News Microsoft: Neue Windows-10-Versionen für OEMs und ein S-Modus

nlr

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#1
Microsoft plant mit neuen Versionen von Windows 10 für Notebook- und Tablet-Hersteller sowie Anbieter von Komplettsystemen. Mit dem nächsten großen Update Redstone 4 wird es Windows 10 S zudem nicht mehr geben, stattdessen soll ein S-Modus für Windows 10 eingeführt werden, der sich gegen Aufpreis deaktivieren lässt.

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OdinHades

Lt. Commander
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#2
Aus den einmalig 49 $ für das Upgrade wird langfristig dann ein Jahresabo für 49 $. Wetten?
Man sieht schon eindeutig, wo die Reise hingeht.
 
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#4
Salami eben. Store und UWP müssen irgendwie für die Normalos durchgedrückt werden. Der Rest der Nutzer wird langfristig Abo-Kunde. Die Frösche im Topf haben es aber so gewollt.

Glaube ich nicht, da man die Kunden eher an den Windows Store binden möchte.
Beides. Die Nichtzahler werden im Store abgeschöpft und mit der klassischen Adware aka vorinstallierte Software beglückt. Wer dann extern W32 Anwendungen installieren will muss ein Abo haben. Wenn MS langsam den Druck erhöht beschwert sich doch nur eine Minderheit...

Der Browserkrieg war Kinderkacke dagegen. Mich würde mal interessieren wieviel Schmiergelder da geflossen sind.
MS will schlicht an jeder Software und dem Marketingprofil verdienen. Fagbook als Desktop bzw. Cloud OS.
 
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#5
Microsoft plant mit neuen Versionen von Windows 10 für Notebook- und Tablet-Hersteller sowie Anbieter von Komplettsystemen. Mit dem nächsten großen Update Redstone 4 wird es Windows 10 S zudem nicht mehr geben, stattdessen soll ein S-Modus für Windows 10 eingeführt werden, der sich gegen Aufpreis deaktivieren lässt.
Sollte das nicht anders sein ? Also bezahlen das der Modus aktivierbar wird? So ist es doch schwachsinn.
 

Dark Matter

Lt. Junior Grade
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#6
Aus den einmalig 49 $ für das Upgrade wird langfristig dann ein Jahresabo für 49 $. Wetten?
Man sieht schon eindeutig, wo die Reise hingeht.
Genau so wird es eines Tages kommen.

Entweder Windows wird es als Jares-Abo geben, oder die Zusatz-Software wie Defender wird es nur im Abo geben.

Man sieht das ja schon an Solitair. Entweder du mußt dir alle 10 Min. einen Werbeclip anschauen oder 16€/Jahr für die Prime-Edition ohne Werbung abdrücken.
 
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#9
Wie Neowin zuerst entdeckt hat, testet Microsoft für den Release des nächsten großen Windows-Updates mit dem Namen Redstone 4 die Einführung eines S-Modus, der die App-Einschränkungen von Windows 10 S mitbringt. Der S-Modus wurde von Microsoft das erste Mal letzten September zur Hausmesse Ignite speziell für Windows 10 Enterprise gezeigt, um das Betriebssystem im Firmenumfeld abzusichern. Außerdem entspricht Windows 10 S bis auf die S-Einschränkungen bisher Windows 10 Pro.
Mit ein wenig Hirn stellt man fest, dass sich bei Win10S also absolut gar nix ändern wird. Wieso auch, basiert jetzt schon auf Win10 Pro und wird dann wieder auf Win10 Pro basieren. Anscheinend ändert sich das Installationsmedium/Installationsprozedere, sonst nichts.
 

Ehrmann2

Lt. Junior Grade
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#10
Die sollen mal so viel Energie in die Anpassbarkeit ihrer UI stecken. Standard User werden die nie ändern, Fortgeschrittene können das alles kräftig umbauen. Ich verstehe nicht wo da das Problem liegt. Stattdessen werden alle in die gleiche Touchoptimierte Oberfläche mit Textlinks statt Icon Navigation gezwungen.
 
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#12
Warum gibt es für AMD Prozessoren nur die teuren Versionen oder wurde bei der Basisversion einfach nur vergessen AMD Prozzessoren anzugeben?
 
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#13
Beschwerst du dich bei deinem Smartphone Hersteller auch so? Der macht es ja schon jahrelang so.
Bei Lineage, Sideload und F-Droid? Ansonsten lautet die Antwort klar ja. Das sind durchgehend Abzocker, Mitesser und Datenhehler.

Konsument könnte das Verhältnis nicht besser beschreiben.

Mit ein wenig Hirn stellt man fest, dass sich bei Win10S also absolut gar nix ändern wird.
Mit etwas Leseverständnis dürfte es doch nicht so schwer sein. MS macht es wie alle Marketingorientierten Unternehmen wenn der Markt es nicht verhindert: Ein Produkt wird künstlich für verschiedene Segmente um Funktionen beschnitten.
 
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#14
Die Spezifikationen liegen zwischen „Value“ und der zwei Stufen höher folgenden Ausführung „Core +“ für 86,66 US-Dollar. Die Lizenz ist für Geräte mit „High-End-CPU“, mehr als 4 GB RAM aber maximal 8 GB RAM, bis zu 1080p-Auflösung im Notebook, 2-in-1 und AiO ausgelegt.
meine lieblingspassage. ich habe ein notebook von mid 2014, also 4 jahre alt, das hatte damals 8gb ram. was für ein blödsinn.. 4-8gb ram, wo leben die denn? windows ist bereits so aufgeblasen, das unter 12-16gb ram kaum zu denken ist, besonders, da die zeit weiterläuft. 4-8gb ist derart weltfremd, ich kann es kaum fassen. 8-16gb würde mehr sinn machen.
 

Herdware

Fleet Admiral
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#15
Sollte das nicht anders sein ? Also bezahlen das der Modus aktivierbar wird? So ist es doch schwachsinn.
Der S-Modus ist ja kein aufwertendes Feature, sondern ein stark eingeschränkter Modus, in dem Windows nicht mehr zu klassischen Windows-Anwendungen kompatibel ist. Ein extremes "Windows-Light", das quasi nur noch den Charakter eine Test-Demo hat.

Für mich wäre es jedenfalls obigatorisch, dass ich bei jedem neuen Gerät sofort das Upgrade auf eine vollständige Windows-Version bezahlen muss, denn ich kann und will nicht darauf verzichten, auf Windows auch die eine oder andere echte Windowsanwendung zu nutzen, nicht nur App-Kinkerlitzchen aus dem MS-Shop.

Ich hoffe, dass Geräte mit Windows im S-Modus klar gekennzeichnet sind, denn für mich ist das ein klarer Negativfaktor bei der Kaufentscheidung. Nicht nur weil man 50€ drauf rechnen muss, sondern weil ich eigentlich auch gar nicht vor habe, überhaupt zwecks Upgrade irgendwelche Zahlungsinformationen für den MS-Shop einzurichten. Ich benutze den überhaupt nicht.

Tatsächlich ist der erste Effekt, den dieses Vorgehen bei mir hat, dass ich gegenüber Betriebssystemalternativen aufgeschlossener werde. Wenn Windows irgendwann nicht mehr windowskompatibel ist, warum dann nicht gleich Linux?
 
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#16
meine lieblingspassage. ich habe ein notebook von mid 2014, also 4 jahre alt, das hatte damals 8gb ram. was für ein blödsinn.. 4-8gb ram, wo leben die denn? windows ist bereits so aufgeblasen, das unter 12-16gb ram kaum zu denken ist, besonders, da die zeit weiterläuft. 4-8gb ist derart weltfremd, ich kann es kaum fassen. 8-16gb würde mehr sinn machen.
dann läuft bei dir aber was falsch. habe zu hause zwei notebooks mit win10pro laufen und das läuft absolut angenehm.

das ganz alte ist von 2007 oder so -nen altes medion teil- mit core2duo und 4gb ram. dank ssd alles easy. das zweite ist ein 2014er i3 mit 4gb ram und ssd. auch hier null probleme und super performance.

weltfremd ist es sein eigenes nutzerprofil auf alle anderen zu übertragen. nicht jeder zockt, macht viedo- oder super crazy fotobearbeitung auf nem laptop. es soll menschen geben die surfen mit dem ding und lassen office drauf laufen.
 
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#18
nicht jeder zockt, macht viedo- oder super crazy fotobearbeitung auf nem laptop. es soll menschen geben die surfen mit dem ding und lassen office drauf laufen.
Deswegen hatte mein Umfeld die Wahl zwischen OpenSuse oder fahr zur Hölle. Administrationsaufwand geht lustigerweise gegen quasi null. Kein verrecken bei Updates und vor allem keine Crapware. W10 macht übrigens auf meinem Testnotebook nur Probleme. Die Dualgrafik bekommt es einfach nicht hin. Updates verrecken auch ganz gerne. Zum Glück ist die Installation nur zum Testen.

W10 hatte damit ganz klar auch seine guten Seiten.
 

csf_sunder

Lt. Junior Grade
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#19
Windows als Bezahlservice, am besten mit dem Windows Store als einzige Quelle für Spiele und Anwendungen aller Art. Relativ eindeutig welches Ziel Microsoft da im Auge hat. Natürlich nicht von jetzt auf gleich, da wäre der Widerstand zu groß. Die werden sich Zeit lassen und das Ganze Stück für Stück über die nächsten Jahre hinweg einführen.
 
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