatische Markt zu gewinnen, und dort liegen weiterhin die größten Wachstumschancen. Ich bin mir sehr sicher, dass die Chefetagen das sehr wohl wissen. Meine Vermutung ist daher, dass mit dem Geheule vor allem Subventionen abgeholt werden sollen. Denn bei Förderungen für die arme Autoindustrie mit ihren bescheidenen Milliardengewinnen sitzt das Geld in der Bundesregierung für gewöhnlich umso lockerer, je mehr in der Autoindustrie geheult wird.
 
Das wird sich hierzulande erst einpendeln wenn die Preise für vergleichbare Modelle pari sind und das Reichweitenproblem befriedigend gelöst ist.
Die Politik kann das nur bedingt befördern und tut m.E. gut daran sich eher raus zu halten mit strengen Vorgaben. Der Markt wird es regeln!
 
@mo schrieb:
Der Markt wird es regeln!
Da kannste lange drauf warten ... so jedenfalls mein Eindruck.

Der mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis bekommt den Zuschlag ... und das sind eigfentlich immer seltener deutsche Hersteller. Die verspielen gerade ihre eigene Zukunft ... und ich finde das unendlich schade ... vor allem für die Leute, die (noch) in dieser Branche arbeiten.
 
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Der Markt hat sich doch schon entschieden, Verbrenner abwärts und BEV aufwärts, nur mit der Steuerbefreiung ohne weitere Förderung.
 
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@mo schrieb:
Der Markt wird es regeln!
Mit den ganzen Subventionen, die die Verbrennerindustrie erhält, kann sich hier gar nichts mehr regeln. Es ist kein idealer Markt und er ist beeinflusst und verzerrt. Die Regierung muss hier also eingreifen. Allein um den künstlich erzeugten Vorteil auf Verbrennerseite auszugleichen.
 
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Naja der Boom in Asien ist aber haupstächlich ein NEV Boom in denen PlugIns nicht unwichtig sind.

In Asien zählen ja PlugIns etc auch meist zu Elektroautos nicht nur BEVs.

Die auch in Europa stark sind https://www.channelnewsasia.com/bus...l-renault-audi-in-august-report-shows-5364576

Die dt Hersteller haben halt zu früh auf nur Elektro gesetzt und die Verbrennermotorenentwicklung komplett eingestellt und China hier den Platz überlassen neben BEV auch PlugIns mit modernsten Verbrennern anzubieten.

Die dt Autoindustrie hat halt den Zug verpasst bzw alles auif eine Karte gesetzt so wie auch Nordmende Grundig Blaupunkt und Co. Die werden sich davion denke ich nicht mehr erholen und immer klein werden - dazu kommt BYD und Co bieten halt inzwischen richtig richtig gute Fahrzeuge an und produzzieren auch in Europa - sind also "zollfrei". https://www.handelsblatt.com/untern...anien-fuer-drittes-europa-werk/100163202.html
 
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@mo schrieb:
…und das Reichweitenproblem befriedigend gelöst ist.
Welches Reichweitenproblem? Das für die drei Vertreter, die jeden Tag 1.200km mit dem Diesel runterreiten?

Oder die Unmöglichkeit bei Reisen über 600km mal eine 20min Pause einzulegen?
 
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Naja das Reichweitenproblem das vielleicht die Menschen haben die halt nicht daheim oder auf der Arbeit laden können und vielleicht nur alle 2-3 Wochen irgendwohin zum laden wollen und evtl dann dort ja warten müssen.

Dass es nicht um die Reichweite am Stück geht ist doch klar? Die braucht fast niemand, und die wenigen die die wirklich brauchen fahren wenn E-Auto dann vermutlich Tesla wegen Supercharger - weil das einfach ein Topp Netz ist für Langstrecke.

Das Potential der Daheim / Auf der Arbeit Lader ( bzw derer mit der Möglichkeit dazu) ist halt vermutlich langsam ausgeschöpft - wer da noch kein E-Auto oder mindestens eines im Haushalt hat wird auch nicht mehr so wahrscheinlich eines holen - weil z.-B. Rentnerhaushalte oder Penionshaushalte mit gutem Einkommen, bei denen das komplett egal ist ob der Liter 3 oder 5 Euro kostet - weil einfach die Fahrleistung gering ist und das trotzdem dann auch bei 5 Euro eine nicht so relevante Ausgabe ist.

Jetzt muss man halt die Leute als Zielgruppe haben für die das Laden eher unbequem ist und daher möglichst selten statfinden sollte = hohe Reichweite zw Ladevorgängen.

Da ist halt aktuell das Problem dass die mindestens 50.000 ausgeben müssen - besser 80.000+ dann hat man richtig gute Reichweiten also so 70 kWh+ als Akkukap.

Wer Lademöglichkeit hat und ausreichend Geld denke ich der wird sowieso umsteigen spätestens beim nächsten Neuwagen - wenn er das noch nicht mit mind 1 Fahrzeug im Haushalt sowieso schon ist - jetzt geht es halt um den Rest.
 
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Erkekjetter schrieb:
Mit den ganzen Subventionen, die die Verbrennerindustrie erhält, kann sich hier gar nichts mehr regeln. ...........Die Regierung muss hier also eingreifen.
Das ist eben der Widerspruch!


Axxid schrieb:
Welches Reichweitenproblem
Stell' den Leuten eine brauchbare Alternative zum vernünftigen Preis hin und sie kaufen es.
Hat die deutsche/europäische Autoindustrie halt verpennt.
DerOlf schrieb:
Der mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis bekommt den Zuschlag
Eben! D.h., der Markt hat es geregelt!
 
Der Markt darf immer nur dann regeln, wenn es den größten Playern gerade genehm ist.
 
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