News microSD-Karten-Dauertest: 133 Petabyte fordern 177 Opfer

Hab bei SD Karten mit Industrial sehr gute Erfahrungen gemacht bisher ist noch keine Hops gegangen. Hab im Pi ne Kingston Industrial mit pSLC Speicher die schon seit Jahren funktioniert obwohl sehr viel geschrieben wird. Für den Worstcase habe ich aber ein Vollbackup und aktuelle Backups der einzelnen Container als tar auf dem Nas.
 
Simpson474 schrieb:
SanDisk baut mit Abstand die schlechtesten SD-Karten am Markt
Das deckt sich auch mit meinen Erfahrungen, ich habe bei meiner ersten Dashcam auch zwei Sandisk Micro-SD Karten genutzt, nach 3 und 7 Monaten waren sie defekt. Die Kingston und die Samsung danach haben mehrere Jahre gehalten. Leider haben auch die USB-Sticks von Sandisk immer die kürzeste Laufzeit gehabt.
Mit meinen Sandisk SSDs hatte ich Kurioserweise nie Probleme.
 
Simpson474 schrieb:
Zumindest die Einschätzung bezüglich SanDisk deckt sich mit meinen Erkenntnissen
Auch aus meinen Erfahrungen, SanDisk geht früher oder später kaputt, andere leben einfach ewig.

Werde aus dem Grund auch nie verstehen, wie man für SSDs den Namen Western Digital einstampfen und den Billig Namen SanDisk draufkleben will. Absolut hirnverbrannt.
 
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Mir ist in den fast 18 jahren bisher keine einzige Karten ausgefallen. Müssten etwa 10 Karten sein. Verschiedene Größen in 8 GB, 32 GB, 128 GB, 256 GB. Vorwiegend SanDisk u. Samsung.

Von SanDisk habe ich zudem 2 SanDisk Extreme Karten mit je 2 TB im Einsatz in Smartphone u. Tablet. Die wurden innerhalb 1,5 Jahren auch schon ordentlich strapaziert.

Lediglich 1 Karte von Kingston (damals 32GB) hatte im Galaxy Smartphone plötzlich Datenverlust, aber nur weil ich die Karte am PC statt im Phone formatiert hatte. Nach dem Formatieren im Phone lief sie ohne Probleme, auch heute noch als Backup für Savegames ua.
 
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Mir ist noch keine SanDisk kaputt gegangen. Vielleicht war die Qualität früher besser?
 
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Cr4y schrieb:
Mal sehen wie lange meine SD Karte in der Dashcam durchhält ... Beim letzten Anstöpseln an den PC meinte Windows noch "müsste repariert werden" - da waren noch nicht alle Urlaubsaufnahmen gesichert. Soll auch eine extra haltbare für den Dashcameinsatz sein.
DA kann ich dir mal mehrere Berichte von fehlerhaften auslesegeräten zeigen inc. mir...
Es lag tatsächlich an dem Lesegerät was mir meine Dateien regelmäßig zerschossen hat. Würde das mal Checken.
 
Micha- schrieb:
Mir ist noch keine SanDisk kaputt gegangen. Vielleicht war die Qualität früher besser?
Nein, die sind nicht merklich schlechter oder besser als andere Karten.

Der Hate gegen Sandisk ist meist nur ein Widerkäuen irgendwo gelesener oder gehörter "Berichte" darüber.

Wir setzen bei uns im Büro über viele Jahre tausende USB-Sticks und hunderte Karten ein, unterschiedlicher Hersteller, auch viele von Sandisk - und die Ausfallraten sind durch die Bank weg ausgeglichen.

Auch außerhalb der Foren wie hier und zB MyDealz gibt es keine Berichte über die schlechtere Qualität bei Sandisk. Auch nicht bei etablierten Medien wie Heise.

Alles nur BlaBla...
 
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@jimmy13 , ich habe das immer und bei jeder Karte/Stick. Auswerfen mach ich immer am Rechner. Aber selbst wenn ich mit Medium runterfahre bleibt das Problem.
Datenverlust hatte ich aber noch nie, weswegen es mir mittlerweile egal ist was W11 da rum meckert, ist eh nicht mehr für ewig. ;)
 
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Zunächst einmal unbekannterweise Dank an Matt Cole, der diese Langzeitstudie als Hobby im 1 Mann Team durchführt. Natürlich würde ich mir auch wünschen, daß bestimmte Karten, die von besonderem Interesse für mich sind mit dabei gewesen wären, aber schon die allgemeinen Ergebnisse zu den Herstellern ist IMHO potentiell hilfreich.

Bei der Lebensdauer von SD und microSD Karten ist's auch wichtig, wie man Lebensdauer definiert , also Datenretention/Lesefehler oder Schreibfehler/ausgefallene Sektoren. Wenn man dauernd schreibt und überschreibt (zB Dashcam) verschleißt man eine SD Karte schneller. Hier fand ich es schon ernüchternd, wie schlecht die (wenigen, im Test) SD Karten für "Industrial Use" hier abgeschnitten haben. Zumindest bis zur RAM- und NANDpokalypse wär man da wahrscheinlich besser bedient gewesen, statt einer 32 oder 64 GB "Industrial" microSD Karte eine gute Consumer 256 oder 512 GB Karte für dasselbe Geld zu kaufen und entsprechend weniger oft zu überschreiben.
 
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Als Hobbyfotograf habe ich in den letzten 20 Jahren etwa zwei Dutzend verschiedene SanDisk Karten genutzt. Meistens die schnelleren Express und Express Pro Modelle. Nur eine 8GB ist mal kaputtgegangen, die anderen arbeiten fröhlich weiter. Der Hersteller gilt in unserer Community als robust und zuverlässig.

Mein im Schrank verstaubter, sehr alter 32GB USB-Stick von SanDisk (auch ExpressPro Reihe), den ich schon lange nicht genutzt hatte, ließ sich neulich nicht erkennen. Der Hersteller hat ihn im Rahmen der 10-jährigen Garantie gegen einen modernen 128GB ExpressPro ausgetauscht – trotz Speicherkrise.

Ich würde SanDisk immer wieder kaufen.
 
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Früher viel Sandisk gekauft inzwischen greife ich gerne bei MicroSD Karten für Kamera oder Handy zu Samsung Pro Karten. 2 Karten die für die Kamera gekauft wurden sind aktuell nicht in Benutzung weil ich fälschlicherweise die Annahme hatte die 2015er Sony Kamera würde auch MicroSD Karten im Adapter mit 512 GB fressen, leider nein 64 GB gehen ob 128 GB gehen wurde nie getestet. Werde für die Kamera deshalb wieder auf 64 GB klassische Karten zurück gehen.
Bei Sandisk sind mir in 15-20 Jahren 2 micro SD Karten noch kein USB Stick verreckt, die hatten aber nur Schreibfehler, auslesen ließen sie sich immer und beide defekten wurden anstandslos von Sandisk getauscht.
So lange man seine Daten noch runter ziehen kann, alles gut.
Die getauschten SD Karten wurden übrigens dann nicht mehr genutzt da bei Wechsel direkt auf 512 GB gewechselt wurde.
Auf einer der übrigen von der Kamera 512 GB SD Karten ist gerade das Windows Backup Programm für den Laptop drauf weil USB Stick doch zu teuer war.
Ergänzung ()

eastcoast_pete schrieb:
Zumindest bis zur RAM- und NANDpokalypse wär man da wahrscheinlich besser bedient gewesen, statt einer 32 oder 64 GB "Industrial" microSD Karte eine gute Consumer 256 oder 512 GB Karte für dasselbe Geld zu kaufen und entsprechend weniger oft zu überschreiben.
Lieber die günstigere aber Marken SD Karte kaufen und sicherheitshalber zum gleichen Preis oder günstiger öfters tauschen.
 
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ich habe haufenweise Mikro-SD-Karten im Einsatz, Im Handy, im Tablet, im Steamdeck, in der Switch, in diversen Pis, in meinen Emulationshandhelds.
Überall habe ich zu den günstigsten, einigermaßen schnellen Modellen gegriffen. Dadurch habe ich einen bunten Mix aus Kioxia, Samsung und Lexar Karten im Einatz. Sandisk ist nicht dabei, die waren immer teurer.
Mit keinem der Hersteller habe ich Probleme, die Karten sind gefühlt alle ziemlich gleich gut/schlecht.
Dementsprechend fällt halt ab und zu mal eine aus. Damit kann man aber Planen, ich habe halt Backups und speichere nicht wirklich Wichtiges auf SD-Karten.

Trotzdem spannend zu sehen, was tatsächlich geht, bzw. welcher Hersteller tatsächlich gut/schlecht ist.
 
SanDisk war früher gut, aber irgendwann sind die Karten gestorben, dann bin ich auf Samsung gewechselt und bis jetzt kein Problem.
Dashcam, Reolink Kameras laufen tadellos ohne Ausfälle...
 
Gut zu wissen. Allerdings lade regelmäßig per WLAN von Kamera auf Handy bei den Phototouren so minimiere ich das Risiko von Bildverlust.
 
Die SanDisk Karten sind im Raspberry Pi gestorben wie die Fliegen. Die Samsung High Endurance halten schon seit Jahren ohne Probleme.

In der Dashcam das gleiche Bild
 
Sehr interessant, hatte bisher viele Sandisc SD Karten die auch alle noch Funktionieren, aber mittlerweile habe ich den Fokus auf Lexar verschoben.
 
Zuletzt bearbeitet:
eastcoast_pete schrieb:
Hier fand ich es schon ernüchternd, wie schlecht die (wenigen, im Test) SD Karten für "Industrial Use" hier abgeschnitten haben.
Wie meinst du das? Die Kingston haben > 140k PE-Zyklen, die MK Industrial > 200k PE-Zyklen und auch wenn die genannten Sandisk nur ~20k PE-Zyklen haben, sagt das alleine nichts über schlecht oder gut aus wenn man nicht explizit gegen das Datenblatt vergleicht.

Industrial sagt nichts über den verwendeten Flash aus. Kann SLC, MLC, TLC oder die letzten beiden in pSLC Konfiguration sein. Und je nachdem was man vor sich hat, ist die zu erwartende Haltbarkeit auch dementsprechend unterschiedlich.

eastcoast_pete schrieb:
Zumindest bis zur RAM- und NANDpokalypse wär man da wahrscheinlich besser bedient gewesen, statt einer 32 oder 64 GB "Industrial" microSD Karte eine gute Consumer 256 oder 512 GB Karte für dasselbe Geld zu kaufen und entsprechend weniger oft zu überschreiben.
Wenn es rein um Endurance geht, ist das ein Weg. Aber wenn das das einzige Kriterium ist, dann war die industrial Karte wahrscheinlich von Anfang an die falsche Wahl.

Um mal aus dem Whitepaper von Swissbit zu zitieren welches ich hier (https://www.computerbase.de/forum/t...abyte-fordern-177-opfer.2277124/post-31705028) verlinkt hatte :

Ihre Stärken liegen in:
Konstanter Performance über Jahre unabhängig von der Alterung
Garantierter Datenintegrität – auch bei plötzlichem Stromausfall
Hoher Temperatur- und Umweltresistenz
Langzeitverfügbarkeit und stabilen Produktzyklen
Vorhersagbaren Latenzen für kritische Systeme
Niedriger Ausfallrate und hoher Endurance
Ja, ganz ganz am Ende fällt auch das Wort Endurance, aber man sieht gut die ganzen anderen Kriterien warum man eine industrial Karte wählen würde.
 
Ich habe hier bestimmt um die 150Karten"SD,µSD,miniSD,MemoryStick,M2" über die letzten 20 jahre gesammelt, verschiedene hersteller "samsung, sony, panasonic, toshiba, nokia, lexar, sandisk, transcend, hama, kingston, noname, gefühlt alles dabei", angefangen von 32MB bis hoch zu 1TB. Warum ich die alten alle behalte liegt auch auf der Hand, der aufwand des verkaufs etc lohnt einfach nicht.
Zebröckelt ist noch keine aber einige sind mir schon halb ausgefallen.
Man konnte die karten noch auslesen und formatieren, aber lustigerweise war nach erneuten erkennen der karte alles wieder da.
3x samsung 128GB und eine 400GB sandisk, waren mal halbtot, auslesen war möglich aber nicht mehr neubeschreiben, trotz das laut windows und smartphone erfolgreich daten geschrieben wurden, µSD.
Sticks sind mir da schon öfters ausgefallen, und zwar immer von Lexar, diese teile sind und bleiben der allerletzte Schrott. Sandisk USB sticks, vorallem die günstigen schwarzen zum rausziehen sind bisher noch nie bei mir ausgefallen, hab da inzwischen auch locker 20stk von angsammelt, von 32GB bis 256GB
 
wirkliche aussagekraft hat das doch nur, wenn man mehrere exemplare eines modells hat. sonst weiß man ja nicht ob ein ausfall einfach nur pech war oder ob der hersteller hier wirklich nicht so abgeliefert hat
 
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@Don_Tralle Deshalb steht ja auch schon im Artikel:

Ein großer Test, aber kein Laborvergleich​

Gewisse Anhaltspunkte kann er aber trotzdem liefern. Sich allein darauf verlassen kann und sollte man sich sowieso nicht. Sieht man auch schon an den diversen Aussagen gegenüber SanDisk Speichermedien hier im Forum.
 
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