News Micron kündigt M500-SSDs an, neuer Formfaktor inklusive

Holt

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Der ist aber ONFI 2.x, oder bauen die mittlererweile auch ONFI 3.0 64 GBit in 20nm?
Aber selbst mit dem ONFI 2.x würden die 120GB Modelle wohl seq. schneller schreiben und die 240GB vermutlich auch. Die Frage ist, ob die dann an anderer Stelle langsamer wären. Crucial hat ja noch nie so viel Wert auf die seq. Schreibrate gelegt, da war schon die Intel 510 der C300 deutlich überlegen, obwohl beide den gleichen 9174 Controller und das gleiche 34nm NAND hatten. Jetzt ist es im Vergleich Plextor M5S und Crucial m4 nicht anders.
Wenn sie noch 64 GB SSDs bringen ... die 64er sind alle vergleichsweise teuer (außer die Billig-Teile).
Das hängt ja davon ab, wo bei den Billig-SSDs eingespart wurde. I.d.R. ist es der Controller und damit der Kostenblock, der von der Kapazität unabhängig ist. Dann lohnen sich auch die kleinen Kapazitäten. Spart man beim NANDs, so wie Samsung mit dem TLC bei der 840Basic, so ist die Einsparung bei kleinen Kapazitäten hat gering und es lohnt sich nicht.
Samsung hat ja auch keine 60er 840 im Programm.
Die 840Pro mit 64GB geistert ja schon durchs Netz, aber eine Basic mit 60GB würde mich schwer wundern, weil die eben keinen signifikanten Preisvorteil gegenüber der Pro mehr haben würde.

Letztendlich zahlt ein Deutscher unterm Strich, mehr als ein Ami.
Das ist richtig, aber auch ein Ergebnis des Skaleneffekts. Es reicht eben eine Vertiebsorganisation um 250Millionen Verbraucher bedienen zu können und trotz EU muss man in Europa doch für jedes Land wieder eine Infrastruktur haben, Support in der Sprache des Ziellands bietet, etc. und erreicht so in Deutschland nur 80 Millionen Verbraucher.
Ein Ami zahlt teilweise für deutsche Produkte (z.B. Autos) weniger als ein Deutscher.
Das ist wirklich eine Schweinerei. Ein Ami bekommt eine gut ausgestattete E-Klasse mit 6 oder 8 Zylinder für den Preis, den man hier für ein Basismodell mit 4 Zylindern bezahlt. Aber die Hersteller wollen eben mit guten Verkaufszahlen in den USA glänzen und da das Preisgefüge in den USA eben anders als hier ist, würden sie für den entsprechenden Preis viel weniger absetzen können. Obendrein sind die Ami weniger Markengeil und kaufen sich ohne Bedenken statt Audi, BMW oder Mercedes auch einen Lexus oder Infiniti, wenn die ein besseres P/L Verhältnis bieten. In Deutschland sieht das anders aus und alleine schon weil die Mehrzahl der Fahrzeuge in der Klasse in Deutschland sowieso per subventioniertem Leasing also Firmenfahrzeug verkauft wird, gibt es keinen Grund die Listenpreise zu senken.
Ich möchte jetzt wirklich nicht braun klingen, doch man hat das Gefühl Reparationszahlungen zu leisten, denn fairen Handel zu treiben.
Die Amis verfolgen nur die eigenen Interessen und das knallhart wenn es sein muss. Wer glaubt, die wären unsere Freunde, er hat noch immer nichts gemerkt (ich sage nur 2003, Irakkrieg), denn die haben keine Freunde (nur Verbündete und Handelspartner) und wollen keine Freunde, weil die nach dem Motto leben: Der Starke ist am mächtigsten allein.

Klar, DE ist Exportweltmeister und profitiert stark vom Handel, doch der deutsche Endverbraucher hat auch rein gar nichts davon, er ist der, der die Zeche zahlen muß.
Stimmt, denn wären die Reallöhne nicht schon lange rückläufig, so wären wir nicht Vice-Exportweltmeister. Die Überschüsse daraus werden nun gerade fleißig nach Südeuropa verteilt, aber das ist nun zu sehr Off-Topic.

Selbst einen Golf kann man sich nicht in DE kaufen, nein man muß extra nach Spanien reisen um einen fairen Preis zu bekommen.
Die gibt es auch in Dänemark und eigentlich überall, wo der Staat sehr hohe Steuern auf Autos erhebt oder die Kaufkraft sehr gering ist. Aber auch in Deutschland werden die Rabatte auf Neuwagen größer und nicht nur bei den Importautos.

Alle schimpfen über die negative Auswirkungen der Globalisierung. In Sachen Preisgestaltung wird es Zeit, daß sie überhaupt Einzug hält.
Solange die Steuern und Abgaben nicht globalisiert sind, wird das nicht passieren und dann kommen noch Faktoren wie Recyclingbestimmungen, Verbraucherrechte oder LkW-Maut hinzu, die ja auch allesamt Kosten verursachen die am Ende auf die Kunden abgewälzt werden müssen.

jeder der bei M5 nicht sofort an ein geiles Auto denkt, sollte ein Jahr lang U-Bahn fahren ohne Bewährung.:evillol:
Geile Autos fangen bei mir mit AMG an :evillol:
 

bensen

Fleet Admiral
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Das hängt ja davon ab, wo bei den Billig-SSDs eingespart wurde. I.d.R. ist es der Controller und damit der Kostenblock, der von der Kapazität unabhängig ist. Dann lohnen sich auch die kleinen Kapazitäten. Spart man beim NANDs, so wie Samsung mit dem TLC bei der 840Basic, so ist die Einsparung bei kleinen Kapazitäten hat gering und es lohnt sich nicht.
Was soll sich lohnen bzw. was nicht? Billiger als die 120er Version wäre sie alle mal. Die einzige Frage ist doch ob es eine Nachfrage gibt an kleinen billigen SSDs oder eben nicht. Wenn ja bring ich auch welche raus, wenn ich halbwegs konkurrenzfähig bin. Glaube nicht, das die 840 aufgrund des Controlelrs zu billig wäre um mit anderen 64 GB SSDs mitzuhalten. (Jetzt den Ramsch mal außen vor)

Ich glaub der Grund liegt wirklich nur an der lahmen Schreibrate und recht kleinen Haltbarkeit.
Die 840Pro mit 64GB geistert ja schon durchs Netz, aber eine Basic mit 60GB würde mich schwer wundern, weil die eben keinen signifikanten Preisvorteil gegenüber der Pro mehr haben würde.[/QUOTE]Ich meinte explizit die Vanilla.
Bei der 64 GB Pro braucht man weder Haltbarkeit noch Performance befürchten. Der Preisvorteil wäre aber trotzdem gegeben. Die Pro ist ja nicht nur aufgrund des NANDs so teuer. Das ist in erster Linie die Preispolitik. Eigentlich geschickt gemacht. Statt wie bei der sehr schnellen 830 alle SSDs zum Mainstreampreis zu verkaufen, kann man jetzt mit der Pro Premiumpreise für Premiumperformance verlangen und kann im Massenmarkt trotzdem mit einer recht schnellen und sehr billigen SSD aufwarten.
[/QUOTE]
 

Holt

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Billiger als die 120er Version wäre sie alle mal.
Ja, aber um wie viel, hängt ja nun einmal davon ab, wie viel die NANDs kosten.
Die einzige Frage ist doch ob es eine Nachfrage gibt an kleinen billigen SSDs oder eben nicht. Wenn ja bring ich auch welche raus, wenn ich halbwegs konkurrenzfähig bin.
Eben, aber wenn der Controller wie bei der 840er schon aufwendig und teuer ist, kann man eben kaum bei den Preisen die andere für SSDs mit wirklich billigen Controllern verlangen, wohl kaum Gewinn machen. Bei den 64GB sind eben inzwischen offenbar die NANDs nicht mehr der größte Kostenblock.
Glaube nicht, das die 840 aufgrund des Controlelrs zu billig wäre um mit anderen 64 GB SSDs mitzuhalten. (Jetzt den Ramsch mal außen vor)
Genau das meinte ich doch, der Controller ist bei der 840 wohl schon so aufwendig und teuer, dass man über das NAND bei den kleinen Kapzitäten nicht mehr so viel einsparen kann. In dem Segment zählt offenbar auch nur noch der Preis und niemand schaut auf die Qualität.
Ich glaub der Grund liegt wirklich nur an der lahmen Schreibrate und recht kleinen Haltbarkeit.
Die Haltbarkeit sehe ich weniger als Problem, die TLC der 840 haben immerhin über 3000 Zyklen gehalten und selbst mit 1000 Zyklen dauert es lange, bis die wirklich aufgebraucht sind. Die Schreibrate dürfte halb so hoch wie bei der 120er liegen, was immer noch im Rahmen der Wettbewerber m4 oder den Sandforce SSDs annehmbar wäre.
Die Pro ist ja nicht nur aufgrund des NANDs so teuer. Das ist in erster Linie die Preispolitik.
Die Fertigung der 21nm NAND ist natürlich irgendwann günstiger als die der 27nm NANDs, denn die Ausbeute stimmt und die Investitionen verdient sind und die dürfte einige Milliarden betragen.
Klar! Und es ist die einzige Budget-SSD die man wirklich empfehlen kann. Man bekommt für weniger Geld eben klar weniger Schreibleistung und eine geringer Haltbarkeit, wobei die für über 99% der Nutzer immer noch locker ausreichen sollte. Das ist aber trotzdem kein lahmer Vogel wie die Crucial v4 und auch kein unzuverlässiger Ramsch wie die OCZ Petrols.

Die Premiumpreise der 840Pro sind im Vergleich zu den Wettbewerbern mit annähernd aber nicht gleich so guter Performance trotzdem moderant.

Was Crucial nun mit der v4 machen wird. würde mich mal interessieren. Die ist einfach Müll und da Crucial ja auch an TLC NAND arbeitet, sollte da was ähnliches wie die 840 Basic möglich sein, denn die Kombination mit günstigem aber zuverlässigem TLC NAND und einem leistungsfähigen Controller ist viel besser als gutes NAND an einen billigen Schrottcontroller zu hängen.
 

bensen

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Ja, aber um wie viel, hängt ja nun einmal davon ab, wie viel die NANDs kosten.Eben, aber wenn der Controller wie bei der 840er schon aufwendig und teuer ist, kann man eben kaum bei den Preisen die andere für SSDs mit wirklich billigen Controllern verlangen, wohl kaum Gewinn machen.
Eben das glaube ich nicht so ganz. Auch wenn relativ gesehen der NAND nicht mehr so viel ausmacht, so ists wohl immer noch der Großteil. Die Marge wäre vielelicht für Samsung nicht mehr ganz so groß, aber immerhin besser als der Konkurrenz das Feld zu überlassen.


Genau das meinte ich doch, der Controller ist bei der 840 wohl schon so aufwendig und teuer, dass man über das NAND bei den kleinen Kapzitäten nicht mehr so viel einsparen kann.
Hab mich nur verschrieben. Statt billig soll da teuer stehen. :D

Die Haltbarkeit sehe ich weniger als Problem, die TLC der 840 haben immerhin über 3000 Zyklen gehalten und selbst mit 1000 Zyklen dauert es lange, bis die wirklich aufgebraucht sind.
Sehe ich auch nicht als Problem an. Meine C300 hat noch 5000 Zyklen. Ich hab mir mal ausgerechnet, dass sie mit dem jetzigen Nutzungsverhältnis in 100 Jahren die 5000 erreicht hat...
Wenn die SSD nur 20 Jahre hält soll mir das auch recht sein. ;)
Aber ich hab überlegt, dass Samsung da intern vielelicht andere Maßstäbe setzt. Man sieht ja auch wie bei der M500 das Schreibvolumen sehr konservativ angegeben wird. Vielleicht müssen die auch einkalkulieren, dass da wer viel fordernder mit der SSD umgeht.
Und mit der niedrigen Schreibrate wollen sie sich vielleicht nicht den Ruf der Serie ankratzen.

Ich denke mal es sit ne Mischung aus allem: Abstriche bei haltbarkeit und Schreibrate, Gewinn und auch mangelndes Kundeninteresse. Denn in Sachen Preis/Kapazität werden ja alle 64er ziemlich uninteressant.

Was Crucial nun mit der v4 machen wird. würde mich mal interessieren. Die ist einfach Müll und da Crucial ja auch an TLC NAND arbeitet, sollte da was ähnliches wie die 840 Basic möglich sein, denn die Kombination mit günstigem aber zuverlässigem TLC NAND und einem leistungsfähigen Controller ist viel besser als gutes NAND an einen billigen Schrottcontroller zu hängen.
Haben die eigentlich schon 20 nm TLC angekündigt? Hab davon irgendwie noch nichts mitbekommen.

Vielleicht bringen sie dann TLC mit dem Phison-Controller. Wer weiß was da raus kommt. :o
 

Holt

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Da Samsung ja auch die Controller selbst baut, kann man das natürlich so rechnen, wie man will. Setzt man dafür aber für alle Kapazitäten die gleichen Kosten an, so wäre eine 840 Basic 60GB wohl nicht so signifikant günstiger wie die 840 Pro 64GB, die wäre aber wohl auch lesend langsamer (denn die TLCs der 840er sind 128GBit, wenn ich mich nicht irre) und somit weniger attraktiv.
Auch wenn relativ gesehen der NAND nicht mehr so viel ausmacht, so ists wohl immer noch der Großteil. Die Marge wäre vielelicht für Samsung nicht mehr ganz so groß, aber immerhin besser als der Konkurrenz das Feld zu überlassen.
Das scheint Samsung anders zu sehen, aber vielleicht schieben sie die ja noch nach, die 840 Pro 64GB ist ja auch erst später und sehr heimlich zur Familie gekommen.
Man sieht ja auch wie bei der M500 das Schreibvolumen sehr konservativ angegeben wird. Vielleicht müssen die auch einkalkulieren, dass da wer viel fordernder mit der SSD umgeht.
Und mit der niedrigen Schreibrate wollen sie sich vielleicht nicht den Ruf der Serie ankratzen.
Den Angaben entspechen denen der Vorgängerversionen. Crucial war ja bei den Herstellerangaben schon immer sehr zurückhaltend und auch die anderen SSD Hersteller sind bei den zu erwartenden Schreibvolumen immer sehr vorsichtig. Der Dauerschreibtrest bei xs schreibt ja fast nur seq. und nicht Random. Randomschreibzugriffe erhöhen aber die WA deutlich.
Ich denke mal es sit ne Mischung aus allem: Abstriche bei haltbarkeit und Schreibrate, Gewinn und auch mangelndes Kundeninteresse. Denn in Sachen Preis/Kapazität werden ja alle 64er ziemlich uninteressant.
So ist es, zumal ja die Kapazität der einzelnen NAND Dies immer mehr steigt und somit bei kleinen Kapazitäten weniger NAND nötig sind, was die Performance eben senkt. Die
Haben die eigentlich schon 20 nm TLC angekündigt? Hab davon irgendwie noch nichts mitbekommen.
Spontan finde ich nur diesen Artikel, aber dass ist ja Spekulation und nicht offizielles von Micron. Es wäre aber anzunehmen, dass die TLC NANDs dann ebenfalls auf 20nm gebracht werden müssen, sonst wäre ja keine Kosteneinsparung gegenüber den 20nm MLC NANDs mehr vorhanden.
Vielleicht bringen sie dann TLC mit dem Phison-Controller. Wer weiß was da raus kommt. :o
Ohh Gott! Die möchte ich mir nicht vorstellen, obwohl Phison ja auch bessere Controller als den S5 im Angebot hat. Der S5 ist vielmehr der älteste und billigste SSD Controller, den Phison noch anbietet.

Auffällig ist aber, dass Micron als einziger NAND Hersteller bisher keine Bemühungen gezeigt hat, einen eigenen Controller zu entwickeln. Samsung macht das schon immer, Intel war auch sehr früh dabei, Toshiba hat zwar lange mehr oder weniger nur andere Controller relabelt, scheint aber nun zunehmend selbst was zu entwickeln und Hynix hat sich LAMD gekauft.
 
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bensen

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Bleibt als Übernahmekandidat Novachips. Phison ist vielleicht etwas zu groß und Marvell will seine Sparte wohl auch nicht loswerden.
Ansonsten fallen mir nur Kandidaten im Enterprisebereich ein oder welche die noch nichts wirklich brauchbares gezeigt haben.
 

Holt

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.fF

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Ich habe leider versäumt, die Verfügbarkeit der m4 die letzten Monate zu verfolgen. Doch scheint mir jetzt, dass diese in den großen Kapazitäten in vielen Shops nicht mehr auf Lager liegt. Täuscht der Eindruck, oder kündigt sich hier eine baldige Verfügbarkeit der M500 an?
 

Holt

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bensen, bei einer Vorstellung kann man alles behaupten, aber erst wenn eine Serien-SSD mit dem Controller unabhängig getestet wurde, kann man sagen, was ein Controller konkret leistet. Der Barefoot3 glänzt auf dem Papier auch mit hohen seq. Transferraten und vielen IOPS, schwächelt aber bei Transfers mittleren Länge und damit im Alltag. Obendrein werden die hohen seq. Schreibraten nur mit einem Trick erreicht, der maximal über die Hälfte des freien Platzes anwendbar ist und eine hohe WA zur Folge hat. Bisher hat eben auch noch kein anderer SSD Hersteller eine SSD mit dem Barefoot3 vorgestellt, obwohl es im Interesse von OCZ sein muss, auch den Controller alleine zu vermarkten. Ebenso hat auch außer Corsair noch keiner eine SSD mit dem LAMD vorgestellt, nicht einmal Hynix selbst.
 

bensen

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Naja wurd ja immerhin halbwegs unabhängig getestet. Und es geht ja nicht darum den mit Abstand besten Controller am Markt zu haben. Ein Controller der in etwa auf Augenhöhe mit der Konkurrenz liegt (bzw. lag) würde ich schon als brauchbar bezeichnen. Wenn die Schmiede so einen Chip hinbekommt, dann kann sie auch in Zukunft vernünftige Designs zeigen und ist nen tauglicher Kandidat für ne mögliche Übernahme.


Bezüglich LAMD kann es sein, dass Corsair einfach sehr schnell am Markt war. Hynix hat vielleicht sofort die Vermarktung an dritte eingestellt und somit gibts keine weiteren Laufwerke.
Warum sie selber recht lange mit ner LAMD-SSD abwarten ist etwas merkwürdig. An der Performance des Controllers kann es nicht liegen, ist ja recht schnell. Und Sandforce verbauen sie ja auch.

Vielleicht wollten sie nicht so schnell 2 SSD-Reihen hintereinander bringen. Allerdings ist das auch schon ein paar Monate her.
 
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Ich habe leider versäumt, die Verfügbarkeit der m4 die letzten Monate zu verfolgen. Doch scheint mir jetzt, dass diese in den großen Kapazitäten in vielen Shops nicht mehr auf Lager liegt. Täuscht der Eindruck, oder kündigt sich hier eine baldige Verfügbarkeit der M500 an?
Ich beobachte den Markt preislich gerade genau und die Entwicklung ist schon etwas seltsam. Die 512Gb M4 gab es mal schon für 299.-€ im Geizhals-Vergleich. Die Preiserhöhung der 830er läßt sich ja mit der Einführung der 840er gut erklären, so war das damals mir der C300 auch. Ich hätte gedacht der Preis der M4 würde im neuen Jahr nach dem Weihnachtsboom wieder nachgeben. Bisher ist dies jedoch nicht der Fall.

Also die M500 wird die SSD-Markt Entwicklung mit Sicherheit gut durchrütteln wenn sie denn bald und zu dem angekündigten Preis kommt. Die spannendste Frage ist mMn ob Samsung preislich und Kapazitätsmäßig kontern wird. Die 840 (ohner Pro) sollte bald so weit sein von der DIE-Qualität und Ertrag das sie da preislich mithalten kann, vor allem wegen TLC. Die Pro wird es aufgrund ihrer besserer Performance gar nicht nötig haben, außer in der Kapazität vielleicht. Ich hoffe daß das Thema 1TB-SSD für Samsung imageträchtig genug ist um mit einer 1024GB 840 Pro zu antworten. 700€ würde ich dafür jedenfalls sofort auf den Ladentisch blättern.
 

Holt

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Ich beobachte den Markt preislich gerade genau und die Entwicklung ist schon etwas seltsam. Die 512Gb M4 gab es mal schon für 299.-€ im Geizhals-Vergleich.
MediaMarkt hatte sie im Oktober oder November für 279, da habe ich mir auch eine geholt. Damals habe ich nicht auf den Preisvergleich geachtet, aber normalerweise zieht doch wenigstens ein Händler, i.d.R. Amazon, bei solchen Angeboten mit.
Ich hätte gedacht der Preis der M4 würde im neuen Jahr nach dem Weihnachtsboom wieder nachgeben. Bisher ist dies jedoch nicht der Fall.
Vielleicht haben die Händler das Weihnachstgeschäft genutzt die Lagerbestände abzubauen. Eigentlich nicht unlogisch, wenn der Modellwechsel so früh im Jahr stattfindet und der Modellwechsel sehr bald kommen musste, war ja wohl jedem klar, denn die m4 ist einer der älteste Cosumer SSDs am Markt und das 20nm bei Intel schon in SSD im Einsatz.

Also die M500 wird die SSD-Markt Entwicklung mit Sicherheit gut durchrütteln wenn sie denn bald und zu dem angekündigten Preis kommt.
Welche Preise? Bisher kenne ich nur die Aussagen von 600USD für die 960GB, was dann so 300USD für die 512GB und mindestens 150USD für die 240er bedeuten würde. Ziehe 5 bis 10% von den Summen ab und Du hast den Preis in Euro, was günstig aber nicht sensationell wäre.

Die spannendste Frage ist mMn ob Samsung preislich und Kapazitätsmäßig kontern wird. Die 840 (ohner Pro) sollte bald so weit sein von der DIE-Qualität und Ertrag das sie da preislich mithalten kann, vor allem wegen TLC.
Das wird davon abhängen, wie gut die Verkaufszahlen sein werden. Solange Samsung genug absetzen kann, werden sie den Preis nicht ohne Not senken.
Die Pro wird es aufgrund ihrer besserer Performance gar nicht nötig haben, außer in der Kapazität vielleicht.
Von der Performance her wird die M500 der 840Pro wohl kaum das Wasser abgraben. Das würde mich jedenfalls wurden, aber warten wir die ausführlichen Tests mal ab, die über reine seq. Transferraten und IOPS beii 4k hinaus gehen.
Ich hoffe daß das Thema 1TB-SSD für Samsung imageträchtig genug ist um mit einer 1024GB 840 Pro zu antworten. 700€ würde ich dafür jedenfalls sofort auf den Ladentisch blättern.
Die 840 Pro ist noch immer so 35 bis 40% teurer als die Basic, wenn Samsung eine Basic mit 1TB zum Preis von 550€ gegen die M500 bringen würde, dann wäre die Pro mit 1TB immer noch bei 750€, wenn sie technisch machbar ist.
 
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Welche Preise? Bisher kenne ich nur die Aussagen von 600USD für die 960GB, was dann so 300USD für die 512GB und mindestens 150USD für die 240er bedeuten würde.
Sorry, sobald 960GB da standen, habe ich sofort vergessen, das es auch andere Grössen gibt. Das sind nur Komprommisse. Meine letzte SSD war ein Kompromiss. Damals zum Zeitpunkt des Kaufs ein sehr guter P/L Kompomiss, doch eigentlich ist jeder Kompromiss das Gegenteil von Gut. Wie auch immer, keine Kompromisse mehr, keine halben Sachen, keine 480 GB SSDs mehr wenn es auch mehr gibt, keine 840 ohne Pro nur weil sie vielleicht billiger ist und selbst ich zu 95% einen Unterschied zwar messen aber nicht spüren könnte. Diese 5%, die nagen ständig bloß an einem rum. Der Wunsch nach mehr ist schließlich der Motor, der die Menschheit antreibt. Ach ja und irgendwo in diesem Thread war der Preis von 550€ gefallen, k.A. wo.

Das wird davon abhängen, wie gut die Verkaufszahlen sein werden. Solange Samsung genug absetzen kann, werden sie den Preis nicht ohne Not senken.Von der Performance her wird die M500 der 840Pro wohl kaum das Wasser abgraben. Das würde mich jedenfalls wurden, aber warten wir die ausführlichen Tests mal ab, die über reine seq. Transferraten und IOPS beii 4k hinaus gehen. Die 840 Pro ist noch immer so 35 bis 40% teurer als die Basic, wenn Samsung eine Basic mit 1TB zum Preis von 550€ gegen die M500 bringen würde, dann wäre die Pro mit 1TB immer noch bei 750€, wenn sie technisch machbar ist.
Die 840 Pro ist seit Einführung genauso billiger geworden wie die 830 teuerer. Das Aufeinadertreffen könnte bald erfolgen. Die 840 ohne Pro ist mittlerweile spürbar billiger als die 830er. Somit kann man z.Z. ein sehr einfaches Fazit ziehen bezüglich SSD: Kaufe eine 840. Ohne Pro wenn Dir P/L wichtiger ist, mit Pro wenn Du die totale Performance willst.

Überhaupt, von allem was man liest, bekommt man den Eindruck, daß die legendäre Postville G2 endlich einen würdigen Nachfolger gefunden hat. Seit dieser SSD gelang es keiner SSD mehr so deutlich in den allermeisten Benchmarks und allen möglichen Tests und Magazinen so eindeutig eine Spitzenposition einzunehmen. Und selbst wenn sie bei einem einzelnen Test mal nicht den Spitzenplatz belegt hat, dann doch wenigstens Rang 2. Keine andere SSD hat dies in der Vergangenheit geschafft. Weder Vertex 4, Corsair schlag-mich-tot-GTX, 830er, M4, Intel 520... Bei jeder einzelne dieser ansonsten performanten SSDs gibt es Einzeltests bei dem die SSD nur im Mittelfeld landet oder völlig abkackt. Was ich bislang bisher gelesen habe leistet sich eine 840 Pro keinen einzigen Patzer - auch nicht am Preis. Der ist nur allzu gerechtfertigt wenn man so eine fulminante Vorstellung abgibt. Die meisten Tests beziehen ihr Fazit auf dem Zeitpunkt wo sie noch nicht in DE lieferbar war und teilweise über 500€ kostete (z.Z. ca. 410€), die 830er aber noch für kleines Geld (<150€ für 256GB) zu haben war. Daher fällt das Fazit manches Tests des damaligen Preises wegen etwas durchwachsen aus. Und bei der 5 Jahr Garantie von Samsung hat nicht einmal der Holt etwas zu lästern - von wegen dieser langweiligen Haltbarkeit und so.:D

Im Moment gibt es nur eine SSD die mMn besser sein könnte, die 3700er, doch diese disqualifiziert sich durch den Preis. Intel mag sich nicht mit Konsumer-SSDs herumquälen. Denn egal was Intel baut, es hat die strengen Margen-Quoten die da lauten 50%+ zu halten. Es ist Intel egal ob die Konkurrenz gleiche oder gar bessere Produkte liefert. Wenn der Kunde etwas kaufen möchte, das den Namel Intel trägt, hat er gefälligst eine Marge von 50%+ zu finanzieren, oder sich gefälligst zu verpissen dieser mieser Schnorer. Schließlich macht es Apple am besten vor wie man mit ignoranter Dekadenz jeden Tag einen Dummen findet.

Back to topic: Ich denke die M500 960GB wird auf jedenfall einschlagen wie eine Bombe, denn derzeit gibt es keinen Chipsatz mit mehr als 2 nativen SATA-III Ports (bitte kein AMD-gebashe an dieser Stelle). Die OCZ Teile, a la Colossus kauft eh kein Mensch mit Sachverstand, daher werden die 960GB anfänglich ein boomendes Alleinstellungsmerkmal sein. Auf dem heiß umkämpften SSD-Markt ist ein Alleinstellungsmerkmal beinahe Gold wert mMn.
 
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Holt

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Wie auch immer, keine Kompromisse mehr, keine halben Sachen, keine 480 GB SSDs mehr wenn es auch mehr gibt, keine 840 ohne Pro nur weil sie vielleicht billiger ist und selbst ich zu 95% einen Unterschied zwar messen aber nicht spüren könnte. Diese 5%, die nagen ständig bloß an einem rum. Der Wunsch nach mehr ist schließlich der Motor, der die Menschheit antreibt. Ach ja und irgendwo in diesem Thread war der Preis von 550€ gefallen, k.A. wo.
Black, Du bist ein Extremist, aber ein liebenswerter :D

Da sich diese Haltung aber nicht jeder leisten kann oder will, es soll ja Leute geben für die über 500€ wirklich viel Geld sind, müssen die eben Kompromisse eingehen. Das ist dann auch in jedem Fall sinnvoller, als sich für etwas relativ unwichtiges wie eine SSD zu verschulden.

Die 840 Pro ist seit Einführung genauso billiger geworden wie die 830 teuerer.
Das war ja abzusehen und deswegen habe ich damals in unzähligen Threads auch immer geraten, jetzt bei der 830er zuzuschlagen. Ich denken, niemand der es damals gemacht hat, wird es heute bereuen.
Somit kann man z.Z. ein sehr einfaches Fazit ziehen bezüglich SSD: Kaufe eine 840. Ohne Pro wenn Dir P/L wichtiger ist, mit Pro wenn Du die totale Performance willst.
Traurig, weil sehr einseitig und nicht gut für den Wettbewerb, aber wahr. Immerhin werden nur so andere Firmen angespornt über bessere Produkte oder ein bessere P/L Verhältnis um ihren Teil von Kuchen zu kämpfen, wovon wir dann ja auch alle wieder etwas haben.

Von der realen Performance der M500 weiß man noch zu wenig, aber ich denke sie wird der 840 Pro wohl weniger eine Gefahr für die Performance Krone der 840er (zumindest im 2.5" Formfaktor) als sich zwischen den beiden 840ern einzuordnen. Sozusagen der Kompromiss oder die goldene Mitte, wenn sie nicht sogar über den Preis die 840 Basic bedrängt. Die neue Sandisk Ultra Plus könnte bei einem passenden Preis ebenfalls in dem Revier der 840 Basic wildern und vor allem für Leute interessant sein, die hohe seq. Schreibraten wünschen.
Überhaupt, von allem was man liest, bekommt man den Eindruck, daß die legendäre Postville G2 endlich einen würdigen Nachfolger gefunden hat. Seit dieser SSD gelang es keiner SSD mehr so deutlich in den allermeisten Benchmarks und allen möglichen Tests und Magazinen so eindeutig eine Spitzenposition einzunehmen. Und selbst wenn sie bei einem einzelnen Test mal nicht den Spitzenplatz belegt hat, dann doch wenigstens Rang 2. Keine andere SSD hat dies in der Vergangenheit geschafft.
Ja! Was Samsung da auf die Beine gestellt hat, ist schon erstaunlich bis erschreckend. Die Koreaner meinen es verdammt ernst. Mal schauen, was LSI nun mit der nächsten Sandforce Generation erreicht, deren Entwicklung ja nun unter deren Federführung passiert. So einfach wie bisher lassen sich sicher nur noch wenige Kunden von unrealistischen Benchmarkergebnissen blenden.

Was ich bislang bisher gelesen habe leistet sich eine 840 Pro keinen einzigen Patzer - auch nicht am Preis.
Eben, unter den SSD mit Top Performance ist die auch noch am günstigsten, so wie die Basic preislich nur von SSDs unterboten wird, die eine viel schlechtere Performance bieten. Samsung hat den Markt richtig in die Zange genommen. Hut ab!
Und bei der 5 Jahr Garantie von Samsung hat nicht einmal der Holt etwas zu lästern - von wegen dieser langweiligen Haltbarkeit und so.:D
Bei einigen Firmen habe ich ja echte Bedenken, ob es die in 5 Jahren noch gibt, aber bei Samsung dürfte da kaum ein Risiko bestehen. Immerhin ist das ein riesiger Konzern, der sogar Auto baut und die Halbleitersparte ist sowohl bei NANDs wie bei DRAM Marktführer. Der Skaleneffekt hilft da natürlich ungemein die Kosten im Griff zu haben.

Im Moment gibt es nur eine SSD die mMn besser sein könnte, die 3700er, doch diese disqualifiziert sich durch den Preis.
Das ist aber ein anderes Marktsegment und da wird auch Dinge geachtet, die für Cosumer-SSDs weniger wichtig sind. Wer schreibt schon minutenlang Random auf eine volle SSD? Sowas passiert bei Datenbanken, aber nicht beim Heimanwendern.
Intel mag sich nicht mit Konsumer-SSDs herumquälen. Denn egal was Intel baut, es hat die strengen Margen-Quoten die da lauten 50%+ zu halten.
So ist es. Die CPU bringen soger 60% Marge, wenn ich mich nicht irre. Das kann man bei Cosumer SSD nicht erreichen, zumal es da zu viel Wettbewerb gibt. Bei den mergenstarken Highend und Server CPUs hat Intel ja inzwischen den Markt fast für sich und muss sich nur um den energiesparenden Low-End und Mobilmarkt sorgen, wo AMDs Fusion eine bessere Grafik und ARM eine geringere Leistungsaufnahme bieten.
Ich denke die M500 960GB wird auf jedenfall einschlagen wie eine Bombe, denn derzeit gibt es keinen Chipsatz mit mehr als 2 nativen SATA-III Ports (bitte kein AMD-gebashe an dieser Stelle).
Du meinest wohl, bitte keine Lobhimnen auf auf AMD, denn die haben nun schon seid fast 3 Jahren die SB 850 mit 6 SATA 6Gb/s Ports im Programm und neuerdings mit dem A85X sogar 8 :D.

Das alleine ist aber ein schwaches Argument für AMD, zumindest heute, denn ich habe deswegen damals dem Phenom II x6 den Vorzug gegenüber dem Sockel 1356 gegeben. Deren CPUs sind zwar besser als viele Benchmarks es zeigen, aber es fehlen dann wieder solche Dinge wie PCIe 3.0. Das AMD im Highend einfach kein ernster Wettbewerber für Intel mehr ist, siehe man an der Entwicklung des Sockels 2011. Da kommen die CPUs eine Generation später und der X79er Chipsatz, der eigentlich einer der 60er Generation ist, bleibt auch noch länger als die anderen 70er im Dienst. USB3 oder mehr SATA 6Gb/s Ports wird es vorläufig nicht geben, dass bekommt nur Haswell. Ein Schlag ins Gesicht für Leute die 500 oder 1000€ für eine CPU ausgeben, aber die haben ja keine Wahl.
Die OCZ Teile, a la Colossus kauft eh kein Mensch mit Sachverstand, daher werden die 960GB anfänglich ein boomendes Alleinstellungsmerkmal sein.
Über die OCz brauchen wir wohl nicht zu reden und auch die OWC mit 960GB ist überteuerter Mist, weil da zwei SF-2281 über einen nur SATA II fähigen Chip verbunden sind, ohne TRIM und Performance. Solange da keiner nachzieht, hat die M500 im Bereich der 2.5" SSD über 512GB den Markt für sich alleine. Bei mSATA SSDs ist die m4 schon heute ungeschlagen, da dürfte die M500 wohl noch mehr hervor stehen. Micron scheint sehr auf diesen Markt zu setzen.

Jedenfalls bin ich mal sehr gespannt, wie sich die M500 bei Reviews, vor allem bei Anandtech schlägt. Besser als die m4 sollte sie sein, auch wenn die m4 immer noch gut ist, gerade wenn es um die praxisrelevanten kürzen Übertagungen und geringen QD geht.
 

DDD

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Wieso eig. inkompatibel? Ich dachte in die mSATA bzw. miniPCIe lassen sich WLAN/BT und SSDs ohne Probleme einsetzen, was für eine Inkompatibilität meinst du denn? Abgesehen von EeePC und PATA vielleicht.

Ja, wenn der Krempel mit viel Logikaufwand dahinter doppelt belegt ist. Trifft nur bei weitem nicht überall zu, dann auch gern nicht bei allen Slots. Kosten tuts natürlich auch. Ansonsten ist mSATA ein auf den Connector draufgeschustertes SATA, und mPCIe ist typischerweise ne PCIe-Lane (1.x/2.x, Breite x1) plus USB2.0. Versuch mal eins der beiden an nen SATA-Port zu hängen, oder umgekehrt.
Wieso kostet das denn? Was meinst du, den Aufpreis für Boards mit mSATA oder den Aufpreis für mSATA SSDs?
Bei mir funktioniert das auf dem DH77EB super bisher mit den 2x Crucial v4 (edit: m4 natürlich)
 
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DaBzzz

Lt. Commander
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Wieso kostet das denn? Was meinst du, den Aufpreis für Boards mit mSATA oder den Aufpreis für mSATA SSDs?
Bei mir funktioniert das auf dem DH77EB super bisher mit den 2x Crucial v4
Ach, das gibts umsonst, vom Schaltungsdesign über Platinenrouting bis zur Fertigung?
mSATAs werden nur ne Schutzbeschaltung haben, dass sie bei anliegendem PCIe/USB dicht machen anstatt sich zu braten. Logik ist Boardsache.
Und du bist nicht der Meinung, dass eine anständige SSD schneller und besser gewesen wäre? Seit wann gibts die v4 eigentlich als mSATA?
 

DDD

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Nein sicher nicht, aber bei den Stückzahlen die die machen ist das ja sicher nicht so ausschlaggebend, ist ja jetzt nicht so ein superneues und exotisches Feature, in Notebook wird der Steckplatz ja schon Jahre benutzt, wenn auch nicht für SATA Laufwerke.

Was für eine anliegendes USB bei mSATA?! Ich habe ein miniPCIe und stecke dort eine mSATA SSD rein?! Was und wie die da was intern machen interessiert mich eher weniger, es funktioniert bisher einfach.

Ich bin der meinung ich habe eine anständige SSD, habe mich oben verschrieben, habe natürich die m4 nicht die v4.
Und ich denke der Unterschied von m4 mSATA zu m4 SATA ist nicht so groß dass ich das im Alltag spüren würde.
 

Holt

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Nein sicher nicht, aber bei den Stückzahlen die die machen ist das ja sicher nicht so ausschlaggebend,
Gerade bei hohen Stückzahlen wird versucht jeden Cent einzusparen, weil das eben dann am Ende doch ein erkläglicher Betrag ist. Deshalb würde ich auch nicht zu sehr darauf vertrauen, dass da überall Schutzschaltungen sitzen.
ist ja jetzt nicht so ein superneues und exotisches Feature, in Notebook wird der Steckplatz ja schon Jahre benutzt, wenn auch nicht für SATA Laufwerke.
Eben und irgendjemand hat da, statt einen neuen Stecker zu verwenden, einfach den gleichen mechanischen Anschluss verwendet um damit mSATA zu realisieren.

Was für eine anliegendes USB bei mSATA?!
Nein! Mini-PCIe hat eine PCIe Lane und eine USB Lane, genau wie ExpressCard, dem Nachfolger von PC-Card. mSATA hat nur eine SATA Lane.
Ich habe ein miniPCIe und stecke dort eine mSATA SSD rein?!
Das geht eben nur mechanisch, aber nicht technisch. Ebenso wenig geht es umgekehrt. Aber um die Verwirrung perfekt zu machen, haben einige Hersteller auch kombinierte mSATA / Mini-PCIe Slots gemacht und da passt dann wieder beides weil die Pins entsprechend der Karte oder der BIOS Einstellung entweder mit den PCIe/USB oder SATA Signalen belegt werden.

Dieses neue „M.2“-Format wird aber mSATA wohl bald ablösen.
Was und wie die da was intern machen interessiert mich eher weniger, es funktioniert bisher einfach.
Wenn Du auch das falsche verwendest, kann es auch nicht klappen, denn in Mini-PCIe gehört eine Mini-PCIe Karte bzw. SSD und keine mSATA. Diese Mini-PCIe SSDs müssen ja mit einer PCIe kommunizieren und nicht mit einem SATA Host Controller.

Ich bin der meinung ich habe eine anständige SSD, habe mich oben verschrieben, habe natürich die m4 nicht die v4.
Die m4 mSATA ist sogar die empfehlenswerteste SSD überhaupt, funktioniert aber trotzdem nur an einem mSATA Port.
Und ich denke der Unterschied von m4 mSATA zu m4 SATA ist nicht so groß dass ich das im Alltag spüren würde.
Sogar in diversen Reviews ist zwischen der mSATA und der 2.5" kein größerer Unterschied ermittelt worden, was bei vielen anderen mSATA SSDs der Fall ist. Deshalb und weil sie eine der günstigsten mSATA SSDs ist, ist die ja gerade in dem Format die Empfehlung überhaupt. Es bleibt nur die Fage: Warum mSATA wenn man auch 2.5" verbauen könnte bzw. warum mSATA, wenn ich keinen mSATA Port habe? :evilol

Im Preisvergleich ist heute die Micron M500 M.2 SSD 480GB, M.2 (MTFDDAV480MAV) eingetragen worden, aber es gibt noch keinen Anbieter.
 
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DDD

Rear Admiral
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Gibts denn bekannte Desktop/HTPC Boards wo in den miniPCIe Slot keine mSATA SSD Laufwerke funktionieren?
Wie kann der Kunde denn nun rausfinden ob die mSATA SSD die er kauft in seinem "Stecker" am Board wo die SSD physikalisch
reinpasst auch technisch funktioniert?
Ich dachte die m4 mSata wird von PCIe selbst runter gebremst auf 3xx MB/s, deswegen wäre sie minimal langsamer als
die SATA m4, stört mich aber eh nicht, selbst wenn es so wäre.

Warum mSATA, weil ich es schön finde in einem Gehäuse so wenig Kabel wie möglich rum fliegen zu haben ;) Scheiss Ordnungswahn :)
Denke mal gerade in engen ITX Gehäusen ist es schon sehr praktisch auf das SATA und Stromkabel verzichten zu können
 
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