News Microsoft gibt Fehler bei Vista-Entwicklung zu

Außerdem ist niemand gezwungen so schnell, umzusteigen ...

Naja, bis auf die Spieler, die auch die neuen "Vista-Exklusiv"-Games spielen wollen. In der Tat, Crysis ist nur Vorzeigeobjekt, aber AlanWake soll tatsächlich NUR für Vista erscheinen. Ich hoffe allerdings, daß die Spielehersteller mit so einer merkwürdigen Produktpolitik auf die Nase fallen werden ...
 
und die ganzen microsoft games sowieso.
obs nötig ist oder nicht ist denen dabei egal, die brauchen nicht auf den umsatz zu gucken...

wie man wird nicht gezwungen? Support-Dauer von Desktop Systemen 7 Jahre? komisch, sobald vista rauskommt wirds wohl keinen support für xp mehr geben müssen. natürlich musste dann nicht updaten, brauchst ja nur nicht mehr ins internet zu gehen.
wlan aus, lan kabel raus, schon biste dann auch noch bei xp auf der sicheren seite...
 
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JediBiDchie schrieb:
@pcb
wie noobisch und ignorant muss man sein, um die aussage von ballmer nicht deuten zu können?
frag doch mal einen aktionär, wie er diese aussage empfindet. rendite wurde einfach zum lernen verpulvert... schönen dank.
Und was willste mir jetzt damit sagen ? :confused_alt:
Ich kann die Aussage sehr wohl deuten, leider kommt die News dazu nur knapp 1 Jahr zu spät, da sich das ganze 2005 abgespielt hat!

Außerdem ist mir deine Intention absolut schleierhaft, mal nörgelst du über Vista rum, wie sch... das doch, im nächsten Moment biste BWL'er und meckerst über ne entgangene Rendite?? Ich würd an deiner Stelle mal die ein oder andere Medizin absetzen!:evillol:

PCB
 
@pcb, egal wieviel ms dir zahlt, sag denen ich poste für die hälfte nur noch positives.

und falls du es nicht verstanden hast, noobs und ignoranten ist dein vokabular - einfach weniger pcb einnehmen?
 
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LOOl, na wenn du dir den Schuh anziehst....:lol:
 
Bitte? Fehler machen alle? Die machen nur Fehler, oder läuft XP jetzt (nach 5 Jahren!!!) einwandfrei? An dem neuen Betriebssystem arbeitet nicht ein Mitarbeiter, sondern tausende! Da sollte man Produktionsfehler ja fast ausschliessen können. Schliesslich gibt es ja eine Qulitätskontrolle, oder gilt der Satz "viele Köche verderben den Brei" auch hier?
Wenn ich auf Vista umsteige, dann erst in 2-3 Jahren bis das finale Service-Pack draussen ist. Bis dahin: Was ist rot und dreht sich?
 
JediBiDchie schrieb:
... und was wird dann gemacht? gepatcht ohne ende.
Du verstehst es völlig falsch, klar wird jede Software gepatcht, ständig - nicht nur Windows, nein kuck ma einer schau auch mein Mandriva Linux bekommt ständig Patches. Nur wird Software durch Patching und Altlasten irgendwann so unübersichtlich, dass es wesentlich effektiver ist sie dann einmal komplett neuzuschreiben. Wie ich bereits sagte, aber du so gerne ignorierst, das wurde bei Wget gemacht, das wurde bei Firefox gemacht - jede Software hat das irgendwann nötig.

JediBiDchie schrieb:
... vista war einfach falsch geplant,
Mag ja sein, aber hier geht es nicht ums Neuschreiben, sondern darum, dass es laut Ballmers Meinung zu viele Änderungen auf einmal gibt - womit nicht gemeint ist, dass die nach sechs Jahren nicht alle nötig wären, sondern, dass er rückblickend lieber alle zwei Jahre ein neues OS mit weniger Neuerungen gebracht hätte, was aber 2007 vielleicht trotzdem ein sehr ähnliches OS hätte entstehen lassen wie jetzt so entsteht. Er hätte mehr Einnahmen gehabt, darum und um nichts anderes geht es bei seinem Fehlereingeständnis.

@Creamlord

Das sind die Updates für den kleinen Main-Zweig von Mandriva Linux 2006, welches seit einem dreiviertel Jahr auf dem Markt ist - um das zu kennen, müsste man vielleicht auch mal seinen eingeschränkten Windows-User- und Anti-Windows-Flamer-Horizont mit anderen OS erweitern. Ich bin übrigens hauptächlich Mandriva-User (aus Überzeugung) und nur nebensächlich Windows-User.
 
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MountWalker schrieb:
Mag ja sein, aber hier geht es nicht ums Neuschreiben, sondern darum, dass es laut Ballmers Meinung zu viele Änderungen auf einmal gibt - womit nicht gemeint ist, dass die nach sechs Jahren nicht alle nötig wären, sondern, dass er rückblickend lieber alle zwei Jahre ein neues OS mit weniger Neuerungen gebracht hätte, was aber 2007 vielleicht trotzdem ein sehr ähnliches OS hätte entstehen lassen wie jetzt so entsteht. Er hätte mehr Einnahmen gehabt, darum und um nichts anderes geht es bei seinem Fehlereingeständnis

Jein. Das mit den Einnahmen ist eine eher theoretische Annahme angesichts des ganzen Schlamasels. Bei den bisherigen Preisen bzw. dem Geschäftsmodell sähe ich da eher schwarz für seinen Zweijahreszyklus. Auch als noch kein Feature gestrichen war, war der allgemeine O-Ton zB. in den Foren, daß es bis auf DX10 keine Killerargumente für Vista gibt. Vielleicht kann mir jemand andere/weitere nennen.

Ob neu geschrieben und im Kode neu geordnet oder nicht, die Kasse sehe ich diesbezüglich nicht klingeln. Eine 'Zuflucht' wie von 98 nach w2k oder XP auch außerhalb des OEM-Marktes (Bündelung mit Hardware) kann ich mir ohne DX10 nicht vorstellen.

Bei einer Umfrage auf 3DC zB. (meist "Grafikbekloppte", Zocker usw. also an sich DX10 rulez und so?) haben (ABGERUNDET) 45% abgestimmt, daß sie erst auf Vista umsteigen, wenn es sich überhaupt nicht mehr verhindern läßt. 13% meinten "überhaupt nicht". 23.4% wenn die anfänglichen Probleme beseitigt sind (VistaSP1?), 3.9% wenns eh beim nächsten Komplettsystem vorinstalliert ist und nur 14.8% wollen es sofort haben.

Außer den ewig Verspielten scheint sich die Begeisterung also in Grenzen zu halten.

Auf 'msblog' find ich das hier. Wenn das stimmt, dann frag ich mich wirklich wem Balmer DAS verkaufen will...
Windows Vista Home Basic - 200€ / 255.55$
Windows Vista Home Premium - 400€ / 511.10$
Windows Vista Ultimate Edition - 500€ / 638.88$

Auch wenn ich kein Macjünger bin. Tiger kostet ~112 Euro und erlaubt mir sich in meinem Haushalt auf 5 Systemen zu installieren.
 
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ich erzähle mal wie ich die ms sache sehe, ist völlig meine meinung und muss nicht stimmen. aber vielleicht erklärt es, warum ich mit vista nicht so glücklich bin. ich möchte aber betonen, dass ich nie geschrieben habe, vista ist scheisse oder sowas in der art. ich kritisiere gerne und lobe auch gerne. die idee von vista war gut, nur der zeitpunkt der entwicklung war völlig falsch.

als xp geplant wurde, hat man zwei teams gebildet, das eine team waren die NT entwickler von win2000, dass andere team waren leute, die sich profilieren mussten, mit neuen ideen, ehrgeizigen ideen. da xp nur sehr kurz existieren sollte, würden die ursprünglichen NT entwickler später das vista team ergänzen, die sich dann auf vienna konzentrien könnten. xp war nur als schnellschuss geplant und hat deswegen einige konzeptionelle fehler, das sind interne funktionen, die nach aussen für den user kaum sichtbar sind. da gibt es probleme mit währung und datumfunktionen und noch ne ganze reihe, einfach weil bereiche falsch dimensioniert sind und schnittstellen teilweise wiedersprüchlich sind, und das zieht sich durch das ganze system durch.
xp war fertig, 2003? sollte vista kommen, die entwicklung von vista war aber ein fehlschlag, es gab da nichts wo die NT entwickler mitcoden konnten, großteil umsonst, viel geld verpulvert. ok, vista wurde entschlackt und neu desinged, team 1 musste was neues bringen, win 2003 wurde geboren, hat diesmal die fehler von xp vermieden, daher top system, aus fehlern gerlernt. win2003 war fertig, und vista? eigentlich sollte vienna schon wieder vista ablösen. ok, dann halt noch ein zwischenschritt, win2003 entschlackt und mit 64bit compiler neu gemacht und für den anwender rausgebracht, damit nicht zuviele zu linux abspringen (vorallem wissenschaftsgebiete, die auf mehr ram angewiesen sind und auch die vorzüge von 64bit nutzen wollten). xp64 basiert auf ner guten basis, in der jahrelange erfahrung steckt. und nun? die öffentlichkeit (aktionäre) warten auf vista, also jetzt der letzte crashversuch, xp entwickler nun zum vista projekt. und die haben respekt verdient, xp, win2003, win2003 64 / xp64 entwickelt während vista sich zum alptraum entwickelt hat. ein gutes system ist nun zum sterben verurteilt, wegen vista.

was war nun das problem von vista? es wurde auf den konzeptionellen schwächen von xp designed. neue ideen auf ner wackligen basis, von vornerein zum scheitern verurteilt. auch war der stand der hardware damals noch nicht so weit, kein 64bit, kein direct x 9, kein TPM und nun hat die hardware vista eingeholt!
64bit, TPM, HDMI, directx 10, quadcore-architektur und dieses permanente hinterherhinken und redesign der schnittstellen verschlingt geld, unser geld! was sich ms durch die verschärfte lizenzpolitik vom anwender zurückgehollt hat. wenn ms gewinne vorzeigen musste, wurde immer die preisschraube bischen angedreht, in allen ms produkten. die aktionäre sind zufrieden, die anwender kotzen.
die vistaplanung war ein disaster, weil zu früh passiert und meiner meinung nach waren da träumer am werk, nicht aber softwareingeneure. und die entwicklungskosten schön auf uns abgewälzt... und der alptraum ist immer noch fertig. was können wir erwarten? ein völlig zusammengeflicktes werk, wo hunderte was gebastelt haben - ich hab mal gelesen, im schnitt sind programmierer zwei jahre bei microsoft, danach sind sie "ausgebrannt".
der code wird bombastisch sein, jede funktion wird durch 10 workarounds geschützt sein, nur damit kein bluescreen kommt. nach 6 jahren permanenter flickerei kann niemand ein gutes system rausbringen, nicht bei der masse an köchen. am ende wirds natürlich irgendwie laufen, nur der preis ist zu hoch.
... und die neuerungen für die lange zeit und kosten viel zu gering.
 
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JediBiDchie schrieb:
ich erzähle mal wie ich die ms sache sehe, ist völlig meine meinung und muss nicht stimmen
Liegst imho auch garnicht so falsch. Nur mit der Profilierung hab ich meine Probleme. Weil neue Ideen sehe ich da wenig. Das meiste des URSPRÜNGLICHEN Featuresets findet man seit langem bei OSX oder KDE und Gnome.

Was meinst Du mit Win2003? Server2003? Ich glaub, wenn das so sehr mehr gelungen wäre als XP, müßte man davon was merken. Die Spielereien (Job) Server2003 auf den "Dienstgrad" von XP zu bringen um es mal auf dem Desktop zu vergleichen hab ich hinter mir. Ich konnte nichts bemerkenswertes in der Leistung oder "Rundlauf" feststellen.

am ende wirds natürlich irgendwie laufen, nur der preis ist zu hoch
Ich suche gerade seit 10min verzwifelt. Irgendwo gab es noch eine Umfrage. Die Zocker wurden gefragt, ob sie lieber für die Ultimate 200 Euro - und nicht 500 - zahlen würden oder für 100 ihr XP um DX10 erweitern würden. 80% wollten ihr XP behalten. Wahnsinn :rolleyes:
 
profilieren:
die projektleitung hat gewusst, dass vista nur kurze lebensdauer haben wird, da durch vienna abgelöst. wollten mehr zeigen als sie können.

win2003 natürlich server, zum spielen nicht geeignet, war noch nie so (auch nicht bei win2000 server). aber unheimlich stabiler betrieb als SERVER ;) Fileserver, DNS und all das...

der preis - nicht der vista-verkaufspreis. den preis den wir für die jahrelange inkompetente entwicklung bereits bezahlt haben.
 
Das 80 % der Gamer (dazu zähle ich auch) nach Möglichkeit bei XP bleiben wollen ist doch absolut nachvollziehbar. Immer hin läuft XP (spätestens) seit SP 1 ziemlich stabil - solange man keine Beta-Treiber o.Ä. installiert hat.

Vista würde ich mir auch erst zulegen wenn die größten Bugs behoben und anständige Treiber für Peripherie vorhanden sind.
Bei dem Preis des OS sollte man noch bedenken dass auch noch andere Kosten anfallen könnten -> Wieviele Leute können ihre alten Drucker,Scanner dann nicht mehr benutzen ?

Mir als Endkunde ist es recht egal wie Vista programmiert wird. Es soll stabil laufen,und wenn ich nochmals Geld ausgeben soll dann möchte ich auch ein neues und/oder besseres Produkt haben.

Justmy2Cents
 
BeeHaa schrieb:
... Auch als noch kein Feature gestrichen war, war der allgemeine O-Ton zB. in den Foren, daß es bis auf DX10 keine Killerargumente für Vista gibt. ...
Solche Forenmeinungen und -umfragen braucht niemand ernst nehmen, weil diese Leute ganz offensichtlich noch auf Win2000 hocken (komischerweise hat sich ja XP dennoch verkauft ;)) - mit Vista ändert sich wesentlich mehr in der NT-Reihe als sich bisher seit 4.0 geändert hat.

Dass Tiger als Desktop-OS Vista ebenbürtig sein könnte ist schön und gut, aber die beiden Systeme stehen nach wie vor nicht in Konkurrenz - trotz Intel-Mac. Stünden sie in direkter Konkurrenz könnten wir ein Mac OS X für PC kaufen, das ist aber unmöglich - wir können nur versuchen für einen EFI-PC ein EFI-Zusatzmodulen zu bauen, das dem Mac-OS-Installer vorgaukelt, das wäre ein Mac, was aber nicht ganz leicht - und mit Sicherheit nichts für einen bedeutenden Marktanteil ist.

Der Protected Mode von IE wird von den ach so intelligenten Forenusern in Boden gebasht, aber AppArmor von Novell (Linux) in den Himmel gelobt, obwohl das OS-Feature für den Protected Mode des IE so ziemlich das gleiche macht, wie AppArmor. Wenn ich sage, Vista würde keine bedeutenden Änderungen enthalten, müsste ich sagen, seit Mandrakelinux 9.2 (noch mit Kernel 2.4) hätte sich bei Mandriva überhaupt nichts geändert - da sind die Forenuser differenzierter, räumen auch mal ein, dass sie nicht verstehen (und selten Interesse haben), was eine bedeutende Neuerung ist und was nicht, aber bei Windows ist automatisch alles noch wie in Urzeiten, nur weil das Konzept nicht geändert wird (was bei Mac OS X bisher auch nicht geschehen ist, seit Cheetah ist es das selbe OS-Konzept).

Wenn du dir mal die MacOS-X-Entwicklung ansiehst und die Neuerungen pro Version verfolgst, siehst du, dass Tiger bei der Ausstattung (abgesehen von besserer Elternkontrolle auf Vista) etwa gleich auf mit Vista ist - die Kerneigenschaften von Vista kann ich hier für einen Vergleich noch nicht beurteilen. Apple hat aber nicht nur Cheetah und Tiger verkauft, sondern dazwischen noch drei weitere Versionen - Killerargumente können die ja alle nicht gehabt haben, wenns das bei Vista angeblich auch nicht sei. ;)

Zwischen WinDOS 95 und WinDOS ME hat sich auch weniger geändert und trotzdem haben sich auch 98 und selbst 98SE gut verkauft. ;)

JediBiDchie schrieb:
...
die projektleitung hat gewusst, dass vista nur kurze lebensdauer haben wird, da durch vienna abgelöst. ...
Vienna ist das ehemalige Blackcomb, ursprünglich geplanter Veröffentlichungstermin: "ab 2012", mittlerweile wird gar kein Ternmin mehr angegeben, was man nicht wirklich als Vorziehen des Termins betrachten kann. Es soll jetzt also scheinbar doch noch weitere Windows-NT geben, obwohl Vista ursprünglich das letzte sein sollte, bevor mit Blackcomb/Vienna die NT-Ära beendet wird und das ist durchaus eine bedeutende Planänderung, die so nicht vorherzusehen war - übrigens gerade jetzt, wo Bill Gates bekannt gegeben hat, nach Fertigstellung von Vista seine Stellung als Softwareentwicklungsleiter zu kündigen. ;)
 
MountWalker schrieb:
Solche Forenmeinungen und -umfragen braucht niemand ernst nehmen, weil diese Leute ganz offensichtlich noch auf Win2000 hocken
Wie kommst Du denn auf so einen weiteren Mumpitz?

Dass Tiger als Desktop-OS Vista ebenbürtig sein könnte ist schön und gut, aber die beiden Systeme stehen nach wie vor nicht in Konkurrenz
Bis Vista wirklich draußen ist, hat Apple vermutlich 10.5 fertig. Davon aber abgesehen erschliesst sich mir nicht, warum diese zwei Betriebssysteme nicht in Konkurrenz zueinander stehen dürfen. Tuen das Solaris und HP-UX etwa auch nicht? Nur weil man nun Vista und OSX offiziell nicht auf dem gleichen Mainboard laufen lassen kann, bedeutet es nicht, daß sie nicht konkurrieren können. Vor allem die Vergleiche der Preise und des Funktionsumfang verbieten sich damit sehr wohl nicht. Egal wie lang und breit Du es suggerieren möchtest.

Sonst könnten ähnlich ausgefuchste "Experten" auch behaupten, daß Astra nicht in Konkurrenz zum Golf steht, da die Bodengruppe nunmal total unterschiedlich sei. Was bei den einen Gelächter und Scheibenwischer hervorrufen würde, sollte auch Dir nicht erspart bleiben...

Wenn du dir mal die MacOS-X-Entwicklung ansiehst und die Neuerungen pro Version verfolgst, siehst du, dass Tiger bei der Ausstattung (abgesehen von besserer Elternkontrolle auf Vista)
Abwarten http://shortnews.stern.de/shownews.cfm?id=632297&u_id=308131

etwa gleich auf mit Vista ist - die Kerneigenschaften von Vista kann ich hier für einen Vergleich noch nicht beurteilen. Apple hat aber nicht nur Cheetah und Tiger verkauft, sondern dazwischen noch drei weitere Versionen - Killerargumente können die ja alle nicht gehabt haben, wenns das bei Vista angeblich auch nicht sei. ;)
Alleine zwischen Panther und Tiger liegen ~200 neue oder überarbeitete Funktionen. Samt Spotlight und Dashboard. Das Update des Panther->Tiger UPGRADES kostet 18 Euro. Panther wurde bei der Einführung für 149 Euro angeboten. Tiger für 129. Für 199 kann man Tiger daheim auf 5 Rechnern gleichzeitig laufen lassen. Alle als 'upgradefähige' Vollversionen. Hat man für einen Tiger ohne Hardware also den vollen Preis bezahlt, kostet jeder weitere ebenfalls 18 Euro.

Zwischen WinDOS 95 und WinDOS ME hat sich auch weniger geändert und trotzdem haben sich auch 98 und selbst 98SE gut verkauft. ;)
Dafür hat sich WinME grottig verkauft. Man kann sich die Parallelen jetzt natürlich so zusammensponnen wie es in den Kontext passt. Das erlaubst Du mir nun in dem gleiche Masse in dem Du es Dir nicht verwehrst.

Das Problem welches MS nun hat, ist die neuen Fundamente so zu verpacken, daß der User auch bereit ist die gesalzenen Preise zu zahlen. Leider kam man dabei dermassen ins Schleudern, daß IMHO außer DX10 kein Killerfeature mehr übrig blieb.
Dazu kommt noch die Tatsache, daß mittlerweile die Kundschaft mit XP wie mit keinem anderen MS Betriebssystem zufrieden ist und es nicht wirklich einsehen möchte, Geld zu bezahlen, um sich 8 GB der Platte mit DRM, halbdursichtigen Fensterrahmen, einen aufgebesserten IE und untauglichem Expose-Klon zuzumüllen. Und für zu XP gleichbleibende Geschwindigkeit womöglich auch noch neue Hardware anzuschaffen.
 
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