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News Microsoft-365-Alternative: Euro-Office in Version 1.0 erschienen, Standard-Dokumentformat erntet Kritik

RMS_der_Zweite schrieb:
Kann man so nicht sagen. Ich habe meine Info-Diplomarbeit damals mit OpenOffice gemacht, zu dem Zeitpunkt (2008) hatte MS Office noch Probleme, einfach größere Dokumente zu verwalten oder Grafiken pixelgenau zu platzieren.
Also ne Info Diplomarbeit hätte aber durchaus auch als TeX abgegeben werden dürfen.
 
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Quell-offen für ein Produkt, das nicht frei verfügbar ist für alle, klingt für mich eher nach Risiko als Sicherheit.
 
@Banned Der Code ist doch frei auf GitHub verfügbar ?
 
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Gibt es irgendwo eine Demoplattform?
 
mibbio schrieb:
Also die für LibreOffice verantwortliche "The Document Foundation" ist eine gemeinnützige rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Berlin. Die unterliegt also vollständig deutschem und europäischem Recht.
Deswegen sagte ich ja, dass ich da mitgehe.
 
@NJay Bei uns ist überhaupt nicht der Fall, dass mehrere Leute an einem Dokument arbeiten. Deshalb sind lokale Installationen (derzeit) absolut ausreichend. Die Dokumente liegen aber auf einem zentralen Server, oder eher Netzlaufwerk, auf das jeder Zugriff hat.
 
Vigilant schrieb:
Alle warnen vor den Auswirkungen von KI, aber die meiste Arbeit hat Social Media anscheinend schon längst erledigt.
Deswegen sag ich immer "Idiocracy" ist keine Komödie sondern eine Dokumentation.
:rolleyes:
 
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empower schrieb:
Hoffe du hast den ganzen Wiki Eintrag gelesen wie zB. 1, 2 oder 3.
FX9590 schrieb:
Ich bin ehrlich: Mittlerweile schreckt mich die EU-Fahne und alles was mit ihr in Verbindung steht eigentlich nur noch ab. 🫣
Und noch einer der EU liest und am Meckern ist. #27 könnte hilfreich sein.
FX9590 schrieb:
Mir fallen nur wenige Dinge ein, die von der EU kamen und mein Prädikat "sinnvoll" aufgeklebt bekommen würden.
Ach so, die EU muss dich also fragen bzw. du segnest ab was für Bürger in der EU gut wäre? Ja wo kommen wir denn bei solchen Ansprüchen hin...
FX9590 schrieb:
In den meisten Fällen ist es eher ein großer, verzweifelter "OMG" Aufkleber! 🤔
Kann man über den Poster direkt zurückgeben. OMG!
tritra0815 schrieb:
Alles was EU angeht geht in die Hosen .... Nix bekommen die gebacken.
Einige haben wohl echt Traumata bzgl. dieser 2 Buchstaben.
Zoldan schrieb:
Wir haben alternative Office-Lösungen im Unternehmen vor Jahren mal ernsthaft getestet. Dabei war das Format gar nicht das Problem, sondern die Interpretation des Contents, denn wenn in PowerPoint eine Tabelle mit einen Chart-Verlauf korrekt nach oben zu sehen ist, in einem angeblich kompatiblen Produkt das selbe Slide aber einen auf dem Kopf gestellten Verlauf anzeigt, dann ist das ein katastrophales Ergebnis!
Open Source .odp vs. proprietäre Format .pptx. Die Interpretationsfehler kommen halt daher das z.B. MS einiges Hard Coded und somit die Formatierung in anderen Programmen gar nicht ausführbar ist.
 
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Das wird scheitern, nicht weil die Idee schlecht wäre, sondern die Umsetzung. Bei uns nutzt niemand MS Apps im Browser, sondern nur innerhalb der Desktop App. Selbst Office-Dokumente, die auf einem Sharepoint liegen, werden per App geöffnet. Die Macht der Gewohnheit siegt in den meisten Fällen, zumal bei MS die Desktop Apps noch einen erweiterten Feature-Umfang haben als die Web-Lösung. Wenn MS die komplette Umstellung zu WebApps vollzogen hat, werden es die User einfach hinnehmen. Macht es jemand anderes, ist das nicht Office.

Zu denken, dass man unabhängig wäre, nur weil man eine eigene Umsetzung präsentiert, ist naiv. Die meisten sind so stark an MS Office gewöhnt, dass jegliche Abweichung zum "Original" mit :"D4s 15t 4ber n1cht w0rd" betont wird.
 
areiland schrieb:
@gustlegga
Bitte verwirre die Leute nicht mit Fakten!
Danke 😅. Made my day.

Habe mir die Website etwas länger angeschaut. Im Grunde sieht das zunächst doch ganz ordentlich aus. Wenn die Umsetzung, Stabilität und Usability in der Praxis hält, was versprochen wird, wäre schon viel erreicht. Wobei das "finale", dauerhafte Business-Modell wirklich interessant wäre.
 
gaym0r schrieb:
Versteh ich nicht! Der erste Release von OpenOffice geschah unter der Regie von Sun Microsystems - US-Amerikanisch. Sun wurde von Oracle gekauft - US-Amerikanisch. Nun ist es bei Apache - US-Amerikanisch.

Bei LibreOffice würde ich mitgehen. Ist hier vermutlich eine Glaubensfrage, ob man das als europäisch ansieht, wenn das Grundprodukt 10 Jahre amerikanische Geschichte hinter sich hatte. :D
Naja. OpenOffice basiert auf StarOffice, das von 1984 bis 1999 (Übernahme durch Sun Microsystems), also bis nicht lange vor der erstmaligen Veröffentlichung von OpenOffice im Juli 2000, vom Hamburger Unternehmen StarDivision entwickelt wurde. In der über 40-jährigen Geschichte von StarOffice-OpenOffice-LibreOffice waren also elf (Sun und Oracle 1999-2010) amerikanisch. StarDivision als Entwickler von 1984 bis 1999 und die Document Foundation als Entwickler seit 2010 saßen bzw. sitzen dagegen in Deutschland.
 
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@Donkey Kong Warum erwähnen sie in ihrem Brief dann nicht StarOffice? Da geht es hingegen explizit um OpenOffice und das Jahr 2001.
 
Donkey Kong schrieb:
Naja. OpenOffice basiert auf StarOffice, das von 1984 bis 1999 (Übernahme durch Sun Microsystems), also bis nicht lange vor der erstmaligen Veröffentlichung von OpenOffice im Juli 2000, vom Hamburger Unternehmen StarDivision entwickelt wurde. In der über 40-jährigen Geschichte von StarOffice-OpenOffice-LibreOffice waren also elf (Sun und Oracle 1999-2010) amerikanisch. StarDivision als Entwickler von 1984 bis 1999 und die Document Foundation als Entwickler seit 2010 saßen bzw. sitzen dagegen in Deutschland.
Meine StarOffice Installations-CD hat mir Herr Börries seinerzeit (ca. 1995?) mal persönlich auf der Cebit in die Hand gedrückt. Das habe ich dann sehr lange genutzt, noch über den Kauf durch SUN hinaus. Leider gab es dann kostenloses MS Office via die Uni und alle anderen haben darauf gewechselt und ich mich dann daran angepasst, weil es damals nicht wirklich kompatibel zu einander war.
StarOffice war in Sachen UI/UX Microsoft damals aber mindestens ebenbürtig, wenn nicht gar überlegen. Und noch heute kann ich Dateien von 1995 mit LibreOffice öffnen, ohne das auch nur ein Leerzeichen falsch säße. Das geht mit MS leider nicht. OpenOffice war aber auch immer installiert, bis dann LibreOffice kam, was mich auch immer begleitet hat. Nun steige ich gerade auf Linux um und so wird es wieder mein ständiger täglicher Begleiter. Aber in Sachen UI/UX hat MS leider deutlich mehr zu bieten. Man kann nur hoffen, dass die Document Foundation in Sachen UI/UX wirklich was verbessern kann...
 
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memphisray schrieb:
Die EU soll Rahmenbedingungen schaffen die Office aus EU ermöglichen und nicht eigene softwareprojekte aufsetzen.
Zum 100. Mal in diesem threat, die EU hat nichts mit dem Projekt zu tun. Es sind einfach ein paar europäische Firmen die ein Produkt auf den Markt gebracht haben.
 
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@memphisray
Magst du noch mal drei Dinge erläutern?

Was hat die EU jetzt genau mit EuroOffice zu tun?

Und welche rechtliche Regelung seitens der EU fehlt, um MS-Produkte auf von der US-Cloud getrennten, europäischen Servern laufen zu lassen?

Und was sollen Zölle in diesem Kontext bewirken?
 
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@apensler Könntest du das Teaser-Bild mit der EU-Flagge tauschen und im Text klarmachen, dass die EU mit diesem Projekt (m.W.) nichts zu tun hat sondern es eine kommerzielle (FOSS-)Entwicklung ist? Hier ziehen ja Viele im Thread über die EU her...

My 2 Cents als jemand, der sehr, sehr viel mit verschiedensten Behörden zusammenarbeitet: Nur eine Software, die extrem hohe Kompatibilität mit Microsofts Formaten hat, hat eine Chance, ohne extreme Widerstände dauerhaft in Behörden eingesetzt zu werden. Sowohl was Gewöhnung angeht als auch was den Austausch mit anderen Behörden angeht - und erst recht, was die Weiternutzung bestehender (20 Jahre alter) Vorlagendokumente angeht. Es ist traurig, aber da bin ich mir sehr sicher.
Und ja, auch ich stimme zu: OpenOffice + LibreOffice hat es in 25 Jahren nicht geschafft, von der UX auch nur annähernd an Microsoft Office heranzukommen. Zehn bis 15 Jahre lang lag das imho an Maintainern, die in den 90ern verhangen waren; in den letzten 10 Jahren haben intuitivere FOSS-Entwickler:innen dann halt ihr eigenes Ding gemacht bzw. sich von Officedokumenten komplett abgewendet - und das LibreOffice-Team hat eher halbherzig (und/oder mit schlicht zu wenig menschlicher Ressource) versucht aufzuholen. Und Collabora unterstützt nochmal weniger als das Hauptprojekt von LibreOffice...

Ich setze mit meiner privaten Nextcloud aus ethischen Gründen auch noch auf Collabora (zu wenig Puter-Distanz beim OnlyOffice-Team), finde den Schachzug des Forks von ionos & Co. aber super (fies, aber rechtlich gesehen aus meiner Laienperspektive wohl nicht zu beanstanden) und werde beim ersten nc aio-Release mit Euro-Office wohl auch umsteigen. OnlyOffice ist schon länger das bessere Online-Office von beiden.
 
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DarthFilewalker schrieb:
Warum musste man unbedingt ein eigenes Office entwickeln und hat nicht einfach LibreOffice genommen? Gibt es logische Gründe
CDLABSRadonP... schrieb:
Die Begründung ist aber ziemlich schwach. Writer ist ja z.B. ziemlich stark aufgestellt und dem wandernden, inperformanten Schrotthaufen namens Word weit überlegen.
Es gibt sowohl technische als auch nicht-technische Gründe dafür. LibreOffice ist halt technisch nicht so gut, hat viele Altlasten in der Code-Basis, und hat schlechtere Unterstützung für die Microsoft-Formate. OnlyOffice ist da schon näher dran an dem was die Euro-Office-Macher wollten.

Daneben ist das Verhältnis zwischen TDF und anderen Nutzern der von OpenOffice.org geerbten Codebasis eher… schwierig.
Sowohl anfangs bei Apache OpenOffice als auch neuerlich mit Collabora gab es viel Gezank. Verständlich dass man das vermeiden will.

schwimmcoder schrieb:
Mir ists bis heute ein Rätsel, wieso scih OnlyOffice, OpenOffice, LibreOffice, EuroOffice nicht zusammensetzen und eine Software draus machen, wo dann sämtliche Energie reinfließt. So wird das doch nichts.
Mir nicht.

So funktioniert Open Source halt, jeder der denkt er kann es besser forkt einfach. Und entweder finden sich Entwickler und Nutzer die das auch so sehen, oder der Fork geht ein. Dass mehrere Projekte nebeneinander bestehen ist einfach nur Ausdruck der Tatsache, dass keines der Projekte die Anforderungen aller Nutzer hinreichend abzudecken vermag.

gaym0r schrieb:
Versteh ich nicht! Der erste Release von OpenOffice geschah unter der Regie von Sun Microsystems - US-Amerikanisch. Sun wurde von Oracle gekauft - US-Amerikanisch. Nun ist es bei Apache - US-Amerikanisch.
Donkey Kong schrieb:
Naja. OpenOffice basiert auf StarOffice, das von 1984 bis 1999 (Übernahme durch Sun Microsystems), also bis nicht lange vor der erstmaligen Veröffentlichung von OpenOffice im Juli 2000, vom Hamburger Unternehmen StarDivision entwickelt wurde. In der über 40-jährigen Geschichte von StarOffice-OpenOffice-LibreOffice waren also elf (Sun und Oracle 1999-2010) amerikanisch. StarDivision als Entwickler von 1984 bis 1999 und die Document Foundation als Entwickler seit 2010 saßen bzw. sitzen dagegen in Deutschland.
Zu StarOffice-Zeiten war es noch nicht Open Source. StarOffice gab es noch eine Zeit lang von Sun neben OpenOffice.org.
Dazu muss man auch sagen, dass IBM noch eine Zeit lang ehemalige Entwickler von Star Division beschäftigt hat um an Apache OpenOffice zu arbeiten. Da ist zumindest eine gewisse Kontinuität vorhanden gewesen.

Euphoria schrieb:
Es geht nur darum Steuergelder abzugrasen. Sind immer die gleichen Firmen die an den Projekten mitwirken...
Ist wie jedes bisherige Projekt in die Richtung zum Scheitern verurteilt.

Dadurch, dass es eine Browseranwendung ist, werden immer RZ Ressourcen gebraucht, also muss irgendwer den Betrieb bezahlen. Das lassen sich Firmen wie IONOS sicherlich fürstlich vergüten. Ein Schelm wer dabei böses denkt.
Es sind mehrere Dinge geplant, unter anderem auch ein lokaler Client. Dass sie nicht mit dem Release warten bis alles da ist, ist vollkommen verständlich.
Da es Open Source ist kann jeder es selbst hosten.
Und dass Euro-Office Steuergelder bekommt hast du woher?

Piak schrieb:
Was ist der Unterschied Onlyoffice vs EuroOffice?
DerAnnoSiedler schrieb:
Derzeit hauptsächlich: Keine Russen beim Euro-Office, sondern echtes OpenSource Projekt getragen von einer Reihe europäischer Firmen.
OnlyOffice ist auch "echtes OpenSource", sonst hätte Euro-Office es nicht forken können.
Das Verkaufsargument ist hauptsächlich dass man die Builds und den Support nicht von russischen Firmen bekommt, sondern Euro-Office beides anbietet. Der Code der auf dem System am Ende läuft ist aber im Wesentlichen der selbe.

Madden. schrieb:
@apensler Könntest du das Teaser-Bild mit der EU-Flagge tauschen
Das ist die Europaflagge, die EU hat sie nur übernommen aber sie sind nicht die Urheber und erst recht nicht die ursprünglichen Nutzer (das war der Europarat). Daher wird sie im Artikel schon vollkommen richtig verwendet.
https://de.wikipedia.org/wiki/Europaflagge
 
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