News Microsoft: Azure Linux 4.0 steht als Vorschauversion zum Testen bereit

Serana schrieb:
Die Frage ist doch was du mit "in der Breite" überhaupt meinst.
Eigentlich "nur" die Quote Windows-WSL-Nutzer/Windows-Nutzer. Ich kenne nämlich tatsächlich niemanden, der es nutzt - weder privat noch professionell für die Entwicklung. Bei letzterem, wenn erlaubt, Linux oder MacOS, Windows nur unter Corporate-Zwang. Aber selbst davon hat sich mein Hauptkunde entfernt. Da dient bei Entwicklern das (virtuelle) Windows nur noch für M365.

Ich hatte es auch mal ausprobiert, funktionierte soweit ok-ish. Wenn's nur für ein/zwei Linux-spezifische Programme bei einem ganzen Zoo von Windows-spezifischem Krempel wäre, kann man's nutzen. Ich habe das Thema aber nicht, nutze Windows mittlerweile aber auch fast nur noch zum Spielen.

Nachwuchs ist auf Mint. Und meine Kiste wird in ca. 2 Jahren - so der Plan - an ihn mit Linux übergehen. Mein Ersatz wird dann Windows maximal in einer VM sehen (wenn Wine für die spezifische Software nicht funktioniert).
 
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andy_m4 schrieb:
Das kannst Du doch auch machen und geht schon seit Jahrzehnten?!
Ja, das war auch unglücklich ausgedrückt. Ich habe es halt bei mir noch nicht so hingekriegt wie ich es gern hätte. Allerdings fehlt mir auch irgendwie der Leidensdruck mich mit dem Thema so zu beschäftigen wie es nötig wäre. Linux funktioniert für die Sachen die ich mache einfach gut genug.

Wahrscheinlich wird mir irgendwann mal so furchtbar langweilig, daß ich es dann eben doch noch einrichte.
 
Deinorius schrieb:
Ich habe bisher nie durchgeblickt, was die Basis von Azure an sich ist. Ist irgendwie zu viel Text. Läuft das alles in einer Linux oder Windows Server Instanz?
Azure läuft auf einer modifizierten Version von Hyper-V.
 
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Caramon2 schrieb:
Ich hatte mich neulich per Google-KI darüber informiert und soweit ich das beurteilen kann, hat das Ding fundiert geantwortet: s. hier

Kurz: MS verdient überwiegend per Cloud und braucht Windows höchstens noch um die Kunden zu binden: Windows ist für Microsoft kein Standbein mehr, sondern eher ein Klotz daran. - Details im verlinkten Beitrag.

Nachtrag (ich habe es mir nochmal durchgelesen):

Was ich dort zitiert habe, war weniger als ich in Erinnerung hatte. Es enthält aber trotzdem einige interessante Details.
was verdienen sie mit der Cloud? OneDrive, SharePoint, Teams, m365, SQL Server?
auf was läuft SharePoint Server eigentlich oder Exchange Online? dürfte eigentlich alles auf Windows Server laufen.
SQL Server soll mittlerweile auch auf Linux laufen. Falls es da jemand einsetzt.
 
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john.smiles schrieb:
Meanwhile macht Valve keine Anstrengungen, steamOS für alle zu releasen und werden gefeiert...
Die werden deshalb gefeiert, weil sie HDMI 2.1 für Linux durchgedrückt haben oder besser: Es ihnen nachgesagt wird.

SteamOS wird vermutlich deshalb nicht zum DL bereitstehen, weil es auf AMD-Hardware zugeschnitten ist. Es könnte ja noch veröffentlicht werden.
(Habe gerade gelernt, dass es zur Verfügung steht. Wieder was gelernt)

Ansonsten zum Thema:

Microsoft nutzt halt wie alle anderen Cloud-Firmen ein eigenes Linux-Image. Gut für jene, die es brauchen.

Ich unterstelle Microsoft damit aber keinen Beitrag zur Community. Das wäre ungefähr so, als würde Walter White eine Statue als Ehemann und Schwager des Jahres bekommen.
 
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Ich habe gerade mal ein wenig im Internet nachgesucht. Das Image kann man sogar bei Microsoft herunterladen. Allerdings wollen die dafür einen Microsoft-Account.

@john.smiles
Du kannst dir auch ein SteamOS-Image herunterladen und auf eigener Hardware installieren wenn du das willst. Zu haben ist das jedenfalls bei Steam. Unter "Häufig gestellte Fragen" wird ein Link zu einer Seite angeboten auf der man das Image und eine Kurzanleitung findet.

https://store.steampowered.com/steamos

Ich gehe mal davon aus, daß Valve das deshalb nicht prominent bewirbt weil SteamOS im Prinzip mehr oder weniger ein Launcher für den Steam-Client ist. Und den Client kannst du dir an sich auf jeder Linux-Distribution (okay, es sollte eine für x86 sein) installieren.
 
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apensler schrieb:
Microsoft hat die erste öffentliche Preview-Version von Azure Linux 4.0 zum Download bereitgestellt. Die für Microsofts Cloud-Plattform Azure angepasste Linux-Distribution ist unter anderem für die Nutzung in virtuellen Maschinen angepasst. Mit Version 4.0 wird erstmals Fedora Linux als Basis verwendet.

Zur News: Microsoft: Azure Linux 4.0 steht als Vorschauversion zum Testen bereit
So? Who cares? Wer braucht schon "Azure", wenn er doch auch den Krempel ganz leicht ohne US-Konzerne und ihre übergriffige "Vertragsgestaltung" betreiben könnte?

Oder gibt es außer Microsofts "Exchange" keinen anderen globalen, verteilten Mail-Server?
 
StephenFalken schrieb:
was verdienen sie mit der Cloud?
Ich bin neulich hierauf gestoßen:
Caramon2 schrieb:
Hiernach macht Microsoft mit Windows nicht mal mehr 5% Umsatz: Microsoft Corporation Revenue Breakdown By Segment | Bullfincher
Mich interessiert das nicht.

Auf Microsoft bin ich glücklicherweise schon seit 11 Jahren nicht mehr angewiesen und außer Windows und Works 4.0 hatte ich auch vorher nichts von denen genutzt.

Einen PC von der Stange, mit vorinstallierten Windows, hatte ich nie und zu meinem ersten PC (1994) hatte ich mir Novell DOS gekauft. Das konnte sogar eine Art rudimentäres Multitasking. - Verglichen zum vorherigen Amiga (500→3000→1200) war das natürlich trotzdem tiefste Steinzeit. - Windows 3.11 hatte mich übrigens stark an GEOS auf dem C64 erinnerr: Was für ein Rückschritt…
 
Es gibt ein paar Sachen die nie genutzt werden sollten: Xenix, WSL, Windows und Azure.

Wieso? Es ist von Microsoft. Wer dem Laden vertraut, hat schon den Fehler gemacht. Es wird schmerzhaft, es wird teuer und die Scheisse los zu werden kostet Überwindung “Mein geliebtes Windowsspiel…”.


PS: WSL ist gegen Linux gerichtet. Es soll Migrationen verhindern. Der Entwickler welche die ganzen Linuxprogramme habe will, soll gehalten werden um die Person weiterhin Quälen zu können und mit ihr Kollateralschaden anrichten zu können.
 
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andy_m4 schrieb:
Naja. WSL2 ist ja im Prinzip eine Linux-VM.
Ja, deswegen nutze ich immer noch oft WSL1. Da ist es meines Erachtens die viel bessere Alternative zu Cygwin. Ich nutze es im Bereich Embedded und FPGA Entwicklung vor allem für hybride Workflows aus Windows und Linux Tools.
Es gibt leider in diesem Bereich immer mal proprietäre Tools, die es nur unter Windows gibt und nicht für alles gibt es gleichwertige open source Tools.
Meine Workflows sind aber alle Linux basiert, und da hilft WSL enorm.

Wenn ich eine „richtige“ VM unter Windows brauche, bin ich immer noch bei VMWare Workstation, wobei der offizielle Download seit der Übernahme durch Broadcom eine Zumutung ist.
 
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Caramon2 schrieb:
Ich bin neulich hierauf gestoßen:

Mich interessiert das nicht.

Auf Microsoft ...
es ist nur einfach so, dass die Bedeutung von Windows da unterschätzt wird, weil es ja die Grundlage für diverse Clouddienste ist. und eine Firma ohne Windows Domäne dürfte auch eher selten sein
 
john.smiles schrieb:
Meanwhile macht Valve keine Anstrengungen, steamOS für alle zu releasen und werden gefeiert...
Na wer hat jetzt nen verdrehten Bias :D

Alles was Valve angestoßen hast bekommst du als Ergebnis in JEDER Distro zu spüren. du kannst es überall nutzen wo du magst.

Das Valve nebenbei eine auf gewisse Geräte Spezialisierte Distro veröffentlich sehe ich nicht als Problem. Und das man das nicht für sich nehmen könnte und installieren wo man möchte, da bist du zudem noch auf dem Holzweg...
Könntest du gleich jetzt herunterladen (dieses Wiederherstellungsimage da) und bei dir auf dem Rechner packen.

Ob es da dann läuft ohne Probleme ist eine andere Sache, ich würde empfehlen nehme irgendeine der anderen Distros, die genau darauf ausgelegt ist "überall" zu laufen.
 
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Alexander2 schrieb:
Alles was Valve angestoßen hast bekommst du als Ergebnis in JEDER Distro zu spüren. du kannst es überall nutzen wo du magst.
Viele glauben das SteamOS das non plus ultra ist was alles mit einem aufwischen erledigt, dabei gibt es noch bazzite was in eine ähnliche Richtung geht und eine breitere Kompatibilität bietet.

Viele sehen leider auch nicht die drawbacks die mit so einem SteamOS einhergehen (weil root verzeichnis read-only) und wundern sich das dann Anleitung XY nicht in SteamOS so funktioniert.
 
john.smiles schrieb:
Toll, das du einen blöden Spruch von Ballmer vor ~25 Jahren behalten hast, aber was Microsoft für Linux die letzten 15 Jahre getan hast, komplett ignorierst. Top10 bei Einreichungen, mit ~2% der Zeilen, etc.

Jetzt lassen sie andere an ihrer eigenen Linux Distro teilhaben und du kannst nur motzen...
Meanwhile macht Valve keine Anstrengungen, steamOS für alle zu releasen und werden gefeiert...
Du hast zwar grundsätzlich total recht, aber auf SteamOS zu warten, erscheint mir auch wieder merkwürdig. Das ist doch dieselbe Haltung, die einen überhaupt erst von den großen Konzernen abhängig macht?

Einfach Arch Linux, wenn du die Installation etwas benutzerfreundlicher haben willst EndeavourOS und fertig. Der Kernel ist eh identisch und die Pakete sind es dann auch. Wer braucht da noch SteamOS und wozu?

Im übrigen ist auch dein Vergleich wieder nicht fair, da Valve sehr viel zu Proton beigetragen hat. Nicht nur via Steamdeck als Produkt, sondern auch in Form von Codezeilen. Und das kommt allen zugute, egal ob Endeavour, Cachy, Ubuntu oder sonstwas.
 
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andy_m4 schrieb:
Hat das einen besonderen Grund abseits von "Gewohnheit" ? :-)
Ich nutze halt oft USB basierte Debug Probes, das ist geht mit VMWare einfach und zuverlässig. WSL2 kann es auch, aber nur per Kommandozeile und ziemlich umständlich.

Mittlerweile nutze ich allerdings überwiegend meinen Mac mit Debian VMs in UTM und auch macOS nativ , es ist erstaunlich wie viel auf diesem Weg geht.

Nur leider gibt es ein paar Sachen wie AMD/Xilinx Vivado, die gibt es nur für x86-64.

Meine Setups in diesem Bereich sind manchmal schon „speziell“…
 
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Was sagt Linus eigentlich zu der MS Masche?
 
Hat schon jemand erwähnt, dass es Azure Linux nur ohne DE gibt und es nur was für die ist, die sich einen Cloudserver aufsetzen möchten?
 
@grabeskuehle

Nach allem was man im Netz so liest hält sich Linus Torvalds in Bezug auf Windows eher bedeckt. Man kann aber aus den wenigen Äußerungen die es gibt herauslesen, daß die Linux-Jünger oftmals sehr viel fundamentalistischer unterwegs sind als der Linux-Gründer.

2025 begegneten sich Linus Torvalds und Bill Gates (angeblich zum ersten Mal) bei einem Abendessen. Es gibt sogar ein Photo von den beiden. Von Feindseligkeiten wird nichts berichtet.

https://winfuture.de/news,151739.html

Und auch bei Linus Tech Tips hat der Linux-Gründer in Bezug auf Windows nicht etwa vom Leder gezogen.

https://www.pcwelt.de/article/30013...ahren-ursachen-fuer-blue-screen-of-death.html

Wie gesagt ist die Fundamental-Opposition eher bei den Linux-Jüngern zu finden als bei Torvalds selbst.
 
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