News microSD-Karten-Dauertest: 133 Petabyte fordern 177 Opfer

PhiE

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Welche microSD-Karte hält am längsten? Dieser Frage geht der Technikenthusiast Matt Cole seit drei Jahren mit einem stetig wachsenden Dauertest nach. Inzwischen umfasst das Experiment 351 Karten von 52 Marken, auf die zusammen mehr als 133 Petabyte geschrieben wurden.

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Zumindest die Einschätzung bezüglich SanDisk deckt sich mit meinen Erkenntnissen aus Dashcams und Überwachungskameras: SanDisk baut mit Abstand die schlechtesten SD-Karten am Markt - während bei mir noch keine SanDisk Karte mehr als ein Jahr überlebt hat, so laufen alle Samsung Karten auch noch nach mehreren Jahren.
 
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Schon cool. Wenn er jetzt anfangen würde müsste er wohl vorher im Lotto gewinnen 🤣 Aber letztendlich kann jede einzelne nach einer Stunde oder fünf Jahren kaputt gehen.
Total Days to complete Failure hätte er ja auch mal mit nach ganz vorne (links) schreiben können für mehr Übersicht 😇
 
Hatte meine letzte glaube in nem Samsunghandy, hat mir damals jemand samt Handy geklaut. Vor 10 Jahren ca. Davor war auch „ständig“ was im argen. Meide die Dinger wo’s geht. Aber auf irgendwelche 10000 Zyklen wird man vermutlich nicht kommen, ist halt gefühlt.
 
Mal sehen wie lange meine SD Karte in der Dashcam durchhält ... Beim letzten Anstöpseln an den PC meinte Windows noch "müsste repariert werden" - da waren noch nicht alle Urlaubsaufnahmen gesichert. Soll auch eine extra haltbare für den Dashcameinsatz sein.
 
50% fehlerhafte Sektoren ist aber auch sportlich. Ein einzelner Fehler kann schon zu einem Totalverlust führen. Mehrere sind bei Fotografie z.B. noch schlechter. Würde ich mal behaupten.
 
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KitKat::new() schrieb:
Hab ich einen Denkfehler oder ziehen microSD Karten Kreise um jede QLC SSD?
Dürfte ein Denkfehler sein, da sich die Schreibzyklen nicht auf die einzelnen Zellen beziehen, sondern auf die gesamte Speicherkarte/SSD. Durch Over-Provisioning und das der Speichercontroller die Last optimal auf die Speicherzellen vertteilt, hält der Datenträger als Ganzes deutlich mehr Zyklen durch als jede einzelne Speicherzelle für sich.

In (micro)SD Karten steckt ja kein besonderer, besserer Speicher, sondern NAND-Flash wie in den SSDs - je nach Preisklasse und Leistungsklasse TLC oder QLC (wird bei Speicherkarten selten explizit angegeben). Nur halt ein anderes Binning und bei günstigen Speicherkarten tendentiell sogar der NAND-Flash, der für SSDs nicht "gut genug" im Binning ist.
 
Eine SD-Karte würde ich aber auch niemals zu Archivzwecken verwenden. Ausfallrate SanDisk bei mir leider 100%, aber die kaufe ich schon länger nicht mehr. Samsung Evo auch schon Ausfälle, Pro noch nicht, aber die werden recht heiß. Kingston Canvas läuft bisher sehr schnell und ohne Verluste von 128GB-1TB.
 
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Außer in einer Fotokamera und der DJI nutze ich keine SD Karten mehr, Fotos werden regelmäßig gesichert. Somit hält sich das Risiko in Grenzen und die Notwendigkeit für teuere Karten :p
 
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War es nicht so, dass die "High Endurance"-Karten wenigstens eine gewisse (Mindest-)Anzahl an P/E-Zyklen in den Datenblättern angeben und enstprechend den Dienst quittieren wenn diese erreicht sind, damit eine planbare Zuverlässigkeit gegeben ist. Während die 0815-Consumer-Karten halt "auf gut Glück" Schreiben was geht?

Die nächste Stufe sind dann ja "Industrial"-Karten, die man (mit Kapazitätsverlust) auf pSLC (pseudo-SLC) umkonfigurieren kann und mit anständigem Wear-Leveling. Ist dann quasi "High Endurance" nur noch strikter.
 
wurden auch microsd express karten getestet.

endlich speicherkarten mit pcie anbindung
 
Na dann hoffe ich einfach mal, dass die SanDisk Karte, die ich für meine Switch 2 gekauft habe, keine Probleme machen wird 😅
 
CruellaDE schrieb:
Was sind denn Industrie-Karten?
IdR. Karten die dann noch mit MLC/TLC gefertigt werden, um mehr P/E-Zyklen zu schaffen. SLC gibt es auch noch, aber quasi nur noch im pSLC-Modus (=mehrere TLC-/MLC-Zellen werden dabei zusammengefasst und als eine Zelle gesehen) um mehr Kontrolle und Vorhersagbarkeit der P/E-Zyklen zu haben. Oft haben die auch einen anderen Controller der mehr Infos/Überwachung über den Zustand erlaubt.

0815-Karten sind aufgrund der Kosten mWn. oft TLC oder gar QLC.

Von der Robustheit ist die Reihenfolge SLC > MLC > TLC > QLC mit respektive 1, 2, 3 oder 4 Bit pro Speicherzelle. Wenn man mehrere Bits pro Speicherzelle hat, dann muss man bei jedem Bitwechsel die ganze Zelle neu schreiben, womit man effektiv auf weniger P/E-Zyklen kommt, da man eben bei 4 möglichen Bitwechseln (bei QLC) das "P/E" pro Zelle ausführen muss. Denn je mehr Bits eine Zelle beherbegt, umso häufiger muss sie statisch neu beschrieben werden.

Hinzu kommt, dass es bei MLC, TLC, QLS mehrere Spannungs/Ladungszustände (MLC = 4, TLC = 8, QLC = 16) pro Zelle gibt und diese damit auch potentiell Fehler-/Störanfälliger sind.
 
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@düd teuer teuer.

aber non-express geht bestimmt um filme und fotos anzusehen auf der switch 2
 
Ach, als ich die gekauft habe, war das noch recht überschaubar. Aber ich hab auch ein paar Spiele drauf, deshalb hab ich mich für die Express entschieden.
 
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