News Microsoft-365-Alternative: Euro-Office in Version 1.0 erschienen, Standard-Dokumentformat erntet Kritik

Ist das Dateiformat solange man es jederzeit konvertieren kann nicht unrelevant?
Also solange die Software auch beide Formate unterstützt.
 
DerAnnoSiedler schrieb:
Paar Firmen (im Falle Proton sogar aus der Schweiz) so: Lass nen Office machen.
Computerbase-Forum so: Scheiß EU.

Dieser Stammtisch ist so absurt, das hat schon was lustiges.
Und was hat die Schweiz und die Proton AG gegründet von Wissenschaftlern jetzt mit den Bürotrotteln der EU und deren Denke- und Vorgehensweisen zu tun? Gar nichts. Und mit Stammtisch hat das auch rein gar nichts zu tun sondern mit klarer Denkweise. Und da wurde bis jetzt kein Office gemacht sondern über alte Kamellen die bis Heute keinen wirklichen Durchbruch geschafft haben einfach der Name EU Office rüber gestülpt. Von Entwicklung kann also erstmal gar keine Rede sein.
 
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DocAimless schrieb:
Stimmt, in DE ist ja Web 0.1 immer noch Neuland. Aua...
Kann ich mit diesem Office meinen eigenen Server (im Keller oder zb bei Hetzner) aufsetzen und die Clients verbinden sich dann auf diesen/meinen Server?
Es geht ja darum, gerade nicht in Abhängigkeit von Anderen zu geraten. Mit Office 365 bin ich in Abhängigkeit von Microsoft. Wenn ich mit EU Office (wie heißt es denn jetzt eigentlich richtig?) dann in Abhängigkeit von den Firmen bin, die das entwickelt haben und mir dann ihren Server"dienst" verkaufen wollen, habe ich die Abhängigkeit dann nur getauscht und nichts gewonnen.

Lokal Office zu nutzen ist ja mit LibreOffice, OpenOffice, OnlyOffice und Co bereits lange möglich.
 
jimmy13 schrieb:
Naja, den letzten Kommentar halte ich für übertrieben. Es kann gut Gründe haben, auf eine lokale Installation zu setzen. Als Beispiel könnten kleine Firmen stehen, die nur wenige Schreibtischplätze (<5) haben, für die sich eine Serverinfrastruktur nicht lohnt. Das muss deshalb nicht heißen, dass die "ewiggestrig" sind; nur halt, dass die Anforderungen anders gelegt wurden.
Was für eine Serverinfastruktur? Man stellt ein Unternehmensfähigen NAS hin und lässt es im Docker Container laufen. 😂 Jede kleine Firma hat meist ein Service Vertrag mit ein selbstständigen IT Fritzen der sich bei Problemen ein 24h Service dienst anbietet. Habe das so oft gesehen. Auch das ein NAS für die Firmen Daten halt rumsteht und keine Serverinfrastruktur.
Aber klar gibt sicher noch firmen die im 19th Jahrhundert leben und alles auf Papier machen. Obwohl schon einiges pflicht ist wie digitale Zeiterfassung usw.
 
NJay schrieb:
Lokal laufendes Office ist totaler Mist, wenn man Dokumente gleichzeitig bearbeiten muss. Was in einer Firma dauerhaft der Fall ist.
Das hat aber nichts mit dem Client, sondern vielmehr mit der Dateiablage zu tun.
 
wollte es eben ausprobieren, aber leider funzen die proxmox scripte nicht. schade dass es so kompliziert ist ohne paywall an euro office zu kommen.
 
QuamWave schrieb:
Ist das Dateiformat solange man es jederzeit konvertieren kann nicht unrelevant?
Also solange die Software auch beide Formate unterstützt.
Schon mal Makros aus MS-Produkten mit anderen Produkten genutzt? Das Dateiformat ist nur die eine Seite der Medaille, wenn nicht alle Features (Skripting, Schnittstellen zu andern Produkten, etc.) nicht mit übernommen werden. Ein reiner Text, auch wenn die Formatierung passt, ist halt nutzlos, wenn das Dokument mehr können soll als das.
 
und das betriebssystem der geräte bleibt weiterhin windows.. xp? oder 11? xD
 
SKu schrieb:
Das wird scheitern, nicht weil die Idee schlecht wäre, sondern die Umsetzung. Bei uns nutzt niemand MS Apps im Browser, sondern nur innerhalb der Desktop App. Selbst Office-Dokumente, die auf einem Sharepoint liegen, werden per App geöffnet.
Das sieht bei uns z. B. komplett anders aus, da sind die lokalen Apps eher unbeliebt (obwohl installiert).
 
Farrinah schrieb:
Und mit Stammtisch hat das auch rein gar nichts zu tun sondern mit klarer Denkweise.

Und wieso gehst du dann so steil, wenn du nur das Wort "Euro" liest? Zu einem Projekt, das absolut nichts mit europäischen Institutionen zutun hat?
Du hast dir das Projekt offensichtlich keine Sekunde lang angeschaut, aber bereits das Wort "Euro" triggert deine Aversion gegen die EU so hart, dass du deinen Erguss hier jedem mitteilen musst:

Farrinah schrieb:
Also ehe ich mich irgendwelchen Bürokratie Trotteln der EU hingebe nutze ich weiter MS Office und andere US Software.

Kriegst du den obligatorischen Wutanfall auch immer an der Kasse, wenn du aufgefordert wirst, "XY Euro" zu zahlen?
 
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Euphoria schrieb:
Zudem gibt es schon LibreOffice/OpenOffice die Open Source sind und LibreOffice, welches sogar von einer Stiftung aus Berlin entwickelt wird. Da muss ich auch nicht extra Server dafür laufen lassen, sondern die laufen lokal.
Ich mag LibreOffice, nutze es auch privat und für meine nebenher laufende Selbstständigkeit.
Hab sogar schon contributet (Hallo Open Source).
ABER die UI sieht aus wie von Leuten, die seit 20 Jahren über die neuen MS Office UI jammern und für die Win 3.11 der GUI-Peak war. Ja, gibt jetzt optiona Ribbons, aber an der Umsetzung sieht man, wie am Limit diese steinalten UI-Libs sein müssen.
In der Firma wäre es mangels Möglichkeiten zum kollaborativem Arbeiten auch unbrauchbar.
 
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Haldi schrieb:
Wobei schlimmstenfalls kommt die "lokale" office version als Electron App...
Dann haben wir den gleichen mül
Viele 'Desktop' Anwendungen sind heutzutage nur noch web pages auf einer embedded web runtime. Only Office scheint auf CEF zu laufen.
Es würde mich sehr überraschen wenn Euro-Offi ce einen nativen desktop client entwickeln würde.

QuamWave schrieb:
Ist das Dateiformat solange man es jederzeit konvertieren kann nicht unrelevant?
Also solange die Software auch beide Formate unterstützt.
Aber das ist ja gerade der springende Punkt. OnlyOffice / Euro-Office unterstützen ODF bisher unzureichend, während OpenOffice / LibreOffice eine geringere Kompatiblität zu Microsoft / OOXML haben. Somit ist das Format bei der Entscheidung für eine Anwendung leider relevant.

gaym0r schrieb:
Eher das Gegenteil, wenn man argumentiert, warum ein On-topic Thema (Lizenz) wichtiger ist als ein anderes On-Topic Thema (Ursprung)...
 
dev/random schrieb:
Eher das Gegenteil, wenn man argumentiert, warum ein On-topic Thema (Lizenz) wichtiger ist als ein anderes On-Topic Thema (Ursprung)...
Hm? Es geht doch hier um den Brief, in dem sie behaupten OpenOffice von 2001 wäre die erste europäische Office-Software. Ich habe gefragt wie sie darauf kommen und entsprechend begründet und deine Antwort darauf ist, dass OnlyOffice russischen Ursprungs ist. Hä? Das ist Whataboutism vom Feinsten. Hat nichts mit meiner Frage zu tun und geht am Thema vorbei.
 
Ich wundere mich etwas über das Gebahren von Euro-Office. Wozu solche Behauptungen? Wenn sie ihr Projekt gut umsetzen, werden sie ohnehin Erfolg haben.
 
@gaym0r
Dann hast Du meinen Post wohl nicht komplett gelesen, da ich darin am Ende geantwortet hatte, warum ich OpenOffice/Libreoffice als europäisch ansehe, obwohl ich die Frage des Ursprungs als nebensächlich ansehe.
Aber ja, habe ich ungeschickt zitiert.
 
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pseudopseudonym schrieb:
Ich mag LibreOffice, nutze es auch privat und für meine nebenher laufende Selbstständig
Ich mag LibreOffice auch und es ist mir sogar völlig wurscht wie es aussieht. Denn ich brauche es nur gelegentlich und auch nur rein privat.

Das EuroOffice werde ich mir ansehen, wenn die Desktop Version für Linux verfügbar ist und bis dahin halte ich mich mit Beurteilungen zu diesem Projekt einfach zurück.
 
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Grundsätzlich ist es höchste Zeit, dass wir Europäer eine von den US Unternehmen unabhängige IT Infrastruktur aufbauen.
Wenn das die Privatwirtschaft übernimmt umso besser.

Steht und fällt halt alles mit einer 100% MS Office Kompatibilität. Wir arbeiten zum Teil mit 20 Jahre alten Excel Sheets von Kunden, die mit Macros vollgestopft sind….
 
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