News Microsoft-365-Alternative: Euro-Office in Version 1.0 erschienen, Standard-Dokumentformat erntet Kritik

Irgendein Office, eigentlich egal welches was es schon lange gibt und sich nicht wirklich durchsetzen konnte jetzt also mit anderem Namen versehen soll die EU also vor MS schützen. Also ehe ich mich irgendwelchen Bürokratie Trotteln der EU hingebe nutze ich weiter MS Office und andere US Software.
 
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chithanh schrieb:
OnlyOffice ist auch "echtes OpenSource", sonst hätte Euro-Office es nicht forken können.
Hatten wir doch schon. OnlyOffice wird nicht als OpenSource Projekt entwickelt und hat sogar über Lizenz und Vorwerfen von angeblicher Rechteverletzung versucht Forks zu verbieten.
Ergänzung ()

Farrinah schrieb:
Also ehe ich mich irgendwelchen Bürokratie Trotteln der EU hingebe nutze ich weiter MS Office und andere US Software.
Paar Firmen (im Falle Proton sogar aus der Schweiz) so: Lass nen Office machen.
Computerbase-Forum so: Scheiß EU.

Dieser Stammtisch ist so absurt, das hat schon was lustiges.
 
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chithanh schrieb:
Daher wird sie im Artikel schon vollkommen richtig verwendet.
Nö, weil keine offizielle Stelle der EU oder des Europarates die Herstellung dieses Office beauftragt hat. Das Euro im Produktnamen betont lediglich den Charakter des Produkts als das in Europa entwickelte Office eines privaten Konsortiums. Und damit sollte man auch in Sachen Symbolik tunlichst nicht den Eindruck erwecken, als würde dieses Office im Auftrag von europäischen politischen Institutionen entwickelt.

Dass das falsche Assoziationen hervorruft, kann man in diesem Thread ja auch etliche Male nachlesen.
 
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Gewitter schrieb:
Halbherzige Lösung.
Die EU will unabhängig sein, bestätigt damit aber nur noch mehr, dass sies (noch) nicht schafft...
Marktwirtschaft gegen Planwirtschaft.
Da hat die EU keine Chance. Ich finde es auch hart das Steuergelder einfach in solche Projekte reinfließen.
 
Nur als Webapp ist es (leider noch) keine Alternative.
 
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DerAnnoSiedler schrieb:
Hatten wir doch schon. OnlyOffice wird nicht als OpenSource Projekt entwickelt und hat sogar über Lizenz und Vorwerfen von angeblicher Rechteverletzung versucht Forks zu verbieten.
Ja, das hatten wir schon. Und ich habe es mit Red Hat und grsecurity verglichen die die Weiterverbreitung ihrer Software (Freedom 2) versuchen über andere Verträge zu verhindern, und es ist trotzdem FOSS. Warum? Weil jeder Empfänger des Codes ihn weiterverbreiten kann ohne die Einschränkungen, die durch die Firma auferlegt wurden, weitergeben zu müssen.
areiland schrieb:
Nö, weil keine offizielle Stelle der EU oder des Europarates die Herstellung dieses Office beauftragt hat. Das Euro im Produktnamen betont lediglich den Charakter des Produkts als das in Europa entwickelte Office eines privaten Konsortiums. Und damit sollte man auch in Sachen Symbolik tunlichst nicht den Eindruck erwecken, als würde dieses Office im Auftrag von europäischen politischen Institutionen entwickelt.
Nochmal. Es ist nicht die EU-Flagge. Es ist die Europaflagge.
Viele Einrichtungen die nichts mit der EU zu tun haben benutzen diese Flagge. Aus Wikipedia:

Der Europarat gestattet die Verwendung der Europaflagge jeder Person, sofern nicht der Eindruck erweckt wird, dass eine Verbindung zwischen dem Nutzer und den Institutionen der Europäischen Union oder des Europarates besteht, und sofern die Nutzung mit deren Zielen vereinbar ist. Eine Eintragung als Marke oder geistiges Eigentum ist nicht erlaubt.​

Die Nutzung der Flagge durch ComputerBase als Symbolfoto für Euro-Office ist also absolut rechtlich und moralisch gedeckt.
areiland schrieb:
Dass das falsche Assoziationen hervorruft, kann man in diesem Thread ja auch etliche Male nachlesen.
Das liegt aber an der Unwissenheit der Leute die die Europaflagge als "EU-Flagge" ansehen, und nicht daran, dass ComputerBase sie falsch benutzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
chithanh schrieb:
Die Nutzung der Flage durch ComputerBase als Symbolfoto für Euro-Office ist also absolut rechtlich und moralisch gedeckt.
Das ist Blablabla, weil es nicht im geringsten auf das eingeht, was ich da oben sagte!

Nochmal:
Dieses EuroOffice wurde von keiner offiziellen Stelle der EU oder des Europarates beauftragt, sondern wird von einem privaten Konsortium entwickelt, dessen Mitglieder in Europa sitzen. Von daher muss man eben nicht gleich den Eindruck erwecken, als wäre dieses EuroOffice von irgendwelchen Stellen der EU oder des Europarates in Auftrag gegeben worden.

Spare Dir also Dein "rechtlich und moralisch", denn um rechtliche oder moralische Aspekte gings hier gar nicht - sondern rein um die Symbolik, die einen völlig falschen Eindruck vermittelt, wie man hier inzwischen etliche Male nachlesen kann.
 
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Sephiroth51 schrieb:
Marktwirtschaft gegen Planwirtschaft.
Da hat die EU keine Chance. Ich finde es auch hart das Steuergelder einfach in solche Projekte reinfließen.
Es soll tatsächlich helfen, erst den Artikel lesen. Dann kommentieren.
Dann erübrigen sich gewisse Dinge. Nein, Nextcloud, Ionos und Tuta sind keine Staatskonzerne und nicht die EU. Nein, die EU hat nichts damit zutun - das ist eine Iniative von Privatkonzernen.

chithanh schrieb:
Und ich habe es mit Red Hat und grsecurity verglichen die die Weiterverbreitung ihrer Software (Freedom 2) versuchen über andere Verträge zu verhindern, und es ist trotzdem FOSS. Warum?
Ja.
In dem Sinne, wie Kaba (80% Zucker) "gesund" ist, weil es die formalen Vorraussetzungen erfüllt für Nutri Score B (eher günstige Nährwerte). Nur würde niemand, der einiugermaßen Plan von Ernährung hat, nen Zuckermix wäre Teil einer ausgewogenen Ernährung.

Genauso würde niemand, der halbwegs an FOSS glaubt, grsecurity als FOSS bezeichnen, selbst wenn es die formalen Voraussetzungen theoretisch (nicht praktisch!) erfüllt.

Darüber hinaus ist der Vergleich sowieso quatsch.
Weil wie du schreibst, müsste und würde Red Hat / grsecurity akzeptieren wenn ein Kunden den Code forkt. Sie würden dann nur diesem Kunden nie wieder Code geben. Onlyoffice dagegen hat versucht vorzuwerfen, der Euro-Office Fork wäre ein Verstoß gegen die Lizenzbedingungen von Onlyoffice und illegal.
Im Gegensatz zu dem grsecurity / Red Hat Fall widerspricht ein Fork-Verbot sogar formal jeder FOSS Definition.
 
gaym0r schrieb:
Versteh ich nicht! Der erste Release von OpenOffice geschah unter der Regie von Sun Microsystems - US-Amerikanisch. Sun wurde von Oracle gekauft - US-Amerikanisch. Nun ist es bei Apache - US-Amerikanisch.
Und Euro-Office basiert auf OnlyOffice, das russischen Ursprungs ist. So what?
Entscheidend ist doch eher, wer aktuell Kontrolle über ein Produkt hat. Und dafür ist vor allem die Open Source Lizenz ausschlaggebend und danach vielleicht noch die geografische Verteilung der aktuellen Entwickler.

empower schrieb:
Microsofts proprietäre Office Formate sind inzwischen auch frei verfügbar und kopierbar, werden dadurch aber auch nicht besser.
Der Office Open XML Standard ist im Vergleich zu ODF deutlich komplexer, so dass eine vollständige Kompatibilität mit allen konformen Dokumenten nahezu unmöglich wird. Als Anhaltspunkt: OOXML Part 4 allein kommt schon auf 1500 Seiten und spezifiziert nur "Transitional Migration Feature", also entfernte und ersetzte MS Office Features, die für Abwärtskompatibilität unterstützt werden sollen.

kim88 schrieb:
Und als Cloud Version nutzt man das halb gebastelte, nicht funktioniere LibreOffice Online das vor 6 Jahren das letzte mal jemand angefasst hat? https://github.com/LibreOffice/online
Eher Collabora als die aktuelle Web- und Cloud-Lösung auf LibreOffice-Basis.
Im direkten Vergleich gefällt mir Collabora deutlich besser als OnlyOffice.

Donkey Kong schrieb:
Naja. OpenOffice basiert auf StarOffice, das von 1984 bis 1999 (Übernahme durch Sun Microsystems), also bis nicht lange vor der erstmaligen Veröffentlichung von OpenOffice im Juli 2000, vom Hamburger Unternehmen StarDivision entwickelt wurde. In der über 40-jährigen Geschichte von StarOffice-OpenOffice-LibreOffice waren also elf (Sun und Oracle 1999-2010) amerikanisch. StarDivision als Entwickler von 1984 bis 1999 und die Document Foundation als Entwickler seit 2010 saßen bzw. sitzen dagegen in Deutschland.
Auch unter Sun und Oracle wurden StarOffice bzw. OpenOffice noch eine Zeit lang von dem Hamburger Team weiterentwickelt. Die Nationalität lässt sich also zeitlich nicht so klar abgrenzen. Der Ursprung von OpenOffice und LibreOffice ist aber eindeutig in Hamburg zu finden :)
 
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areiland schrieb:
Dieses EuroOffice wurde von keiner offiziellen Stelle der EU oder des Europarates beauftragt, sondern wird von einem privaten Konsortium entwickelt, dessen Mitglieder in Europa sitzen. Von daher muss man eben nicht gleich den Eindruck erwecken, als wäre dieses EuroOffice von irgendwelchen Stellen der EU oder des Europarates in Auftrag gegeben worden.
Muss es auch nicht. Jeder darf die Europaflagge verwenden wie er lustig ist, es braucht nichts mit der EU oder dem Europarat zu tun haben.
Was verboten ist, ist den falschen Anschein zu erwecken, es bestehe eine Verbindung zwischen dem Verwender der Europaflagge und der EU oder dem Europarat.
Der Europarat selbst hat in den 1980er Jahren die Verwendung der Europaflagge allen europäischen Institutionen nahegelegt, und die bekannteste und einflussreichste Institution die es gemacht hat war die EG (heute EU).
Aber da Euro-Office nirgends vorgibt es sei von der EU und ComputerBase ebenso nicht, gibt es keinen solchen falschen Anschein.
DerAnnoSiedler schrieb:
Darüber hinaus ist der Vergleich sowieso quatsch.
Weil wie du schreibst, müsste und würde Red Hat / grsecurity akzeptieren wenn ein Kunden den Code forkt. Sie würden dann nur diesem Kunden nie wieder Code geben. Onlyoffice dagegen hat versucht vorzuwerfen, der Euro-Office Fork wäre ein Verstoß gegen die Lizenzbedingungen von Onlyoffice und illegal.
Im Gegensatz zu dem grsecurity / Red Hat Fall widerspricht ein Fork-Verbot sogar formal jeder FOSS Definition.
Nein es widerspricht nicht, weil durch einen Verstoß gegen das Fork-/Weiterverbreitungs-Verbot nicht die Rechte am Code erlöschen sondern nur deine Rechte am Vertrag den du mit Red Hat oder grsecurity geschlossen hast (wie z.B. neue Versionen zu erhalten).

Und wenn Euro-Office ein illegaler Fork wäre dann wäre es erst recht nicht Open Source sondern einfach nur Softwarepiraterie.

Wie man es auch dreht und wendet, Euro-Office kann nicht "mehr" Open Source sein als OnlyOffice. Tatsächlich ist beides Open Source, auch wenn OnlyOffice über Markenlogotricks versucht, die Verbreitung einzuschränken. Was aber nicht effektiv ist denn man kann die Markenlogos einfach weglassen. Die Forderung in der Lizenz, die Markenlogos drin zu lassen kann laut AGPL3 Artikel 7 ebenfalls weggelassen und der Code ohne sie verbreitet werden.
 
chithanh schrieb:
Aber da Euro-Office nirgends vorgibt es sei von der EU und ComputerBase ebenso nicht, gibt es keinen solchen falschen Anschein.
Die Verwendung der Europa Flagge als Bild des Aufmachers im Zusammenhang mit "EuroOffice" erweckt aber genau diesen Anschein, wie man im Thread auf jeder Seite mindestens zweimal nachlesen kann.

Und genau darauf habe ich mich bezogen - ganz alleine darauf!
 
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chithanh schrieb:
Das ist die Europaflagge, die EU hat sie nur übernommen aber sie sind nicht die Urheber und erst recht nicht die ursprünglichen Nutzer (das war der Europarat). Daher wird sie im Artikel schon vollkommen richtig verwendet.
Was meinst du mit "richtig"? Es sollte doch nicht jeder Artikel, bei dem in irgendeinem Produkt "Europa" vorkommt, eine Europaflagge als Aufmacher-Bild haben. Schaut man sich die offiziellen Infos von den Machern an, sehe ich da auch nirgends eine Europaflagge.
Der Aufmacher eines Artikels soll einen Eindruck vom Artikelinhalt geben. Die Europaflagge ist so dermaßen mit der EU konnotiert, dass sie hier aus journalistischer Sicht (und aus User-Sicht) einfach keine besonders gute Wahl ist. Es ist bedauerlich, dass es offenbar nicht die eine große Pressemitteilung des Konsortiums mit gutem Bildmaterial gibt. Ich hätte dann aber zwei Minuten Recherche des Autors und im Ergebnis z.B. so etwas in der Art erwartet (Beispiel von der nextcloud-Seite):

1781047996926.png
 
chithanh schrieb:
Nein es widerspricht nicht, weil durch einen Verstoß gegen das Fork-/Weiterverbreitungs-Verbot nicht die Rechte am Code erlöschen sondern nur deine Rechte am Vertrag den du mit Red Hat oder grsecurity geschlossen hast (wie z.B. neue Versionen zu erhalten).
Das ist immer noch nur eine Meinung, der man zustimmen oder widersprechen kann. Gab sogar ein Urteil dazu, dass das nicht abschließend geklärt ist.
chithanh schrieb:
Die Forderung in der Lizenz, die Markenlogos drin zu lassen kann laut AGPL3 Artikel 7 ebenfalls weggelassen
Ja. Vorausgesetzt du hast entsprechende Rechtsabteilung und den Willen im Zweifelsfall tatsächlich dein Recht durchzusetzen und die Lizenz mit ansonsten klar FOSS-inkompatibler Klausel zu befreien.
chithanh schrieb:
Wie man es auch dreht und wendet, Euro-Office kann nicht "mehr" Open Source sein als OnlyOffice.
Es kann als und im Sinne einer OpenSource Software weiterentwickelt werden - was OnlyOffice nun mal nicht wird.

Edit: Ich habe hier übrigens - auch für dich - ganz klar von OpenSource Projekt geschrieben. Was eigentlich jede Unklarheiten ausschließen sollte. OnlyOffice ist sicherlich kein offenes Projekt, es würde dort 0 ändern würden die keinen Code mehr publizieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
DerAnnoSiedler schrieb:
... vorausgesetzt du hast entsprechende Rechtsabteilung und den Willen im Zweifelsfall tatsächlich dein Recht durchzusetzen die Lizenz zu befreien.
Aber wie geschrieben: Diesem Risiko setzt sich auch jeder Benutzer von Euro-Office aus, also ist immer noch nicht substanziiert was daran mehr Open Source sein soll als OnlyOffice.

areiland schrieb:
Die Verwendung der Europa Flagge als Bild des Aufmachers im Zusammenhang mit "EuroOffice" erweckt aber genau diesen Anschein, wie man im Thread auf jeder Seite mindestens zweimal nachlesen kann.
Dann könnten andere die Europaflagge ja gar nicht mehr verwenden, weil sie immer die Assoziation "EU" hervorruft.
Das ist aber so nicht vom Europarat gewollt. Das BVerfG hat dazu auch das Konzept des "verständigen" Lesers bzw. Betrachters entwickelt, der den gesamten Kontext einer (angegriffenen) Äußerung mit einbezieht. Und da der Textkontext in keiner Weise behauptet oder auch nur suggeriert dass die EU etwas damit zu tun hat, ist auch dies von den Regeln zur Verwendung der Europaflagge abgedeckt und keine Irreführung vorhanden.

Madden. schrieb:
Der Aufmacher eines Artikels soll einen Eindruck vom Artikelinhalt geben. Die Europaflagge ist so dermaßen mit der EU konnotiert, dass sie hier aus journalistischer Sicht (und aus User-Sicht) einfach keine besonders gute Wahl ist.
Das nennt man semiotische Aneignung, aber ist alleine noch nicht irreführend, solange er nicht zu dem Zweck ausgenutzt wird, einen falschen Anschein zu erzeugen. Erst wenn durch das Lesen des zugehörigen Artikels der Eindruck gefördert würde, die EU hätte etwas mit Euro-Office zu tun, dann wäre die Verwendung der Europaflagge nicht in Ordnung.

Nachtrag: Ich habe die KI gefragt ob die Verwendung der Europaflagge im Artikel rechtlich oder sonstwie bedenklich ist, und sie stimmt mir vollkommen zu dass sie genauso so wie vom Europarat vorgesehen als Symbol für ein europäisches Vorhaben verwendet wird. Die falsche Verknüpfung Europaflagge = EU in den Köpfen der Leser ist ComputerBase nicht anzulasten.
europaflagge.png
 
Zuletzt bearbeitet:
chithanh schrieb:
Aber wie geschrieben: Diesem Risiko setzt sich auch jeder Benutzer von Euro-Office aus
Auch nicht mehr wirklich seitdem OnlyOffice die Lizenz geändert hat. Könnte man also unterscheiden zwischen dem OnlyOffice vor der Euro-Office Befreiung und danach.

Dennoch. Offensichtlich gibt es fundamentale Unterschiede, wie Euro-Office entwickelt wird und wie OnlyOffice entwickelt wird. Diese wollen wir ja nicht abstreiten.

Ich begrüße ausdrücklich, wenn du deinen Vorschlag bringst, genau diese Unterschiede zu formulieren.
 
jimmy13 schrieb:
Es kann gut Gründe haben, auf eine lokale Installation zu setzen.
Zbsp
Das man keine Lust hat sein Office über den Browser zu starten.
Wobei schlimmstenfalls kommt die "lokale" office version als Electron App...
Dann haben wir den gleichen müll.


Fegr8 schrieb:
Gibt es doch: Collabora!
Die nutzen als Basis LibreOffice, aber haben die GUI komplett neu und performant geschrieben und seit paar Monaten gibt es den Desktopclient! Aber da hat plötzlich LibreOffice alle Entwickler rausgeschmissen von Collabora die 50% der Code Beiträge im Core machten!
Ist es wirklich performant?
Nutzt du es selbst?
Im Gegensatz zu klassischen nativen Oberflächen setzt die Desktop-Version auf Webtechnologien wie JavaScript, CSS, Canvas und WebGL, die in einem Desktop-Container laufen.
 
Man hätte ja auch einstellen können dass .ODF der voreingestellte Standard ist, man aber trotzdem auch die Microsoft Dateien öffnen/bearbeiten kann.
Und wenn man dann ne MUSTER.DOCX öffnet ist halt voreingestellt beim Speichern MUSTER.ODF
So bekommt man über kurz oder lang die Leute weg von Microsoft.
 
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Conqi schrieb:
Man hat doch gar nichts eigenes entwickelt, sondern baut auf OnlyOffice auf. Kenne das nicht ausreichend, um sagen zu können, dass das eine oder andere da klar die bessere Wahl gewesen wäre.
Ich nutze seit einiger Zeit Onlyoffice und finde die Bedienung deutlich einfacher wie die von Libreoffice, aber das ist ja persönlicher "Geschmack"
 
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collabora hat weniger bugs als libre office. das würde ich daher bevorzugen bei der wahl zwischen beiden. aber oben drüber kommt only office, was benutzbarkeit angeht.
 
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